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Konkomitanz Konkomitanz ist die aus der Scholastik stammende Vorstellung, dass im Leib Christi das Blut mit enthalten sei und es somit in der Hostie mit gegeben werde. Daraus entwickelte sich die katholische Praxis, dass nur der Priester beim Abendmahl Brot und Wein erhält, während die Gemeinde nur Brot bekommt (communio sub una specia).
Konkordante Bibelübersetzung In einer konkordanten Bibelübersetzung wird für jeden Begriff in der Ursprache nach Möglichkeit immer das gleiche Wort der Zielsprache verwendet. Analog dazu werden unterschiedliche Wörter der Ursprache auch mit unterschiedlichen Begriffen in der Zielsprache wiedergegeben.
Konkordantes Neues Testament Das Konkordante Neue Testament (KNT) ist eine deutschsprachige Bibelübersetzung von Adolph Ernst Knoch bei der eine konkordante Übersetzungsmethode angewendet wurde.
Konkordanz Eine Konkordanz (von lat. concordare „übereinstimmen“), meist auch Index oder Register genannt, ist eine alphabetische Liste der wichtigsten Wörter, die in einem Buch verwendet werden.
Konkordanz (Archivwesen) Im Archivwesen ist eine Konkordanz eine sortierte Liste von (meist technischen, nicht inhaltlichen) Verweisen als Hilfsmittel zum Auffinden von Archivalien, meist im Anhang zu einem Repertorium.
Konkordanz (Geologie) Konkordanz (nach lateinisch: concordans, zusammenstimmend), als Gegenbegriff zur Diskordanz, bezeichnet die ungestörte und gleichsinnige Überlagerung von älteren durch jüngere Gesteinsschichten. Das heißt, die Gesteinsschichtung hat gleiches Streichen und Fallen.
Konkordanz (Maß) Eine Konkordanz ist ein Maß für die Schriftgröße. Es entspricht 4 Cicero also 4×12 Punkt = 48 Punkt = 18.
Konkordanz (Sprachwissenschaft) Konkordanz ist ein der Kongruenz vergleichbares Phänomen in Sprachen mit Nominalklassen und beschreibt den Fall, dass zwei Satzteile bezüglich der Nominalklasse ihrer Wörter übereinstimmen müssen. In der Regel wird dazu das Präfix der Nominalklasse des Bezugsworts (bspw.
Konkordanz (Zeitschriften) Bei Zeitschriftenreihen, zu denen separat eine fremdsprachliche Übersetzung herausgegeben wird, sorgt eine Konkordanz für das leichte Auffinden des übersetzten Artikels in der jeweils anderssprachigen Reihe, z. B.
Konkordanzdemokratie Als Konkordanzdemokratie wird ein Typus der Volksherrschaft bezeichnet, der darauf abzielt, eine möglichst große Zahl von Akteuren (Parteien, Verbände, Minderheiten, gesellschaftliche Gruppen) in den politischen Prozess einzubeziehen und Entscheidungen durch Herbeiführung eines Konsenses zu treffen. Demzufolge spielt die Mehrheitsregel als Entscheidungsmechanismus keine zentrale Rolle im politischen System.
Konkordat von 1801 Mit dem Konkordat vom 15. Juli 1801 beendete Napoléon den geistig-weltlichen Kampf mit der katholischen Kirche in seinem Sinne.
Konkordat von Bologna Das Konkordat von Bologna ist eine Übereinkunft zwischen dem französischen König Franz I. und dem Papst Leo X..
Konkordatslehrstuhl Ein Konkordatslehrstuhl ist ein Lehrstuhl an einer Universität, der nicht in einer theologischen Fakultät angesiedelt ist, bei dessen Besetzung die Katholische Kirche aber dennoch miteinbezogen wird.
Konkordienformel Die Konkordienformel (lat. formula concordiae, Eintrachtsformel, auch das Bergische Buch) ist die letzte symbolische Schrift der lutherischen Kirche.
Konkordienkirche (Karlsruhe) Die Konkordienkirche in Karlsruhe beherbergte die Gebeine des verstorbenen Karlsruher Stadtgründers Karl Wilhelm von Baden.
Konkrement Konkrement ist ein medizinischer Fachausdruck, er bezeichnet eine Ablagerung in Form einer festen Masse, die sich durch Zurückbleiben vorher gelöster Stoffe in einem Hohlorgan oder in einer Körperflüssigkeit bildet.
Konkret Das Adjektiv konkret (lat. concretus „dicht, fest“) bezeichnet etwas, das wirklich, greifbar, bestimmt, gegenständlich ist.
Konkret (Zeitschrift) konkret ist eine seit 1957 bestehende linksoppositionelle Zeitschrift in deutscher Sprache und erscheint – mit einer Unterbrechung Anfang der 1970er Jahre – bis in die Gegenwart. Die monatlich erscheinende „Zeitschrift für Politik und Kultur“ versteht sich als „einzige linke Publikumszeitschrift Deutschlands.
Konkrete Kunst Der Begriff Konkrete Kunst wurde 1924 von Theo van Doesburg eingeführt und 1930 in einem Manifest bei der Gründung der Gruppe Art concret programmatisch festgelegt für eine Richtung der Kunst, die im Idealfall auf mathematisch-geometrischen Grundlagen beruht. Sie ist im eigentlichen Sinne nicht "abstrakt", da sie nichts in der materiellen Realität vorhandenes abstrahiert, sondern im Gegenteil Geistiges materialisiert, keinerlei symbolische Bedeutung besitzt und mehr oder weniger rein durch geometrische Konstruktion erzeugt ist.
Konkrete Normenkontrolle Bei der konkreten Normenkontrolle überprüft das Bundesverfassungsgericht auf Vorlage eines deutschen Gerichts hin, ob eine bestimmte Norm im konkreten sachlichen Einzelfall mit der Verfassung vereinbar ist.
Konkrete Poesie Die konkrete Poesie (griechisch ποίησις (poiesis) - die Dichtung) bezeichnet in der Dichtung eine bestimmte Herangehensweise an die Sprache. Die Sprache dient dabei vordergründig nicht mehr der Beschreibung eines Sachverhalts, eines Gedankens oder einer Stimmung, sondern sie wird selbst zum Zweck des Gedichts.
Konkrete Utopie Konkrete Utopie ist ein von dem Philosophen Ernst Bloch gebildetet Begriff, mit der der Zustand nach einer real möglichen Gesellschaftsveränderung gemeint ist.
Konkretion Konkretion ist ein Begriff aus den Geowissenschaften. In der Petrologie bezeichnet er eine unregelmäßige, häufig auch rundlich gestaltete Mineralmasse, die in einem anders gearteten feinkörnigen Sediment aus einer wässrigen, zirkulierenden Lösung (Porenwasser) ausgefallen ist.
Konkretisierung Konkretisierung bezeichnet die Anwendung eines abstrakten Konzeptes auf eine spezifische Situation. Es handelt sich um einen kognitiven Prozess und stellt das Gegenteil von Abstraktion dar.
Konkretismus (Kunst, Literatur, Musik etc.) Konkretismus hergeleitet von 'konkret', aus lat. concretus, Partizip Perfekt von concrescere: zusammenwachsen, sich verdichten.
Konkretismus (Psychologie) Unter Konkretismus versteht man in der Psychologie die Schwierigkeit bestimmter Menschen bei der Benutzung von Oberbegriffen (siehe hierzu auch Abstraktionsfähigkeit).
Konkretismus bei Rechenschwäche Konkretismus ist im Zusammenhang mit Rechenschwäche eine Erscheinungsform des begriffslosen Umgangs mit Zahlen und Operationen.
Konkubinat Als Konkubinat wird eine dauerhafte und nicht verheimlichte Form der geschlechtlichen Beziehung zwischen einem Mann und einer Frau, mehreren Männern oder mehreren Frauen bezeichnet, die in der Regel rechtlich nicht abgesichert ist (wie z. B.
Konkubine Liang Konkubine Liang (Geburtsname unbekannt; * 62; † 83), postumer Titel Kaiserin Gonghuai (sanfte und rechtschaffene Kaiserin), war eine kaiserliche Konkubine des Kaisers Zhang der Han-Dynastie. Sie gebar ihm 79 den Sohn Liu Zhao, der von der Kaiserin Dou adoptiert wurde.
Konkubine Song Konkubine Song (宋貴人; Geburtsname unbekannt; † 82), postumer Titel Kaiserin Jingyin (敬隱后, in Deutsch: respektvolle und verborgene Kaiserin), war eine kaiserliche Konkubine des Kaisers Zhang, die durch seine Gemahlin Kaiserin Dou (Zhang) verleumdet wurde.
Konkurrentenklage Als Konkurrentenklage wird ein in der Regel verwaltungsrechtlicher Rechtsstreit bezeichnet, bei dem Private vor den Verwaltungsgerichten Schutz gegen ihre (wirtschaftlichen) Konkurrenten suchen.
Konkurrenz Konkurrenz (lat. concurrere = zusammenlaufen) (auch Wettbewerb oder Mitbewerb, in Österreich auch Bewerb) bezeichnet:
Konkurrenz (Recht) Die Frage der Konkurrenz beschreibt im Rechtswesen die Regelung der Fälle, in denen mehrere Rechtsnormen den gleichen Sachverhalt regeln. In derartigen Fällen können Anwendbarkeit und Rechtsfolgen der Normen miteinander vereinbar sein oder unvereinbar; in jedem Falle bedarf es aber einer Bestimmung der im konkreten Fall anzuwendenden Norm.
Konkurrenzausschlussprinzip Das Konkurrenzausschlussprinzip ist ein Begriff der Ökologie, welcher besagt, dass zwei Arten nicht gleichzeitig die identische ökologische Nische besetzen können, ohne in eine Konkurrenz einzutreten, durch welche sich schließlich nur die konkurrenzstärkere behaupten kann. Die positive Umkehrung dieses Prinzips ist die Konkurrenzvermeidung.
Konkurrenzdemokratie Die Konkurrenzdemokratie, teilweise auch als Mehrheitsdemokratie bezeichnet, beschreibt recht unterschiedliche politische Systeme innerhalb der Demokratie, die vorwiegend durch Parteienwettbewerb geprägt sind.
Konkurrenzkapitalismus Unter Konkurrenzkapitalismus wird im Marxismus ein Form von Kapitalismus verstanden, in der in den einzelnen Wirtschaftszweigen eine Vielzahl miteinander konkurrierender Unternehmen vorhanden ist. Instrumente der Konkurrenz sind Steigerung der Produktivität oder Kosteneinsparung, um eine möglichst hohe Profitrate und damit auch eine möglichst hohe Akkumulations-Rate zu erzielen.
Konkurrenzsozialismus Der Konkurrenzsozialismus (auch Marktsozialismus) ist ein volkswirtschaftliches Modell, das eine Alternative zu einer reinen Planwirtschaft darstellt. Das Konzept wird auch als dritter Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus bezeichnet.
Konkurrierende Gesetzgebung Im Bereich der konkurrierenden Gesetzgebung weist das Grundgesetz das Gesetzgebungsrecht in Deutschland grundsätzlich den Ländern zu, außer der Bund macht von seinem intervenierenden Gesetzgebungsrecht nach GG Gebrauch. Dies ist in der Rechtswirklichkeit zumeist geschehen.
Konkursamt Das Konkursamt ist diejenige Behörde, welche nach schweizerischem Recht für die Durchführung der Konkurse zuständig ist.
Konkursmasse Die Konkursmasse bezeichnet die Gesamtheit der noch vorhandenen Werte eines Gemeinschuldners, die bei einem Konkurs desselben dazu dient, die Forderungen der Gläubiger anteilig zu befriedigen. Wie die Konkursmasse zugeteilt wird, also welcher Gläubiger in welcher Höhe bedient wird, bestimmt die Konkursverwaltung.
Konnekor Konnektor ist in der Textlinguistik ein Begriff für Wörter, die eine Beziehung zwischen Sätzen explizit machen und damit zur Kohärenz/ Kohäsion des Textes beitragen. Beispiel für einen Konnektor wäre aber in der Satzfolge: "Peter ist ziemlich erkältet.
Konnektierung Als Konnektierung wird der technische Vorgang bei der Registrierungsstelle bezeichnet, die eine Domain im Internet nutzbar macht.
Konnektivität Unter Konnektivität versteht man eine Verbindung oder die Art und Weise einer Verbindung, bzw. die Verbindungsdichte.
Konnektivitätskoordination Konnektivitäts-Koordination (kurz: ChProv (früher kurz: KK) für 'change provider' = 'wechsle Provider') ist die Bezeichnung der DENIC für das Verfahren zum Wechsel des Providers einer Domäne.
Konnektor *in der Syntax eine Klasse von Wörtern, die der Konnexion, der Verbindung zwischen den Teilsätzen eines Satzes, dienen (Konnektor (Syntax)).
Konnektor (Syntax) In der Syntax sind Konnektoren alle Mittel (Subjunktionen, Relativpronomen etc.), die der Verbindung zwischen den Teilsätzen eines komplexen Satzes dienen.
Konnektor (Textlinguistik) In der Textlinguistik sind Konnektoren Konjunktionen und Adverbien, die der Verbindung zwischen aufeinanderfolgenden Sätzen dienen. Sie sind damit Mittel der Kohäsion bzw.
Konnektor (UML) Ein Konnektor (engl. Connector) ist ein Modellelement in der Unified Modeling Language (UML), einer Modellierungssprache für Software und andere Systeme.
Konnexitätsprinzip Das Konnexitätsprinzip (Konnexität bedeutet Verbindung) hat in den einzelnen Rechtsgebieten verschiedene Bedeutungen.
Konnopke’s Imbiß Konnopke’s Imbiß, auch „Konnopke“ genannt, ist eine bekannte und oft empfohlene Imbissbude in Berlin.
Konnossement Das Konnossement (auch Seeladeschein, engl.: Bill of lading (B/L)) ist ein Beleg/Nachweis über den zwischen Befrachter (Verschiffer, Ablader) und Verfrachter (im Regelfall die Reederei) abgeschlossenen Seefrachtvertrag.
Konode Als Konode (latein: con=zusammen, griech. οδος=Weg) bezeichnet man die Linie im Phasendiagramm einer Mischung, welche miteinander im Phasengleichgewicht stehende Zustandspunkte verbindet.
Konohanasakuyahime Konohanasakuyahime no mikoto (jap. コノハナ〔ノ〕サクヤヒ (ビ) メ (Kojiki: 木花之佐久夜毘売、木花 (華) 開耶姫命), weitere Namen siehe unten) ist eine weibliche Kami in der Mythologie des Shintō, Tochter von Ōyamatsumi, Ehefrau von Ninigi und Mutter von Hoderi, Hosuseri und Hoori (Hohodemi), sowie die Kami des Fujisan.
Konoid Ein Konoid (von griechisch kegelartig) ist der von Archimedes geprägte Oberbegriff für die dann seit dem 19. Jahrhundert verwendeten Terme
Konolfingen Konolfingen ist eine Politische Gemeinde (Einwohnergemeinde) im Amtsbezirk Konolfingen des Schweizer Kantons Bern. Sie liegt ungefähr in der Mitte zwischen Bern, Thun, Langnau und Burgdorf.
Konolfingen (Bezirk) Der Amtsbezirk Konolfingen im Kanton Bern mit Hauptort Schlosswil, wo der Regierungsstatthalter im Schloss Wil residiert, umfasst 31 Gemeinden auf 214 km²:
Konotop Konotop (ukrainisch und russisch: Конотоп); ist eine Stadt in der Oblast Sumy im Nordosten der Ukraine. Konotop ist Zentrum des gleichnamigen Rajons und ein bedeutendes Verkehrszentrum.
Konotop (Polen) Konotop (deutsch Kontopp) ist ein Ortsteil der Gemeinde Kolsko im Powiat Nowosolski der polnischen Woiwodschaft Lebus und liegt rechts der Oder im historischen Niederschlesien an der Faulen Obra, die dort durch sumpfiges Gelände nur langsam fließt. Es liegt nicht weit vom Schlawaer See.
Konowata Konowata (海鼠腸) ist eine lokale japanische Spezialität (Chinmi) der japanischen Küche. Sie ist in Japan seit der Nara-Zeit bekannt und wurde damals vermutlich aus Korea oder China übernommen, wo Seegurken als Nahrung verbreitet waren.
Konowo Forest Park Der Konowo Forest Park (andere Schreibweise Kenowore Forest Park) ist ein Waldgebiet im westafrikanischen Staat Gambia.
Konquest Konquest ist ein recht einfaches rundenbasiertes Strategiespiel, das in der KDE Desktop Umgebung enthalten ist. Ziel des dieses Spiels ist es, die gesamte Galaxie (ein quadratische Spielfeld), die aus 3 bis 44 Planeten bestehen kann, zu erobern.
Konr@d Konr@d war eine Zeitschrift aus dem "Stern"-Verlag. Sie erschien von 1997 bis 1999 (2 Ausgaben 1997, 5 Ausgaben 1998, 6 Ausgaben 1999).
Konrad Der Name Konrad bedeutet der kühne Ratgeber („kühn an Rat“) und stammt aus dem althochdeutschen, mittelhochdeutsch ist er als Kuonrât überliefert. Die latinisierte Form ist Conradus.
Konrad (Montferrat) Konrad von Montferrat (* um 1146, † 28. April 1192) war einer der wichtigsten Teilnehmer des Dritten Kreuzzugs und 1192 kurz König von Jerusalem.
Konrad Becker (Künstler) Konrad Becker (* 9. Januar 1959 in Wien) ist ein Wiener Medienforscher, Mitgründer von Public Netbase, Musiker, Autor, Komponist und Produzent.
Konrad Becker (Theologe) Konrad Becker, auch Pistorius, Pistor ( * in Braunschweig † 1588 in Braunschweig) evangelischer Theologe
Konrad Berger Konrad Berger (* 1945 in St. Pölten) ist ein österreichischer Schriftsteller und Vertreter des Situationismus.
Konrad Beyreuther Konrad Beyreuther (* 14. Mai 1941 in Leutersdorf) ist Professor und Ordinarius für Molekularbiologie am Zentrum für Molekulare Biologie (ZMBH) der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
Konrad Bollstatter Konrad Bollstatter - auch: Konrad Müller - (* um 1420/30 Oettingen, † um 1482/83 Augsburg) war ein Berufsschreiber.
Konrad Cordatus Konrad Cordatus, auch Conrad Cordatus, Conrad Hertz (* um 1480 in Leombach, † 25. März 1546 bei Spandau) war Lutherischer Theologe und Reformator.
Konrad der Ältere (Konradiner) Konrad der Ältere († 27. Februar 906 vor Fritzlar) aus dem Haus der Konradiner war der Vater des späteren deutschen Königs Konrad I.
Konrad der Rote Konrad der Rote (* um 922; † 10. August 955) aus der Familie der Salier war 944 bis 953 Herzog in Lothringen.
Konrad Ehlich Konrad Ehlich (* 1942) begründete mit Jochen Rehbein die Funktionale Pragmatik als Sprachtheorie, in der die Kategorie des Zwecks sprachlichen Handelns zentral gestellt ist und die gesellschaftlich fundierte Zweckhaftigkeit in die Analyse sprachlicher Mittel eingeht. Das additive Zeichenmodell - wie von Charles W.
Konrad Elmer Konrad Elmer (* 9. Februar 1949 in Bad Berka) ist evangelischer Pfarrer und war Gründungsmitglied der SDP in der DDR.
Konrad Feilchenfeldt Konrad Feilchenfeldt (*20. April 1944 in Zürich) ist ein schweizerisch-deutscher Literaturwissenschaftler und Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Konrad Fleck Über die Lebensumstände des in alemannischem Dialekt schreibenden Dichters Konrad Fleck ist nur wenig bekannt. Rudolf von Ems erwähnt ihn in seinem um 1235 entstandenen Versroman "Willehalm von Orlens" als bereits verstorbenen Dichter.
Konrad Freiberg Konrad Freiberg (* 23. Juli 1951 in Schwarzenbek) ist Vorsitzender des Geschäftsführenden Bundesvorstandes der Gewerkschaft der Polizei (GdP).
Konrad Graf von Preysing Johann Konrad Augustin Maria Felix Kardinal Graf von Preysing-Lichtenegg-Moos (kurz: Konrad Kardinal von Preysing) (* 30. August 1880 im Schloss Kronwinkl bei Landshut, Niederbayern; † 21.
Konrad Grebel Konrad Grebel (* ca 1498 in Grüningen / Schweiz; † 1526) war der Sohn eines bekannten Zürcher Kaufmanns und Ratsherrn. Er gilt als Mitbegründer der Täuferbewegung und wird häufig auch als Täufervater bezeichnet.
Konrad Halver Konrad Halver (* 1945 in Blankenese) ist ein deutscher Schauspieler, Hörspielmacher und Sprecher. Er betreibt die Graceland-Studios in Hamburg.
Konrad Henckis Konrad Henckis (auch Henlif, Henekes, Hinckus, Hanckis oder Hancquis) von Gudensberg, gestorben nach 1481, heirate die Witwe des Johannes Fust und wurde als Buchdrucker und Buchhändler Teilhaber des Peter Schöffer. 1470 erwarb er das Bürgerrecht in Frankfurt am Main und nutzte die Frankfurter Messe zur Verbreitung seiner Verlagswerke in Nordeuropa, Paris und Deutschland.
Konrad Hubert Konrad Hubert (* 1507 in Bergzabern; † 13. April 1577 in Straßburg) war ein reformierter Theologe, Kirchenliedkomponist und Reformator.
Konrad I. (Meißen) Konrad der Große oder der Fromme, Graf von Wettin, Markgraf von Meißen und der Lausitz (* um 1098; † 5. Februar 1157 im Kloster auf dem Lauterberg) Geboren wurde er als Sohn des Grafen Thimo von Wettin und dessen Gattin Ida von Northeim (Tochter von Otto von Northeim, Herzog von Bayern (1061-1070), † 1083) geboren.
Konrad I. (Württemberg) Konrad I. ("Konrad von Wirtinisberc, C(u)onradus de Wirdeberch") war Herr von Wirtemberg 1083-1110, erstmals erwähnt wurde er 1081.
Konrad I. von Riddagshausen Konrad von Riddagshausen († 17. Juli 1172 in Tyrus, Palästina) war von 1164 bis 1172 Bischof von Lübeck.
Konrad II. Reiz von Breuberg Konrad II. Reiz von Breuberg war angeblicher Erbauer der Burg Frankenstein (urkundlich erstmals erwähnt im Jahre 1252) im Odenwald, verheiratet mit Elisabeth von Weiterstadt.
Konrad III. (HRR) Konrad III. (* 1093 in Bamberg; † 15. Februar 1152 in Bamberg), aus dem Geschlecht der Staufer, war 1116/20 Herzog von Franken, römisch-deutscher König 1127–1135 (als Gegenkönig) sowie 1138–1152, König von Italien 1128–1135 bzw. 1138–1152 und König von Burgund 1138-1152. Mit seiner Durchsetzung als König begann die Epoche der staufischen Herrscher und zugleich die zentrale Phase des staufisch-welfischen Gegensatzes, der rund 100 Jahre lang die Geschichte des Reiches bestimmen sollte.
Konrad IV. von Fohnsdorf-Praitenfurt Konrad IV. von Fohnsdorf-Praitenfurt (teils auch nur Fohnsdorf oder nur Praitenfurt oder auch Breitenfurt; † 28.
Konrad IX. (Weinsberg) Konrad von Weinsberg (* etwa 1370, † 18. Januar 1448) war ein deutscher Adliger aus dem Geschlecht der Herren von Weinsberg.
Konrad Josef Glutz von Blotzheim Konrad Josef Glutz von Blotzheim, auch Konrad Josef Glutz von Solothurn, (Taufdatum 13. September 1789 in Solothurn; † 22.
Konrad Kachelofen Konrad Kachelofen (*um 1450 in Varsberg; † vermutlich 1529 in Leipzig; auch Contze Holtzhusen) war einer der ersten Buchdrucker in Leipzig, der späteren deutschen Hauptstadt des Buchdrucks.
Konrad Klapheck Konrad Klapheck (*10. Februar 1935 in Düsseldorf) ist ein deutscher Grafiker, Maler, Künstler und (emeritierter) Kunstprofessor an der Kunstakademie Düsseldorf.
Konrad KM-011 Der Konrad KM-011 war ein von Konrad Motorsport für die Sportwagen-Weltmeisterschaft 1991 entwickelter Prototyp, von dem lediglich ein Exemplar gebaut wurde. Angetrieben wurde er von dem Lamborghini 3512 3.
Konrad Körner Konrad Körner (* 8. September 1941 in Berlin) ist ein deutscher Saxophonist und Klarinettist, Hochschullehrer für Klarinette und Saxophon sowie Rektor der Musikhochschule Leipzig.
Konrad Kyeser Konrad Kyeser (* 28. August 1366 in Eichstätt; † nach 1405) war ein Kriegstechniker und Fachschriftsteller des spätmittelalterlichen Europas.
Konrad Limmer Konrad Limmer (* um 1522 in Neustadt an der Orla; † 15. August 1592 in Heilsbronn) evangelischer Theologe, Reformator und Konfessionalist.
Konrad Mannert Konrad Mannert (* 17. April 1756 in Altdorf bei Nürnberg; † 1834 in München) war Professor für Geschichte und Historiker.
Konrad Öttinger Konrad Öttinger, genannt der Schwabe, auch Oettinger (* in Pforzheim † ?) evangelischer Theologe und Reformator
Konrad Paul Liessmann Konrad Paul Liessmann (* 1953 in Villach) ist außerordentlicher Professor für Philosophie am Institut für Philosophie der Universität Wien. Außerdem ist er als Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist tätig.
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