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Alemannisches Fachwerk
Das oberdeutsche Fachwerk, in der älteren Literatur alemannisches Fachwerk genannte Fachwerk ist in seiner spätmittelalterlichen Phase gekennzeichnet durch Rähmbauweise mit weitem Abstand der Ständer, angeblattete Kopf- und Fußbänder, durchlaufende Sturz- und Brustriegel und eingespannte Fenster, Wohnstuben mit Bohlenwänden, auch nach außen vortretende Fenstererker und Bohlendeckenlage, die nur um Balkenquerschnitt vorragenden, in sich abgezimmerten Stockwerke ruhen auf den end gelegten Deckenbalken, die mit dem häufig wegen der großen Spannweite verdoppelten Rähm verkämmt sind, einfachvierkant hervortreten und von Knaggen gestützt werden. Die Fassade wirkt durch die klaren Konstruktionslinien.
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