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Inkretin-Effekt
Als Inkretin-Effekt wird die Mitte der 1960er Jahre beschriebene Beobachtung bezeichnet, dass bei gleichen Blutzuckerspiegeln die intravenöse Aufnahme von Glukose zu einer deutlich geringeren Ausschüttung des blutzuckersenkenden Hormons Insulin führt als eine orale Glukoseaufnahme. Die direkte Wirkung der Blutglukose auf die Bauchspeicheldrüse erklärt also im Fall einer Glukosezufuhr über den Magen-Darm-Trakt nicht die gesamte Insulinantwort.
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