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Kontaktverfahren Das Kontaktverfahren ist ein technisches Verfahren zur Herstellung von Schwefelsäure mittels eines festen Katalysators (z.B.
Kontaktwiderstand Der Kontaktwiderstand ist der Widerstand einer Kontaktfläche. Er setzt sich aus dem Engewiderstand und dem Fremdschichtwiderstand zusammen.
Kontaktwinkel Als Kontaktwinkel wird der Winkel bezeichnet, den ein Flüssigkeitstropfen auf der Oberfläche eines Feststoffs zu dieser Oberfläche bildet (siehe Bild 1).
Kontamination Kontamination oder Kontaminierung (lat. contaminatio, „Befleckung“) bezeichnet als Fremdwort allgemein eine Vermischung, Verschmelzung oder Durchdringung.
Kontaminationsschutzanzug Der Kontaminationsschutzanzug wird von Feuerwehreinheiten bei Unfällen mit radioaktivem Material verwendet. Er besteht aus leicht dekontaminierbaren, permanent antistatischen, feuerhemmenden, wasser- und ölabweisenden Fasern (z.
Kontaminierte Normalverteilung Die kontaminierte Normalverteilung ist eine besondere Form der Mischverteilung. Sie spielt eine große Rolle bei Robustheitsuntersuchungen der Schätzer und Tests.
Kontek Die HGÜ-Kontek (der Name stammt von „Kontinent“ und dem Namen des dänischen Energieversorgungsunternehmens „Elkraft“, der das Stromnetz auf den dänischen Inseln Lolland, Falster und Seeland betreibt und das Kürzel „ek“ hat) ist ein mit 400kV betriebenes, 170 Kilometer langes, monopolares Gleichstromkabel zur Kopplung des deutschen Stromnetzes und des Stromnetzes der dänischen Insel Seeland.
Kontemplation Kontemplation (von lat. contemplari „anschauen, betrachten“) bedeutet allgemein Beschaulichkeit oder auch beschauliche Betrachtung.
Kontemplation (Malerei) Die Kontemplation gilt Teilen der Kunstkritik als eine der Grundlagen der klassischen Malerei. Sie bezeichnet die Fähigkeit einiger Maler im Auge die Farben von ihrer gegenständlichen Bedeutung teilweise oder vollständig zu trennen.
Kontenabruf Kreditinstitute sind verpflichtet, eine Datei zu führen, in der die Kontostammdaten ihrer Kunden gespeichert sind. In gesetzlich eindeutig geregelten Fällen darf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bei Erfüllung ihrer Aufgaben auf diese Datei zugreifen sowie Auskunft über einzelne Kontostammdaten eines in Deutschland geführten Bankkontos an andere Behörden erteilen.
Kontenplan Der Kontenplan ist das Verzeichnis aller Konten eines Unternehmens, Betriebes oder Vorhabens und elementarer Bestandteil der doppelten Buchführung. Er orientiert sich am Kontenrahmen des Wirtschaftszweiges.
Kontenrahmen Der Kontenrahmen ist ein systematisches Verzeichnis aller Konten für die Buchführung in einem Wirtschaftszweig. Er dient als Richtlinie und Empfehlung für die Aufstellung eines konkreten Kontenplans in einem Unternehmen.
Konter (Militär) Ein Konter ist ein Verteidigungsmittel, mit dem nach Erfolgen eines Angriffs ein weiterer Angriff unterbunden werden soll. Zumeist findet ein Konter nach Block bzw.
Konter (Sport) Ein Konter ist die Bezeichnung für eine spezielle Situation und der daraus resultierenden Handlung, zumeist bei Ballspielen. Dabei gilt die Voraussetzung, dass eine Spielpartei (Mannschaft oder Einzelspieler) eine Form der Überlegenheit oder Dominanz auf den Gegner ausübt und damit spielbestimmend ist.
Konteradmiral Konteradmiral (englisch: Rear Admiral; französisch: contre-amiral) ist der dritthöchste der vier Admiralsränge der Bundeswehr.
Konterbande Mit Konterbande, in älteren Texten Kontrebande, wird der Schleichhandel bzw. der Schmuggel auf dem Seeweg bezeichnet, wobei die geschmuggelten Güter vorwiegend für den Krieg von Nutzen waren und an eine der kriegsführenden Parteien geliefert wurden.
Konterbatterie Konterbatterien waren Geschützaufstellungen, die beim Förmlichen Angriff gegen eine Festung brauchte, um die Linien der Festung zu bekämpfen, die den Grabenübergang und die Bresche beschießen konnten.
Kontergarde Die Kontergarde ist ein in den älteren Festungen vorkommendes Außenwerk, das in einem um die Facen der Bastione und Ravelins parallel herumgeführten Wall besteht, der zur Geschützaufstellung genügend Raum gewährt.
Konterlattung Die Konterlattung ist die auf dem Sparren vom Dachfirst zur Dachtraufe verlaufende Lattung, auf die rechtwinklig, also parallel zur Traufe die eigentlichen Dachlatten genagelt werden, welche dann die Dachhaut tragen. Sie wird auf dem Dach als Hinterlüftungsebene um ein Ablüften von Konvektionsfeuchte zu ermöglichen und teilweise zum Ausgleichen von Unebenheiten eingebaut.
Kontermarsch Als Kontermarsch wird eine Kampftaktik des mit Feuerwaffen ausgerüsteten Teils der Infanterie in der Frühen Neuzeit bezeichnet. Sie wurde etwa ab der Mitte des 16.
Konterrevolution (Phelps/Friedman) Die Konterrevolution wurde von Edmund Phelps und Milton Friedman eingeleitet und stellt sich gegen die keynesianische Vorherrschaft in der Makroökonomie. Eine der Hauptaussagen ist, dass es keinen stabilen langfristigen trade-off zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit gibt, so wie es Samuelson und Solow durch die modifizierte Phillipskurve herleiteten.
Konterrevolutionäre Verschwörung Ist eine in kommunistischen Diktaturen häufig benutzte, konstruierte Anklage die den jeweiligen Machthabern als Vorwand dient sich unliebsamen Kritikern zu entledigen. Wurde besonders von Joseph Wisarionowitsch Dschugaschwili (genannt Stalin)dazu benutzt seine persönliche Macht zu festigen.
Konterschattierung Konterschattierung, auch Counter Shading genannt, ist eine spezielle Form der Tarnung (Biologie), die das Prädationsrisiko senkt. Sie ist vor allem bei Bewohnern dreidimensionaler Lebensräume anzutreffen.
Kontext Als Kontext (lateinisch con-textus »Zusammenhang«, Plural: „Kontexte“) wird ein Zusammenhang oder Umfeld beispielsweise eines Wortes oder einer Handlung bezeichnet. Im Falle eines Wortes bezieht sich der Kontext auf das sprachliche Umfeld des Textes, d.
Kontextadaption Kontextadaption ist ein Begriff aus der Softwaretechnik, der verwendet wird um technische Systeme zu bezeichnen, die ihre Struktur, Funktionalität oder Verhalten zur Laufzeit ändern können um sich an unterschiedliche Umgebungsgegebenheiten zu richten.
Kontextdiagramm Ein Kontextdiagramm dient der Modellierung einer Systemumgebung in einer frühen Entwurfs- oder Analysephase (siehe Strukturierte Analyse). Das Kontextdiagramm stellt die oberste Hierachieebene von Datenflussdiagrammen dar.
Kontextfreie Grammatik Die kontextfreien Grammatiken sind eine Klasse formaler Grammatiken und sind identisch mit den Typ-2-Grammatiken der Chomsky-Hierarchie.
Kontextfreie Sprache Die Kontextfreien Sprachen (engl. context-free languages, CFL) sind eine Klasse der formalen Sprachen, sie werden auch als Typ-2-Sprachen der Chomsky-Hierarchie bezeichnet.
Kontextmenü Bei grafischen Benutzeroberflächen ist ein Kontextmenü ein Interaktionsobjekt (Widget), das dem Benutzer zu einem bestimmten Kontext verschiedene Aktionen zur Auswahl anbietet.
Kontextprinzip Unter Kontextprinzip versteht man das Postulat des Logikers und Philosophen Gottlob Frege, wonach Begriffe nur im Zusammenhang eines Satzes etwas bedeuten. So erhält etwa der Begriff "Stein" erst eine Bedeutung, wenn er im Elementarsatz "x ist ein Stein" auftritt.
Kontextsensitive Grammatik Die kontextsensitiven Grammatiken sind eine Klasse formaler Grammatiken und identisch mit den Typ-1-Grammatiken der Chomsky-Hierarchie.
Kontextsensitive Halbwertszeit Die kontextsensitive Halbwertszeit ist ein pharmakologischer Begriff, der die Wirkdauer eines Medikaments in Abhängigkeit von der Anwendungssdauer beschreibt, im Unterschied zur einfachen Halbwertszeit, die sich nur auf die Wirkdauer bei Einmalgabe eines Medikaments bezieht. Der Begriff wurde 1992 von MA Hughes eingeführt.
Kontextsensitive Sprache Die kontextsensitiven Sprachen (engl. Context Sensitive Languages abgekürzt durch CSL) sind eine Klasse der formalen Sprachen, einem Teilgebiet der Theoretischen Informatik.
Kontextsensitivität (Informatik) Kontextsensitivität bezeichnet in der Informatik das Verhalten von Anwendungen die Informationen über ihren Kontext, also ihre Umgebung, benutzen um ihr Verhalten darauf abzustimmen. Kontextsensitive Anwendungen verwenden in der Regel Sensoren, beispielsweise Positionssensoren, um einfache Informationen über Kontext zu ermitteln.
Kontextualisierung Kontextualisierung ist das Übernehmen von Ideen, Konzepten und religiösen Vorstellungen in einen anderen Kontext als den Ursprünglichen. Dabei spielen für eine solche Übertragung vor allem kulturelle, soziologische, historische und sprachliche Unterschiede eine Rolle.
Kontextwechsel Kontextwechsel (engl. context switch) nennt man den Vorgang in einem Betriebssystem, bei dem die Bearbeitung des aktuellen Prozesses durch ein Interrupt unterbrochen wird und zu einer anderen Routine gewechselt wird.
Kontierung Unter Kontierung versteht man eine Methode, um in Kostenrechnungssystemen die angefallenen Kosten und Erlöse unterschiedlichen Auswertungsobjekten im Controlling zuzuordnen. Es werden primäre und sekundäre Buchungen kontiert.
Kontiguität Kontiguität (lat. contiguus: »berührend, angrenzend«) ist zeitliches oder räumliches Zusammentreffen.
Kontinental-Dollar Der Kontinental-Dollar war die erste eigene Währung der USA, die der Kontinentalkongress 1776 zur Finanzierung des Kriegs zur Unabhängigkeit vom britischen Reich einführte.
Kontinentalarmee Die Kontinentalarmee (englisch Continental Army) war die vereinheitlichte Kommandostruktur der Dreizehn Kolonien, die im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges gegen das Königreich Großbritannien kämpften. Die Armee wurde durch eine Resolution des Kontinentalkongresses am 15.
Kontinentalblock Der Kontinentalblock war eine außenpolitische Konzeption des Deutschen Reiches im Zweiten Weltkrieg. Kerngedanke war die Schaffung eines gegen Großbritannien gerichteten Bündnisses zwischen Deutschland und
Kontinentaldrift Die von Alfred Wegener (1880-1930) erstmals beschriebene Theorie der Kontinentaldrift, auch Kontinentalverschiebung genannt, bezeichnet die in der Plattentektonik begründete Bewegung, Vereinigung und Aufspaltung von Kontinenten.
Kontinentale Erdkruste Die kontinentale Erdkruste besteht im Gegensatz zur ozeanischen Erdkruste aus magmatischen Gesteinen mit mittlerem bis hohem SiO2-Gehalt, teils mächtigen Sedimenten und den daraus entstandenen metamorphen Produkten. Aufgrund des relativ zur ozeanischen Kruste hohen Anteils an Aluminium und dem generell hohen Anteil an Silizium, ist für die kontinentale Erdkruste auch die Abkürzung SIAL (auch SiAl) gebräuchlich.
Kontinentales Tiefbohrprojekt Das Kontinentale Tiefbohrprojekt (KTB) war ein geowissenschaftliches Großforschungsprojekt in den Jahren 1987 bis 1995. Projektträger war seinerzeit das Niedersächsische Landesamt für Bodenforschung (NLfB) in Hannover.
Kontinentaleuropa Kontinentaleuropa bezeichnet geografisch gesehen den Teil Europas, der zur Hauptlandmasse des europäischen Kontinents gehört.
Kontinentalgermanische Mythologie Unter kontinentalgermanischer Mythologie ist die vorchristliche Mythologie der germanischen Stämme auf dem europäischen Festland, ohne Skandinavien, zu verstehen. Dabei sind vier Zeitperioden zu unterscheiden.
Kontinentalhang Der Kontinental(ab)hang (auch Kontinentalabfall, Kontinentalböschung oder Bathyal) ist jener Teil des Kontinentalrandes, an dem sich der Meeresboden (marines Benthal) von der Schelfkante (100 - 200 m Tiefe) bis zum Kontinentalfuß in etwa 2000 - 4000 m Tiefe absenkt. Als Teil des Tiefseebodens wird diese Tiefenzone auch als Batyhal bezeichnet (griech.
Kontinentalkongress Der Kontinentalkongress (engl. Continental Congress) von Delegierten aus den 13 Kolonien Nordamerikas, die sich gegen Beschränkungen der Freiheit der amerikanischen Bürger wehren wollten.
Kontinentalliga Die Kontinentalliga war ein von Friedrich von Holstein 1895/1896 konzipierter, jedoch praktisch nicht verwirklichter Zusammenschluss der einflussreichen Staaten des europäischen Kontinents, vor allem Deutschland, Österreich-Ungarn, Italien, Russland, Frankreich gegen England.
Kontinentalphilosophie Kontinentalphilosophie (englisch continental philosophy) ist ein in der englischsprachigen Philosophie gebräuchlicher Sammelbegriff für verschiedene Strömungen insbesondere der deutschen und französischen Philosophie, denen als einziges Merkmal gemein ist, dass sie in der empirisch und logisch-analytisch geprägten englischen Philosophie kaum Anklang gefunden haben.
Kontinenz Unter Kontinenz, von lat. continentia Zurückhaltung, Selbstbeherrschung, versteht man folgende Begriffe:
Kontinenz (Medizin) Kontinenz ist die Fähigkeit, den Stuhlgang und die Harn- / Urin-Ausscheidung über eine gewisse Zeit hinweg zurückzuhalten bzw. den Ausscheidungsvorgang willentlich auszulösen.
Kontinenz (Tanz) Unter Kontinenz versteht man eine Pose insbesondere bei höfischen Tänzen. Dabei nehmen beide Tanzpartner eine graziöse Haltung ein indem sie bei gerade gehaltenem Kopf die Flanke dehnen und herausstrecken und im Anschluss die gleiche Stellung zur anderen Seite ausführen.
Kontingent Ein Kontingent ist eine im Vorhinein definierte Menge, aus der sich Teile (Tranchen) einzeln entnehmen lassen. Ein Kontingent ist erschöpft, wenn die enthaltene Restmenge Null ist.
Kontingentflüchtling In Deutschland gilt ein Flüchtling als Kontingentflüchtling, wenn er im Rahmen einer humanitären Hilfsaktion, aufgrund von Sichtvermerken (Visa) oder einer Übernahmeerklärung aufgenommen wurde.
Kontingenztafel Kontingenztafeln (Kontingenztabellen) sind Kreuztabellen absoluter Häufigkeiten bestimmter Merkmalsausprägungen. Das bedeutet, es werden mehrere Merkmale (in zweidimensionalen Tafeln in der Regel als X und Y bezeichnet) miteinander verknüpft dargestellt.
Kontinuierliche Fourier-Transformation Die kontinuierliche Fourier-Transformation ist eine Form der Fourier-Transformation, die es erlaubt, kontinuierliche, aperiodische Vorgänge in ein kontinuierliches Spektrum zu zerlegen.
Kontinuierliche Simulation Kontinuierliche Simulation ist das Experimentieren mit kontinuierlichen Modellen. Im Unterschied zur diskreten Simulation werden bei der kontinuierlichen Simulation pro Zeitintervall unendlich viele Zustandsveränderungen betrachtet.
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) bedeutet: stetige Verbesserung der Produkt-, Prozess- und Servicequalität. Dies geschieht durch Zusammenarbeit in kleinen Schritten (im Gegensatz zu sprunghaften einschneidenden Veränderungen).
Kontinuierliches Grundmodell Das Kontinuierliche Grundmodell ist ein Modell das Neuronale Netze beschreibt. Es ist wesentlich einfacher als z.
Kontinuierliches Modell Kontinuierliche Modelle sind Modelle, die mittels Differentialgleichungen das modellierte System beschreiben. Die kontinuierliche Simulation ermöglicht das Experimentieren mit diesen Modellen.
Kontinuität Die Kontinuität (von lat. continuitas, "gleichbedeutend") bezeichnet einen lückenlosen Zusammenhang, eine Stetigkeit, einen fließenden Übergang, einen durch keine Grenze unterbrochenen Zusammenhang; einen ununterbrochenen, gleichmäßigen Fortgang.
Kontinuitätsbedingung Die Kontinuitätsbedingung der Physik und der Ingenieurwissenschaften besagt, dass die Massenänderung in einem Volumselement der Differenz aus den ein- und ausströmenden Stoffströme zu entsprechen hat.
Kontinuitätsgleichung Die Kontinuitätsgleichung beschreibt das Verhalten der Dichte in einem Volumenelement. Ihre Hauptaussage ist, dass die Quelle eines Flusses von Objekten die zeitliche Änderung ihrer Dichte ist.
Kontinuitätsmanagement Betriebliches Kontinuitätsmanagement bezeichnet in der Betriebswirtschaftslehre Konzepte, Planungen und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Kontinuität, abgekürzt auch als BKM. Herleitung aus dem (engl.
Kontinuitätssatz von Hartogs In der Funktionentheorie wird als Kontinuitätssatz von Hartogs eine Aussage über die Fortsetzung holomorpher Funktionen in sogenannten Hartogsfiguren bezeichnet. Der Kontinuitätssatz stellt eine Verallgemeinerung des Lemmas von Hartogs dar, welches eine analoge Aussage über die Fortsetzung in Polyzylinder macht.
Kontinuitätstheorie (Geschichtswissenschaft) Kontinuitätstheorie(n) sind in der älteren Geschichtswissenschaft weit verbreitet und oft mit national(istisch)en und ideologischen Interessen verbunden (worden).
Kontinuum Ein Kontinuum (lat. continuum: "Das Zusammenhängende", Plural Kontinua) ist ein Objekt welches keine Risse, Brüche, Löcher, Hohlräume oder ähnliches innerhalb seiner Grenzen besitzt, sich also überall kontinuierlich fortsetzt.
Kontinuumsmechanik Die Kontinuumsmechanik ist das Teilgebiet der Physik, das vom Verformungsverhalten verschiedener Substanzen handelt.
Kontiskan Kontiskan (auch Konti-Skan) ist der Name zweier Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsanlagen zwischen Dänemark und Schweden.
Kontiv KONTIV (Kontinuierliche Erhebung zum VerkehrsVerhalten) ist der Oberbegriff für eine Serie von Umfragen, die im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bauen und Wohnungswesen durchgeführt werden.
Konto Das Konto ist die zentrale Datenstruktur in der Buchführung sowie im Zahlungsverkehr. Prinzipiell handelt es sich um eine Tabelle mit beliebig vielen Zeilen und zwei (als Soll und Haben) bezeichneten Spalten, die Geldbeträge aufnehmen.
Kontoauszugsdrucker Ein Kontoauszugsdrucker (kurz: KAD) dient der automatisierten Erstellung von Kontoauszügen auf Veranlassung des Kunden.
Kontoeröffnungsbetrug Vom Kontoeröffnungsbetrug spricht man, wenn Betrüger mit Hilfe von gefälschten Unterlagen, wie gefälschten Ausweispapieren, Girokonten eröffnen. Auch werden oft gestohlene Ausweise verwendet.
Kontokorrent Ein Kontokorrent ist die gegenseitige Verrechnung von Ansprüchen und Leistungen zweier Partner (ähnlich dem Dispositionskredit). Beide Parteien können eine Kontokorrentbeziehung jederzeit kündigen.
Kontokorrentkredit Der Kontokorrentkredit (ital.: conto = Rechnung, corrente = laufend) ähnelt dem Überziehungskredit bei einer Bank bei Privatpersonen.
Kontonummer Jede natürliche und juristische Person kann bei einem Kreditinstitut ein Bankkonto oder mehrere Bankkonten unterhalten.
Kontopfändung Unter Kontopfändung versteht man die Pfändung des Auszahlungsanspruchs des Kunden gegen die Bank aus einem Girokonto. Der Pfändung unterliegen nicht einzelne Buchungen, die auf dem Konto vorgenommen wurden, sondern der Saldo.
Kontor Ein Kontor oder Contor (von französisch comptoir „Zahltisch“) war im Mittelalter eine Niederlassung von hansischen Kaufleuten im Ausland und ist eine veraltete Bezeichnung für Büro.
Kontor Records 1. Kontor Records: 1993 gegründeter unabhängiger DJ-Plattenladen in Kyritz im nordwesten des Bundeslandes Brandenburg und spezialisiert auf den Verkauf von Vinyl.
Kontorflagge Unter einer Kontorflagge versteht man eine eigene Hausflagge von Reedereien und (vorwiegend) internationalen Handelshäusern. Sie wird an Bord von Schiffen zusätzlich zu den international vorgeschriebenen weiteren Flaggen wie Nationalitäts-, Gastlands-, und Signalflaggen mitgeführt und im Hafen oder auf Reede gesetzt.
Kontorhaus Leder-Schüler Das Kontorhaus Leder-Schüler in Hamburg wurde 1928 für ein Lederverarbeitendes Unternehmen erbaut. Der Architekt war Fritz Höger.
Kontorhausviertel Das Kontorhausviertel ist die Bezeichnung für den südöstlichen Bereich der Hamburger Altstadt zwischen der Steinstraße, dem Meßberg, dem Klosterwall und der Brandstwiete. Es ist gekennzeichnet durch die großen Kontorhäuser im Stil des Klinkerexpressionismus des frühen 20.
Kontorist Ein Kontorist (weibliche Form: Kontoristin) ist ein vor allem in der Schweiz gebräuchlicher Begriff für einen Angestellten, welcher einfachere Büro- und Verwaltungsarbeiten wie Registraturarbeiten, Karteiführung, Schreiben von Adressen in einem kaufmännischen Betrieb erledigt.
Kontosouvli Kontosouvli () ist ein Spießbraten der griechischen Küche und bedeutet wörtlich übersetzt "Stangen-Bratspieß".
Kontra (Spielbegriff) Kontra geben oder auch kontrieren, englisch: double, ist ein Begriff aus dem Spiel, speziell dem Kartenspiel.
Kontrabass Der Kontrabass ist das tiefste und größte Streichinstrument und hat ein weites Einsatzgebiet vom modernen Sinfonieorchester über den Jazz bis hin zum ursprünglichen Rock 'n' Roll und Rockabilly. Der Name Kontrabass leitet sich von der Kontra-Oktave ab, deren Töne mit dem Instrument erzeugt werden können.
Kontradiktion Eine Kontradiktion, auch Widerspruch oder Falsum (lateinisch falsum – das Falsche) genannt, ist eine Aussage der Aussagenlogik, die immer falsch ist. Mit anderen Worten, eine Kontradiktion ist eine Aussage, die immer den Wahrheitswert falsch annimmt, unabhängig davon, wie die Variablen in der Aussage belegt sind.
Kontrafaktische Geschichte In der kontrafaktischen Geschichte (lat.: contra facta = entgegen den Tatsachen), auch virtuelle Geschichte, Alternativ-Geschichte oder Uchronie (griechisches Kunstwort aus ou = kein und chronos = Zeit) genannt, wird spekuliert, was geschehen wäre, wenn bestimmte historische Tatsachen nicht oder anders eingetroffen wären.
Kontrafaktisches Konditional Kontrafaktische Konditionalsätze, auch kontrafaktische Implikationen oder kurz Kontrafaktuale (counterfactual implication/conditional, counterfactual) werden in der Philosophie Aussagen der Form "Wenn ... der Fall wäre, dann wäre ---" genannt.
Kontrafaktizität Der Begriff Kontrafaktizität (gegen die Fakten) ist ein in der Philosophie und Wissenschaftstheorie verwendeter Begriff zur Kennzeichnung des Gegensatzes zwischen Behauptungen oder Gedankenmodellen und der Realität. Kontrafaktische Aussagen, d.
Kontrafaktur Die Kontrafaktur (aus lat. contra = gegen und facere = machen) ist die Umdichtung eines weltlichen Gedichts für geistliche (kirchliche, religiöse) Zwecke – ein Verfahren, das besonders häufig im Kirchenlied, meist unter Beibehaltung der Melodie, angewendet wurde.
Kontragitarre Die Kontragitarre oder auch Schrammelgitarre wurde um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Wien entwickelt.
Kontrahent Ein Kontrahent (von lat. con-trahere: zusammenziehen, vereinigen, bewirken) ist zunächst eine Person, die im Begriff ist, einen Vertrag (Kontrakt) abzuschließen.
Kontrahentenrisiko Unter Kontrahentenrisiko versteht man in der Finanzwirtschaft das Risiko, dass ein Vertragspartner beim Wertpapierhandel nicht in der Lage ist, seiner vertraglichen Leistungsverpflichtung nachzukommen.
Kontrahierbarkeit Im mathematischen Teilgebiet der Topologie heißt ein topologischer Raum X zusammenziehbar oder kontrahierbar, wenn er homotopieäquivalent zu einem einpunktigen Raum ist, d.h.
Kontrahierungspolitik Der Begriff ist von Heribert Meffert in die Marketingtheorie eingeführt worden, in der Praxis jedoch nicht üblich. Die Kontrahierungspolitik, abgeleitet von Kontrakt für Vereinbarung oder Vertrag, umfasst im betriebswirtschaftlichen Marketing alle Maßnahmen, die mit den vertraglich fixierten Vereinbarungen eines Unternehmens mit seinen Kunden zusammenhängen, also die
Kontrahierungszwang Unter Kontrahierungszwang (auch Abschlusszwang) versteht man die rechtliche Verpflichtung mit einem anderen ein Rechtsverhältnis zu begründen, das heißt in der Regel einen Vertrag zu schließen.
Kontraindikation Als Kontraindikation (auch Gegenanzeige) (von lat. contra = gegen und indicare = anzeigen) bezeichnet man einen Umstand, der gegen eine Maßnahme (z.
Kontraktion (Mathematik) Eine Kontraktion ist in der Analysis und verwandten Gebieten der Mathematik eine Abbildung einer Menge M auf sich selbst, die die Abstände zwischen zwei beliebigen Punkten von M mindestens so stark verringert wie eine zentrische Streckung mit einem festen Streckungsfaktor λ(M,d) sei ein metrischer Raum. Eine Abbildung varphi: M to M heißt Kontraktion, wenn es eine Zahl lambda < 1 gibt, mit der für alle x, y in M gilt:

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