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Kontraktion und Konvergenz Durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe wird CO2 freigesetzt, das sich in der Atmosphäre ansammelt und damit wesentlich zum Treibhauseffekt beiträgt. Um das Ansteigen der globalen Durchschnittstemperatur zu begrenzen, ist nach heutigem Stand des Wissens eine Minderung der globalen CO2-Emissionen erforderlich.
Kontraktionshypothese Die Kontraktionshypothese ist eine Theorie, die Ende des 18. Jahrhunderts nicht wenige Forscher für sich gewann, um die großräumigen Abläufe in der Erdkruste im obersten Teil des Erdmantels zu erklären.
Kontraktionszwang Kontraktionszwang ist ein vor allem im Versicherungsbereich relevanter Fachbegriff. Er bedeutet, dass im Rahmen bestimmter Vorgaben ein Versicherungs- oder Leistungsanbieter niemanden vom Abschluss eines Vertrages ausschließen kann.
Kontraktkurve Die Kontraktkurve ist ein Begriff der Volkswirtschaftslehre und bezeichnet die Kurve in einer Edgeworth-Box, die alle pareto-optimalen Lösungen für den Tausch zweier Gütermengen zwischen zwei Haushalten verbindet. In der Produktionstheorie sind es, im Gegensatz zur Haushaltstheorie, zwei Unternehmen, die zwei Inputfaktormengen zwischen sich tauschen.
Kontraktlogistik Unter Kontraktlogistik wird ein Geschäftsmodell verstanden, das auf einer langfristigen, arbeitsteiligen Kooperation zwischen einem Hersteller von Gütern und einem Logistikdienstleister basiert, die durch einen Dienstleistungsvertrag (Kontrakt) geregelt ist.
Kontraktmanagement Kontraktmanagement ist zentrales Instrument der Ergebnissteuerung in öffentlichen Verwaltungen im Rahmen der Verwaltungsreform nach dem NSM (Neues Steuerungsmodell).
Kontraktur Als Kontraktur (lat. contrahere „zusammenziehen“) bezeichnet man eine dauerhafte Verkürzung von Muskeln, Sehnen, Bändern bei Gelenken, die zu einer irreversiblen Einschränkung der Beweglichkeit führen oder zu einer kompletten Steife.
Kontralateralität Zusammengesetzt aus kontra oder contra - gegen und lateral - seitlich oder seitlich gelegen, bedeutet Kontralateral auf der Gegenseite gelegen.
Kontrapunkt Kontrapunkt (von lat. punctum contra punctum = „Note gegen Note“) ist ein musiktheoretischer Begriff mit mehrfacher Bedeutung.
Kontrast (Band) Kontrast sind ein Musikprojekt, das vor dem Jahre 1999 noch unter dem Namen ISECS agierte. Ihr Stil lässt sich mit den Begriffen Elektropop und Minimal Electro gut charakterisieren.
Kontrast (Linguistik) In der Linguistik spricht man von einem Kontrast, wenn ein Merkmal in Klang oder Form (oder anderweitig) unterschieden werden kann. Beispiel: Kontrast zwischen stimmhaftem und stimmlosen Laut: "d", "t".
Kontrasteinlauf Kontrasteinlauf steht für die Einbringung von Röntgenkontrastmittel in den menschlichen Darm mittels eines Einlaufes
Kontrastive Hypothese Die Kontrastive Hypothese (engl.: contrastive hypothesis) besagt, dass beim Erwerb einer Fremdsprache jene Eigenschaften als leichter empfunden werden, welche in ihrer Struktur der Muttersprache ähneln.
Kontrastive Linguistik Die Kontrastive Linguistik beschäftigt sich mit dem systemhaften synchronen Vergleich von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zweier oder mehrerer Sprachsysteme auf phonologisch-phonetischer, morphologischer und syntaktisch-semantischer Ebene. Sie hat ihren Ursprung im Strukturalismus der fünfziger Jahre als neue Grundlage für einen effektiveren Fremdsprachenunterricht.
Kontrastmessung Die Kontrastmessung bestimmt in der Fotografie den Kontrast (=Helligkeitsunterschied) zwischen zwei oder mehreren Punkten eines Motivs. Dies bezeichnet man auch als Motivkontrast.
Kontrastmittel Kontrastmittel sind Arzneimittel, die die Darstellung von Strukturen und Funktionen des Körpers in bildgebenden Verfahren verbessern. Sie werden vor allem in der Röntgendiagnostik, der Magnetresonanztomografie (MRT) und der Sonografie eingesetzt.
Kontrastmittelverstärkter Ultraschall Beim kontrastmittelverstärkten Ultraschall werden Ultraschallkontrastmittel bei der Sonografie oder Echokardiografie eingesetzt. Diese Kontrastmittel sind gasgefüllte Mikrobläschen (“microbubbles”), die in den meisten Anwendungen intravenös gegeben werden und entweder lungengängig oder nicht-lungengängig sind.
Kontrastverhältnis Das Kontrastverhältnis ist ein in der Unterhaltungselektronik gebräuchlicher Messwert, um den relativen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß darzustellen. Er beschreibt also die qualitative Leistungsfähigkeit eines Bildschirms oder Projektors, ein kontrastreiches - und somit farb- und wirklichkeitsgetreues Bild zu erzeugen.
Kontrasubjekt Das Kontrasubjekt ist eine Form des Kontrapunktes, der eine Gegenstimme zum Thema einer Fuge darstellt und die Linienführung fortsetzt.
Kontratanz Der Kontratanz oder Kontertanz (frz.: contredance) ist ein ursprünglich englischer Gruppentanz, der sich vom ländlichen Volkstanz zu einem im 17.
Kontribution Kontribution kommt aus dem Lateinischen. „Contribuere“ bedeutet wörtlich "in einzelnen Teilen zusammenbringen", "beisteuern".
Kontributionstaler Im Ersten Koalitionskrieg gegen die französische Republik (1794-1796) prägten einige deutsche geistliche Münzherren und die Stadt Frankfurt am Main Talermünzen mit der Aufschrift Kontributionstaler und oder Hinweisen wie z. B.
Kontroll Kontroll ist ein ungarischer Film aus dem Jahr 2003. Regie bei dem mehrfach preisgekrönten Thriller, der ausschließlich im U-Bahn-System der Stadt Budapest spielt, führte Nimród Antal, der gemeinsam mit Jim Adler auch das Drehbuch schrieb.
Kontrollaufforderung Eine Kontrollaufforderung (KA) ist eine schriftliche Aufforderung an einen Verkehrsteilnehmer, die von der deutschen Polizei ausgestellt wird, mit ein Nachweis für bestimmter Dokumente eingefordert wird.
Kontrollbetreuer Der Kontrollbetreuer (auch Vollmachtsbetreuer oder Überwachungsbetreuer genannt) ist ein nach deutschem Recht bestellter rechtlicher Betreuer, der den Aufgabenkreis der Überwachung eines Bevollmächtigten hat. Diese Form der Betreuung unterscheidet sich von allen anderen Betreueraufgabenkreisen, da sie parallel zu einer Vorsorgevollmacht angeordnet werden kann, während ansonsten Vorsorgevollmacht und Betreuung sich gegenseitig ausschließen.
Kontrollbunker Ein Kontrollbunker ist ein massives Bauwerk auf einem Raketenstartplatz zur Überwachung des Raketenstarts. Er ist zum Schutz der in ihm diensthabenden Personen als massiver explosionssgeschützter Bau ausgeführt.
Kontrolldelikt Ein Kontrolldelikt ist eine Straftat, deren Auftreten durch Kontrollen von Polizei oder Sicherheitspersonal überhaupt erst festgestellt wird – ohne Kontrolle bleibt sie unbemerkt. So sind zum Beispiel
Kontroller Mit Kontroller wird ein Schaltwerk bezeichnet, das bei Elektromotoren zur Drehzahlregelung und/oder Strombegrenzung dient. Haupteinsatzgebiet sind Schienenfahrzeuge, siehe Fahrschalter.
Kontrollfluss Mit dem Begriff Kontrollfluss bezeichnet man in der Informatik die zeitliche Abfolge der einzelnen Befehle eines Computerprogramms. Der Kontrollfluss eines Programms ist gewöhnlich durch die Reihenfolge der Befehle innerhalb des Programms vorgegeben, jedoch erlauben Kontrollstrukturen, die Abarbeitungsreihenfolge zu verändern.
Kontrollfluss (UML) Ein Kontrollfluss (engl. ControlFlow) ist ein Modellelement in der Unified Modeling Language (UML), einer Sprache für die Modellierung der Strukturen und des Verhaltens von Software- und anderen Systemen.
Kontrollflussorientierte Testverfahren Die kontrollflussorientierten Testverfahren gehören zu der Gruppe der strukturorientierten Testmethoden, daher besitzen diese deren Stärken und Schwächen.
Kontrollgang Ein Kontrollgang ist ein Teil einer Stauanlage (Talsperre, Staumauer, Staudamm). Der Gang befindet sich im Innern des Bauwerks, oft in der Gründungssohle.
Kontrollierte Wohnraumlüftung Eine kontrollierte Wohnraumlüftung (Abk.: KWL) wird dann eingesetzt, wenn durch gute Wärmedämmmassnahmen das Gebäudeinnere nur noch wenig Luftaustausch mit der Aussenluft erlaubt.
Kontrollierter Flug in den Boden Der Ausdruck Kontrollierter Flug in den Boden (englisch: CFIT, Controlled Flight Into Terrain; manchmal auf mit Kontrollierter Flug ins Terrain übersetzt) ist der Fachausdruck für den Absturz eines zum Zeitpunkt des Unfalls voll flugtauglichen und kontrollierbaren Luftfahrzeugs. Abstürze in Folge von technischen Defekten oder Verlust der Kontrolle über das Flugzeug zählen also nicht dazu.
Kontrollierter Sichtflug Kontrollierter Sichtflug, abgekürzt CVFR (für controlled visual flight rules), ist eine Zwischenform von Sicht- und Instrumentenflug. Dieses Verfahren dient der Durchführung von Sichtflügen entweder im kontrollierten Luftraum C oder bei nächtlichen Überlandflügen im kontrollierten Luftraum.
Kontrolliertes floating Beim kontrollierten floating beeinflusst die Wechselkursbehörde Wechselkursbewegungen durch aktive Interventionen am Devisenmarkt, ohne im Voraus einen Pfad für den Wechselkurs festzulegen und anzukündigen oder sich zur Einhaltung eines solchen Pfades zu verpflichten.
Kontrolliertes Vokabular Ein kontrolliertes Vokabular ist eine Sammlung von Bezeichnungen (Wortschatz), die eindeutig Begriffen zugeordnet sind, so dass keine Homonyme auftreten. In vielen Fällen gilt auch die umgekehrte Richtung (jeder Begriff hat nur eine oder eine präferierte Benennung, d.
Kontrollillusion Die Kontrollillusion (engl. Illusion of control) ist die menschliche Tendenz zu glauben, dass man Vorgänge kontrollieren kann, die nachweislich nicht beeinflussbar sind.
Kontrollknoten (UML) Eine Kontrollknoten (engl. ControlNode) ist ein Modellelement in der Unified Modeling Language (UML), einer Modellierungssprache für Software und andere Systeme.
Kontrollmodell Kontrollmodelle dienen zur Beschreibung betrieblicher Steuerungs- und Überwachungssysteme und spielen damit eine bedeutende Rolle bei der Definition von Corporate Governance-Strukturen in privatwirtschaftlichen, aber auch in Non-Profit- und öffentlichen Organisationen.
Kontrollratsgesetz Kontrollratsgesetz sind in den Jahren 1945 bis 1948 in Ausübung der Besatzungsrechte der vier Siegermächte vom Alliierten Kontrollrat in Deutschland erlassene Gesetze. Die Bestimmungen wurden durch eine Reihe von Direktiven und Befehlen vervollständigt.
Kontrollratsgesetz Nr. 1 betreffend die Aufhebung von NS-Recht Durch das vom Alliierten Kontrollrat erlassene Kontrollratsgesetz Nr. 1 betreffend die Aufhebung von NS-Recht vom 20.
Kontrollratsgesetz Nr. 46 Das Kontrollratsgesetz Nr. 46 ist ein vom Alliierten Kontrollrat erlassenes Gesetz zur Auflösung des Staates Preußen vom 25.
Kontrollstelle (Strafverfahren) Eine Kontrollstelle ist eine ortsfeste Straßensperre der deutschen Polizei, die auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen eingerichtet wird, um dort repressiv tätig zu werden. Sinn und Zweck ist die Fahndung nach Personen oder Sachen (meist Kraftfahrzeuge).
Kontrollstruktur Kontrollstrukturen (Steuerkonstrukte) werden in imperativen Programmiersprachen verwendet, um den Ablauf eines Computerprogramms zu steuern. Eine Kontrollstruktur gehört entweder zur Gruppe der Verzweigungen oder der Schleifen.
Kontrolltheorie In der Kontrolltheorie werden grundlegende Fragen der Theorie dynamischer Systeme sowie der Steuerungs- und Regelungstheorie wie z.B.
Kontrollüberzeugung Kontrollüberzeugung ist ein Begiff aus der Psychologie. Er ist entstanden im Zusammenhang mit behaviouristischen Verstärkerplänen.
Kontrollverlust Mit Kontrollverlust wird ein Zustand bei Süchtigen bezeichnet, der es den Betroffenen unmöglich macht, die Dosis ihrer jeweiligen Droge frei zu bestimmen. Ist Sucht bzw.
Kontrollwechselschaltung Die Kontrollwechselschaltung dient in der Elektroinstallation dazu "Verbraucher", meist eine oder mehrere Leuchten, von zwei Stellen aus, von denen man keinen direkten Sichtkontakt zum Verbraucher hat, ein- bzw. auszuschalten.
Kontrollzone Kontrollzonen (engl. control area, CTR) sind Lufträume, in der Umgebung größerer Flugplätze mit Rollkontrolle und Tower, die durch einen Fluglotsen kontrolliert werden.
Kontroverse Eine Kontroverse (v. lat: contra entgegen; versus gerichtet) ist ein anhaltender Streit, eine Debatte, bei der die Beteiligten aktiv von einander „entgegengesetzten Seiten“ argumentieren.
Kontroverse um die globale Erwärmung Die Kontroverse um die globale Erwärmung ist Bestandteil der Diskussion um die globale Erwärmung, ihre Ursachen und Folgen sowie um die Möglichkeiten und die Dringlichkeit wirksamer Gegensteuerung. Die Berichte des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen der UN (IPCC) repräsentieren die Hauptlinien des aktuellen Forschungsstands und weisen auf politische Ansätze zum Klimaschutz hin.
Kontroverstheologie Die Kontroverstheologie ist eine Erscheinungsform vor allem der Katholischen Theologie, aber auch in der Evangelischen Theologie und Anglikanischen Theologie während und nach der Reformation.
Konturen Konturen ist eine seit 1979 herausgegebene Fachzeitschrift des Deutschen Ordens Suchthilfe zu Sucht und soziale Fragen.
Konturenflug Der Konturenflug ist ein Flugmanöver von Hubschraubern und militärischen Flugzeugen, bei dem der Pilot dicht über dem Boden fliegt. Hierdurch soll verhindert werden, dass der Hubschrauber von feindlichen Einheiten oder feindlichem Radar entdeckt wird.
Konturenstecker Der Konturenstecker (Typbezeichnung: CEE 7/17) wurde entwickelt, um, ähnlich wie der Eurostecker, universell in Europa verwendet werden zu können, wenn das Gerät keinen Schutzkontakt benötigt, aber einen größeren Strom braucht als er für den Eurostecker zulässig ist (dieser darf mit maximal 2,5 A belastet werden).
Konturmarkierung Konturenmarkierungen findet man auf Rettungsdienst- und Feuerwehrfahrzeugen sowie bei LKW über 6,0 m Länge. Diese markieren die Konturen eines Fahrzeuges mit einem reflektierenden Material, so dass dieses Fahrzeug besser in der Nacht zu sehen ist.
Kontursatz Bei einem Kontursatz werden die Zeilen eines Textes passend zu den Umrissen eines eingefügten Objektes (z.B.
Konurbation Eine Konurbation, auch Conurbation, ist ein städtischer Raum wie eine Agglomeration (entsprechend einem Ballungsgebiet/Agglomeration), verfügt aber über zwei oder mehrere Stadt-Kerne.
Konus Ein Konus ist ein in der Technik vorkommender Begriff, der Bauteile bezeichnet, die die Form eines Kegels oder Kegelstumpfes aufweisen. Man unterscheidet zwei Anwendungsfälle:
Konus (Verkehrskonzept) Unter dem Begriff Konus (Abkürzung für: Kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im Schwarzwald) wird eine Regelung vermarktet, die in weiten Teilen des Schwarzwalds Touristen mit Gästekarte die kostenlose Nutzung von Bussen und Bahnen ermöglicht. Die beteiligten Verkehrsverbünde erhalten hierfür einen Beitrag aus einem allgemeinen Aufschlag auf die Kurtaxe, der zur Zeit 20 Cent pro Übernachtung beträgt.
Konvektion Konvektion (von lat. convehi = mittragen, mitnehmen), auch Thermische Konvektion, ist eine durch temperaturbedingte Dichteunterschiede angetriebene zyklische Strömung in Fluiden.
Konvektionstrockner Der Konvektionstrockner ist ein Gerät zum Trocknen von Feststoffen in Partikelform. In ihm wird durch einen Luftstrom Wärme in das Trockengut eingetragen sowie die in ihm enthaltene Feuchtigkeit abtransportiert.
Konvener Die Konvener (lat. Convenae) ist der Name eines aquitanischen Volkes, das an den Pyrenäen im Quellgebiet der Garonne siedelte.
Konvenienzehe Ein Konvenienzehe bezeichnet eine Heirat, welche nicht auf der wechselseitigen Zuneigung der Ehepartner beruht, sondern auf Absprache hin erfolgt bzw. erfolgt ist.
Konvent (Kirche) Konvent (lateinisch conventus „Zusammenkunft“) bezeichnet in der Evangelischen Kirche eine Versammlung von Pfarrern zur Weiterbildung und zur Besprechung allgemeiner kirchlicher aber auch persönlicher Fragen.
Konvent für Deutschland Der Konvent für Deutschland ist ein überparteiliches und unabhängiges Beratergremium für die Politik, in welchem sich namhafte Vertreter und Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft unter dem Vorsitz von Bundespräsident a. D.
Konvent in Schmalkalden Als den Konvent von Schmalkalden bezeichnet man die zehn Treffen der protestantischen Städte und Territorien während der Reformation in Schmalkalden. Diese führten zur Unterzeichnung des Schmalkaldischen Artikel und zur Gründung des Schmalkaldischen Bundes.
Konvent von behinderten SeelsorgerInnen und BehindertenseelsorgerInnen Der Konvent von behinderten SeelsorgerInnen und BehindertenseelsorgerInnen (KBS) ist ein Zusammenschluss von zumeist behinderten, evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrern, aber auch anderen Menschen, die sich mit diesen solidarisieren, aus ganz Deutschland.
Konventikel Der Ausdruck Konventikel (lat.: conventiculum, Diminutiv von conventus = „kleine Zusammenkunft“, vergleiche Konvent) bezeichnet allgemein eine im Wesentlichen private religiöse Zusammenkunft in einem Wohnhaus außerhalb eines Gotteshauses.
Konvention T Unter "Konvention T" versteht man in der Sprachphilosophie den Leitgedanken der semantische Wahrheitstheorie von Alfred Tarski. Sie wurde 1935 in seiner Publikation "Das Konzept der Wahrheit in formalisierten Sprachen" folgender Maßen formuliert:
Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes Die Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Resolution 260 A (III) am 9. Dezember 1948 beschlossen.
Konvention von Artlenburg Mit der Konvention von Artlenburg oder Elbkonvention kapitulierte das Kurfürstentum Hannover am 5. Juli 1803 gegenüber der Armee Napoleons.
Konvention von Cintra In der Konvention von Cintra vom 30. August 1808 wurde der Abzug der französischen Besatzungstruppen aus Portugal geregelt.
Konvention von Granada Das Übereinkommen zum Schutz des architektonischen Erbes (Schweiz: "Übereinkommen zum Schutz des baugeschichtlichen Erbes") vom 3. Oktober 1985, auch kurz Granada-Konvention (SEV-Nr.
Konvention von Montevideo Die Konvention von Montevideo ist ein Vertrag, der am 26. Dezember 1933 in Montevideo im Rahmen der Seventh International Conference of American States (Siebten internationalen Konferenz amerikanischer Staaten) unterzeichnet wurde.
Konvention von Tauroggen Die Konvention von Tauroggen ist ein Waffenstillstand der am 30. Dezember 1812 bei Tauroggen (Tauragė in Litauen) unterzeichnet wurde, vom preußischen Generalleutnant Johann David Ludwig Graf Yorck von Wartenburg und von Hans Karl von Diebitsch, General der russischen Armee.
Konvention von Westminster Die Konvention von Westminster war ein Garantievertrag zwischen Friedrich II. König in Preußen und Georg II.
Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau Die Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau, abgekürzt CEDAW (englisch: Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) ist ein internationales Übereinkommen der Vereinten Nationen zu Frauenrechten. Sie wurde am 18.
Konventionalismus Der Konventionalismus (latein conventio : Übereinkommen) ist eine nicht einheitliche philosophische Richtung der Sprachphilosophie und der Wissenschaftstheorie.
Konventionelle Fallschirmausbildung Die konventionelle Fallschirmausbildung (Automatische oder Static-Line-Ausbildung) ist eine Ausbildungsmethode zum Erlernen des Fallschirmspringens. Sie ist die ältere der beiden zugelassenen Methoden und wurde von der AFF-Ausbildung von größeren Sprungplätzen verdrängt.
Konventionelle Kriegführung Konventionelle Kriegsführung ist eine Einsatzdoktrin im Kriegsfall, bei der auf künstlich hergestellte Massenvernichtungswaffen verzichtet wird. Bis zur Erfindung des Giftgases waren alle Kriege konventionell, obwohl bereits im Mittelalter verwesende Kadaver in die Stellungen des Feindes geworfen und Brunnen vergiftet wurden, um Krankheiten auszulösen.
Konventionelle Landwirtschaft Konventionelle Landwirtschaft betreiben diejenigen landwirtschaftlichen Betriebe, welche nicht den Vorgaben „alternativer“ Bewirtschaftungsmodelle folgen.
Konventionelles Kraftwerk Als konventionelle Kraftwerke werden im Gegensatz zu Kernkraftwerken nicht-nukleare Kraftwerke bezeichnet:
Konventionsbeauftragter Als Konventionsbeauftragte werden im Deutschen Roten Kreuz (DRK) ehrenamtlich tätige Menschen bezeichnet, deren Aufgaben die Ausbildung, Beratung und andere Formen der Vermittlung von Wissen über die Genfer Konventionen, sowie die Koordinierung der Zusammenarbeit mit anderen für den Bereich des Humanitären Völkerrechts relevanten Institutionen, sind. Diese Aufgabe des DRK, die in Paragraph 2 seiner Satzung an erster Stelle genannt wird, ergibt sich aus der Anerkennung als nationaler Gesellschaft vom Roten Kreuz durch das Internationale Komitee vom Roten Kreuz und wird als Verbreitungsarbeit bezeichnet.
Konventionsflüchtlinge Konventionsflüchtlinge sind Menschen, welche Abschiebungsschutz genießen, weil ihr Leben oder ihre Freiheit im Herkunftsland aufgrund ihrer "Rasse, Religion, Staatszugehörigkeit, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung bedroht ist" (§ 60 Abs. 1 AufenthG).
Konventionstaler Der Konventionstaler war eine große Talermünze des Deutschen Reiches. Er wurde umgangssprachlich meist Speziestaler genannt.
Konventsmesse Eine Konventsmesse ist in der römisch-katholischen Kirche eine Messe, die in einem Kloster von der Ordensgemeinschaft zelebriert wird.
Konvergenz Konvergenz (zu spätlateinisch convergere, sich hinneigen) bedeutet allgemein Annäherung (auch: das Zusammenstreben, das Aufeinanderzugehen, Ggs. Divergenz) oder Übereinstimmung (von Meinungen, Zielen, etc.
Konvergenz (Bildschirm) Bei Röhrenbildschirmen müssen die Farben Rot, Grün und Blau zueinander konvergiert (zusammengeführt) werden. Diese nennt man Konvergenzeinstellung.
Konvergenz (Biologie) Unter Konvergenz (auch Parallelismus oder konvergente Evolution) versteht man in der Biologie die Entwicklung von ähnlichen Merkmalen bei miteinander nicht verwandten Arten, die im Lauf der Evolution durch Anpassung an eine ähnliche Funktion und ähnliche Umweltbedingungen ausgebildet wurden. Daraus folgt, dass sich bei verschiedenen Lebewesen beobachtete Formen direkt auf ihre Funktion für den Organismus zurückführen lassen und nicht unbedingt einen Rückschluss auf nahe Verwandtschaft zwischen zwei Arten liefern.
Konvergenz (Linguistik) Konvergenz lässt sich in der kontrastiven Linguistik beim Sprachvergleich dann beschreiben, wenn mehreren Begriffen (zu einem Phänomen) in der Ausgangssprache nur ein Begriff (zu einer Erscheinung) in der Zielsprache zugeordnet werden können.
Konvergenz (Meteorologie) Konvergenz bezeichnet in der Meteorologie den Vorgang eines horizontalen Massenzuflusses von Luftteilchen in ein Gebiet relativ niedrigen Luftdrucks, also eines Tiefdruckgebietes. Die hierbei auftretenden Winde strömen dabei immer vom Ort des höheren zum Ort des niederen Druckes.
Konvergenz (Netzwerk) Unter Netzkonvergenz versteht man die Auflösung einzelner, voneinander getrennter Netze hin zu größeren Netzen, die ihre Aufgaben übernehmen.
Konvergenz (Stochastik) In der Stochastik existieren verschiedene Konzepte eines Grenzwertbegriffs für Zufallsvariablen. Anders als im Fall reeller Zahlenfolgen gibt es keine natürliche Definition für das Grenzverhalten von Zufallsvariablen bei wachsendem Stichprobenumfang, weil das asymptotische Verhalten der Experimente immer von den einzelnen Realisationen abhängt und wir es also formal mit der Konvergenz von Funktionen zu tun haben.
Konvergenz (Telekommunikation) Mit Konvergenz (von lat. convergere: sich hinneigen) wird das Zusammenstreben und Aufgehen verschiedener Teilbereiche zu einem Ganzen bezeichnet.
Konvergenz-Plan Der sogenannte Konvergenz-Plan (hebräisch: תוכנית ההתכנסות) wurde durch den israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert in verschiedenen Interviews im Rahmen seines Wahlkampfes zur 17. Knesset 2006 vorgestellt.
Konvergenzbereich Der Konvergenzbereich ist in der Analysis, einem Teilgebiet der Mathematik, einer Funktionenreihe zugeordnet und bezeichnet die Menge aller derjenigen Punkte im Definitionsbereich, in welchen die Funktionenreihe absolut konvergiert. Insbesondere für Potenzreihen ist der Konvergenzbereich eine Kreisscheibe um den Entwicklungspunkt, deren Radius Konvergenzradius genannt wird.
Konvergenzbeschleunigung Als Konvergenzbeschleunigung bezeichnet man die Ersetzung einer Folge durch eine andere, die schneller gegen denselben Grenzwert konvergiert. Diese Verfahren werden oft zur Berechnung von Werten von Reihen eingesetzt.
Konvergenzgeschwindigkeit Unter Konvergenzgeschwindigkeit (auch Konvergenzordnung) versteht man die Geschwindigkeit, mit der sich die Glieder einer konvergenten Folge (xi) dem Grenzwert x nähern.

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