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Elektrolyse Unter Elektrolyse (griech. „mittels Elektrizität trennen“) versteht man die Aufspaltung einer chemischen Verbindung unter der Einwirkung des elektrischen Stroms.
Elektrolyseur Ein Elektrolyseur ist eine Vorrichtung zur Zerlegung von Wasser durch Elektrolyse in seine Grundkomponenten Wasserstoff und Sauerstoff.
Elektrolyt Ein Elektrolyt ist ein Stoff, der beim Anlegen einer Spannung unter dem Einfluss des dabei entstehenden elektrischen Feldes den elektrischen Strom leitet (Leiter 2. Klasse), wobei seine elektrische Leitfähigkeit und der Ladungstransport durch die Bewegung von Ionen verursacht wird.
Elektrolytkondensator Ein Elektrolytkondensator (auch Elko) ist ein Kondensator, bei dem die isolierende Oxidschicht (das Dielektrikum) während der Herstellung durch einen elektrochemischen Prozess direkt auf der Kondensator-Elektrode entsteht.
Elektrolytkupfer Mit Elektrolytkupfer wird eine Form des Kupfers bezeichnet, welches durch Elektrolyse gewonnen wurde. Durch die galvanische Abscheidung des Metalls sind sehr hohe Reinheitsgrade erreichbar.
Elektrolytstörung Eine Elektrolytstörung bezeichnet einen vom Normalpegel abweichenden Elektrolytspiegel im Körper. In extremen Fällen kann eine schwerwiegende oder andauernde Elektrolytstörung zu Herzproblemen, Fehlfunktionen des Nervensystems, Organversagen und schließlich zum Tod führen.
Elektromagnet Ein Elektromagnet besteht aus einer Spule, um die sich bei Stromdurchfluß ein magnetisches Feld bildet. In der und um die Spule befindet sich meist ein Eisenkern, der das Magnetfeld führt und verstärkt.
Elektromagnetische Einheiten In der geschichtlichen Entwicklung der Physik sind verschiedene Einheitensysteme für elektrische und magnetische Größen entwickelt worden, die zum Teil bis heute koexistieren. Ganz überwiegend hat sich zwar das SI durchgesetzt; zumindest in der theoretischen Physik wird jedoch von vielen Autoren die Gaußsche Variante des CGS-Systems bevorzugt.
Elektromagnetische Streuung Die elektromagnetische Streuung tritt auf, wenn elektromagnetische Wellen auf Objekte treffen, an denen das Wellenfeld gebeugt wird. Das gesamte elektromagnetische Wellenfeld ergibt sich dann aus der Superposition des auf das Objekt einfallenden Wellenfeldes mit dem gestreuten Wellenfeld.
Elektromagnetische Umweltverträglichkeit Elektromagnetische Umweltverträglichkeit (EMVU) bezeichnet die Einflüsse elektromagnetischer Felder (EMF) auf die Umwelt, insbesondere den Menschen.
Elektromagnetische Verträglichkeit Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), engl. electromagnetic compatibility (EMC), behandelt die technischen und rechtlichen Grundlagen der wechselseitigen Beeinflussung elektrischer Geräte durch die von ihnen hervorgerufenen elektromagnetischen Felder in der Elektrotechnik.
Elektromagnetische Welle Als elektromagnetische Welle bezeichnet man eine Welle aus gekoppelten elektrischen und magnetischen Feldern. Zu ihnen gehören unter anderem Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, sichtbares Licht, UV-Strahlung sowie Röntgen- und Gammastrahlung.
Elektromagnetischer Puls Ein elektromagnetischer Impuls, abgekürzt EMP (englisch ), bezeichnet einen einmaligen kurzzeitigen, hochenergetischen, breitbandigen elektromagnetischen Ausgleichsvorgang. Es handelt sich dabei nicht um ein periodisches (pulsierendes) Ereignis, sondern um einen transienten Vorgang mit der wesentlichen Eigenschaft in sehr kurzer Zeit auf einen bestimmten Maximalwert anzusteigen und dann vergleichsweise langsam auf den stationären Ruhewert abzufallen.
Elektromagnetisches Spektrum Das elektromagnetische Spektrum beschreibt die verschiedenen Arten elektromagnetischer Wellen, wobei in diesem speziellen Zusammenhang auch vom elektromagnetischen Wellenspektrum gesprochen wird.
Elektromark Elektromark war ein regionales Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Hagen. Es wurde 1906 gegründet.
Elektromechanik Die Elektromechanik ist ein Teilgebiet der Elektrotechnik, das sich vor allem mit der Erzeugung mechanischer Vorgänge mit Hilfe elektrischer Bauteile befasst. Diese mechanischen Vorgänge können alle Größenordnungen von der Verstellung eines Zeigers bis hin zum Motorantrieb umfassen, ebenso zahlreiche Anwendungszwecke von der Informatik bis hin zur Großenergietechnik.
Elektromechaniker Elektromechaniker war ein Ausbildungsberuf und stellte eine Mischung aus Elektroinstallateur, Elektroniker und Mechaniker dar. Ein Elektromechaniker als Handwerker war damit eine Allroundfachkraft im Gebiet der Elektrotechnik.
Elektromechanische Entkoppelung Die elektromechanische Entkoppelung ist eine Sonderform des Kreislaufstillstandes, bei dem trotz normaler elektrischer Aktivität des Herzens, keine Auswurfleistung in Form eines Pulses erbracht wird.
Elektromechanische Kopplung Als elektromechanische Kopplung bezeichnet man den Zusammenhang zwischen dem Aktionspotenzial einer Muskelzelle und ihrer darauf folgenden Kontraktion. Das Aktionspotential ist ein elektrischer Impuls, die Kontraktion die mechanische Antwort darauf.
Elektromechanisches Musikinstrument Ein elektromechanisches Musikinstrument erzeugt im Regelfall mit Hilfe mechanischer Komponenten Tonschwingungen als definierte niederfrequenten Wechselströme, die danach elektronische be- und verarbeitet verstärkt über Lautsprecher hörbar gemacht werden können. Beispiele sind E-Gitarre und Hammond-Orgel.
Elektromechanisches Stellwerk Ein elektromechanisches Stellwerk ist eine Bahnanlage zum Stellen von Weichen und Signalen (siehe auch Stellwerk).
Elektrometallurgie Als Elektrometallurgie bezeichnet man die Metallerzeugung und Metallraffination mit Hilfe elektrochemischer Verfahren.
Elektrometeore Elektrometeore sind Beobachtungen an der Erdoberfläche oder im Himmel, die mit elektrischen Ladungen im Zusammenhang stehen. Sie können sichtbar oder auch hörbar sein.
Elektromigration Unter Elektromigration (EM) versteht man einen Materialtransport durch allmähliche Bewegung von Ionen in einem festen Leiter, der durch den elektrischen Strom verursacht wird. Kollisionen von Elektronen mit den Ionen und in geringerem Maß auch das elektrische Feld üben eine Kraft auf die Ionen aus, weshalb sie während eines Diffusionsschrittes bevorzugt in eine bestimmte Richtung wandern.
Elektromobil Elektroautos (Elektromobile) sind Elektrofahrzeuge, die einen Elektromotor als Antriebseinheit nutzen. Sie führen ihre Energie meist in Form von Akkumulatoren mit sich, neuerdings aber auch in Gestalt von Wasserstoff.
Elektromote Elektromote ist die Bezeichnung für den ersten Obus der Welt, einen am 29. April 1882 von Werner von Siemens in Halensee bei Berlin auf einer 540 Meter langen Versuchsstrecke vorgeführten elektrisch angetriebenen Kutschenwagen.
Elektromotor Elektromotor (aus dem Lateinischen motus = Bewegung) bezeichnet eine Maschine, die elektrische Energie in mechanische Energie umwandelt. Dies passiert rein elektrisch mit Hilfe von magnetischen Feldern.
Elektromotorische Bremse Bei einer elektromotorischen Bremse, oder auch elektrischen Generatorbremse wird der Antriebsmotor beim Abbremsen als Generator verwendet.
Elektromotorische Kraft Die elektromotorische Kraft (Abkürzung EMK) ist die historische Bezeichnung für die stromlos gemessene Klemmenspannung einer Galvanischen Zelle oder allgemein einer jeden Spannungsquelle.
Elektromyografie Die Elektromyographie (oder -grafie) (EMG) ist in der Medizin eine elektrophysiologische Methode der Diagnostik in der Neurologie, bei der die elektrische Muskelaktivität gemessen wird.
Elektron (Werkstoff) Beim technischen Werkstoff Elektron handelt es sich um eine Legierung aus mindestens 90 Prozent Magnesium und knapp 10 Prozent Aluminium. Elektron schmilzt bei ca.
Elektronegativität Elektronegativität (Abkürzung EN; Formelzeichen chi) ist ein relatives Maß für die Fähigkeit eines Atoms, in einer chemischen Bindung die Bindungselektronen an sich zu ziehen (Pauling). Sie wird unter anderem von der Kernladung und dem Atomradius bestimmt (Erläuterungen zu den Zusammenhängen sind in den Abschnitten der einzelnen Skalen nachzulesen).
Elektronen-Energieverlustspektroskopie Elektronen-Energieverlustspektroskopie wird auch im Deutschen meist mit dem Akronym EELS (für engl. Electron Energy Loss Spectroscopy) abgekürzt, weiterhin findet man in älterer Literatur teilweise EEVA (Elektronen-Energieverlustanalyse).
Elektronen-Stretcher-Anlage Elektronen-Stretcher-Anlage (kurz ELSA) ist ein Teilchenbeschleuniger, mit dem man, im Gegensatz zu den meisten anderen Beschleunigern, konstante Elektronen-Strahlen erzeugen kann. Der Gegensatz dazu sind gepulste Elektronen-Strahlen.
Elektronenaffinität Die Energiedifferenz zwischen dem Grundzustand eines neutralen Atoms und dem Grundzustand des zugehörigen Anions wird als Elektronenaffinität (Abkürzung: EA) bezeichnet, sie ist also ein Maß dafür, welche Energie benötigt wird, um aus einem neutralen Atom und einem freien Elektron ein einfach negativ geladenes Ion zu schaffen. Ist der Wert negativ, so wird Energie freigesetzt; insofern gilt die Elektronenaffinität als größer, die numerisch kleiner ist.
Elektronenakzeptor Unter einem Elektronenakzeptor (Elektronenempfänger) versteht man in der Physik und Chemie ein Teilchen (Atom, Molekül, Ion), welches in der Lage ist, Elektronen aufzunehmen. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Reduktion, das Teilchen bzw.
Elektronenbeugung Elektronenbeugung ist die Beeinflussung der Ausbreitung von Elektronen durch elastische Streuung an einem Ensemble von Streuobjekten (Atomen).
Elektronendichte Unter Elektronendichte versteht man in der Atomphysik die Größe, die sich aus der Elektronen-Aufenthaltswahrscheinlichkeit, den so genannten Orbitalen, ergibt. Sie ist in einem Raumgebiet bestimmt durch das Raumintegral über das Quadrat des Betrags der Elektron-Wellenfunktion.
Elektronendonator Unter einem Elektronendonator (Elektronenspender) oder Elektronendonor versteht man in der Physik und Chemie ein Teilchen (Atom, Molekül, Ion), das in der Lage ist, Elektronen abzugeben. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Oxidation, den Stoff selbst als Reduktionsmittel.
Elektroneneinfang Elektroneneinfang (engl: electron capture - EC) ist eine Art der Radioaktivität, bei der ein Atomkern eine stabilere Kernkonfiguration erreicht, indem er ein Elektron aus einer inneren Schale (Orbital) der Elektronenhülle einfängt. Der Elektroneneinfang wurde 1935 von Hideki Yukawa theoretisch vorhergesagt und ist 1937 erstmals von Luis Walter Alvarez experimentell nachgewiesen worden.
Elektroneneinfangdetektor Der Elektroneneinfangdetektor, kurz ECD (für englisch electron capture detector), wird in Kombination mit der Gaschromatographie vor allem in der Umwelt- und Spurenanalytik zum Nachweis von schwefelhaltigen, nitrierten und halogenierten ( wie z.B.
Elektronenemission Elektronenemission bezeichnet den Prozess des Aussendens von Elektronen aus einem Material. Die Elektronen können entweder durch den äußeren photoelektrischen Effekt, durch hohe Temperaturen (→Thermische Emission oder Edison-Richardson-Effekt) oder hohe elektrische Feldstärken (→Feldemission) aus der Elektronenhülle freigesetzt werden.
Elektronengas Das Elektronengas ist eine Modellvorstellung für die frei beweglichen Elektronen im Leitungsband von Metallen oder Halbleitern. Im Rahmen dieses Modells werden die frei beweglichen Elektronen als Grund für die Leitfähigkeit von Metallen verstanden, und der elektrische Widerstand wird durch die Streuung von Elektronen an Phononen und Kristall-Fehlstellen beschrieben.
Elektronenhülle Als Elektronenhülle oder auch Atomhülle bezeichnet man die Hülle eines Atoms, welche aus Elektronen besteht, die den Atomkern umgeben. Diese Aufteilung ist Bestandteil aller Atommodelle seit Rutherford.
Elektronenkonfiguration Die Elektronenkonfiguration gibt die Verteilung der Elektronen in der Elektronenhülle eines Atoms auf verschiedene Energiezustände bzw. Aufenthaltsräume (Orbitale) an.
Elektronenleitung Bei einem Halbleiter spricht man von Elektronenleitung, wenn die elektrische Leitung vorwiegend im Leitungsband stattfindet, diese wird dort von den Elektronen getragen. Der Halbleiter wird dann als n-dotiert bezeichnet.
Elektronenmangelbindung Elektronenmangelbindungen sind chemische Bindungen, bei denen die Atome weniger Elektronen in der Valenzschale haben, als zum Auffüllen der Schale nötig wären. Bei den Elementen der Hauptgruppe (ausgenommen Wasserstoff) bedeutet das, dass diese Bindungen nicht der Oktettregel genügen, also die Atome nicht über acht Elektronen in der Valenzschale verfügen.
Elektronenmikroskop Ein Elektronenmikroskop ist ein Mikroskop, das das Innere oder die Oberfläche einer Probe mit Elektronen abbilden kann.
Elektronenoktett Das Elektronenoktett ist die Elektronenkonfiguration, die nach einem einfachen Modell von chemischen Elemente angestrebt wird, die so eine volle Außenschale von Elektronen zu erreichen.
Elektronenoptik Die Elektronenoptik befasst sich mit der Fokussierung und Abbildung von Elektronenströmen im Vakuum mittels elektrischer oder magnetischer Felder.
Elektronenpaar Unter einem Elektronenpaar versteht man zwei Elektronen mit entgegengesetztem Spin, die dasselbe Atom- oder Molekülorbital besetzen.
Elektronenquelle Eine Elektronenquelle ist eine technische Vorrichtung, mit der Elektronen aus einem elektrischen Leiter in ein Vakuum entlassen werden um dort einen Elektronenstrahl zu bilden. Elektronenquellen werden z.
Elektronenröhre Eine Elektronenröhre ist ein elektronisches Bauelement, das aus einem evakuierten oder gasgefüllten Gefäß besteht, in das verschiedene Elektroden, mindestens aber eine Kathode und eine Anode eingelassen sind. Charakteristisch für dieses Bauteil ist, dass die Stromleitung im Inneren der Röhre zwischen Kathode und Anode nicht in einem elektrischen Leiter erfolgt sondern entweder durch freie Elektronen oder Ionen getragen wird.
Elektronenspektrometer Ein Elektronenspektrometer ist ein Spektrometer zur Energie- und Richtungsanalyse von Elektronen. Es besteht in der Regel aus einem Analysator, der Elektronen einer bestimmten Energie (englisch pass energy) und einer bestimmten Laufrichtung durchlässt, sowie einem Detektor.
Elektronenspektroskopie Die Elektronenspektroskopie ist eine spektroskopische Methode zur Materialanalyse. Grundlage ist die Anregung von Elektronen in den äußeren Schalen (UV/VIS-Spektroskopie).
Elektronenspektroskopie zur Chemischen Analyse Die Elektronenspektroskopie zur Chemischen Analyse (ESCA) ist eine Methode zur Analyse von Oberflächen fester Stoffe. Durch Bestrahlung dieser mit monofrequenter Röntgenstrahlung oder UV-Licht werden Photoelektronen angeregt, deren kinetische Energie und Intensität nach Austritt aus der Probenoberfläche im Analysator detektiert und verstärkt werden.
Elektronenspin Der Spin eines Elektrons ist neben Masse und elektrischer Ladung eine der grundlegenden Eigenschaften des Elektrons.
Elektronenspinresonanz Mit Hilfe der Elektronenspinresonanz (kurz: ESR oder EPR für Electron Paramagnetic Resonance) wird die resonante Mikrowellenabsorption einer Probe in einem statischen Magnetfeld gemessen. Dies macht sie zu
Elektronenstoßröhre Bei der Elektronenstoßröhre handelt es sich um eine speziell für den Franck-Hertz-Versuch konstruierte Elektronenröhre.
Elektronenstrahl Als Elektronenstrahl bezeichnet man Elektronen, die sich entlang einer Linie mit gleicher Geschwindigkeit in eine Richtung bewegen, vergleichbar mit einem Laserstrahl, in dem sich Photonen entlang einer Linie bewegen. Im Gegensatz zu Photonen besitzen Elektronen jedoch eine Ladung und eine Ruhemasse von 9,01938188cdot10^{-31} kg.
Elektronenstrahlmikroanalyse Die Elektronenstrahlmikroanalyse (EPMA electron probe micro analysis oder X-ray microanalysis) dient primär der zerstörungsfreien Analyse von Festkörperoberflächen mit lateraler Auflösung bis zu 1 µm.
Elektronenstrahlschmelzen Elektronenstrahlschmelzen (Electron Beam Melting, EBM) oder auch Elektronenstrahlsintern ist ein Verfahren zur Herstellung von metallischen Bauteilen.
Elektronenstrahlverdampfer Ein Elektronenstrahlverdampfer ist ein Gerät zum Verdampfen von Feststoffen. Der Elektronenstrahlverdampfer gehört zu den thermischen Verdampfern.
Elektronenstreuung Die Elektronenstreuung ist eine verbreitete Untersuchungsmethode speziell in der Atom- und Kernphysik. Hierbei werden Elektronen an dem Coulombpotential des Atoms gestreut, zudem wechselwirken die Spins von Elektron und Kern miteinander.
Elektronentemperatur Von Elektronentemperatur wird in der Physik gesprochen, wenn ein System von Elektronen vorliegt und ihre Bewegungsenergie quantifiziert werden soll.
Elektronentransfer Unter einer Elektronentransfer-Reaktion (auch Elektronenübergangsreaktion) versteht man in der Chemie einen der grundlegendsten Mechanismen: Hierbei handelt es sich um die Übertragung eines Elektrons zwischen zwei Zentren.
Elektronenüberschuss Der Elektronenüberschuss ist im allgemeinen unter Spannung bekannt. Es ist der Zustand, bei dem sich in einem Teil des Raums mehr Elektronen befinden als im anderen; dadurch entsteht Spannung oder das so genannte Potentialgefälle.
Elektronenvolt Das Elektronenvolt oder Elektronvolt (Einheitenzeichen eV) ist eine Einheit der Energie, die in Atom-, Kern- und Teilchenphysik häufig benutzt wird.- Das Elektronvolt - nicht aber Elektronenvolt - ist in Deutschland gesetzliche Einheit im Messwesen und normgerecht nach DIN-Normung.
Elektroneurographie Die Elektroneurografie oder Elektroneurographie (ENG) ist eine Methode der Elektrodiagnostik in der Neurologie zur Bestimmung des Funktionszustands eines peripheren Nerven. Es werden unter anderem die Nervenleitgeschwindigkeiten und deren Verteilung, die Amplitude und die Refraktärzeit erfasst.
Elektroneutralität Als Elektroneutralität bezeichnet man die Eigenschaft eines Moleküls oder Atoms Elektronen und Protonen in gleicher Menge aufzuweisen.
Elektronik Die Elektronik (Lehre von den Elektronen und deren Bewegung im luftleeren Raum) ist ein Teilbereich der Elektrotechnik, in dem bevorzugt Bauelemente mit elektronischer Steuerung verwendet werden. Diese elektronische Steuerung geschieht nicht mit beweglichen Teilen, sondern ist eine reine Elektronenwechselwirkungs-Steuerung, die durch physikalische Veränderung innerhalb der Metalle und Nichtmetalle (Halbleiter), die in den elektronischen Bauteilen wirkt.
Elektronik (Zeitschrift) Die Fachzeitschrift Elektronik erscheint seit etwa 50 Jahren zuletzt im WEKA Verlag, davon seit 30 Jahren mit einer kurzfristigen Unterbrechung unter der Chefredaktion von Günther Klasche. Sie wendet sich vom Schwierigkeitsgrad der zum Lesen benötigten Mathematik- und Physikkenntnisse fast ausschließlich an Ingenieure.
Elektronik-Pass Der Elektronik-Pass wurde im Herbst 1969 vom Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Universität Hannover (HPI) als bundeseinheitliches Fortbildungssystem für das Handwerk eingeführt. Als Äquivalent dazu gab es bei den Industrie- und Handelkammern des DIHT sehr bald das Elektronik-Zertifikat.
Elektronika BK-0010 Beim Elektronika BK-0010 (russisch Электроника БК-0010) handelt es sich um eine Serie von Heimcomputern, die um 1990 in der Sowjetunion hergestellt wurde.
Elektronikbasteln Elektronikbasteln ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Hobby-Elektronik. Die Betreiber des Hobbys (Elektronikbastler) bauen elektronische Geräte oder Geräteteile selbst, statt sie zu kaufen.
Elektroniker Der Elektroniker ist ein technischer Beruf, der sowohl im Handwerk als auch in der Industrie ausgeübt werden kann. Je nach Betrieb und Spezialisierung können Elektroniker im Bereich der Starkstromtechnik, der Datenverarbeitung und der Nachrichtentechnik arbeiten.
Elektroniker für Betriebstechnik Die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik (EBT) ist eine anerkannte Berufsausbildung nach Neuordnung der Elektroberufe.
Elektroniker für Geräte und Systeme Der Elektroniker für Geräte und Systeme oder auch EGS ist ein Ausbildungsberuf, den es seit der Neuordnung der Elektroberufe 2003 gibt. Er ist den ehemaligen Ausbildungsberufen Industrieelektroniker Fachrichtung Gerätetechnik und Kommunikationselektroniker sehr ähnlich, die Ausbildungsinhalte wurden aber in Richtung Selbstständigkeit (Qualitätsmanagement, Bewerten von Prozessen, Verwaltung, usw.
Elektronikschrott Unter Elektronikschrott versteht man elektrische und elektronische Geräte oder deren Bauteile, die ihre vorgesehene Aufgabe nicht mehr erfüllen und daher nicht mehr benötigt werden.
Elektroniksystem- und Logistik-GmbH ESG (Elektroniksystem- und Logistik-GmbH) ist eine GmbH mit über 1.000 Beschäftigten (2005) in München und an 12 weiteren Standorten (meist Außenbüros).
Elektronikzange Elektronikzangen sind Zangen mit kleineren Abmessungen, die besonders zum Arbeiten an elektronischen Bauteilen, insbesondere zum Greifen, Positionieren und Schneiden geeignet sind. Von sonst üblichen Zangen unterscheiden sie sich auch dadurch, dass meist ein Federmechanismus vorhanden ist, der die Zange öffnet, so dass eine feinfühlige, einhändige Bedienung, wenn gewünscht, auch schnelleres Arbeiten möglich ist.
Elektronische Archivierung Elektronische Archivierung steht für die unveränderbare, langzeitige Aufbewahrung elektronischer Information. Für die elektronische Archivierung werden in der Regel spezielle Archivsysteme eingesetzt.
Elektronische Aufklärung ELINT (englisch: electronic intelligence - deutsch: Elektronische Aufklärung, Kurzbezeichnung: EloAufkl) ist eine spezialisierte und sehr wichtige Form der SIGINT- Aufklärung.
Elektronische Berichterstattung Als elektronische Berichterstattung (abgekürzt: EB), oft auch englisch Electronic News Gathering (abgekürzt: ENG), wird die Aufnahme aktueller Ereignisse durch ein EB-Team mit einer elektronischen Kamera bezeichnet. Aufgezeichnet wird dabei auf unterschiedliche Videoformate.
Elektronische Beschaffung Unter elektronischer Beschaffung (auch E-Procurement genannt) versteht man die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen über das Internet. Sie wird vor allem im Bereich des betrieblichen, also des professionellen Einkaufs genutzt.
Elektronische Bremskraftverteilung Elektronische Bremskraftverteilung (engl. Electronic Brakeforce Distribution, EBD) ist ein System zur Stabilisierung von Kraftfahrzeugen.
Elektronische Datenverarbeitung Die Elektronische Datenverarbeitung (kurz EDV oder DV genannt) ist der Sammelbegriff für die Erfassung und Bearbeitung von Daten durch elektronische Maschinen. Elektronische Maschinen waren früher elektromechanische Maschinen, welche mit Lochkarten arbeiteten, heute sind es in der Regel Computer.
Elektronische Dissertation Der Begriff elektronische Dissertation bezeichnet die Publikation einer Arbeit zur Erlangung des höchsten akademischen Grades über das Medium Internet. Daher spricht man auch von Online-Dissertationen.
Elektronische Distanzmessung Elektronische Distanzmessung (kurz EDM) ist die Ermittlung von Entfernungen mittels Laufzeit- oder Phasenmessung elektromagnetischer Wellen.
Elektronische Form Die gesetzliche elektronische Form ist in § 126a BGB definiert und wurde durch das Gesetz zur Anpassung der Formvorschriften des Privatrechts und anderer Vorschriften an den modernen Rechtsgeschäftsverkehr vom 13. Juli 2001 eingebracht.
Elektronische Fußfessel Eine elektronische Fußfessel ist ein Gerät zur Überwachung, das am Fußgelenk eines zu dieser Maßnahme verurteilten Menschen angebracht wird. Dies geschieht im Falle eines hessischen Pilotprojektes seit 2000 im Rahmen der Bewährungsweisung, zur Abwendung eines Bewährungswiderrufes, des Gnadenentscheides oder zur Untersuchungshaftvermeidung.
Elektronische Gegenmaßnahmen Der Begriff Elektronische Gegenmaßnahmen (EloGM) (engl. Electronic Counter Measures, ECM) ist ein Begriff aus der modernen Kriegsführung.
Elektronische Geldbörse Elektronische Geldbörsen (Electronic Purses, Intersector Electronic Purse - kurz IEP) ermöglichen die bargeldlose Zahlung kleiner Geldbeträge mittels Chipkarten. Sie wurden seit 1995 eingeführt, als Chips zusätzlich zum Magnetstreifen auf Zahlungskarten angebracht wurden.
Elektronische Kamera Als elektronische Kamera bezeichnet man Geräte, die dem elektronischen Erfassen von Bewegtbildern dienen, die anschließend direkt übertragen oder auf Magnetband aufgezeichnet werden können. Seit Beginn der elektronischen Bildübertragung existieren im professionellen Bereich elektronische Kamera, sie sind als Vorläufer der Videokamera zu betrachten.
Elektronische Kampfführung Als Elektronische Kampfführung, (Kurzform EloKa, engl. Electronic Warfare (EW), in der Schweizer Armee EKF) werden militärische Maßnahmen bezeichnet, die das elektromagnetische Spektrum ausnutzen, um z.
Elektronische Last Eine Elektronische Last ist ein Gerät oder eine Baugruppe, welche als Ersatz für einen konventionellen (Ohm'schen) Lastwiderstand eingesetzt wird.
Elektronische Luftfederung Die Elektronische Luftfederung ist ein elektronisch geregeltes System im Nutzfahrzeugbereich, um das Fahrzeug unabhängig vom Beladungszustand auf einem bestimmten Niveau zu halten.
Elektronische Medien Elektronische Medien sind Kommunikationsmittel, die auf elektronischem Weg übermittelt werden. In zunehmendem Maße werden die übertragenen Mitteilungen digital kodiert; in diesem Fall wird auch der Begriff digitale Medien verwendet.
Elektronische Musik Elektronische Musik (zunächst auch Elektronenmusik genannt) bezeichnet Musik, die mit Hilfe von elektronischen Geräten erzeugt oder transformiert wurde.
Elektronische Mückenfalle Eine elektronische Mückenfalle ist ein Tennisschläger-artig geformtes Gerät, das jedoch mit 3 Drahtgittern bespannt ist.
Elektrolyseur Ein Elektrolyseur ist eine Vorrichtung zur Zerlegung von Wasser durch Elektrolyse in seine Grundkomponenten Wasserstoff und Sauerstoff.
Elektrolyt Ein Elektrolyt ist ein Stoff, der beim Anlegen einer Spannung unter dem Einfluss des dabei entstehenden elektrischen Feldes den elektrischen Strom leitet (Leiter 2. Klasse), wobei seine elektrische Leitfähigkeit und der Ladungstransport durch die Bewegung von Ionen verursacht wird.
Elektrolytkondensator Ein Elektrolytkondensator (auch Elko) ist ein Kondensator, bei dem die isolierende Oxidschicht (das Dielektrikum) während der Herstellung durch einen elektrochemischen Prozess direkt auf der Kondensator-Elektrode entsteht.
Elektrolytkupfer Mit Elektrolytkupfer wird eine Form des Kupfers bezeichnet, welches durch Elektrolyse gewonnen wurde. Durch die galvanische Abscheidung des Metalls sind sehr hohe Reinheitsgrade erreichbar.
Elektrolytstörung Eine Elektrolytstörung bezeichnet einen vom Normalpegel abweichenden Elektrolytspiegel im Körper. In extremen Fällen kann eine schwerwiegende oder andauernde Elektrolytstörung zu Herzproblemen, Fehlfunktionen des Nervensystems, Organversagen und schließlich zum Tod führen.
Elektromagnet Ein Elektromagnet besteht aus einer Spule, um die sich bei Stromdurchfluß ein magnetisches Feld bildet. In der und um die Spule befindet sich meist ein Eisenkern, der das Magnetfeld führt und verstärkt.
Elektromagnetische Einheiten In der geschichtlichen Entwicklung der Physik sind verschiedene Einheitensysteme für elektrische und magnetische Größen entwickelt worden, die zum Teil bis heute koexistieren. Ganz überwiegend hat sich zwar das SI durchgesetzt; zumindest in der theoretischen Physik wird jedoch von vielen Autoren die Gaußsche Variante des CGS-Systems bevorzugt.
Elektromagnetische Streuung Die elektromagnetische Streuung tritt auf, wenn elektromagnetische Wellen auf Objekte treffen, an denen das Wellenfeld gebeugt wird. Das gesamte elektromagnetische Wellenfeld ergibt sich dann aus der Superposition des auf das Objekt einfallenden Wellenfeldes mit dem gestreuten Wellenfeld.
Elektromagnetische Umweltverträglichkeit Elektromagnetische Umweltverträglichkeit (EMVU) bezeichnet die Einflüsse elektromagnetischer Felder (EMF) auf die Umwelt, insbesondere den Menschen.
Elektromagnetische Verträglichkeit Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), engl. electromagnetic compatibility (EMC), behandelt die technischen und rechtlichen Grundlagen der wechselseitigen Beeinflussung elektrischer Geräte durch die von ihnen hervorgerufenen elektromagnetischen Felder in der Elektrotechnik.
Elektromagnetische Welle Als elektromagnetische Welle bezeichnet man eine Welle aus gekoppelten elektrischen und magnetischen Feldern. Zu ihnen gehören unter anderem Radiowellen, Mikrowellen, Infrarotstrahlung, sichtbares Licht, UV-Strahlung sowie Röntgen- und Gammastrahlung.
Elektromagnetischer Puls Ein elektromagnetischer Impuls, abgekürzt EMP (englisch ), bezeichnet einen einmaligen kurzzeitigen, hochenergetischen, breitbandigen elektromagnetischen Ausgleichsvorgang. Es handelt sich dabei nicht um ein periodisches (pulsierendes) Ereignis, sondern um einen transienten Vorgang mit der wesentlichen Eigenschaft in sehr kurzer Zeit auf einen bestimmten Maximalwert anzusteigen und dann vergleichsweise langsam auf den stationären Ruhewert abzufallen.
Elektromagnetisches Spektrum Das elektromagnetische Spektrum beschreibt die verschiedenen Arten elektromagnetischer Wellen, wobei in diesem speziellen Zusammenhang auch vom elektromagnetischen Wellenspektrum gesprochen wird.
Elektromark Elektromark war ein regionales Energieversorgungsunternehmen mit Sitz in Hagen. Es wurde 1906 gegründet.
Elektromechanik Die Elektromechanik ist ein Teilgebiet der Elektrotechnik, das sich vor allem mit der Erzeugung mechanischer Vorgänge mit Hilfe elektrischer Bauteile befasst. Diese mechanischen Vorgänge können alle Größenordnungen von der Verstellung eines Zeigers bis hin zum Motorantrieb umfassen, ebenso zahlreiche Anwendungszwecke von der Informatik bis hin zur Großenergietechnik.
Elektromechaniker Elektromechaniker war ein Ausbildungsberuf und stellte eine Mischung aus Elektroinstallateur, Elektroniker und Mechaniker dar. Ein Elektromechaniker als Handwerker war damit eine Allroundfachkraft im Gebiet der Elektrotechnik.
Elektromechanische Entkoppelung Die elektromechanische Entkoppelung ist eine Sonderform des Kreislaufstillstandes, bei dem trotz normaler elektrischer Aktivität des Herzens, keine Auswurfleistung in Form eines Pulses erbracht wird.
Elektromechanische Kopplung Als elektromechanische Kopplung bezeichnet man den Zusammenhang zwischen dem Aktionspotenzial einer Muskelzelle und ihrer darauf folgenden Kontraktion. Das Aktionspotential ist ein elektrischer Impuls, die Kontraktion die mechanische Antwort darauf.
Elektromechanisches Musikinstrument Ein elektromechanisches Musikinstrument erzeugt im Regelfall mit Hilfe mechanischer Komponenten Tonschwingungen als definierte niederfrequenten Wechselströme, die danach elektronische be- und verarbeitet verstärkt über Lautsprecher hörbar gemacht werden können. Beispiele sind E-Gitarre und Hammond-Orgel.
Elektromechanisches Stellwerk Ein elektromechanisches Stellwerk ist eine Bahnanlage zum Stellen von Weichen und Signalen (siehe auch Stellwerk).
Elektrometallurgie Als Elektrometallurgie bezeichnet man die Metallerzeugung und Metallraffination mit Hilfe elektrochemischer Verfahren.
Elektrometeore Elektrometeore sind Beobachtungen an der Erdoberfläche oder im Himmel, die mit elektrischen Ladungen im Zusammenhang stehen. Sie können sichtbar oder auch hörbar sein.
Elektromigration Unter Elektromigration (EM) versteht man einen Materialtransport durch allmähliche Bewegung von Ionen in einem festen Leiter, der durch den elektrischen Strom verursacht wird. Kollisionen von Elektronen mit den Ionen und in geringerem Maß auch das elektrische Feld üben eine Kraft auf die Ionen aus, weshalb sie während eines Diffusionsschrittes bevorzugt in eine bestimmte Richtung wandern.
Elektromobil Elektroautos (Elektromobile) sind Elektrofahrzeuge, die einen Elektromotor als Antriebseinheit nutzen. Sie führen ihre Energie meist in Form von Akkumulatoren mit sich, neuerdings aber auch in Gestalt von Wasserstoff.
Elektromote Elektromote ist die Bezeichnung für den ersten Obus der Welt, einen am 29. April 1882 von Werner von Siemens in Halensee bei Berlin auf einer 540 Meter langen Versuchsstrecke vorgeführten elektrisch angetriebenen Kutschenwagen.
Elektromotor Elektromotor (aus dem Lateinischen motus = Bewegung) bezeichnet eine Maschine, die elektrische Energie in mechanische Energie umwandelt. Dies passiert rein elektrisch mit Hilfe von magnetischen Feldern.
Elektromotorische Bremse Bei einer elektromotorischen Bremse, oder auch elektrischen Generatorbremse wird der Antriebsmotor beim Abbremsen als Generator verwendet.
Elektromotorische Kraft Die elektromotorische Kraft (Abkürzung EMK) ist die historische Bezeichnung für die stromlos gemessene Klemmenspannung einer Galvanischen Zelle oder allgemein einer jeden Spannungsquelle.
Elektromyografie Die Elektromyographie (oder -grafie) (EMG) ist in der Medizin eine elektrophysiologische Methode der Diagnostik in der Neurologie, bei der die elektrische Muskelaktivität gemessen wird.
Elektron (Werkstoff) Beim technischen Werkstoff Elektron handelt es sich um eine Legierung aus mindestens 90 Prozent Magnesium und knapp 10 Prozent Aluminium. Elektron schmilzt bei ca.
Elektronegativität Elektronegativität (Abkürzung EN; Formelzeichen chi) ist ein relatives Maß für die Fähigkeit eines Atoms, in einer chemischen Bindung die Bindungselektronen an sich zu ziehen (Pauling). Sie wird unter anderem von der Kernladung und dem Atomradius bestimmt (Erläuterungen zu den Zusammenhängen sind in den Abschnitten der einzelnen Skalen nachzulesen).
Elektronen-Energieverlustspektroskopie Elektronen-Energieverlustspektroskopie wird auch im Deutschen meist mit dem Akronym EELS (für engl. Electron Energy Loss Spectroscopy) abgekürzt, weiterhin findet man in älterer Literatur teilweise EEVA (Elektronen-Energieverlustanalyse).
Elektronen-Stretcher-Anlage Elektronen-Stretcher-Anlage (kurz ELSA) ist ein Teilchenbeschleuniger, mit dem man, im Gegensatz zu den meisten anderen Beschleunigern, konstante Elektronen-Strahlen erzeugen kann. Der Gegensatz dazu sind gepulste Elektronen-Strahlen.
Elektronenaffinität Die Energiedifferenz zwischen dem Grundzustand eines neutralen Atoms und dem Grundzustand des zugehörigen Anions wird als Elektronenaffinität (Abkürzung: EA) bezeichnet, sie ist also ein Maß dafür, welche Energie benötigt wird, um aus einem neutralen Atom und einem freien Elektron ein einfach negativ geladenes Ion zu schaffen. Ist der Wert negativ, so wird Energie freigesetzt; insofern gilt die Elektronenaffinität als größer, die numerisch kleiner ist.
Elektronenakzeptor Unter einem Elektronenakzeptor (Elektronenempfänger) versteht man in der Physik und Chemie ein Teilchen (Atom, Molekül, Ion), welches in der Lage ist, Elektronen aufzunehmen. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Reduktion, das Teilchen bzw.
Elektronenbeugung Elektronenbeugung ist die Beeinflussung der Ausbreitung von Elektronen durch elastische Streuung an einem Ensemble von Streuobjekten (Atomen).
Elektronendichte Unter Elektronendichte versteht man in der Atomphysik die Größe, die sich aus der Elektronen-Aufenthaltswahrscheinlichkeit, den so genannten Orbitalen, ergibt. Sie ist in einem Raumgebiet bestimmt durch das Raumintegral über das Quadrat des Betrags der Elektron-Wellenfunktion.
Elektronendonator Unter einem Elektronendonator (Elektronenspender) oder Elektronendonor versteht man in der Physik und Chemie ein Teilchen (Atom, Molekül, Ion), das in der Lage ist, Elektronen abzugeben. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Oxidation, den Stoff selbst als Reduktionsmittel.
Elektroneneinfang Elektroneneinfang (engl: electron capture - EC) ist eine Art der Radioaktivität, bei der ein Atomkern eine stabilere Kernkonfiguration erreicht, indem er ein Elektron aus einer inneren Schale (Orbital) der Elektronenhülle einfängt. Der Elektroneneinfang wurde 1935 von Hideki Yukawa theoretisch vorhergesagt und ist 1937 erstmals von Luis Walter Alvarez experimentell nachgewiesen worden.
Elektroneneinfangdetektor Der Elektroneneinfangdetektor, kurz ECD (für englisch electron capture detector), wird in Kombination mit der Gaschromatographie vor allem in der Umwelt- und Spurenanalytik zum Nachweis von schwefelhaltigen, nitrierten und halogenierten ( wie z.B.
Elektronenemission Elektronenemission bezeichnet den Prozess des Aussendens von Elektronen aus einem Material. Die Elektronen können entweder durch den äußeren photoelektrischen Effekt, durch hohe Temperaturen (→Thermische Emission oder Edison-Richardson-Effekt) oder hohe elektrische Feldstärken (→Feldemission) aus der Elektronenhülle freigesetzt werden.
Elektronengas Das Elektronengas ist eine Modellvorstellung für die frei beweglichen Elektronen im Leitungsband von Metallen oder Halbleitern. Im Rahmen dieses Modells werden die frei beweglichen Elektronen als Grund für die Leitfähigkeit von Metallen verstanden, und der elektrische Widerstand wird durch die Streuung von Elektronen an Phononen und Kristall-Fehlstellen beschrieben.
Elektronenhülle Als Elektronenhülle oder auch Atomhülle bezeichnet man die Hülle eines Atoms, welche aus Elektronen besteht, die den Atomkern umgeben. Diese Aufteilung ist Bestandteil aller Atommodelle seit Rutherford.
Elektronenkonfiguration Die Elektronenkonfiguration gibt die Verteilung der Elektronen in der Elektronenhülle eines Atoms auf verschiedene Energiezustände bzw. Aufenthaltsräume (Orbitale) an.
Elektronenleitung Bei einem Halbleiter spricht man von Elektronenleitung, wenn die elektrische Leitung vorwiegend im Leitungsband stattfindet, diese wird dort von den Elektronen getragen. Der Halbleiter wird dann als n-dotiert bezeichnet.
Elektronenmangelbindung Elektronenmangelbindungen sind chemische Bindungen, bei denen die Atome weniger Elektronen in der Valenzschale haben, als zum Auffüllen der Schale nötig wären. Bei den Elementen der Hauptgruppe (ausgenommen Wasserstoff) bedeutet das, dass diese Bindungen nicht der Oktettregel genügen, also die Atome nicht über acht Elektronen in der Valenzschale verfügen.
Elektronenmikroskop Ein Elektronenmikroskop ist ein Mikroskop, das das Innere oder die Oberfläche einer Probe mit Elektronen abbilden kann.
Elektronenoktett Das Elektronenoktett ist die Elektronenkonfiguration, die nach einem einfachen Modell von chemischen Elemente angestrebt wird, die so eine volle Außenschale von Elektronen zu erreichen.
Elektronenoptik Die Elektronenoptik befasst sich mit der Fokussierung und Abbildung von Elektronenströmen im Vakuum mittels elektrischer oder magnetischer Felder.
Elektronenpaar Unter einem Elektronenpaar versteht man zwei Elektronen mit entgegengesetztem Spin, die dasselbe Atom- oder Molekülorbital besetzen.
Elektronenquelle Eine Elektronenquelle ist eine technische Vorrichtung, mit der Elektronen aus einem elektrischen Leiter in ein Vakuum entlassen werden um dort einen Elektronenstrahl zu bilden. Elektronenquellen werden z.
Elektronenröhre Eine Elektronenröhre ist ein elektronisches Bauelement, das aus einem evakuierten oder gasgefüllten Gefäß besteht, in das verschiedene Elektroden, mindestens aber eine Kathode und eine Anode eingelassen sind. Charakteristisch für dieses Bauteil ist, dass die Stromleitung im Inneren der Röhre zwischen Kathode und Anode nicht in einem elektrischen Leiter erfolgt sondern entweder durch freie Elektronen oder Ionen getragen wird.
Elektronenspektrometer Ein Elektronenspektrometer ist ein Spektrometer zur Energie- und Richtungsanalyse von Elektronen. Es besteht in der Regel aus einem Analysator, der Elektronen einer bestimmten Energie (englisch pass energy) und einer bestimmten Laufrichtung durchlässt, sowie einem Detektor.
Elektronenspektroskopie Die Elektronenspektroskopie ist eine spektroskopische Methode zur Materialanalyse. Grundlage ist die Anregung von Elektronen in den äußeren Schalen (UV/VIS-Spektroskopie).
Elektronenspektroskopie zur Chemischen Analyse Die Elektronenspektroskopie zur Chemischen Analyse (ESCA) ist eine Methode zur Analyse von Oberflächen fester Stoffe. Durch Bestrahlung dieser mit monofrequenter Röntgenstrahlung oder UV-Licht werden Photoelektronen angeregt, deren kinetische Energie und Intensität nach Austritt aus der Probenoberfläche im Analysator detektiert und verstärkt werden.
Elektronenspin Der Spin eines Elektrons ist neben Masse und elektrischer Ladung eine der grundlegenden Eigenschaften des Elektrons.
Elektronenspinresonanz Mit Hilfe der Elektronenspinresonanz (kurz: ESR oder EPR für Electron Paramagnetic Resonance) wird die resonante Mikrowellenabsorption einer Probe in einem statischen Magnetfeld gemessen. Dies macht sie zu
Elektronenstoßröhre Bei der Elektronenstoßröhre handelt es sich um eine speziell für den Franck-Hertz-Versuch konstruierte Elektronenröhre.
Elektronenstrahl Als Elektronenstrahl bezeichnet man Elektronen, die sich entlang einer Linie mit gleicher Geschwindigkeit in eine Richtung bewegen, vergleichbar mit einem Laserstrahl, in dem sich Photonen entlang einer Linie bewegen. Im Gegensatz zu Photonen besitzen Elektronen jedoch eine Ladung und eine Ruhemasse von 9,01938188cdot10^{-31} kg.
Elektronenstrahlmikroanalyse Die Elektronenstrahlmikroanalyse (EPMA electron probe micro analysis oder X-ray microanalysis) dient primär der zerstörungsfreien Analyse von Festkörperoberflächen mit lateraler Auflösung bis zu 1 µm.
Elektronenstrahlschmelzen Elektronenstrahlschmelzen (Electron Beam Melting, EBM) oder auch Elektronenstrahlsintern ist ein Verfahren zur Herstellung von metallischen Bauteilen.
Elektronenstrahlverdampfer Ein Elektronenstrahlverdampfer ist ein Gerät zum Verdampfen von Feststoffen. Der Elektronenstrahlverdampfer gehört zu den thermischen Verdampfern.
Elektronenstreuung Die Elektronenstreuung ist eine verbreitete Untersuchungsmethode speziell in der Atom- und Kernphysik. Hierbei werden Elektronen an dem Coulombpotential des Atoms gestreut, zudem wechselwirken die Spins von Elektron und Kern miteinander.
Elektronentemperatur Von Elektronentemperatur wird in der Physik gesprochen, wenn ein System von Elektronen vorliegt und ihre Bewegungsenergie quantifiziert werden soll.
Elektronentransfer Unter einer Elektronentransfer-Reaktion (auch Elektronenübergangsreaktion) versteht man in der Chemie einen der grundlegendsten Mechanismen: Hierbei handelt es sich um die Übertragung eines Elektrons zwischen zwei Zentren.
Elektronenüberschuss Der Elektronenüberschuss ist im allgemeinen unter Spannung bekannt. Es ist der Zustand, bei dem sich in einem Teil des Raums mehr Elektronen befinden als im anderen; dadurch entsteht Spannung oder das so genannte Potentialgefälle.
Elektronenvolt Das Elektronenvolt oder Elektronvolt (Einheitenzeichen eV) ist eine Einheit der Energie, die in Atom-, Kern- und Teilchenphysik häufig benutzt wird.- Das Elektronvolt - nicht aber Elektronenvolt - ist in Deutschland gesetzliche Einheit im Messwesen und normgerecht nach DIN-Normung.
Elektroneurographie Die Elektroneurografie oder Elektroneurographie (ENG) ist eine Methode der Elektrodiagnostik in der Neurologie zur Bestimmung des Funktionszustands eines peripheren Nerven. Es werden unter anderem die Nervenleitgeschwindigkeiten und deren Verteilung, die Amplitude und die Refraktärzeit erfasst.
Elektroneutralität Als Elektroneutralität bezeichnet man die Eigenschaft eines Moleküls oder Atoms Elektronen und Protonen in gleicher Menge aufzuweisen.
Elektronik Die Elektronik (Lehre von den Elektronen und deren Bewegung im luftleeren Raum) ist ein Teilbereich der Elektrotechnik, in dem bevorzugt Bauelemente mit elektronischer Steuerung verwendet werden. Diese elektronische Steuerung geschieht nicht mit beweglichen Teilen, sondern ist eine reine Elektronenwechselwirkungs-Steuerung, die durch physikalische Veränderung innerhalb der Metalle und Nichtmetalle (Halbleiter), die in den elektronischen Bauteilen wirkt.
Elektronik (Zeitschrift) Die Fachzeitschrift Elektronik erscheint seit etwa 50 Jahren zuletzt im WEKA Verlag, davon seit 30 Jahren mit einer kurzfristigen Unterbrechung unter der Chefredaktion von Günther Klasche. Sie wendet sich vom Schwierigkeitsgrad der zum Lesen benötigten Mathematik- und Physikkenntnisse fast ausschließlich an Ingenieure.
Elektronik-Pass Der Elektronik-Pass wurde im Herbst 1969 vom Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Universität Hannover (HPI) als bundeseinheitliches Fortbildungssystem für das Handwerk eingeführt. Als Äquivalent dazu gab es bei den Industrie- und Handelkammern des DIHT sehr bald das Elektronik-Zertifikat.
Elektronika BK-0010 Beim Elektronika BK-0010 (russisch Электроника БК-0010) handelt es sich um eine Serie von Heimcomputern, die um 1990 in der Sowjetunion hergestellt wurde.
Elektronikbasteln Elektronikbasteln ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für die Hobby-Elektronik. Die Betreiber des Hobbys (Elektronikbastler) bauen elektronische Geräte oder Geräteteile selbst, statt sie zu kaufen.
Elektroniker Der Elektroniker ist ein technischer Beruf, der sowohl im Handwerk als auch in der Industrie ausgeübt werden kann. Je nach Betrieb und Spezialisierung können Elektroniker im Bereich der Starkstromtechnik, der Datenverarbeitung und der Nachrichtentechnik arbeiten.
Elektroniker für Betriebstechnik Die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik (EBT) ist eine anerkannte Berufsausbildung nach Neuordnung der Elektroberufe.
Elektroniker für Geräte und Systeme Der Elektroniker für Geräte und Systeme oder auch EGS ist ein Ausbildungsberuf, den es seit der Neuordnung der Elektroberufe 2003 gibt. Er ist den ehemaligen Ausbildungsberufen Industrieelektroniker Fachrichtung Gerätetechnik und Kommunikationselektroniker sehr ähnlich, die Ausbildungsinhalte wurden aber in Richtung Selbstständigkeit (Qualitätsmanagement, Bewerten von Prozessen, Verwaltung, usw.
Elektronikschrott Unter Elektronikschrott versteht man elektrische und elektronische Geräte oder deren Bauteile, die ihre vorgesehene Aufgabe nicht mehr erfüllen und daher nicht mehr benötigt werden.
Elektroniksystem- und Logistik-GmbH ESG (Elektroniksystem- und Logistik-GmbH) ist eine GmbH mit über 1.000 Beschäftigten (2005) in München und an 12 weiteren Standorten (meist Außenbüros).
Elektronikzange Elektronikzangen sind Zangen mit kleineren Abmessungen, die besonders zum Arbeiten an elektronischen Bauteilen, insbesondere zum Greifen, Positionieren und Schneiden geeignet sind. Von sonst üblichen Zangen unterscheiden sie sich auch dadurch, dass meist ein Federmechanismus vorhanden ist, der die Zange öffnet, so dass eine feinfühlige, einhändige Bedienung, wenn gewünscht, auch schnelleres Arbeiten möglich ist.
Elektronische Archivierung Elektronische Archivierung steht für die unveränderbare, langzeitige Aufbewahrung elektronischer Information. Für die elektronische Archivierung werden in der Regel spezielle Archivsysteme eingesetzt.
Elektronische Aufklärung ELINT (englisch: electronic intelligence - deutsch: Elektronische Aufklärung, Kurzbezeichnung: EloAufkl) ist eine spezialisierte und sehr wichtige Form der SIGINT- Aufklärung.
Elektronische Berichterstattung Als elektronische Berichterstattung (abgekürzt: EB), oft auch englisch Electronic News Gathering (abgekürzt: ENG), wird die Aufnahme aktueller Ereignisse durch ein EB-Team mit einer elektronischen Kamera bezeichnet. Aufgezeichnet wird dabei auf unterschiedliche Videoformate.
Elektronische Beschaffung Unter elektronischer Beschaffung (auch E-Procurement genannt) versteht man die Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen über das Internet. Sie wird vor allem im Bereich des betrieblichen, also des professionellen Einkaufs genutzt.
Elektronische Bremskraftverteilung Elektronische Bremskraftverteilung (engl. Electronic Brakeforce Distribution, EBD) ist ein System zur Stabilisierung von Kraftfahrzeugen.
Elektronische Datenverarbeitung Die Elektronische Datenverarbeitung (kurz EDV oder DV genannt) ist der Sammelbegriff für die Erfassung und Bearbeitung von Daten durch elektronische Maschinen. Elektronische Maschinen waren früher elektromechanische Maschinen, welche mit Lochkarten arbeiteten, heute sind es in der Regel Computer.
Elektronische Dissertation Der Begriff elektronische Dissertation bezeichnet die Publikation einer Arbeit zur Erlangung des höchsten akademischen Grades über das Medium Internet. Daher spricht man auch von Online-Dissertationen.
Elektronische Distanzmessung Elektronische Distanzmessung (kurz EDM) ist die Ermittlung von Entfernungen mittels Laufzeit- oder Phasenmessung elektromagnetischer Wellen.
Elektronische Form Die gesetzliche elektronische Form ist in § 126a BGB definiert und wurde durch das Gesetz zur Anpassung der Formvorschriften des Privatrechts und anderer Vorschriften an den modernen Rechtsgeschäftsverkehr vom 13. Juli 2001 eingebracht.
Elektronische Fußfessel Eine elektronische Fußfessel ist ein Gerät zur Überwachung, das am Fußgelenk eines zu dieser Maßnahme verurteilten Menschen angebracht wird. Dies geschieht im Falle eines hessischen Pilotprojektes seit 2000 im Rahmen der Bewährungsweisung, zur Abwendung eines Bewährungswiderrufes, des Gnadenentscheides oder zur Untersuchungshaftvermeidung.
Elektronische Gegenmaßnahmen Der Begriff Elektronische Gegenmaßnahmen (EloGM) (engl. Electronic Counter Measures, ECM) ist ein Begriff aus der modernen Kriegsführung.
Elektronische Geldbörse Elektronische Geldbörsen (Electronic Purses, Intersector Electronic Purse - kurz IEP) ermöglichen die bargeldlose Zahlung kleiner Geldbeträge mittels Chipkarten. Sie wurden seit 1995 eingeführt, als Chips zusätzlich zum Magnetstreifen auf Zahlungskarten angebracht wurden.
Elektronische Kamera Als elektronische Kamera bezeichnet man Geräte, die dem elektronischen Erfassen von Bewegtbildern dienen, die anschließend direkt übertragen oder auf Magnetband aufgezeichnet werden können. Seit Beginn der elektronischen Bildübertragung existieren im professionellen Bereich elektronische Kamera, sie sind als Vorläufer der Videokamera zu betrachten.
Elektronische Kampfführung Als Elektronische Kampfführung, (Kurzform EloKa, engl. Electronic Warfare (EW), in der Schweizer Armee EKF) werden militärische Maßnahmen bezeichnet, die das elektromagnetische Spektrum ausnutzen, um z.
Elektronische Last Eine Elektronische Last ist ein Gerät oder eine Baugruppe, welche als Ersatz für einen konventionellen (Ohm'schen) Lastwiderstand eingesetzt wird.
Elektronische Luftfederung Die Elektronische Luftfederung ist ein elektronisch geregeltes System im Nutzfahrzeugbereich, um das Fahrzeug unabhängig vom Beladungszustand auf einem bestimmten Niveau zu halten.
Elektronische Medien Elektronische Medien sind Kommunikationsmittel, die auf elektronischem Weg übermittelt werden. In zunehmendem Maße werden die übertragenen Mitteilungen digital kodiert; in diesem Fall wird auch der Begriff digitale Medien verwendet.
Elektronische Musik Elektronische Musik (zunächst auch Elektronenmusik genannt) bezeichnet Musik, die mit Hilfe von elektronischen Geräten erzeugt oder transformiert wurde.
Elektronische Mückenfalle Eine elektronische Mückenfalle ist ein Tennisschläger-artig geformtes Gerät, das jedoch mit 3 Drahtgittern bespannt ist.
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