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Hyperstimulationssyndrom Das ovarielle Hyperstimulationssyndrom (Abkürzung OHSS) tritt gelegentlich in der Folge einer Therapie bei Kinderwunsch auf. Mütterliche Eizellen werden aus bewusst überstimulierten Eibläschen (Follikeln; Durchmesser bis zu 12 cm) des Eierstocks (Ovar) per Feinnadel-Punktion gewonnen und mit dem Spendersperma befruchtet.
Hyperstone Der Hyperstone ist eine Mischung aus RISC- und CISC-Prozessor (ursprünglich 32-Bit). Er war zu seiner Zeit einer der schnellsten Mikroprozessoren, da er 32 Befehle gleichzeitig abarbeiten konnte.
Hyperstromlinie Hyperstromlinien (engl. hyperstreamlines) sind eine Methode der wissenschaftlichen Visualisierung um hochdimensionale Daten der Strömungslehre – genauer gesagt Tensorfelder zweiter Ordnung – bildlich darzustellen.
Hypertelorismus Der Begriff Hypertelorismus bezeichnet in der Medizin einen vergleichsweise großen Abstand zwischen den Augenhöhlen (= Augenabstand). Die Diagnose Hypertelorismus wird in der ICD10 mit dem Code Q75.
Hypertensive Krise Die hypertensive Krise (englisch: hypertensive urgency) ist eine plötzlich auftretende Fehlregulation des Blutdrucks im systemischen Kreislauf. Sie geht mit einem hohen Blutdruck einher, meist größer als 220/120 mm Hg, und hat kurzfristig eine gute Prognose.
Hypertensive Retinopathie Unter Hypertensiver Retinopathie versteht man eine durch Bluthochdruck verursachte Schädigung der Netzhaut des Auges. Manchmal wird für die Erkrankung auch der Begriff Fundus hypertonicus benutzt.
Hypertext Hypertext ist eine multi-lineare Organisation von Objekten, deren netzartige Struktur durch logische Verbindungen (so genannte Hyperlinks) zwischen Wissenseinheiten (Knoten, z. B.
Hypertext Markup Language Die Hypertext Markup Language (HTML), oft auch kurz als Hypertext bezeichnet, ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Darstellung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. HTML-Dokumente sind die Grundlage des World Wide Web und werden von einem Webbrowser dargestellt.
Hypertext Transfer Protocol Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten und andere Daten aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser zu laden.
Hypertext Transfer Protocol Secure HTTPS steht für HyperText Transfer Protocol Secure und ist ein URI-Schema, das eine zusätzliche Schicht zwischen HTTP und TCP definiert. HTTPS wurde von Netscape entwickelt und zusammen mit SSL 1.
Hypertextualität Als Hypertextualität bezeichnet man in der Transtextualitätstheorie nach Gérard Genette eine Form der Überlagerung von Texten, die nicht der des Kommentars entspricht, also beispielsweise, dass ein späterer Text ohne den vorhergehenden nicht denkbar wäre.
Hyperthyreose Eine Hyperthyreose ist eine Schilddrüsenüberfunktion. Die Schilddrüse produziert zu viel der Hormone Thyroxin und Triiodthyronin.
Hypertrichose Mit Hypertrichose (griechisch für Überbehaarung) bezeichnet man das Symptom übermäßiger Behaarung am ganzen Körper oder an einzelnen Stellen. Betroffene mit starker Hypertrichose werden gelegentlich als Wolfsmensch oder Haarmensch bezeichnet.
Hypertrophe Kardiomyopathie Die hypertrophe Kardiomyopathie (auch hypertrophische Kardiomyopathie) ist eine Erkrankung des Herzmuskels, bei der es zur Verdickung (Hypertrophie) des Muskels, besonders im Bereich der linken Kammer und des Septums, kommt. Man unterscheidet zwischen einer obstruktiven (einengenden) und einer nicht-obstruktiven Form.
Hypertrophe Narbe Die hypertrophe Narbe entsteht kurz nach der Wundheilung oder noch in deren Verlauf. Ursache ist eine Überproduktion von Bindegewebsfasern.
Hypertrophie Hypertrophie (von grch.: hyper – über(mäßig), trophe – Nahrung) ist der medizinische Fachausdruck für die Vergrößerung eines Organs oder eines Gewebes durch Vergrößerung der Zellen.
HyperTransport HyperTransport (HT) ist eine bidirektionale Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen mehreren integrierten Schaltkreisen. Die Topologie wird des Öfteren fälschlicherweise als "Bus" bezeichnet, ist aber in Wirklichkeit ein Baum.
Hyperurikämie Als Hyperurikämie wird eine Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut bezeichnet. Bei einem Anstieg der Serumharnsäurekonzentration über 6,7 mg/dl bei Frauen und über 7,4 mg/dl bei Männern liegt eine Hyperurikämie vor.
Hypervalenz Als Hypervalenz wird die positive Abweichung zur Valenztheorie bezeichnet, nach der die äußere Schale eines Atoms maximal 8 Elektronen aufnehmen kann. Hypervalenz tritt in hypervalenten Verbindungen bzw.
Hyperventilation Hyperventilation steht für die willentliche oder unwillentliche Beschleunigung und/oder Vertiefung der Atmung über den Körperbedarf hinaus und liegt dann vor, wenn der Kohlendioxidpartialdruck im arteriellen Blut durch die vermehrte Ventilation erniedrigt wird.
Hypervideo Ein Hypervideo ist ein Videostream, der mit Hyperlinks versehen ist, die zu weiterführenden Texten, Bildern oder Videos führen. Es ist eine multimediale Technik analog zu Hypertext, nur dass nicht Elemente eines Textes sondern Objekte in einem Videostream als Ausgangspunkt für die Hyperlinks dienen.
Hypervigilanz Hypervigilanz ist ein Begriff aus der Psychologie für erhöhte Wachheit. Sie kann populär auch als Wachsamkeit bezeichnet werden.
Hypervisor Hypervisor ist ein Synonym für den Begriff Virtual Machine Monitor (VMM). Es werden zwei Arten von VMM unterschieden.
Hypervitaminose Als Hypervitaminose werden jene Erscheinungen zusammengefasst, die bei übermäßiger Zufuhr der entsprechenden Vitamine, sei es über die Ernährung, in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder Vitaminpräparaten, aber auch bei parenteraler Gabe, auftreten können.
Hypervolämie Als Hypervolämie bezeichnet man die Erhöhung des Volumens des zirkulierenden, also sich im Blutkreislauf befindlichen Blutes. Sie ist das Gegenteil der Hypovolämie.
Hyperwürfel Unter einem Hyperwürfel versteht man einen regulären Würfel mit 4 oder mehr Dimensionen. Der 4-dimensionale Hyperwürfel wird auch als Tesserakt bezeichnet.
Hyperzyklus Ein Hyperzyklus ist eine zyklische Folge von sich selbst reproduzierenden Einzelzyklen. Diese Einzelzyklen bestehen aus RNA- und Proteinmolekülen, die durch Rückkopplung voneinander abhängen und kooperieren.
HyperZ HyperZ ist der Name einer Sammlung von verschiedenen Techniken zur Effizienz-Verbesserung von Grafikchips, die ATI Technologies entwickelt hat und bei den Radeon Grafikchips zum Einsatz kommt.
Hypidiomorph Hypidiomorph bezeichnet in der Gesteinskunde die Form eingewachsener Mineralkörner in Tiefengesteinen wiePlutonite bzw. Vulkanite.
Hypnagogie Hypnagogie bezeichnet einen Bewusstseinzustand, der beim Einschlafen auftreten kann. Eine Person im hypnagogischen Zustand kann visuelle, auditive und taktile Pseudohalluzinationen erleben, unter Umständen ohne sich rühren zu können.
Hypnerotomachia Poliphili Hypnerotomachia Poliphili ist der Titel eines rätselhaften, viel gelesenen und einflussreichen Romanes aus der Renaissance, der in seiner Erstauflage 1499 in Italien erschien. Autor ist ein Francesco Colonna, wobei dessen Identität umstritten ist.
Hypnoanalyse Hypnoanalyse ist ein Sammelbegriff für ähnliche, aber doch unterschiedliche psychotherapeutische Ansätze, die Hypnose-Techniken und psychoanalytische Methodik sowie Theorie miteinander verbinden. Die Unterschiede in den Therapieansätzen bestehen vor allem darin, welcher der beiden Pole in der Arbeit stärker fokussiert wird.
Hypnoid Als Hypnoid bezeichnet man in der Psychologie eine Vorstellung, Vorstellungsgruppe oder einen Gedächtnisinhalt, der dem Bewusstsein entzogen ist. Hypnoide sind vollwertige psychische Einheiten, die verhaltenswirksam sind.
Hypnoider Zustand Als hypnoider Zustand wird in der klassischen oder freudschen Psychoanalyse ein von Josef Breuer und Sigmund Freud in ihren Hysteriestudien von 1895 eingeführtes Konzept bezeichnet. Es beinhaltet die Idee, dass hysterische Erkrankungen nur entstehen könnten, wenn Vorstellungsinhalte in einem der artifiziellen Hypnose vergleichbaren psychovegetativen Zustand eingetragen werden.
Hypnoidhysterie Der Begriff Hypnoidhysterie bezeichnet in der klassischen Psychoanalyse ein ätiologische Klasse von Hysterien, die auf der Bildung von Hypnoiden basieren. Der Begriff ist veraltet.
Hypnos (Film) Hypnos ist ein Psychothriller von David Carreras aus dem Jahr 2004. Die Geschichte beruht auf dem Roman Hipnos des spanischen Schriftstellers Javier Azpeitia.
Hypnos (Gott) Hypnos (lateinisch "Somnus") ist in der griechischen Mythologie der Gott des Schlafes, der Bruder des Todes Thanatos und Vater der Träume; er entstand aus der Nyx. Im Mythos muss er Hera beim Einschläfern von Zeus helfen.
Hypnose Als Hypnose (von Hypnos, dem griechischen Gott des Schlafes) wird entweder das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance bezeichnet, die durch vorübergehend geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung gekennzeichnet ist. Oder der Begriff bezeichnet den Zustand der hypnotischen Trance, der durch eine hypnotische Induktion erreicht wird.
Hypnoskop Das Hypnoskop (griechisch) ist ein von Gustav Wilhelm Geßmann Ende des 19. Jahrhunderts konstruierter Apparat, mit dessen Hilfe man herauszufinden meinte, ob eine Versuchsperson sich leicht hypnotisieren lassen könne oder nicht.
Hypnotherapie Hypnotherapie, begrifflich zusammengesetzt aus "Hypnose" und "Therapie", ist eine Richtung der Psychotherapie.
Hypnotische Regression Die hypnotische Regression ist eine Anwendung der Hypnose, bei der der Versuchsperson ein früheres Lebensalter als das gegenwärtig tatsächliche suggeriert wird. Dabei kommt es zu einem Nacherleben früherer Lebenssituationen und auch physiologische Charakteristika der jeweiligen Altersstufen lassen sich vielfach beobachten (z.
Hypo Niederösterreich Hypo Niederösterreich ist ein Damen-Handballverein aus Maria Enzersdorf in Niederösterreich. Er ist einer der erfolgreichste Vereine Europas.
Hypo Real Estate Die Hypo Real Estate Holding AG (HRE) mit Sitz in München verantwortet die strategische Steuerung und Geschäftspolitik der Hypo Real Estate Group.
Hypo Tirol Volleyballteam Innsbruck Hypo Tirol Innsbruck ist ein österreichischer Volleyball-Verein, der in der ersten österreichischen Liga, in der mitteleuropäischen Liga MEVZA und in der Champions League spielt. Neben der Profi-Mannschaft spielen bei Hypo Tirol rund 170 Jugendliche, die in 14 Jugend-Teams ausgebildet werden und erfolgreich an Meisterschaften teilnehmen.
Hypo-Haus Als Hypo-Haus bzw. Hypo-Hochhaus wird das Verwaltungsgebäude der HypoVereinsbank in München bezeichnet.
Hypoblast Der Hypoblast ist als eine Struktur der frühen Embryonalentwicklung neben dem Embryoblasten, dem Epiblasten und Trophoblasten ein Teil der sich entwickelnden Blastula und stellt bei der Bildung der Keimblätter die Vorstufe des Endoderms dar.
Hypocalciämie Die Hypocalciämie (Hypokalzämie) bezeichnet in der Medizin eine zu geringe Konzentration von Calcium im Blut. Sie bewirkt eine Störung des Gleichgewichts zwischen verschiedenen Elektrolyten und kann zu einer Übererregbarkeit des Nervensystems führen, was sich in Krämpfen in der Skelettmuskulatur äußert.
Hypocephalus Ein Hypocephalus ist ein gewöhnliches Bestattungsamulett, wie es die alten Ägypter Mumien unter den Kopf gelegt haben. Der Name Hypocephalus leitet sich aus hypó (Griechisch: "darunter, unten, unterhalb") und cephalus (Latein: "Kopf") her; Hypocephalus bedeutet also nichts weiter als "unter dem Kopf".
Hypocrisy Hypocrisy (engl. „Heuchelei“) ist eine 1990 von Peter Tägtgren gegründete Death-Metal-Band aus Stockholm, Schweden.
Hypodermis Hypodermis - zusammengesetzt aus den griechischen Wörtern hypo (unter, darunter) und dermis (von Derma: Haut, Lederhaut) - bezeichnet
Hypodermose Die Hypodermose (Synonym: Dasselbefall, engl. cattle grubs heel flies oder warbles) wird durch die Hautdasselfliegen hervorgerufen und ist hauptsächlich eine Krankheit der Wiederkäuer, die nicht ausschließlich im Stall gehalten werden.
Hypofunktioneller Knoten Ein Hypofunktioneller Knoten oder Kalter Knoten ist eine Erkrankung der Schilddrüse. Der Name "Kalter Knoten" bezieht sich auf die reduzierte oder nicht vorhandene Fähigkeit des Gebiets radioaktives (=„heißes)“ Jod oder Technetium aufzunehmen.
Hypogalaktie Hypogalaktie bedeutet, dass die Brust der Mutter nicht ausreichend oder keine Milch für den Säugling produziert.
Hypogonadismus Hypogonadismus bezeichnet allgemein die Unterfunktion der Keimdrüsen (Gonaden). Am häufigsten ist damit die
Hypogonadotroper Hypogonadismus Als hypogonadotroper Hypogonadismus wird eine Unterfunktion der Keimdrüsen bezeichnet, die durch mangelnde Anregung von seiten der glandotropen Hormone FSH und LH bedingt ist.
Hypochlorige Säure Hypochlorige Säure (veraltet unterchlorige Säure) HOCl, ist eine schwach grüngelb gefärbte, chlorkalkartig riechende, nur schwach dissoziierte Säure. Sie wirkt bleichend und oxidierend.
Hypochlorit Ein Hypochlorit ist ein Salz der hypochlorigen Säure (auch unterchlorige Säure). Es enthält das Ion OCl-.
Hypochonder Als Hypochonder wird ein Mensch bezeichnet, der übermäßig um seine Gesundheit besorgt ist und geringfügige Körpersignale als Ausdruck schwerer Erkrankungen interpretiert. Eine übertriebene Selbstbeobachtung führt oft zu häufigen Arztbesuchen, wobei auch ausführliche und wiederholte Untersuchungen keine körperliche Ursache der Beschwerden ergeben.
Hypochondrie Hypochondrie bezeichnet nach den internationalen Klassifikationssystemen ICD-10 und DSM-IV eine psychische Störung, bei der die Betroffenen unter ausgeprägten Ängsten leiden, eine ernsthafte Erkrankung zu haben, ohne dass sich dafür ein objektiver Befund finden lässt. Im Alltagssprachgebrauch wird unter Hypochondrie eine von Angst dominierte Beziehung zum eigenen Körper und zu dessen Funktionieren verstanden.
Hypochromie In der Medizin versteht man unter hypochromen Erythrozyten rote Blutkörperchen, deren Hämoglobingehalt im Vergleich zum Normalfall, z. B.
Hypokaliämie Hypokaliämie (griech. hypo- - wenig, niedrig; -ämie - im Blut) oder auch Kaliummangel, Kaliumdefizit ist ein Zustand, der durch zu wenig Kalium im Körper gekennzeichnet ist.
Hypokalzämie Von Hypokalzämie spricht man, wenn der Calciumspiegel im Serum unter 2,2 mmol/l (9 mg/dl) oder der Gehalt von Calciumionen unter 1,1 mmol/l (4,5 mg/dl) liegt. Hypokalzämie wird manchmal verwechselt mit Hypokaliämie.
Hypokaustum Das Hypokaustum (griech. hypokauston = "von unten heizen") bezeichnet eine Form der Heißluftheizung in der römischen Antike, welche zuerst nur in Thermen, später dann generell in römischen Häusern eingesetzt wurde.
Hypokeimenon Bei Aristoteles bezeichnet hypokeimenon (lat.: subiectum; das Unterliegende, auch das Unterworfene) das vom Erkennen unabhängig Seiende, von dem etwas ausgesagt wird, weil es das Zugrundeliegende (als Substrat oder Subjekt) im Wechsel der Zustände beharrt.
Hypokinese Die Bewegungsstörung in Form der Hypokinese oder auch Hypokinesie (griechisch υποκίνηση, ipokínisi, „das Weniger-Bewegen“, von υπο-, ipo-, „weniger“, „unter“ und κίνηση, kínisi, „die Bewegung“) hat mehrere medizinische Bedeutungen:
Hypokoristikum Als Hypokoristikum (Hypokorsitikon) bezeichnet man in der Sprachwissenschaft die Kurz- oder Koseform eines Namens.
Hypokras Hypokras ist ein in Basel beliebter Gewürzwein, der aus verschiedenen Weinsorten, Zucker, Zitronenschale sowie den Gewürzen Zimt, Gewürznelken, Muskat, Ingwer, Koriander und Kardamom hergestellt wird. Erstmals erwähnt wird Hypokras bereits im Mittelalter.
Hypolimnion Das Hypolimnion (Hypolimnial) ist die untere, nur durch interne Wellen und deren Ausgleichsströmungen bewegte und bei 3,98 °C homogen kalte Wasserschicht in einem geschichteten stehenden Gewässer. Das Hypolimnion ist durch die Sprungschicht, das Metalimnion, von der oberen Wasserschicht, dem Epilimnion getrennt.
Hypomanie Die Hypomanie bezeichnet eine abgeschwächte Form der Manie mit einer gehobenen Grundstimmung und gesteigertem Antrieb, mit der gleichzeitig Veränderungen im Denken im Sinne eines sprunghafteren, unkonzentrierteren Denkens (Ideenflut) und einer Veränderung der Psychomotorik verbunden sein können. Durch die gehobene Stimmung kommt es zu einem größeren Selbstbewusstsein, einer erhöhten Risikofreudigkeit und zu Grenzverletzungen und Peinlichkeiten im sozialen Bereich, bei Geselligkeiten und in den Beziehungen zu Partnern.
Hypomenorrhoe Die Hypomenorrhoe ist eine Form der Menstruationsstörung, bei der es zu verminderter Menstruation kommt. Im Gegensatz dazu gibt es die Hypermenorrhoe, die verstärkte Menstruation.
Hypomnemata Hypomnemata. Untersuchungen zur Antike und zu ihrem Nachleben ist eine wissenschaftliche Schriftenreihe aus dem Bereich der Klassischen Altertumswissenschaften.
Hypomobilität Hypomobilität ist ein Krankheitsbild und bildet mit der sogenannten Hypermobilität ein Gegensatzpaar, hypomobile Menschen sind in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt.
Hypomochlion Als Hypomochlion wird der Dreh- oder Unterstützungspunkt eines Hebels bezeichnet. Der Begriff stammt aus dem griechischen und findet insbesondere in der anatomischen Gelenklehre Anwendung.
Hyponymie In der Linguistik wird mit Hyponym der Unterbegriff eines Begriffs bezeichnet. Der Oberbegriff eines Begriffs wird als Hyperonym bezeichnet.
Hypoparathyreoidismus Der Hypoparathyreoidismus ist eine durch Unterfunktion der Nebenschilddrüsen mit verminderter Sekretion von Parathormon gekennzeichnete Erkrankung.
Hypopharynx Der Hypopharynx ist ein Anhang der Kopfkapsel bei Insekten, der unterhalb der Mundöffnung ansetzt. Dabei handelt es sich nicht um ein echtes Mundwerkzeug, da er nicht aus ehemaligen Extremitäten gebildet wurde.
Hypophosphatasie Hypophosphatasie ist eine seltene, vererbliche, derzeit nicht heilbare Stoffwechselerkrankung, die sich vor allem im Skelettaufbau manifestiert. Sie wird auch als Rathbun-Syndrom oder Phosphatasemangelrachitis benannt und häufig mit anderen Krankheiten wie Rachitis oder Osteoporose der "Glasknochenkrankheit" Osteogenesis imperfecta verwechselt.
Hypophysenadenom Hypophysenadenome sind gutartige Tumoren aus den parenchymalen Zellen des Hypophysenvorderlappen (Adenohypophyse). Sie machen 10-15 % aller intrakraniellen Neubildungen aus.
Hypophyseninsuffizienz Bei der Hypophyseninsuffizienz (Hypophyenunterfunktion) handelt es sich um eine Störung der Produktion der Hormone des Hypophysenvorderlappens bzw. um eine verminderte Ausschüttung der Hormone des Hypophysenhinterlappens.
Hypophysenvorderlappen Der Hypophysenvorderlappen (HVL, oder Adenohypohyse, lat.: Adenohypophysis) stellt den größeren Teil der Hypophyse dar.
Hyposalpetrige Säure Hyposalpetrige Säure ist eine Sauerstoffsäure des Stickstoff. Sie bildet farblose Kristalle, die explosiv sind, diese sind ethanol- und wasserlöslich.
Hyposensibilisierung Mit einer Hyposensibilisierung, auch Desensibilisierung oder Spezifische Immuntherapie genannt, soll die Wirkung von Allergenen herabgesetzt werden. Dabei verabreicht man einem Patienten, der unter einer Allergie leidet, anfangs sehr geringe und im Verlauf zunehmende Dosen der Allergene, die ihn beeinträchtigen, um eine Toleranz zu erzeugen.
Hyposmie Der medizinische Begriff der Hyposmie bezeichnet im Unterschied zur Anosmie den nur teilweisen Verlust des Geruchssinns. Dieser tritt häufig nach Virusinfektionen, insbesondere durch Influenzaviren, auf und kann begleitend auch den Geschmacksinn beeinflussen.
Hyposphagma Hyposphagma ist ein in der Augenheilkunde verwendeter Begriff und bedeutet eine Unterblutung der Konjunktiva (Bindehaut des Auges).
Hypostase Hypostase (griechisch), die Grund- oder Unterlage von etwas, auch in der Bedeutung Bodensatz; dann Stoff oder Gegenstand (z. B.
Hypotaxe Mit Hypotaxe wird die Unterordnung der Nebensätze unter den Hauptsatz bzw. unter die Hauptsätze bezeichnet.
Hypotaxie Hypotaxie bezeichnet das mittlere Level hypnotischer Trance und wird durch eintretende Katalepsie, also Bewegungsunfähigkeit ohne entsprechende Suggestionen, gekennzeichnet.
Hypotelorismus Der Begriff Hypotelorismus bezeichnet in der Medizin einen vergleichsweise kleinen Abstand zwischen den Augenhöhlen (= Augenabstand). Die Diagnose Hypotelorismus wird in der ICD10 mit dem Code Q75.
Hypotenuse Als Hypotenuse bezeichnet man die längste Seite eines rechtwinkligen Dreiecks. Sie liegt dem rechten Winkel gegenüber.
Hypothek Eine Hypothek (von griech.: „Unterpfand“) ist ein beschränktes, dingliches Recht an einem Grundstück.
Hypothekenanleihe Eine Hypothekenanleihe ist ein Immobilienwertpapier. Der Anleger leiht sein Kapital für einen bestimmten Zeitraum aus und erhält dafür einen festen Zinssatz.
Hypothekenbank Hypothekenbanken sind bzw. waren privatrechtliche Kreditinstitute, deren Geschäftsbetrieb darauf gerichtet ist,
Hypothekenbankgesetz Das Hypothekenbankgesetz (HBG) regelte die Rechte und Pflichten der Hypothekenbanken in Deutschland. Gegenwärtig gültig ist das HBG in der Fassung der Bekanntmachung vom 9.
Hypothekengewinnabgabe Die Hypothekengewinnabgabe war eine öffentlich-rechtliche Abgabe, die in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund des Lastenausgleichsgesetzes vom 14. August 1952 erhoben wurde.
Hypothermie Die Hypothermie, Unterkühlung oder Verklammung ist ein Zustand nach Kälteeinwirkung auf den Körper eines Lebewesens, das heißt die Wärmeproduktion war über längere Zeit geringer als die Wärmeabgabe. Die Unterkühlung kann Gesundheitsschäden oder den Tod herbeiführen.
Hypothese Als eine Hypothese (altgriechisch ὑπόθεσις (hypóthesis) - die Unterstellung, Voraussetzung, Grundlage) bezeichnet man in der Wissenschaft eine vorläufig durch Beobachtungen oder Überlegungen begründete Annahme oder Vermutung, die zur Erklärung bestimmter Phänomene dient, jedoch noch nicht an der Erfahrung oder im Experiment so eingehend überprüfbar ist, dass sie zur Formulierung einer Theorie ausreichen würde. Eine Hypothese, die sich im Experiment oder an Erfahrungen bewährt hat ("verifizierte" Hypothese) bzw, die durch logische Folgerungen basierend auf gültigen Prämissen schlüssig bewiesen werden kann, kann zur Theorie oder zum Bestandteil einer Theorie werden.
Hypothese (Statistik) Unter Hypothese versteht man in der Statistik eine anhand empirischer Daten zu prüfende Annahme. Man unterscheidet als Gegensatzpaar Nullhypothese und Alternativhypothese.
Hypothese der effektiven evolutionären Zeit Die Hypothese der effektiven evolutionären Zeit (effective evolutionary time) ist ein Ansatz von Klaus Rohde (1992), den größeren Artenreichtum in den Tropen gegenüber den gemäßigten Breiten zu erklärenK. Rohde: Latitudinal gradients in species diversity: the search for the primary cause, Oikos, 65, 514-527,1992..
Hypothesenraum Der Hypothesenraum enthält alle möglichen Hypothesen, die für eine mathematische Problemstellung relevant sind.
Hypothesentheorie der sozialen Wahrnehmung Die Hypothesentheorie der sozialen Wahrnehmung wurde von Jerome Bruner in den Jahren 1951 bis 1957 aufgestellt und verdeutlicht den Einfluss der Erwartungen auf die Wahrnehmung.

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