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Konstellationsanalyse Die Konstellationsanalyse ist ein methodisch-analytisches Brückenkonzept für die interdisziplinäre und transdiziplinäre Forschung. Sie geht davon aus, dass verschiedene Elemente, die sich unterscheiden lassen, miteinander in Beziehung stehen und auch gleichwertig zueinander sind.
Konstituentengrammatik Die Konstituenten(struktur)grammatik ist eine im amerikanischen Strukturalismus von Rulon S. Wells und Charles Hockett entwickelte Syntaxtheorie.
Konstituierung Konstituierung (lat. constituere ”festsetzen, feststellen, errichten“) ist ein Begriff, der das grundlegende bilden, gründen, festsetzen, sich organisieren beschreibt.
Konstitution Konstitution (aus dem Lateinischen constitutio, -onis für Zusammensetzung, Anordnung) bezieht sich auf die vorwiegend erbbedingte Struktur des Menschen, soweit sie sich in körperlichen, kognitiven und seelischen Merkmalen äußern.
Konstitution (Chemie) Die Konstitution eines Moleküls ist die Menge und Art der Bindungen zwischen den Atomen des Moleküls. Diese Information ist bei den meisten Molekülen, insbesondere denjenigen Naturstoffen, die keine Biopolymere sind, nicht trivial erhältlich.
Konstitutionelle Armee Als Konstitutionelle Armee wird allgemein jede auf Grundlage der Verfassung (Konstitution) eines Staates gebildete, reguläre Armee bezeichnet. Sie ist damit das Gegenstück sowohl zu allein dem Monarchen unterstellten Streitkräften (Kampf für oder gegen konstitutionelle Monarchie) als auch zu irregulären Rebellenarmeen oder Privatmilizen.
Konstitutionelle Monarchie Die konstitutionelle Monarchie ist eine Sonderform der Monarchie. Im Allgemeinen wird die Macht des Fürsten oder Königs in dieser Staatsform durch eine geschriebene Verfassung (Konstitution) mehr oder weniger stark eingeschränkt.
Konstitutionelle Republik Eine konstitutionelle Republik ist eine Staatsform, in der das Staatsoberhaupt und bedeutende Beamte gewählte Vertreter des Volkes sind und entsprechend existierendem konstitutionellen Recht handeln, welches die Beschränkung der Macht der Regierung über die Bürger garantiert. In einer konstitutionellen Republik sind die exekutiven, legislativen und judikativen Organe strikt voneinander getrennt, sodass kein Individuum und keine Gruppe absolute Macht erlangen kann.
Konstitutionelles Staatssystem Ein Staatssystem wird als konstitutionell bezeichnet, wenn es auf einer Verfassung (Konstitution) basiert. Gewöhnlich spricht man z.
Konstitutionen von Melfi Die Konstitutionen von Melfi (lat.: Constitutiones Regni Siciliae, auch: Liber Augustalis) sind eine von Friedrich II.
Konstitutionenökonomik Die Konstitutionenökonomik ist ein sozialpolitisches Konzept, das unter anderem Gründe für Sozialpolitik liefern soll und sich mit sozialer Ungleichheit beschäftigt.
Konstitutionsbehandlung Mit Konstitutionstherapie oder Konstitutionsbehandlung (lat. constitutio corporis "Verfassung", "Zustand des Körpers") bezeichnen zahlreiche alternativmedizinische Therapeuten eine Behandlung, die auf ungünstige Veranlagungen oder seit der Geburt bestehende Gesundheitsstörungen des Patienten einwirken soll.
Konstitutionsformel Die Konstitutionsformel gibt anders als die Summenformel an, wie die Atome eines Moleküls miteinander durch chemische Bindungen verbunden sind. Sie liefert daher topologische Informationen aus der sich beispielsweise die Zuordnung zu einer Verbindungsklasse ermitteln lässt.
Konstitutionspsychologie Die Konstitutionspsychologie befasst sich mit der Ableitung psychischer Eigenschaften von Menschen aus deren äußerer Erscheinung beziehungsweise Konstitution. Dabei werden in der Regel Grundtypen bestimmter Konstitutionen aufgestellt und Menschen entsprechend ihren vorherrschenden äußeren Merkmalen diesen zugeordnet.
Konstitutionssäule Konstitutionssäulen sind anlässlich der Etablierung einer Verfassung (Konstitution, in älterer Schreibung auch Constitution) eines Staates errichtete Denkmäler.
Konstitutionstheorie (Philosophie) Als Konstitutionstheorien werden ausgehend von Kant Auffassungen bezeichnet, welche die empirische Realität nicht als an sich seiende Außenwelt ansehen, sondern als etwas vom Bewusstsein [versuchen, die reinen (apriorischen]) Formen unserer [[Anschauung, die der Sinneswahrnehmung (Apperzeption) vorausliegen, zu erforschen und zu klassifizieren.
Konstitutionstyp Unter Konstitutionstyp (Körperbautypen) versteht man in der Medizin die Beschaffenheit des Einzelmenschen im Bezug auf Körperbau, Leistungsfähigkeit und seelisches Verhalten.
Konstruierbare Polygone In der Mathematik ist ein konstruierbares Polygon ein regelmäßiges Polygon, das mit Zirkel und (unmarkiertem) Lineal konstruiert werden kann. Zum Beispiel ist ein regelmäßiges Pentagon konstruierbar, ein regelmäßiges Heptagon hingegen nicht.
Konstruierte Sprache Konstruierte Sprachen oder künstliche Sprachen sind Sprachen, die von einer Person oder einer Gruppe aus verschiedenen Gründen neu entwickelt wurden. Dies unterscheidet sie von den Ethnosprachen, die sich über einen langen Zeitraum im Sprachgebrauch einer ethnischen Gruppe herausgebildet haben.
Konstrukt Ein Konstrukt ist ein nicht direkt beobachtbarer Sachverhalt innerhalb einer wissenschaftlichen Theorie. Konstrukte sind somit gedanklicher bzw.
Konstrukt (Molekularbiologie) Konstrukt ein umgangssprachlicher Begriff für manche Plasmide, die als Vektoren benutzt werden. In diese Plasmide wurden zwecks genetischer Manipulation der Zielzellen bestimmte DNA-Abschnitte kloniert.
Konstrukteur Konstrukteur (franz.: Erbauer, Erfinder, Gestalter; weitere weniger gebräuchliche Schreibweise: Konstruktör) ist eine in Deutschland nicht geschützte Berufsbezeichnung.
Konstrukteurswertung der Motorrad-WM Die Konstrukteurswertung der Motorrad-WM wird seit 1949 von der FIM im Rahmen der Motorrad-Straßenweltmeisterschaften ausgetragen. In die Wertung kommt die jeweils beste Platzierung eines Konstrukteurs bei den WM-Rennen.
Konstruktion Der Begriff Konstruktion (von lat.: con zusammen struere bauen) bezeichnet allgemein das Aufbauen, Errichten oder Herstellen eines materiellen oder immateriellen Gebildes, teils bezeichnet der Begriff auch eine Berechnung oder Erfindung.
Konstruktion (Technik) Eine technische Konstruktion ist ein komplexes Gebilde zur Umwandlung und Lenkung von Stoff-, Energie- und Signalflüssen als Ergebnis eines Konstruktionsprozesses.
Konstruktions-Morphologie Die Konstruktions-Morphologie ist eine vergleichsweise neue Methode zur biomechanischen Untersuchung von Lebewesen. Begründet wurde diese Methode von Herrmann Weber, einem Entomologen, der etwa zur gleichen Zeit wie Willi Hennig bestimmte Probleme innerhalb der Morphologie und der Evolutionsbiologie anging.
Konstruktionsbüro für Gerätebau (KBP) Das Konstruktionsbüro für Gerätebau (russ. Конструкторское бюро приборостроения) ist ein staatliches, russisches Unternehmen zur Entwicklung von Klein- und Leichtwaffen in Tula.
Konstruktionsgrammatik Der Begriff Konstruktionsgrammatik (construction grammar, CxG) bezieht sich auf eine „Familie“ grammatischer Theorien oder Modelle, die von der Vorstellung ausgehen, dass die grundlegenden Einheiten der Grammatik nicht atomare syntaktische Einheiten und deren Kombinationsregeln sind, sondern sogenannte Konstruktionen. Die gesamte Grammatik einer Sprache besteht aus taxonomischen Hierarchien solcher Einheiten.
Konstruktionsklasse Eine Konstruktionsklasse in Segelsport definiert sich als eine Konstruktion oder ein Bau eines Segelschiffs, welche aufgrund der eingeschränkten Vermessungsvorschriften dem Konstrukteur Freiheiten in Bezug auf Rumpfform, Anordnung des Riggs usw. geben.
Konstruktionslehre Das Fach Konstruktionslehre vermittelt die angewandten Grundlagen der Konstruktion. In ihm werden die Grundlagen aus anderen Fächern wie der Technischen Mechanik, Werkstoffkunde oder Thermodynamik zusammengeführt und angewandt, bzw.
Konstruktionsmechaniker Konstruktionsmechaniker/Konstruktionsmechanikerin ist die Bezeichnung eines (nach dem Berufsbildungsgesetz anerkannten) Ausbildungsberufs.
Konstruktionsprozess Unter einem Konstruktionsprozess versteht man einen speziellen Prozess, dessen Prozessobjekt ein Modell darstellt, das innerhalb der Funktionsfolge eine wesensgestaltende Veränderung des Zustands erfährt. Der Konstruktionsprozess ist ein Teil der Produktentwicklung und sein Prozessobjekt ist das Produktmodell.
Konstruktionspunkt Der Konstruktionspunkt (auch K-Punkt, Kalkulationspunkt und vor der Einführung der Juryweite Kritischer Punkt genannt) ist bei Skisprungschanzen einerseits die Weite, auf welche die Schanze ausgelegt ist, d. h.
Konstruktionsspant Der Ausdruck Spant stammt aus dem Schiffbau. Er bezeichnet ein tragendes Bauteil zur Verstärkung des Rumpfes bei Booten.
Konstruktionsspiel Konstruktionsspiele sind frühkindliche Verhaltensmuster beim Spielen. Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass das Kind ein selbst gesetztes Ziel erreicht.
Konstruktionswerkstoff Konstruktionswerkstoffe oder Strukturwerkstoffe sind diejenigen Werkstoffe, die im Einsatz vorwiegend mechanischer Belastung ausgesetzt sind. Einsatzbeispiele:
Konstruktive Mathematik Der mathematische Konstruktivismus ist eine Richtung der Philosophie der Mathematik, die den Standpunkt vertritt, der Existenzbegriff solle auf konstruierbare Objekte beschränkt werden. Er entspricht somit einer Einschränkung der axiomatischen Mathematik.
Konstruktiver Empirismus Der Konstruktive Empirismus ist eine moderne Spielart des Empirismus. Sein Begründer ist Bas van Fraassen, welcher den Konstruktiven Empirismus in seinem monumentalen Werk The Scientific Image (1980) begründete.
Konstruktiver Realismus Der Konstruktive Realismus (CR) ist eine von Friedrich Wallner entwickelte wissenschaftstheoretische Betrachtungsweise bzw. ein Denkgebäude.
Konstruktivismus (Architektur) Konstruktivismus war eine Form der modernen Architektur, die ihre Blütezeit in der Sowjetunion in den 20er- und frühen 30er-Jahren hatte. Er kombinierte fortgeschrittene Technologie und Ingenieurwissenschaft mit einem eingestandenermaßen kommunistisch-sozialen Ziel.
Konstruktivismus (Kunst) Der Konstruktivismus baut als streng gegenstandslose Stilrichtung der Malerei der Moderne in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf dem Suprematismus russischer Maler wie Kasimir Malewitsch (1878–1935) auf.
Konstruktivismus (Lernpsychologie) Der Konstruktivismus ist zunächst eine erkenntniskritische Theorie. Abgeleitet aus seinen erkenntniskritischen Thesen ist er auch eine Lerntheorie, deren Kernthese es ist, dass Lernende im Lernprozess eine individuelle Repräsentation der Welt schaffen.
Konstruktivismus (Philosophie) In der Philosophie des 20. Jahrhunderts gibt es mehrere unabhängig von einander entstandene, in ihren Auffassungen völlig verschiedene erkenntnistheoretische Strömungen, die auf Grund des gemeinsamen Namensbestandteils Konstruktivismus oft irrtümlich für ähnlich oder gar übereinstimmend gehalten werden.
Konstruktivismus (Politologie) Der Konstruktivismus in der Politikwissenschaft basiert auf den selben Grundannahmen wie das gleichnamige philosophische Konstrukt (siehe auch den philosophischen Konstruktivismus). Zu betonen ist jedoch, dass der Konstruktivismus keine inhaltliche Theorie der Internationalen Beziehungen ist.
Konstruktivistische Didaktik Die Konstruktivistische Didaktik versteht das Lernen als einen Prozess der Selbstorganisation des Wissens, das sich auf der Basis der Wirklichkeits- und Sinnkonstruktion jedes einzelnen lernenden Individuums vollzieht und damit relativ, individuell und unvorhersagbar ist. Bei der konstruktivistischen Didaktik ist zu beachten, dass es unterschiedliche Begründungen gibt.
Konstruktivistisches Kommunikationsmodell Der Konstruktivistische Kommunikationsansatz ist ein Kommunikationsmodell, welches sich aus der Erkenntnistheorie des Konstruktivismus ableitet. Kommunikator und Beobachter (Sender und Empfänger) sind dabei nicht Beteiligte am selben Vorgang.
Konstruktoren und Destruktoren Mit Konstruktoren und Destruktoren werden in der Programmierung spezielle Prozeduren bezeichnet, die bei der Erzeugung und Zerstörung von Variablen aufgerufen werden.
Konstvägen Konstvägen („Der Kunstweg“) ist eine Touristenroute in Nordschweden, die von der Bottnischen Bucht in die südliche Bergwelt von Lappland führt.
Konsubstantiation Konsubstantiation bezeichnet in der lutherischen Lehre des Abendmahls die sakramentale Einheit von Leib und Blut Christi mit dem Brot und mit dem Wein. Ausgeteilt und mit dem Mund empfangen wird nach lutherischer Auffassung beim Abendmahl wirklich Christi Leib und Blut.
Konsul Ein Konsul (von lat. „consul“, Titel des höchsten römischen Staatsbeamten, eigentlich Berater) ist eine Person (Konsularbeamter), die offiziell von einem Staat (Entsendestaat) zur Wahrung der Interessen seiner Angehörigen und seines Handels in einem fremden Land (Empfangsstaat) bestellt ist.
Konsular Ein Konsular, lateinisch consularis (vir), war im Römischen Reich ein Mitglied des Senats, das einmal das Amt eines Konsuls ausgeübt hatte.
Konsularbeamter Ein Konsularbeamter ist ein Beamter (meistens Diplomat), der mit der Wahrnehmung, Durchführung und Organisation der administrativen- und Wirtschaftskontakte zwischen dem Entsendestaat und dem Empfangsstaat beauftragt ist.
Konsulargesetz Das Gesetz über die Konsularbeamten, ihre Aufgaben und Befugnisse oder kurz Konsulargesetz regelt die Aufgaben und Befugnisse von Konsularbeamten. Dazu gehört unter anderem die Hilfeleistung an Deutsche im Ausland.
Konsularmünze Konsularmünzen (auch Familienmünzen; lat. nummi consulares) sind zur Zeit der Römischen Republik geprägte Münzen.
Konsularvertrag Ein Konsularvertrag ist ein zweiseitiges völkerrechtliches Abkommen, in dem die beteiligten Staaten die Zulassung, Vorrechte, Befreiungen und Funktionsrechte der auszutauschenden konsularischen Vertretungen gemeinsam festlegen. Konsularverträge werden auf der Grundlage der Gegenseitigkeit und gleichberechtigten Interessen zwischen den Vertragsstaaten abgeschlossen.
Konsulatsfaktura Die Konsulatsfaktura hat grundsätzlich den gleichen Inhalt wie die Handelsrechnung. Die Konsulatsfaktura muss auf einem vorgeschriebenen Formular, das vom Konsulat des Einfuhrlandes bezogen wird, in einer vorgeschriebenen Sprache ausgestellt werden.
Konsulent Mit der Fünften Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 27. September 1938 entzogen die Nationalsozialisten allen „nichtarischen“ Rechtsanwälten im alten Reichsgebiet die Zulassung mit Wirkung zum 30.
Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes Die Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes (chinesisch: 中国人民政治协商会议 [] , Pinyin: Zhongguo renmin zhengzhi xieshang huiyi, Kurzform: 全国政协, Quanguo Zhengxie) ist ein beratendes Gremium in der Volksrepublik China.
Konsultativpakt Unter einem Konsultativpakt versteht man eine Abmachung mehrer Staaten, sich vor außenpolitischen Entscheidungen gemeinsam zu beraten. Beispiele hierfür sind der Konsultativpakt der Arabischen Liga und das Dreikaiserabkommen von 1873.
Konsultierender Chirurg Konsultierende Chirurgen (seit 1907 beratende Chirurgen genannt) waren während der Zeit des Deutschen Reichs hervorragende Chirurgen, die im Kriegsfall dem Heer beigegeben wurden.
Konsum Unter Konsum (lat. consumere: verbrauchen) versteht man im Allgemeinen den Verzehr oder Verbrauch von Gütern.
Konsum (DDR) Konsum war in der DDR-Umgangssprache die Bezeichnung für ein Lebensmittelgeschäft der Konsumgenossenschaft. Diese Handelskette war die größte in der DDR neben der HO (Handelsorganisation).
Konsum (Österreich) Konsum ist der Name einer ehemaligen österreichischen Einzelhandelsgenossenschaft. Diese gehörte bis zu ihrer Insolvenz 1995 ihren Mitgliedern - formell gilt das auch heute noch.
Konsumausgaben des Staates Die Konsumausgaben des Staates (Verbrauchskonzept) sind ein Aggregat des Bruttoinlandsprodukts in der Verwendungsrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Sie sind im Einzelnen im ESVG 1995 definiert.
Konsument (Magazin) Die Zeitschrift Konsument ist die wichtigste Publikation der Verbraucherschutzorganisation Verein für Konsumenteninformation (VKI). Sie untersucht und vergleicht Waren und Dienstleistungen verschiedener Anbieter.
Konsument (Ökologie) In der Ökologie bezeichnet man heterotrophe Organismen als Konsumenten (Verbraucher). Dies sind tierische Lebewesen, die nicht in der Lage sind, wie die autotrophen Produzenten (z.
Konsument (Recht) Im Recht bezeichnet man Konsumenten eine natürliche Person (Privatperson), der mit einem Unternehmer Geschäfte schließt ohne jedoch selbst Unternehmer zu sein und der aufgrund seiner typischerweise gegebenen wirtschaftlichen Unterlegenheit gesetzlich besonders geschützt wird. Diesem Schutz trägt in Österreich das Konsumentenschutzgesetz 1979 (KSchG) Rechnung.
Konsumentenfreiheit Konsumentenfreiheit meint die Möglichkeit der privaten Haushalte, frei darüber zu entscheiden, welche Arten und Mengen von Gütern sie kaufen wollen. Da sich in der Marktwirtschaft die Produzenten weitgehend an den Wünschen der Konsumenten orientieren, bestimmen diese damit die Höhe und Zusammensetzung des Güterangebots.
Konsumentenkreditversicherung Eine Konsumentenkreditversicherung (KKV) schützt Kreditgeber wie Banken, Sparkassen, Autobanken, Versandhäuser, Warenhäuser, Leasingunternehmen etc. vor den Folgen von Forderungsverlusten aus Ratenkrediten, Dispositionskrediten, Kreditkartenverträgen oder Electronic Cash.
Konsumentenrechte Konsumentenrechte sind die Entsprechung des angelsächsischen Comsumer rights. In Deutschland entspricht dies dem Verbraucherschutz.
Konsumentenrente Die Konsumentenrente ist die Summe über alle Renten der Konsumenten, und ein wesentlicher Begriff in der Haushaltstheorie der mikroökonomischen Modellbildung.
Konsumentensouveränität Der Begriff Konsumentensouveränität bezeichnet die Freiheit des Individuums zu entscheiden, wie seine Bedürfnisse gestillt werden. Daher ist die Konsumentensouveränität auch als das „Fundamentalprinzip der individuellen Bedürfnisbefriedigung“ bekannt.
Konsumerziehung Unter Konsumerziehung versteht man eine didaktische Erziehungsmethode, deren Ziel es ist, einen Menschen zu befähigen zu beurteilen, wie viel Konsum notwendig, verhältnismäßig und realisierbar ist. Sie spielt vor allem in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Rolle, da deren Persönlichkeitseigenschaften noch zu entwickeln sind.
Konsumfunktion Eine Konsumfunktion ist eine Verhaltensgleichung und beschreibt, wovon der Konsum abhängt. Sie beschreibt die Abhängigkeit des Konsums innerhalb einer Periode vom Einkommen (teilweise auch von anderen Variablen, z.
Konsumgenossenschaft Die Konsumgenossenschaft ist eine besondere Form der Genossenschaft im Einzelhandel, die sich in erster Linie mit dem Vertrieb von Nahrungs- und Genussmitteln sowie verwandten Waren des täglichen Bedarfs befasst. Sie war ursprünglich auf Initiative von Verbrauchern entstanden, die sich von den etablierten Anbietern ausgebeutet fühlten und ihre Lebenshaltung durch billigere, beziehungsweise effizientere Warenversorgung zu verbessern trachteten.
Konsumgesellschaft Der Begriff Konsumgesellschaft wird einerseits von Kritikern einer konsumorientierten Lebensweise gebraucht und beinhaltet dann eine negative Wertung, andererseits gibt es aber auch Apologeten des Konsumverhaltens wie Norbert Bolz, die in einer globalen Konsumgesellschaft eine Möglichkeit sehen, die Welt zu befrieden, indem sie die Segnungen des Konsums allen Völkern zuteil werden lässt.
Konsumgut Konsumgüter sind Güter, die für den privaten Ge- oder Verbrauch hergestellt und gehandelt werden. Im Unterschied zu Investitionsgütern oder Rohstoffen, die für den Produktionsprozess vorgesehen sind, dienen Konsumgüter primär dem privaten Konsum.
Konsumgütermarketing Das Konsumgütermarketing befasst sich im Gegensatz zum Investitionsgütermarketing mit Produkten, die direkt an Endverbraucher (Haushalte) gerichtet sind. Beispiele für kurzfristige Konsumgüter (Verbrauchsgüter) sind Waschmittel, Lebensmittel, Kaugummi, Pizza usw.
Konsumismus Konsumismus (engl. consumerism: übersteigertes Konsumverhalten; auch weitere Bedeutung von consumerism als: Verbraucherschutzbewegung; siehe: Konsumerismus) ist ein seit den 70er Jahren sich einbürgender Begriff, der u.
Konsumquote Mit Konsumquote wird der Anteil der Konsumausgaben am verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte bezeichnet. Ein privater Haushalt kann sein Einkommen für den Kauf von Gütern ausgeben (Konsum) oder auf Konsum verzichten (Sparen).
Konsumsoziologie Die Konsumsoziologie ist eine Spezielle Soziologie und befasst sich mit allen Formen des Konsumverhaltens (Verbraucherverhaltens) und -handelns, seinen Ursachen und seinen Entwicklungen. Auf Grund der wesentlichen Interdependenzen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft ist die Konsumsoziologie ein Teilgebiet der Wirtschaftssoziologie.
Konsumstreik Unter Konsumstreik wird das Phänomen verstanden, dass die Konsumenten einer Volkswirtschaft nicht wie erwartet konsumieren. Man kann zwischen allgemeinem Konumstreik und besonderem Konsumstreik unterscheiden.
Konsumtempel Konsumtempel ist eine ironische Bezeichnung für größere Geschäftshäuser oder Einkaufszentren. Mit der Verwendung des Wortes "Tempel" - also der Bezeichnung für kultische/religiöse Gebäude - wird
Konsumtion Der Begriff Konsumtion (von lat. consumptio „Verbrauch, Verzehr“) ist in folgenden Zusammenhängen bedeutsam:
Konsumtion (Strafrecht) Das Strafrecht versteht unter Konsumtion den Fall, dass die Erfüllung eines Straftatbestandes nicht notwendig (dann Spezialität), aber regelmäßig die Verwirklichung eines anderen Tatbestandes umfasst.
Konsumverweigerung Konsumverweigerung bezeichnet das Verhalten, auf den Genuss verfügbarer Güter bewusst zu verzichten. Es gibt dafür volkswirtschaftliche, aber auch gesellschaftskritische Begründungen.
Kontagionisten Die Kontagionisten (lat. contagium = Ansteckung) sind die Anhänger der sogenannten Ansteckungstheorie.
Kontagionsindex Als Kontagionsindex - von lat.: contagium (Ansteckung) und index (Anzeiger) - wird eine Maßzahl bezeichnet, mit der in der Epidemiologie auf die Wahrscheinlichkeit einer erkennbaren und nicht erkennbaren Erkrankung durch den Kontakt mit einen bestimmten Erreger hingewiesen wird.
Kontagiosität Als Kontagiosität bezeichnet man die Ansteckungsfähigkeit eines Erregers, insbesondere aus einer Wunde oder einem Körpersekret. Es ist die Möglichkeit, bei Kontakt zu diesem Keim aus einem betroffenen Gebiet diesen auf andere Personen zu übertragen und diese zu infizieren.
Kontaktabzug Der Kontaktabzug ist ein fotografisches Verfahren, um von einem Negativ ein Positivabzug zu erhalten.
Kontaktanzeige Unter einer Kontaktanzeige versteht man eine Anzeige in einer Zeitung oder einer Zeitschrift, oder einen Eintrag auf einer Singlebörse im Internet, um andere Menschen für eine Beziehung oder eine Freundschaft kennen zu lernen.
Kontaktbereichsbeamter Die Funktion des Kontaktbereichsbeamten (KOB[B]) sind Polizeivollzugsbeamte bei einer Schutzpolizei. Sie versehen uniformierten Streifendienst zu Fuß und allein im Tagesdienst.
Kontaktblutung Unter Kontaktblutung versteht man eine Blutung im Genitalbereich nach Geschlechtsverkehr oder mechanischer Beanspruchung (z. B.
Kontaktelektrizität Als Kontaktelektrizität, Kontaktspannung, Kontaktpotenzial, Berührungselektrizität oder auch Berührungsspannung (nicht zu verwechseln mit der Berührungsspannung bei elektrischen Geräten) werden zusammfassend elektrische Phänomene bezeichnet, die an Grenzflächen zwischen verschiedenen Substanzen bzw. zwischen einer Substanz und der Umgebung (z.
Kontaktjonglage Kontaktjonglage ist eine Form der Objektmanipulation bzw. Jonglage bei der überwiegend Körperkontakt mit dem jeweiligen Objekt besteht.
Kontaktkopie Als Kontaktkopie oder kurz Kontakt bezeichnet man das Abbild einer Vorlage, die in direktem Kontakt mit dem Wiedergabemedium liegt; in der Fotografie wird eine Kontaktkopie oder Kontaktabzug erzeugt, indem eine Durchsichtsvorlage auf das lichtempfindliche Material gelegt und belichtet wird. Ein Kontaktabzug von Negativen dient üblicherweise zur ersten Qualitätsbeurteilung der Bilder eines Negativfilms.
Kontaktlinse Kontaktlinsen, auch Haftschalen genannt, gehören wie die Brille zu den Sehhilfen. Kontaktlinsen liegen dabei direkt auf dem Auge auf.
Kontaktplan Kontaktplan (Abkürzung KOP) ist eine Methode zur Programmierung von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS).
Kontaktradiografie Eine Kontaktradiografie bzw. -graphie ist ein fotografisches Aufnahmeverfahren ohne Kamera, bei dem auf einen Film ein Stück eines Materials gelegt wird, welches radioaktive Substanzen enthält.
Kontaktsuppe Die Verfütterung einer Kontaktsuppe nennt man eine Methode, die hauptsächlich in der Schweinezucht eingesetzt wird. Hierbei wird den Tieren infektiöses Material gefüttert (die Kontaktsuppe), um das Immunsystem der Schweine anzuregen und die Bildung von Antikörpern zu fördern.

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