Enzyklopädie > G > 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107, 108, 109, 110, 111, 112, 113, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 131, 132, 133, 134, 135
Gesetz über die Eisenbahnverkehrsverwaltung Das Gesetz über die Eisenbahnverkehrsverwaltung des Bundes (Bundeseisenbahnverkehrsverwaltungsgesetz - BEVVG) vom 27. Dezember 1993 ist unter Artikel 3 des Eisenbahnneuordnungsgesetzes am 1.
Gesetz über die Entschädigung der ehrenamtlichen Richter Das Gesetz über die Entschädigung der ehrenamtlichen Richter (EhrRiEG) regelte in Deutschland von 1957 bis 2004 die Entschädigung von Schöffen und anderen ehrenamtlichen Richtern an den Gerichten. Mit dem Kostenrechtsmodernisierungsgesetz trat das Gesetz im Jahr 2004 außer Kraft.
Gesetz über die Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen Das Gesetz über die Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen (StrEG) ist ein deutsches Bundesgesetz.
Gesetz über die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen Das Gesetz über die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen (ZSEG) regelte früher in Deutschland die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen. An seine Stelle ist mit Wirkung vom 1.
Gesetz über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebiets Das Gesetz über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebiets vom 29. Juli 1929 trat am 8.
Gesetz über die parlamentarische Kontrolle nachrichtendienstlicher Tätigkeit des Bundes Das Gesetz über die parlamentarische Kontrolle nachrichtendienstlicher Tätigkeit des Bundes (kurz: Kontrollgremiumgesetz) ist die Grundlage des Parlamentarischen Kontrollgremiums. Ihm unterliegen insbesondere die Kontrolle des Bundesamtes für Verfassungsschutz, des Militärischen Abschirmdienstes und des Bundesnachrichtendienstes.
Gesetz über die politischen Parteien Beim Gesetz über die politischen Parteien (PartG) handelt es sich um ein deutsches Bundesgesetz, welches die genauen Abläufe innerhalb einer politischen Partei in Deutschland regelt. Obwohl bereits seit In-Kraft-Treten des Grundgesetzes in Art.
Gesetz über die Pressefreiheit Gesetz über die Pressefreiheit ist ein Gesetz, welches die Pressefreiheit garantiert und reglementiert.
Gesetz über die religiöse Kindererziehung Das (Reichs-)Gesetz über die religiöse Kindererziehung (RelKErzG) regelt bundeseinheitlich die Erziehung von Kindern in einem religiösen Bekenntnis oder einer nicht-religiösen Weltanschauung (§ 6). Es dient maßgeblich der Garantie des Grundrechts der positiven und negativen Religionsfreiheit und hat deshalb, obwohl privatrechtliche Regelung, Einfluss auf das Verfassungs- und Staatskirchenrecht.
Gesetz über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder der Bundesregierung Das Gesetz über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder der Bundesregierung enthält Regelungen über die Rechtsstellung der Bundesminister.
Gesetz über die Rechtsverhältnisse der Parlamentarischen Staatssekretäre Das Gesetz über die Rechtsverhältnisse der Parlamentarischen Staatssekretäre enthält Regelungen über Einsatz und Rechtsstellung sowie eine grobe Beschreibung der Aufgabe der Parlamentarischen Staatssekretäre.
Gesetz über die Zeitbestimmung Das Gesetz über die Zeitbestimmung (kurz Zeitgesetz) bestimmt, wie die Zeit in Deutschland festgelegt ist und dass die gesetzliche Zeit im amtlichen und geschäftlichen Verkehr für Datum und Uhrzeit maßgeblich ist.
Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft Durch das Gesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft vom 7. April 1933 sollte die Zulassung jüdischer Rechtsanwälte zurückgenommen werden.
Gesetz über Gesellschaften mit beschränkter Haftung Das Gesetz über Gesellschaften mit beschränkter Haftung (auch: GmbH-Gesetz) regelt in Österreich im wesentlichen die besondere Form der GmbH, ihre Errichtung, ihre Organe und ihre Stellung im Rechtsverkehr.
Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen Das Gesetz über Titel, Orden und Ehrenzeichen vom 26. Juli 1957 beruht auf zwei wesentlichen Anlässen: Zum einen der Frage, wie in der jungen Bundesrepublik mit den Orden und Ehrenzeichen aus der Zeit vor 1945 umgegangen werden soll (und zwar sowohl mit den nationalsozialistischen als auch den ideologisch weniger belasteten aus der Zeit des Kaiserreiches und der Weimarer Republik), zum anderen auf der Notwendigkeit, mit den weitergeführten bzw.
Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte Das deutsche Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz - UrhG) wurde am 9. September 1965 im BGBl.
Gesetz von Amagat Das Gesetz von Amagat gilt für ideale Mischungen. Ein ideales Gemisch liegt vor, wenn die Summe der Volumina der reinen getrennten Komponenten vor der Gemischbildung gleich dem Gemischvolumen ist:
Gesetz von Demeter Das Gesetz von Demeter (englisch: Law of Demeter, kurz: LoD) ist eine Entwurfs-Richtlinie in der objektorientierten Softwareentwicklung. Sie besagt im Wesentlichen, dass Objekte nur mit Objekten in ihrer unmittelbaren Umgebung kommunizieren sollen.
Gesetz von Malus Das Gesetz von Malus beschreibt die Intensität eines polarisierten Lichtstrahls nach dem Durchgang durch einen um den Winkel alpha gedrehten Polarisationsfilter:
Gesetz von Stokes Der Physiker und Mathematiker Sir George Gabriel Stokes hat infolge seiner Forschung mehrere Gesetzmäßigkeiten, Regeln und Sätze aufgestellt. Für eine Liste dieser Gesetze und Regeln siehe die Begriffsklärungsseite Stokessche Gesetze.
Gesetz zum Schutz deutschen Kulturgutes gegen Abwanderung Um eigene Kulturgüter in Deutschland zu halten gibt es das Bundesgesetz zum Schutz deutschen Kulturgutes gegen Abwanderung vom 11. August 1999 (BGBl 1999 I S.
Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege Durch das Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege, beschlossen 1998 und geändert 2002, werden verurteilende strafgerichtliche Entscheidungen, die unter Verstoß gegen elementare Gedanken der Gerechtigkeit nach dem 30. Januar 1933 zur Durchsetzung oder Aufrechterhaltung des nationalsozialistischen Unrechtsregimes aus politischen, militärischen, rassischen, religiösen oder weltanschaulichen Gründen ergangen sind, aufgehoben.
Gesetz zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit (Japan) Das japanische Gesetz zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit (jap. 治安維持法 chian iji hō) wurde am 22.
Gesetz zur Beschränkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses Mit dem Begriff G 10-Gesetz, Artikel 10-Gesetz oder kurz G 10 wird das in der Bundesrepublik Deutschland geltende Gesetz zu Artikel 10 des Grundgesetzes vom 13. August 1968 (BGBl.
Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit Das deutsche Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit ist ein in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiertes Gesetz. Es besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen:
Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen Das deutsche Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen bzw. Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) soll eine Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen beseitigen bzw.
Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich Das „Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich“, kurz KonTraG ist ein umfangreiches Artikelgesetz, das der Deutsche Bundestag am 5. März 1998 verabschiedete.
Gesetz zur Neuordnung des Gentechnikrechts Das deutsche Gesetz zur Neuordnung des Gentechnikrechts regelt das Nebeneinander von herkömmlicher Landwirtschaft und der Landwirtschaft, die gentechnisch veränderte Pflanzen anbaut. Es wurde am 18.
Gesetz zur Regelung der Rahmenbedingungen für Informations- und Kommunikationsdienste Das Gesetz zur Regelung der Rahmenbedingungen für Informations- und Kommunikationsdienste, kurz Informations- und Kommunikationsdienste-Gesetz - IuKDG, ist ein deutsches Gesetz für den Bereich von Information und Kommunikation.
Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes Das Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes oder Informationsfreiheitsgesetz (IFG) ist ein deutsches Informationsfreiheitsgesetz.
Gesetz zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen Das Gesetz zur sozialrechtlichen Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen (manchmal kurz "Flexigesetz" genannt) vom 6. April 1998 (Bundesgesetzblatt Teil I, S.
Gesetz zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen Das Gesetz zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen ist ein deutsches Gesetz. Es gilt seit dem 06.
Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums Das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, kurz Berufsbeamtengesetz, wurde am 7. April 1933 erlassen und erlaubte es den nationalsozialistischen Machthabern, ihnen politisch missliebige und jüdische Beamte aus dem Dienst zu entfernen.
Gesetzblatt Als Gesetzblatt wird eine Publikation bezeichnet, die allein den Wortlaut der erlassenen Gesetze wiedergibt. Der dort veröffentlichte Wortlaut gilt als amtlich.
Gesetze des iterierten Logarithmus Die Gesetze des iterierten Logarithmus (manchmal auch im Singular verwendet: das Gesetz des iterierten Logarithmus) sind eine Reihe von Grenzwertsätzen aus der Theorie der stochastischen Prozesse, die für den Wiener-Prozess Gültigkeit haben. Sie treffen gewisse Aussagen über den Verlauf des Prozesses im unendlichen sowie in der Nähe des Ursprungs.
Gesetzentwurf Ein Gesetzentwurf ist der Entwurf eines neuen Gesetzes oder eines Gesetzes zur Änderung eines bestehenden Gesetzes, der den gesetzgebenden Körperschaften zur Beratung und Abstimmung vorgelegt wird.
Gesetzesartikel Unter einem Gesetzesartikel versteht man eine Einteilungseinheit eines Gesetzes. In der Schweiz werden Bundesgesetze wie auch die meisten kantonalen Gesetze in Artikel unterteilt.
Gesetzeskommentar Bei einem Gesetzeskommentar handelt es sich um die Erläuterung eines oder mehrerer Gesetze zur Verwendung in Praxis oder Studium (Studienkommentar).
Gesetzesrecht Gesetzesrecht ist Recht, dessen Quelle ein Gesetz ist. Seine Anwendung bekräftigt den Vorrang der Regel über die Ausnahme.
Gesetzestafeln Die Gesetzestafeln waren zwei steinerne Tafeln mit den Zehn Geboten, die Moses auf dem Berg Sinai von Gott erhielt (2.Buch Mose Kapitel 31 Vers 18; 5.
Gesetzestechnische Richtlinien Gesetzestechnische Richtlinien helfen dabei, dass Gesetze einheitlich formuliert und verfasst sind. Sie sind damit ein Aspekt von Rechtsförmlichkeit und Gegenstand der Gesetzgebungslehre.
Gesetzesvorbehalt Gesetzesvorbehalt ist die in modernen Verfassungen vorgesehene Möglichkeit, Grundrechte in zulässiger Weise einzuschränken. Die einschränkende Regelung (Vorbehalt) ist damit nicht nur dem Verfassungsgesetzgeber möglich, sondern auch dem einfachen Gesetzgeber.
Gesetzesvorrang Der Gesetzesvorrang besagt, dass staatliches Handeln nicht gegen höherrangiges Recht verstoßen darf. Sollte es doch zu einem Verstoß kommen, so ist der staatliche Akt rechtswidrig.
Gesetzgebende Nationalversammlung Die Gesetzgebende Nationalversammlung (Assemblée nationale législative) war 1791/92 das erste als Legislative tätige Parlament Frankreichs.
Gesetzgebung Die Gesetzgebung ist die Schaffung von Rechtsnormen. Ihre Regelung gehört zu den Mindestinhalten jeder Verfassung.
Gesetzgebungslehre Die Gesetzgebungslehre ist eine relativ junge rechtswissenschaftliche Disziplin, die Form und Inhalt der Rechtsnormen mit dem Ziel untersucht, Kriterien, Richtlinien und Anleitungen zur rationalen Normgebung und Normgestaltung zu erarbeiten.
Gesetzgebungsnotstand Der Gesetzgebungsnotstand ist ein auf dem Grundgesetz basierender, im Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland verankerter Begriff für eine Regierungskrise in Folge einer gescheiterten Vertrauensfrage des Bundeskanzlers im Deutschen Bundestag.
Gesetzgebungsorgan Als Gesetzgebungsorgan oder Legislative werden üblicherweise Parlamente bezeichnet. Für diese gibt es meistens ein eigenes Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht mit der Begründung, als Legislative besonderen Schutzes zu bedürfen.
Gesetzgebungsverfahren (Deutschland) Das Gesetzgebungsverfahren der Bundesrepublik Deutschland auf Bundesebene ist sehr komplex und erfordert die Mitwirkung vieler Verfassungsorgane. Es ist einschlägig, wenn dem Bund die Gesetzgebung zusteht.
Gesetzgebungsverfahren (Österreich) Das Gesetzgebungsverfahren der Republik Österreich bezieht mehrere Verfassungsorgane mit ein und wird durch einen Gesetzesantrag (auch Gesetzesvorschlag, Gesetzesinitiative) eingeleitet. Zumeist werden die Anträge von der Bundesregierung eingebracht.
Gesetzgebungsverfahren (Schweiz) Wie ein neues Gesetz entsteht, regelt das Gesetzgebungsverfahren. Die Schweiz mit der direkten Demokratie ist bezüglich Gesetzgebung ein Sonderfall.
Gesetzgebungsverfahren (Vereinigte Staaten) Das Gesetzgebungsverfahren der Vereinigten Staaten beschreibt auf der Bundesebene das Zustandekommen aller Bundesgesetze und erfordert die Mitwirkung des Präsidenten und des Kongresses.
Gesetzgebungsverfahren in Bayern Das Gesetzgebungsverfahren in Bayern wird durch die Verfassung des Freistaates Bayern geregelt und verläuft folgendermaßen:
Gesetzliche Erbfolge Mit der gesetzlichen Erbfolge wird geregelt, wer das Vermögen eines Verstorbenen erhält, wenn dieser keine letztwillige Verfügung (also kein Testament und keinen Erbvertrag) hinterlassen hat. Existiert eine letztwillige Verfügung, hat die gesetzliche Erbfolge Einfluss auf den Pflichtteil, der Verwandten und Lebenspartnern grundsätzlich zusteht.
Gesetzliche Krankenversicherung Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist neben der Renten-, Arbeitslosen-, Unfall- und Pflegeversicherung Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems und Teil des Gesundheitssystems.
Gesetzliche Rentenversicherung Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) in Deutschland hat ihre Grundlage im Sozialgesetzbuch VI (SGB VI). Sie ist Bestandteil (Versicherungszweig) des gegliederten Sozialversicherungssystems zur Altersicherung der abhängig Beschäftigten, die im Wesentlichen durch deren Zwangsteilnahme im Umlageverfahren finanziert wird: Wer arbeitet, bezahlt die Renten der aus dem Arbeitsleben Ausgeschiedenen und erwirbt damit einen Anspruch auf seine eigene Rente (Generationenvertrag).
Gesetzliche Unfallversicherung (Deutschland) Die gesetzliche Unfallversicherung (UV) ist Bestandteil (Versicherungszweig) der gegliederten Sozialversicherung. Sie hat ihre Grundlage im Sozialgesetzbuch VII sowie der in dessen Ausführung erlassenen Berufskrankheitenverordnung (BKV).
Gesetzliche Unfallversicherung in Österreich Die Gesetzliche Unfallversicherung in Österreich ist ein Versicherungssystem, das die Bürger in bestimmten Unfallsituationen schützt.
Gesetzlicher Vertreter Der gesetzliche Vertreter ist ein Stellvertreter, dessen Vertretungsmacht nicht auf einer Vollmacht, das heißt einer durch Rechtsgeschäft erteilten Vertretungsmacht, beruht, sondern sich unmittelbar aus gesetzlichen Bestimmungen ergibt. Gesetzliche Vertreter sind beispielsweise die Eltern für ihr minderjähriges Kind oder der Vormund, wenn den Eltern die elterliche Sorge nicht zusteht.
Gesetzliches Schuldverhältnis Gesetzliche Schuldverhältnisse sind schuldrechtliche Beziehungen, die nicht aufgrund eines Vertragsschlusses zustandekommen, sondern gesetzliche Folge des Verhaltens der Beteiligten sind.
Gesetzliches Verbot Ein gesetzliches Verbot im Sinne von § 134 BGB ist eine Vorschrift, die eine rechtsgeschäftliche Regelung wegen ihres Inhalts oder wegen der Umstände ihres Zustandekommens untersagt.
Gesetzliches Zusammenwohnen Das gesetzliche Zusammenwohnen (niederländisch "wettelijke samenwoning", französisch "cohabitation légale") ist die Bezeichnung für eine eingetragene Partnerschaft belgischen Rechts.
Geshe Geshe (tib. ) ist die Bezeichnung eines buddhistischen Gelehrtengrades im tibetischen Buddhismus („Lamaismus“).
Geshikao Geshikao ist ein Naturschutzgebiet in der chinesischen Präfektur Sanming (Provinz Fujian). Es befindet sich innerhalb der Grenzen der Präfekturhauptstadt Sanming und hat eine Fläche von über 600 Hektar.
Geschaltete Reluktanzmaschine Geschaltete Reluktanzmaschine ist eine elektrische Maschine. Ihre Funktionsweise und mechanische Aufbau sind mit denen eines Reluktanzschrittmotors vergleichbar.
Geschäfts- oder Firmenwert Der Geschäfts- oder Firmenwert (GoFW) entspricht dem Unternehmenswert abzüglich des Substanzwertes eines Unternehmens. Der Substanzwert weicht von den Buchwerten ab, da er normalerweise auch die Stillen Reserven berücksichtigt.
Geschäftsanteil Mit dem Rechtsbegriff Geschäftsanteil bezeichnet man den Anteil eines Gesellschafters am Gesellschaftsvermögen. Da es sich nicht um einen bestimmten Kapitalanteil, sondern um den Anteil an einer Gesamthandsgemeinschaft (wie zum Beispiel auch der Erbengemeinschaft) handelt, kann er nicht in einer Geldsumme, sondern nur in einem Bruchteil ausgedrückt werden.
Geschäftsähnliche Handlung Eine geschäftsähnliche Handlung ist eine Erklärung, insbesondere Mitteilung oder Aufforderung, die kraft Gesetzes eine bestimmte Rechtsfolge herbeiführt. Die geschäftsähnliche Handlung ist zu unterscheiden von der Willenserklärung und dem Realakt.
Geschäftsbankengeld Geschäftsbankengeld entsteht immer dann, wenn die Geschäftsbanken Wertpapiere von den Nichtbanken kaufen, den Nichtbanken Kredite als Sichteinlagen bereitstellen oder die Nichtbanken Bargeld auf ein Girokonto einzahlen. Dies bedeutet, dass sich die Summe der Sichteinlagen der Nichtbanken bei den Geschäftsbanken erhöht.
Geschäftsbericht Ein Geschäftsbericht ist die Veröffentlichung eines Unternehmens, in dem es den Anteilseignern und der interessierten Öffentlichkeit Rechenschaft über das abgelaufene Geschäftsjahr ablegt.
Geschäftsbesorgungsvertrag Ein Geschäftsbesorgungsvertrag ist ein Dienst- oder Werkvertrag (§§ 611 und 631 BGB), durch den sich der Beauftragte zur entgeltlichen Besorgung eines ihm von dem Auftraggeber übertragenen Geschäfts verpflichtet (§ 675 BGB).
Geschäftsbrief Als Geschäftsbrief wird die Briefform zwischen „Geschäftspartnern“ (Geschäft – Geschäft, aber auch Privatperson – Geschäft und umgekehrt) bezeichnet.
Geschäftsfähigkeit Geschäftsfähigkeit ist die Fähigkeit, rechtlich bindende Willenserklärungen abzugeben, zum Beispiel Verträge zu schließen.
Geschäftsflugverkehr Geschäftsflugverkehr oder Business Aviation (Luftfahrtabkürzung: BIZAV) ist der zivile nicht planmäßige Luftverkehr wie z.B.
Geschäftsführende Reichsregierung Geschäftsführende Reichsregierung, auch Reichsregierung Dönitz, bezeichnet die Reichsregierung der letzten Wochen des Dritten Reichs, nachdem sich Adolf Hitler am 30. April 1945 das Leben genommen hatte.
Geschäftsführer Ein Geschäftsführer ist die Person, die in einem Unternehmen oder einem anderen Personenzusammenschluss (etwa einem größeren Verein oder auch einer Parlamentsfraktion) die Geschäfte leitet.
Geschäftsführung ohne Auftrag Die Geschäftsführung ohne Auftrag (GoA) ist ein gesetzliches Schuldverhältnis, das in den §ff. des BGB geregelt ist.
Geschäftsgebühr Die Geschäftsgebühr ist ein in dem in Deutschland seit dem 1. Juli 2004 geltenden Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelter Begriff, welcher sich auf die anwaltliche Vertretung in nicht rechtshängigen Angelegenheiten bezieht.
Geschäftsgegner Als Geschäftsgegner bezeichnet man den Teilnehmer (Partei) eines Rechtsgeschäftes, der nicht man selbst ist.
Geschäftsgrundlage Als Geschäftsgrundlage werden im Zivilrecht die wesentlichen, die Grundlage eines Vertrages bildenden Umstände bezeichnet. Der Anwendungsbereich des Begriffs ist allerdings umstritten.
Geschäftshausbrand Geschäftshausbrände sind Schadfeuer in Gebäuden mit meist großer Gewerbefläche. Die Problematik besteht hier oft in den umfangreichen Rettungsmaßnahmen, die einen großen Personalaufwand erfordern.
Geschäftsidee Eine Geschäftsidee ist eine Idee oder Vorstellung des Existenzgründers davon, wie eine zu gründende wirtschaftliche Existenz aufgebaut werden kann. Die Geschäftsidee beantwortet die Frage: "Womit will ich als Existenzgründer mein Geld verdienen?
Geschäftskleidung Der Begriff Geschäftskleidung, Business-Kleidung oder Business formal bezeichnet die Oberbekleidung, die üblicherweise im Geschäftsleben (z. B.
Geschäftskontrolle Geschäftskontrolle (Abkürzung 'GeKo') bezeichnet im Allgemeinen die Gesamtheit aller Konzepte im Zusammenhang mit der kontrollierten Bearbeitung von Geschäften in der öffentlichen Verwaltung und im Speziellen Anwendungssoftware dazu. Dabei sind Geschäfte vielfältiger Art Objekt der Bearbeitung, wie z.
Geschäftsmodell Es gibt zahlreiche betriebswirtschaftliche Definitionen für den Begriff Geschäftsmodell (engl. Business Model).
Geschäftsobjekt Geschäftsobjekt (engl. Business Object) ist ein Begriff aus der objektorientierten Softwareentwicklung.
Geschäftsordnung Die Geschäftsordnung (GO) eines Gremiums, englisch rules of order oder rules of procedure, ist die Zusammenfassung aller Verfahrensregelungen, nach denen Sitzungen und Versammlungen dieses Gremiums abzulaufen haben. Sie kann Bestandteil einer Satzung sein, meist allerdings wird sie im Zuge der Gründung durch Beschluss der Berechtigten festgestellt.
Geschäftsordnung der Bundesregierung Die Geschäftsordnung der Bundesregierung (GOBReg) wird aufgrund von Art. 65 GG erlassen und ist vom Bundespräsidenten zu genehmigen.
Geschäftsordnung des Bundesverfassungsgerichts Die Geschäftsordnung des Bundesverfassungsgerichts (GOBVerfG) ist die aufgrund von § 1 Abs. 3 BVerfGG erlassene Geschäftsordnung des Bundesverfassungsgerichts.
Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments Die Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments ist die aufgrund von Art. 199 EGV erlassene Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments.
Geschäftsordnung für den Gemeinsamen Ausschuß Die Geschäftsordnung für den Gemeinsamen Ausschuß (GemAusGO) wird aufgrund von Art. 53a GG erlassen; sie ist vom Bundestag zu beschließen und bedarf der Zustimmung des Bundesrates.
Geschäftsordnungsausschuss Der Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung ist der erste Ausschuss des Deutschen Bundestages.
Geschäftspapier Als Geschäftspapiere gegen ermäßigte Gebühr wurden zugelassen: alle ganz oder teilweise geschriebenen oder gezeichneten Schriftstücke und Urkunden, die nicht die Eigenschaft einer eigentlichen und persönlichen Mitteilung hatten, z.B.
Geschäftsplan Ein Geschäftsplan (englisch business plan) ist die schriftliche Fixierung der Unternehmensplanung zur betriebswirtschaftlichen Absicherung von Chancen und Risiken bei einer Neugründung oder Unternehmenserweiterung. Er enthält neben der Marktforschung vor allem die Wettbewerbsabgrenzung im Marketing sowie detaillierte Zielformulierungen für den Einsatz der einzelnen Produktionsfaktoren.
Geschäftsprozess Ein Geschäftsprozess ist eine Folge von Schritten um ein Geschäftsresultat zu erzielen. Ein Geschäftsprozess kann Teil eines anderen Geschäftsprozesses sein oder andere Geschäftsprozesse enthalten bzw.
Geschäftsprozessmodell Analog zum allgemeinen Begriff Modell können Geschäftsprozessmodelle als zweckorientierte, vereinfachte Abbildungen von Geschäftsprozessen aufgefasst werden. Ihre Struktur spiegelt die zeitlich-sachlogische Abfolge der betrachteten Funktionen wieder.
Geschäftsprozessmodellierung Bei der Geschäftsprozessmodellierung werden wirkliche Geschäftsprozesse oder Ausschnitte daraus abstrahiert - meist grafisch - dargestellt, und somit modelliert. Der Schwerpunkt liegt auf dem Darstellen des Ablaufs, aber auch Daten und Organisation sind betroffen.
Geschäftsprozessoptimierung Geschäftsprozessoptimierung (GPO) bezeichnet die Gesamtheit aller Aktivitäten und Entscheidungen zur Verbesserung von Geschäftsprozessen in einem Unternehmen.
Geschäftsregel Der Begriff Geschäftsregel oder englisch Business-Rule bezeichnet in der Wirtschaftsinformatik als Sammelbegriff verschiedene Arten von Regeln, die in oder in Zusammenhang mit Computerprogrammen verwendet werden. Man versteht darunter nicht notwendigerweise eine geschäftliche Angelegenheit, sondern Business-Rules können auch ganz elementare technische Sachverhalte beschreiben .
Die Informationen wurden von Wikipedia übernommen, einer offenen Enzyklopädie in welche Freiwillige ihre Beiträge beisteuern.
Die Texte sind unter den Bedingungen der GNU Free Documentation License zugänglich.Encyklopedie (cz) Encyklopédia (sk) Encyclopedia (en)