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Betriebsabrechnungsbogen Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB), ist ein Werkzeug, das zur Kostenrechnung insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen Verwendung findet. Er dient dazu, bestimmte Kostenarten, in erster Linie die Gemeinkosten, auf die einzelnen Kostenstellen zu verteilen.
Betriebsanschlussstelle Eine Betriebsanschlussstelle ist eine Autobahnanschlussstelle, welche für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist und nur von Straßendienstfahrzeugen und Einsatzfahrzeugen benutzt werden darf. Betriebsanschlussstellen haben im Regelfall keine Einfädelungsspur und werden grundsätzlich nicht ausgeschildert.
Betriebsanweisung Die Betriebsanweisung ist im Gegensatz zu einer Betriebsanleitung ein Dokument, welches ausschließlich auf Gefahren hinweisen soll.
Betriebsart (Amateurfunk) Unter dem Begriff Betriebsarten versteht man im Amateurfunkdienst nach Telefonie (Sprechfunk) und Telegrafie (Morsetelegrafie) auch computergestützte, meist digitale, Verfahren zur Übertragung von Daten (meist Text) über Funk. Es können aber auch Bilder und Dateien in relativ hoher Geschwindigkeit übertragen werden.
Betriebsart (Waldbau) Als Betriebsarten werden in der Forstwirtschaft waldbautechnische Konzepte oder auch Waldbausysteme bezeichnet. Sie unterscheiden sich durch die Art der Bestandesbegründung, der Hiebsführung bei der Holzernte, die räumliche und zeitliche Folge der Erntehiebe und den dadurch verursachten Unterschieden im Waldaufbau sowie bei den Holzernteprodukten.
Betriebsarten von automatischen Werkzeugmaschinen (Bearbeitungszentren) Automatische Werkzeugmaschinen werden anders als manuell zu bedienende Werkzeugmaschinen von einer elektronischen Steuerung (NC-, CNC-Steuerung) bewegt. Der Bediener schreibt dazu ein Programm, welches er für die Anfertigung immer wiederkehrender Werkstücke abspeichern kann.
Betriebsarzt Betriebsarzt ist der Arzt, der vom Arbeitgeber in Erfüllung des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) bestellt wird. Der Arbeitgeber darf nur Ärzte bestellen, die über die erforderliche arbeitsmedizinische Fachkunde verfügen.
Betriebsaufspaltung Eine Betriebsaufspaltung ist ein steuerliches Konstrukt (oder auch Rechtsinstitut), bei dem ein wirtschaftlich gesehen einheitliches Unternehmen in zwei oder mehrere rechtlich selbständige Einheiten unterteilt (“aufgespalten”) wird, wobei jedoch die beteiligten rechtlich selbständigen Einheiten personell und wirtschaftlich aneinandergebunden bleiben (Beschluss des BFH vom 8. November 1971 GrS 2/71, BStBl II 1972, 63).
Betriebsausflug Betriebsausflug nennt sich eine vom Arbeitgeber geförderte und gebilligte meist eintägigen Ausflug oder Reise der Belegschaft eines Betriebes oder einer Behörde mit touristischem und/oder geselligem Angebot.
Betriebsausgabe Betriebsausgaben sind – steuerrechtlich betrachtet – Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind.
Betriebsausschuss Ein Betriebsausschuss ist in Deutschland die Geschäftsführung des Betriebsrats. Seine Aufgaben sind z.
Betriebsänderung Eine Betriebsänderung liegt vor, wenn ein Betrieb oder Betriebsteil stillgelegt, eingeschränkt oder mit einem anderen Betrieb zusammengeschlossen wird, wenn ein Betrieb aufgespaltet wird oder der Betriebszweck oder die Betriebsorganisation geändert oder grundlegend neue Arbeitsmethoden eingeführt werden. Eine Betriebsänderung löst in Betrieben, in denen ein Betriebsrat existiert unterschiedliche und unterschiedlich weitreichende Mitbestimmungsrechte aus, die den Kernbereich der wirtschaftlichen Mitbestimmung des Betriebsrats nach dem Betriebsverfassungsgesetz ausmachen.
Betriebsbahnhof Betriebsbahnhöfe sind jene Bahnhöfe, die ausschließlich betriebliche Aufgaben haben. Im Gegensatz zu den Personen- und Güterbahnhöfen haben sie keinen öffentlichen Zugang, oder ein früher vorhandener Zugang wurde aufgehoben.
Betriebsblindheit Mit Betriebsblindheit wird im Volksmund eine routinemäßige Arbeitsweise bezeichnet, an der keine Selbstkritik geübt wird und keine Veränderungsmöglichkeit gesehen wird. Im laufenden Produktionsprozess kann sie zu geringerer Effektivität und somit zum Wettbewerbsnachteil führen.
Betriebsbremsanlage Die Betriebsbremsanlage (BBA) ist bei einem Lastkraftwagen vorgeschrieben und dient dazu, die Geschwindigkeit des Fahrzeuges zu verlangsamen oder bis zum Stillstand verringern. Die gesetzlichen Vorschriften sehen dabei Mindestabbremsungen vor.
Betriebsbuch Das Betriebsbuch ist ein für alle Gefahrenmeldeanlagen (GMA) nach DIN VDE0833 geforderter und zu führender schriftlicher Nachweis. In das Betriebsbuch sind alle Ereignisse während des Betriebes sowie alle Maßnahmen zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft bei GMA einzutragen.
Betriebsdatenerfassung Betriebsdatenerfassung (BDE) ist ein Sammelbegriff für die Erfassung von vielerlei Istdaten über Zustände und Prozesse im Betrieb.
Betriebsergebnis Das Betriebsergebnis ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, Teil der Gewinn- und Verlustrechnung und bezeichnet in der Regel den Gewinn vor Finanzergebnis, außerordentlichem Ergebnis und Steuern (englisch Earnings before interest and taxes, EBIT).
Betriebserkundung Betriebserkundungen sind Veranstaltungen, die an einem außerschulischen Lernort durchgeführt werden. Sie sind immer Teil eines
Betriebserlaubnis Die Betriebserlaubnis (§ 19 StVZO) ist - zusammen mit dem amtlichen Kennzeichen - Bestandteil des Zulassungsverfahrens für Kraftfahrzeuge auf öffentlichen Straßen. Einfach ausgedrückt ist sie eine Bestätigung, dass das Fahrzeug verkehrssicher ist und den einschlägigen Vorschriften entspricht.
Betriebsfest Ein Betriebsfest wird häufig als Jahreshöhepunkt gefeiert, um die Motivation der Mitarbeiter zu fördern, Verdienste auszuzeichnen. Anlass kann auch ein Jubiläum sein.
Betriebsfestigkeit Die Betriebsfestigkeit ist ein Fachgebiet im Maschinenbau. Sie gehört in den Bereich der Konstruktion und im weiteren Sinn auch der Werkstofftechnik und Bruchmechanik.
Betriebsfeuerwehr Eine Betriebsfeuerwehr ist ähnlich einer Werkfeuerwehr, jedoch fehlt ihr die staatliche Anerkennung. Sie ist aus versicherungstechnischen Gründen in Betrieben eingerichtet, die zwar noch keine Werkfeuerwehr aufstellen müssen, jedoch aufgrund der aus der Betriebsfeuerwehraufstellung folgenden Brandschutzversicherungsrabatte finanziell mit Feuerwehr besser dastehen als ohne.
Betriebsform Eine Betriebsform entsteht durch Klassifizierung oder Typologisierung von Handelsbetrieben. Die Begriffe Betriebsform, Betriebstyp und Angebotsform werden in der Literatur und Praxis häufig synonym verwendet, da sich bisher keine einheitliche Definition durchsetzten konnte.
Betriebsfunk Der Betriebsfunk in Deutschland ist Teil des nichtöffentlichen mobilen Landfunks und ist in mehrere Anwendungsbereiche nach Bedarfsträgergruppen unterteilt. Bedarfsträger sind u.
Betriebsgewerkschaftsleitung Die DDR-Einheitsgewerkschaft Freier Deutscher Gewerkschaftsbund, FDGB gliederte sich in betriebliche und institutionelle Grundorganisationen, z. B.
Betriebsgröße Die Betriebsgröße eines Unternehmens bezeichnet ihr bewertetes Leistungspotenzial pro Zeiteinheit. Das heißt, die Betriebsgröße wird anhand der Inputs die in den Produktionsprozess eingehen bestimmt.
Betriebshandbuch In einem Betriebshandbuch sind alle direkten und vorbeugenden Maßnahmen beschrieben, die für den Betrieb einer größeren Anlage notwendig sind.
Betriebskapital Betriebskapital (englisch working capital) wird in der Betriebswirtschaftslehre dasjenige Umlaufvermögen bezeichnet, das durch langfristiges Kapital (z.B.
Betriebsklima Betriebsklima ist die subjektiv erlebte und wahrgenommene längerfristige Qualität des Zusammenwirkens, der Zusammenarbeit der Beschäftigten eines Wirtschafts- oder Verwaltungsbetriebes. Umgangssprachlich lassen sich „schlechtes“ und „gutes“ Betriebsklima unterscheiden, jedoch legt die Betriebssoziologie hier Genaueres vor.
Betriebskollektivvertrag Der Betriebskollektivvertrag (BKV) wurde in der DDR seit 1951 jährlich auf der Grundlage des Betriebsplans zwischen dem Betriebsleiter und der Betriebsgewerkschaftsleitung (BGL) in allen Betrieben, in denen eigene Betriebsgewerkschaftsorganisationen bestanden, abgeschlossen.
Betriebskosten Betriebskosten sind Kosten, die beim Eigentümer als Lasten des Grundstücks anfallen. Sie sind vom Eigentümer zu tragen.
Betriebskostenspiegel Ein Betriebskostenspiegel ist eine Statistik über die Betriebskosten bei vermieteten Wohnungen (Mietnebenkosten).
Betriebskraft Die Betriebskraft im Zusammenhang mit der Montagevorspannkraft gibt die auf die Schraube (Verbindungselement) statisch oder dynamisch wirkenden Kräfte an.
Betriebskrankenkasse Eine Betriebskrankenkasse (BKK) ist eine Krankenkasse, die zur Gesetzlichen Krankenversicherung in der Bundesrepublik Deutschland gehört.
Betriebslehre Betriebslehre ist eine Bezeichnung für so genannte Branchen(betriebs)lehren bzw. Institutionenlehren wie z.
Betriebsleittechnik Die Betriebsleittechnik im Schienenverkehr dient in erster Linie der Zentralisierung der Bedienung und der Automatisierung und Optimierung des Verkehrs. Einsatzmöglichkeiten sind Betriebsleitzentralen sowohl im Nahverkehr, als auch im Fernverkehr und bei Industriebahnen.
Betriebsleitung Die oberste Leitung eines Betriebes wird Betriebsleitung genannt. Sie ist somit die oberste Managementebene des Betriebs.
Betriebsminimum In der Mikroökonomie wird unter Betriebsminimum der Tiefpunkt der durchschnittlichen variablen Kosten verstanden. Wenn der Produktpreis diese Kosten unterschreitet, kann kein Deckungsbeitrag mehr erzielt werden.
Betriebsmittel (Elektrotechnik) Unter einem elektrischen Betriebsmittel versteht man ein Bauteil, eine Baugruppe oder ein Gerät einer elektrischen Anlage.
Betriebsmittel (Informatik) Betriebsmittel oder Systemressourcen (oder einfach Ressourcen) sind Systemelemente, die von Prozessen zur korrekten Ausführung benötigt werden, wie z. B.
Betriebsmittel (Produktion) Unter Betriebsmittel oder Arbeitsmittel versteht man alle Anlagen, Geräte, Maschinen oder sonstige sachliche Produktionsmittel, die im Arbeitssystem irgendwie daran beteiligt sind, die Arbeitsaufgabe auszuführen.
Betriebsmittelkonto Als Betriebsmittelkonto wurde in der der DDR ein von den Wirtschaftsorganisationen sowie von den Betrieben und Kombinaten zu führendes Bankkonto bezeichnet, auf dem zu erfassen waren:
Betriebsnetz der kkStB Das Betriebsnetz der kkStB umfasste verschiedene, vor der Verstaatlichung selbstständige und von der kkStB selbst gebaute Bahnen.
Betriebsnotwendiges Vermögen Betriebsnotwendiges Vermögen ist ein Begriff der Kosten- und Leistungsrechnung und bezeichnet die um alle nicht betriebsnotwendigen oder um betriebsfremde Positionen, die als neutrales Vermögen bezeichnet werden, bereinigte Aktivseite der Bilanz und stellt damit das vorhandene Produktivkapital dar. Es wird wie folgt berechnet:
Betriebsoptimum In der Mikroökonomie wird das Betriebsoptimum als das Minimum der durchschnittlichen totalen Kosten (Stückkosten) bezeichnet. Der dazugehörige Stückpreis wird "langfristige Preisuntergrenze" genannt, da der Produktpreis diese Grenze nicht unterschreiten darf, damit keine Verluste entstehen.
Betriebspädagogik Die Betriebspädagogik ist die Wissenschaft der betrieblichen Lern-, Entwicklungs- und Veränderungsprozesse.
Betriebspflicht Die Betriebspflicht bei Flughäfen und Verkehrslandeplätzen schreibt die Öffnungszeiten vor, in denen der Flughafen betrieben wird, also für an- und abfliegende Flugzeuge geöffnet ist.
Betriebsplanverfahren Das Betriebsplanverfahren ist ein im Bergbau angewandtes Verfahren zur Betriebsüberwachung. Nach dem Bundesberggesetz (BBergG) dürfen bergbauliche Aktivitäten wie Aufsuchen, Gewinnen und Aufbereiten von Bodenschätzen nur mit einem zugelassenen Betriebsplan durchgeführt werden.
Betriebspraktikum Ein Betriebspraktikum ist ein Praktikum bei einem Unternehmen. Es wird in aller Regel in der Schulzeit absolviert, meistens zwischen der 8.
Betriebsprozess Der Begriff Betriebsprozess hat vielfältige Bedeutungen. In der Umgangssprache wird er verwendet wie Arbeitsprozess, Geschäftsprozess, Unternehmensprozess und meint meist nur das Betriebsgeschehen in einem Betrieb.
Betriebspsychologie Die Betriebspsychologie untersucht in gewisser Akzentuierung gegenüber der Arbeitspsychologie die Beziehungen der arbeitenden Menschen untereinander. Die Betriebspsychologie ist zum Teil heftigen Angriffen ausgesetzt als „unternehmerorientiertes Anwendungsfach“ oder "praktizistische Anwendungslehre".
Betriebsrat Der Betriebsrat ist das gesetzliche Organ zur Vertretung der Arbeitnehmerinteressen und zur Wahrung der betrieblichen Mitbestimmung gegenüber dem Arbeitgeber in Betrieben des privaten Rechts. Die betriebliche Mitbestimmung durch den Betriebsrat ist abzugrenzen von der Unternehmensmitbestimmung durch Arbeitnehmervertreter in Aufsichtsräten der Kapitalgesellschaften.
Betriebsrentengesetz Das Betriebsrentengesetz regelt die betriebliche Altersversorgung in Deutschland, insbesondere die gesetzlichen Unverfallbarkeitsfristen, den Insolvenzschutz und den Anspruch auf Entgeltumwandlung.
Betriebsrisiko Das Betriebsrisiko ist ein Begriff aus der Rechtswissenschaft und der Betriebswirtschaftslehre. Es bezeichnet das Risiko, dass ein Unternehmen seine Leistung aus betrieblich-technischen oder zwingenden rechtlichen Gründen nicht erfüllen kann.
Betriebsrisikolehre Der Begriff der Betriebsrisikolehre wurde im Arbeitsrecht im Zusammenhang mit der rechtlichen Bewertung von Leistungsstörungen im Arbeitsverhältnis zur Vermeidung unbilliger Ergebnisse bei der Anwendung des Leistungsstörungsrechts entwickelt. Sie unterscheidet für Arbeitgeber bzw.
Betriebsruhe Unter BetriebsruheREFA (1978) REFA - Methodenlehre des Arbeitsstudiums, Teil 2 - Datenermittlung, Carl Hanser Verlag, München, ISBN: 3-446-12704-6 (S. 24) versteht man in der Arbeitsorganisation alle Zeiten, zu denen aus gesetzlichen, tariflichen oder innerbetrieblichen Gründen im ganzen oder in Teilen des Betriebes nicht gearbeitet wird.
Betriebssanitäter Betriebssanitäter und -Sanitäterinnen arbeiten überwiegend in großen Unternehmen, großen Baustellen und in Betrieben mit einem besonderen Gefährdungspotential. Dort sind sie für die Versorgung von erkrankten und verletzten Personen zuständig und führen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder Notarztes erweiterte Erste-Hilfe-Maßnahmen durch.
Betriebssatzung Zur Regelung der Rechtsverhältnisse eines Eigenbetriebes wird vom jeweils zuständigen Gemeinderat eine Betriebssatzung erlassen. Rechtsgrundlage ist die jeweilige Gemeindeordnung und Eigenbetriebsverordnung.
Betriebssicherheit Unter Betriebssicherheit versteht man den störungsfreien und anwendungssicheren Betrieb eines Geräts. Dies heißt, das Gerät muss während der Betriebsdauer eine störungsfreie Funktion aufweisen und es darf, bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, von ihm keine Gefahr für den Anwender ausgehen.
Betriebssicherheitsverordnung Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) regelt in Deutschland die Bereitstellung von Arbeitsmitteln durch den Arbeitgeber, die Benutzung von Arbeitsmitteln durch die Beschäftigten bei der Arbeit sowie den Betrieb von überwachungsbedürftigen Anlagen im Sinne des Arbeitsschutzes. Das in ihr enthaltene Schutzkonzept ist auf alle von Arbeitsmitteln ausgehenden Gefährdungen anwendbar.
Betriebssicherungsdienst Der Betriebssicherungsdienst war eine Aufbauorganisation innerhalb der Deutschen Bundespost und für die Sicherheit des Betriebes zuständig.
Betriebsspannung Betriebsspannung ist die Spannung (in Volt) einer elektrischen oder elektronischen Schaltung, die zu deren Betrieb notwendig ist. Die Spannungsquelle, welche die Betriebsspannung aufbringt, muss eine gewisse Belastbarkeit aufweisen, sprich sie muss in der Lage sein, die für den Betrieb notwendige Leistung zu Verfügung zu stellen.
Betriebssport Als Betriebssport bezeichnet man organisierte Sportaktivitäten von Betriebsangehörigen in dazu gegründeten Betriebssportvereinen oder freien Gemeinschaften, so genannten Betriebssportgruppen.
Betriebsstätte Eine Betriebsstätte ist ein rechtlich unselbständiger Teil eines Unternehmens. Dieses steuerliche Konstrukt wird in § 12 der Abgabenordnung geregelt und dient der Gewinnabgrenzung.
Betriebsstoff Als Betriebsstoff gelten im betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen Arbeitsmittel, die bei der Herstellung von Fertigerzeugnissen in Unternehmen zur Energieversorgung und zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der zur Produktion notwendigen Maschinen und Anlagen dienen. Im Gegensatz zu den Rohstoffen und den Hilfsstoffen gehen die Betriebsstoffe nicht als Bestandteil in die jeweiligen Endprodukte mit ein.
Betriebsstörung Eine Betriebsstörung ist eine durch äußere Einwirkung eintretendende Unterbrechung des regelmäßigen Betriebablaufes.
Betriebsstundenzähler Ein Betriebsstundenzähler ist ein elektrisches Messgerät und dient zur Messung der Zeit, die ein Gerät bzw. ein elektrischer Verbraucher in Betrieb ist.
Betriebssystem Ein Betriebssystem ist die Software, die die Verwendung (den Betrieb) eines Computers ermöglicht. Es verwaltet Betriebsmittel wie Speicher, Ein- und Ausgabegeräte und steuert die Ausführung von Programmen.
Betriebssystem-Shell In der Informatik bezeichnet man als Shell die Software, die den Benutzer in irgendeiner Form mit dem Computer verbindet. Zu den typischen Aufgaben gehören etwa die Bereitstellung von Kerneldiensten oder das Anbieten von Oberflächen für diverse Komponenten.
Betriebssystemkern Ein Betriebssystemkern oder Systemkern (engl. kernel []) ist der zentrale Bestandteil eines Betriebssystems.
Betriebstag Der Betriebstag ist ein im Jahre 2005 eingeführter Tag der Schulwoche für Schüler der 8. Klassen an niedersächsischen Hauptschulen, der es den Schülern in einem Kurzpraktikum ermöglichen soll, einen Betrieb in der Umgebung der Schule im Rahmen einer Vorqualifizierung für das Fach Wirtschaft zu besuchen.
Betriebstechnik (Amateurfunk) Mit Betriebstechnik bezeichnet man die Sprachregeln mit dem Funkamateure untereinander kommunizieren. Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass das eigene Rufzeichen zu Beginn, zu Ende und dazwischen alle 10 Minuten zu nennen ist.
Betriebsübergang Der Rechtsbegriff des Betriebsübergangs kennzeichnet den Wechsel des Inhabers eines Betriebs oder Betriebsteils durch eine im weitesten Sinne rechtsgeschäftliche Vereinbarung. Die entsprechenden europarechtlichen Richtlinien aus den Jahren 1977 und 2001 haben zu einer weitgehenden Vereinheitlichung dieses Begriffs im gesamten Rechtsraum der EU geführt und zu einer Angleichung der einzelnen nationalen Rechtsvorschriften, die die Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei einem Betriebsübergang regeln.
Betriebsvereinbarung Der Begriff der Betriebsvereinbarung im deutschen Arbeitsrecht wird im Gesetz nicht definiert. Das Betriebsverfassungsgesetz setzt vielmehr dieses Rechtsinstitut, mit dem Arbeitgeber und Betriebsrat die betriebliche und betriebsverfassungsrechtliche Ordnung und individuelle Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern regeln, als vorhanden voraus.
Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen Eisenbahnen Die Betriebsvereinigung der Südwestdeutschen Eisenbahnen (SWDE) verwaltete die staatlichen Eisenbahnen in den Ländern der französischen Besatzungszone von 1947 bis 1949.
Betriebsverfahren Der Begriff Betriebsverfahren, auch Betriebssystem oder Betriebsweise - einen offiziellen Terminus gibt es nicht - steht hier für die Art und Weise der Betriebsführung auf Eisenbahnstrecken.
Betriebsverfassung Betriebsverfassung ist die grundlegende Ordnung der Zusammenarbeit von Arbeitgeber und der von den Arbeitnehmern gewählten betrieblichen Interessenvertretung. Ihre Grundlage ist in Deutschland das Betriebsverfassungsgesetz.
Betriebsverfassungsgesetz 1952 Das Betriebsverfassungsgesetz 1952 (BetrVG 1952) ist Teil des kollektiven Arbeitsrechtes und wurde im Rahmen des 2. Gesetzes zur Vereinfachung der Wahl der Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat zum 1.
Betriebsvermögen Im Steuerrecht unterscheidet man notwendiges Betriebsvermögen, gewillkürtes Betriebsvermögen und Privatvermögen:
Betriebsversammlung Unter einer Betriebsversammlung versteht man eine Versammlung von Arbeitnehmern und Betriebsrat zum Zwecke der Information der Arbeitnehmer über die den Betrieb betreffenden Angelegenheiten.
Betriebswirt Als Betriebswirtin bzw. Betriebswirt bezeichnet man im Allgemeinen Personen mit höherer kaufmännischer Qualifikation.
Betriebswirtschaftliche Auswertung Die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) basiert meist auf den Daten aus der Finanzbuchhaltung. Sie gibt dem Unternehmer während des laufenden Finanzjahres Auskunft über seine Kosten- und Erlössituation sowie über Vermögens- und Schuldverhältnisse.
Betriebswirtschaftliche Kennzahl Eine betriebswirtschaftliche Kennzahl wird innerhalb der Betriebswirtschaft zur Beurteilung von Unternehmen eingesetzt. Sie dient als Basis für Entscheidungen (Problemerkennung, Darstellung, Informationsgewinnung), zur Kontrolle (Soll-Ist-Vergleich), zur Dokumentation und/oder zur Koordination (Verhaltenssteuerung) wichtiger Sachverhalte und Zusammenhänge im Unternehmen.
Betriebswirtschaftliche Organisationslehre Die betriebswirtschaftliche Organisationslehre ist sowohl ein Teilbereich der Organisationstheorie, als auch der Betriebswirtschaftslehre. Der Grundstein für ihre Entwicklung wurde nach dem ersten Weltkrieg im deutschsprachigen Raum gelegt, da sich ein verstärktes Interesse an der Erklärung, Steuerung und Gestaltung betrieblicher Systeme herausbildete.
Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Die betriebswirtschaftliche Steuerlehre ist ein Teilgebiet der Steuerwissenschaften und wird als Teil der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre angesehen. Sie begründet weder eine eigene Funktionslehre (keine eigene Methodik, kein eigenes Erkenntnisobjekt) noch eine spezielle Wirtschaftszweiglehre.
Betriebswirtschaftslehre Die Betriebswirtschaftslehre (BWL; in der Schweiz bei Fachhochschulen Betriebsökonomie) ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaft. Wie ihre Schwesterdisziplin, die Volkswirtschaftslehre, beruht das Interesse der BWL auf der Tatsache, dass Güter grundsätzlich knapp sind und dementsprechend einen ökonomischen Umgang erfordern.
Betriebswirtschaftslehre des Tourismus In der Wirtschaftswissenschaft wird zwischen Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre unterschieden. Die Betriebswirtschaftslehre kann untergliedert werden in eine allgemeine Betriebswirtschaftslehre und eine spezielle Betriebswirtschaftslehre.
Betriebszeitung Betriebszeitungen erschienen in der DDR gewöhnlich in Betrieben und Einrichtungen mit mehr als 1000 Betriebsangehörigen.
Betriebszentrale (Deutsche Bahn) Die Betriebszentrale (BZ) ist Teil eines noch im Aufbau befindlichen integralen Systems der Deutschen Bahn AG, das den Bahnbetrieb regional steuern, sichern und disponieren soll. In der Betriebszentrale sind – am jeweiligen Sitz einer der sieben Niederlassungen der DB Netz AG – alle damit zusammenhängenden Aufgaben konzentriert.
Betroffener (OWiG) Der Betroffene im Ordnungswidrigkeitenverfahren ist die Person (ob Natürliche Person natürlich oder juristisch) welche eine Ordnungswidrigkeit begangen ( i.V.
Betrug und Fälschung in der Wissenschaft Betrug und Fälschung in der Wissenschaft sind unwahre Behauptungen oder gefälschte Messergebnisse, die vorsätzlich (Betrug) publiziert werden. Das Nicht-Wahrhaben-Wollen widersprüchlicher Messergebnisse und tendenziöse Berichterstattung sowie Weglassen von Ergebnissen stellen dagegen minder schwere, aber dennoch für den Wissenschaftsbetrieb sehr schädliche Verhaltensweisen dar.
Betrugsfälle im Schach Betrugsfälle im Schach sind Fälle, in denen in der Schachwelt bewusst andere getäuscht wurden. Durch Vorspiegelung falscher Tatsachen oder Nutzung unerlaubter Hilfsmittel wurde dabei versucht, sich einen Vorteil gegenüber Anderen verschaffen.
Betrügerchen Der Begriff Betrügerchen fällt meist in Zusammenhang mit Kleidungsstücken im Nachkriegsdeutschland. Kindern, die naturgemäß in den ersten Lebensjahren schneller und somit schnell 'aus ihrer Kleidung' wachsen, wurden noch vorhandene Hemden der älteren Generationen auf den Leib geschneidert.
Betrügerische Krida Betrügerische Krida oft auch nur als Krida bezeichnet, ist ein Straftatbestand im österreichischen Strafgesetzbuch. Nach dessen § 156 wird wegen Betrügerischer Krida bestraft, wer die Befriedigung eines seiner Gläubiger durch die Verheimlichung oder Verringerung seines Vermögens vereitelt oder schmälert.
Betsey Johnson Betsey Johnson (* 10. August 1942 in Wethersfield, Connecticut, USA) ist eine US-amerikanische Designerin und Modeschöpferin.
Betschart Betschart ist ein in der Schweiz weit verbreiteter Familienname. Die Träger des Namens stammen ursprünglich aus Innerschwyz, dem südlichen Teil des Kantons Schwyz, wo der Familienname seit dem 14.
Betschuanaland Betschuanaland nannte man das Gebiet des heute unabhängigen Staates Botsuana bis etwa 1966. Es war ein ehemaliges britisches Protektorat.
Betschwanden Betschwanden ist die kleinste politische Gemeinde des Kantons Glarus in der deutschsprachigen Schweiz mit 182 Einwohnern (2005).
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