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Kapelle Alter Herrgott Mitten im „Egerer Wald“, südlich von Neualbenreuth im Landkreis Tirschenreuth steht an einer Wegkreuzung die Kapelle Alter Herrgott.
Kapelle Bessin Die Kapelle zum Heiligen Kreuz in Bessin ist ein gotischer achtseitiger Backsteinbau und wurde 1482 vom damaligen Stralsunder Bürgermeister Matthias Darne gestiftet.
Kapelle der Versöhnung Die Kapelle der Versöhnung ist eine Kirche in der Bernauer Straße im Berliner Bezirk Mitte, die 2000 auf dem Fundament der Versöhnungskirche in Lehmbauweise gebaut wurde. Sie ist Teil der Gedenkstätte Berliner Mauer.
Kapelle des Hl. Michael Die Michaels-Kapelle (Die Kapelle des Heiligen Michael, Slowakisch: Kaplnka svätého Michala) steht auf der südlichen Seite des St.Elisabeths-Doms in der Stadt Košice (Kaschau).
Kapelle des Zacherlhofes (Ismaning) Die Kapelle des Zacherlhofes ist eine kleine Hofkapelle im unteren Dorf Ismaning (Oberbayern). Sie wurde um das Jahr 1900 an der Dorfstraße, unmittelbar neben der Hofeinfahrt des Bauernhofs der Familie Zacherl errichtet.
Kapelle Klein-Jerusalem Die Kapelle Klein-Jerusalem ist ein kleines Gotteshaus, das nördlich von Neersen, einem Stadtteil der Stadt Willich, steht. Heutzutage ist sie noch immer eine beliebte Pilgerstätte und wird darüber hinaus vor allem für Hochzeiten genutzt.
Kapelle Maria zur Mühlen (Kräwinklerbrücke) Die Kapelle Maria zur Mühlen war eine katholische Kapelle in der ehemaligen Ortschaft Kräwinklerbrücke.
Kapelle Schwarze Madonna (Remagen) In Erinnerung an ein Lager für deutsche Kriegsgefangene, das die Amerikaner nach dem unvorhergesehen Rheinübergang im April 1945 in Remagen anlegten, baute der damalige Bürgermeister Hans Peter Kürten, der Gründer des Friedensmuseums Remagen, aus Spendengeldern an der Straße zwischen Remagen und dem Stadtteil Kripp, mitten in dem ehemaligen Lagerareal die Kapelle „Schwarze Madonna“. An der Grundsteinlegung am 22.
Kapelle St. Antonius Die Antoniuskapelle liegt am alten Talweg, auf der gegenüberliegenden Talseite von Saas-Bidermatten, Kanton Wallis.
Kapelle St. Bartholomäus (Flitzing) Die Kapelle St. Bartholomäus ist eine katholische Rundkapelle mit Turm in der Dorfmitte von Flitzing in der Gemeinde Zolling (Oberbayern).
Kapelle St. Magdalena (Dietersdorf) Die Kapelle St. Magdalena ist ein katholischer Sakralbau in Dietersdorf (Gemeinde Schweitenkirchen in Oberbayern).
Kapelle St. Sebastian (Eching am Ammersee) Die Kapelle St. Sebastian ist eine kleine katholische Dorfkapelle in Eching am Ammersee (Oberbayern).
Kapellen in Mainz Die vielen kleinen aber auch größeren Kapellen in Mainz treten oft hinter dem großen Angebot der Kirchengebäude zurück. Neben den großen Kirchen aus verschiedenen Stilepochen wurden jedoch auch kleinere Haus- und Klosterkapellen in der Stadt errichtet, die oft nur aus einem einstigen Zimmer einer Privatetage bestanden.
Kapellen-Drusweiler Kapellen-Drusweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz, (Deutschland).
Kapellendorf Kapellendorf ist eine Gemeinde im Kreis Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Mellingen. Sie liegt ca.
Kapellengemeinde Eine Kapellengemeinde bezeichnet in der kirchlichen Organisation eine Körperschaft, die über ein eigenes Gottesdienstgebäude verfügt, aber keine eigene Pfarrstelle besitzt und einer Kirchengemeinde bzw. Pfarrei untersteht.
Kapellenkranz Als Kapellenkranz bezeichnet man im Kirchenbau die reihenmäßige Anordnung radialer Kapellen um einen halbrunden oder polygonalen Chor. Eine solche Anordnung ist vor allem für die Gotik typisch.
Kapellensüng Die Ortschaft Kapellensüng ist ein Ortsteil der Gemeinde Lindlar, Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Sie liegt nördlich von Lindlar.
Kapellmeister Der Kapellmeister ist der musikalische Leiter eines Chors oder Orchesters. Der Begriff wird oft als Synonym für Dirigent verwendet und ist besonders im Bereich nicht-klassischer Musik, z.
Kapellskär Kapellskär ist ein Hafen an der Ostseeküste in der Gemeinde Norrtälje in Schweden. Er liegt etwa 100 km nordöstlich von Stockholm.
Kapeni-Kultur Die Kapeni-Kultur ist ein eisenzeitliche Kultur in Malawi und ist nach dem gleichnamigen Fundort in diesem Land benannt. Die Kultur datiert um 800 bis 1100 n.
Kaperbrief Der Kaperbrief war ein Dokument, das eine Regierung einem Privatmann ausstellte, der dadurch zur Kaperfahrt berechtigt wurde. Der Kaperer handelte also offiziell im Auftrag des ausstellenden Staates.
Kaperich Kaperich ist eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Kelberg im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz.
Kapetinger Die Kapetinger waren eine französische Herrscherdynastie (Königshaus), bei denen zwischen den Kapetingern im weiteren Sinne (in Frankreich auch Maison de France, Haus Frankreich genannt) und den Kapetingern im engeren Sinne (in Frankreich Capétiens directs genannt) unterschieden werden muss. Das Haus Frankreich herrschte von 987 bis 1848 in Form eines Königtums über Frankreich.
Kapf Kapf ist häufig der lokale Name eines Berges, einer Anhöhe oder einer Ansiedlung auf einer solchen. Der Wortursprung Kopf ist vorstellbar.
Kapf (Egenhausen) Im nördlichen Schwarzwald, etwa auf halbem Wege zwischen Freudenstadt und Calw, thront der Egenhäuser Kapf mit 635 m ü.M.
Kapfenberg Kapfenberg ist die drittgrößte Stadt im österreichischen Bundesland Steiermark. Die Stadt liegt zwischen Kindberg und Bruck an der Mur am Fluss Mürz im gleichnamigen Mürztal.
Kapfenberger SV Die Kapfenberger Sportvereinigung ist ein österreichischer Sport- und Fußballverein aus der steirischen Stadt Kapfenberg und betreibt neben Fußball noch die mittlerweile teilweise eigenständigen Sektionen Handball, Eishockey, Ski und Tischtennis. Die Fußballabteilung tritt unter Miteinbeziehung des Sponsornamens als SV Stadtwerke Kapfenberg auf und spielt derzeit (2006/07) in der Ersten Liga, der zweithöchsten Spielstufe des Landes.
Kapfenburg Das heutige Schloss Kapfenburg liegt auf einer Bergnase des Albtraufs bei Westhausen im Ostalbkreis in Baden-Württemberg.
Kapflora Die Kapflora, auch Kapensis (Capensis), ist eines der sieben Florenreiche der Erde. Sie umfasst das Winterregengebiet an der Südspitze von Afrika (Südafrika) und ist durch einen Wüstengürtel (aus Karoo und Namib) vom übrigen Afrika getrennt.
Kapchorwa (Distrikt) Kapchorwa (früher Sebei) ist ein Distrikt im Osten von Uganda an der Grenze zu Kenia. Der Hauptort ist das gleichnamige Kapchorwa.
Kapichira-Wasserfälle Die Kapichira-Wasserfälle des Shire-Flusses im afrikanischen Malawi sind vor allem in der Regenzeit spektakulär, wenn zwischen den Granitfelsen sehr viel Wasser etwa 80 Meter in die Tiefe stürzt.
Kapikuli Unter Kapikuli (Kapi = Tor, Pforte) versteht man Truppenteile der Infanterie der Armee des Osmanischen Reichs. Den Kapikuli-Truppen oblag der Dienst um die Hohe Pforte, um den Regierungssitz des Sultans nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch im Felde, wenn der Padischah – wie über lange Zeit üblich – den Feldzug persönlich leitete.
Kapilavastu Kapilavastu (Sanskrit) oder Kapilavattu (Pali) war die Hauptstadt des kleinen Staates der Shakyas im nördlichen Indien, heute in Nepal). Kapilavastu, ca.
Kapillare Eine Kapillare ist eine Bezeichnung für sehr feine, langgestreckte Hohlräume. Das Wort leitet sich vom lateinischen Wort capillus (das Haar) ab.
Kapillarelektrophorese Kapillarelektrophorese (engl. Capillary Electrophoresis, CE) ist eine auf der Elektrophorese beruhende analytische Trennmethode.
Kapillarimeter Ein Kapillarimeter ist ein Gerät zur Bestimmung des Wassergehalts einer Bodenprobe bei eingestellter Saugspannung. Der Einsatzbereich reicht in der Praxis bis 0,7 bar bzw.
Kapillarität Kapillarität oder Kapillareffekt (lat. capillaris, das Haar betreffend) ist das Verhalten von Flüssigkeiten, das sie bei Kontakt mit engen Röhren (Kapillaren), Spalten oder anderen Hohlräumen in Feststoffen zeigen.
Kapillarpyknometer Das Kapillarpyknometer ist ein Messgerät zur Ermittlung der Korndichte ρ<SUB>s</SUB> eines Bodens. Diese liegt in der Regel zwischen 2,65 und 2,75 g/cm³.
Kapillarwasser Das Kapillarwasser wird in den Kapillaren des Bodens (Porendurchmesser bis maximal 0,0002 mm) durch Adhäsion und Kohäsion (entspricht Saugspannung) festgehalten.
Kapillarwelle Kapillarwellen sind Oberflächenwellen auf einer Flüssigkeitsoberfläche, welche durch die Oberflächenspannung hervorgerufen werden. Im Vergleich zu den Oberflächenwellen, welche durch die Gravitation hervorgerufen werden, sind nur die kurzwelligen Kapillarwellen von Bedeutung.
Kapillarwellenspektroskopie Die Kapillarwellenspektroskopie ist eine Kombination aus Interferometrie und Spektroskopie, bei der (etwas ähnelnd einer IRAS bei der Fourier-Transformations-IR-Spektroskopie (FTIR)) die mittels eines Interferometers gewonnenen Daten Informationen bezüglich der physikalischen Vorgänge an Grenzflächen zulassen.
Kapillarzahl Die Kapillarzahl ist eine dimensionslose Kennzahl, sie gibt das Verhältnis von Viskositätskräften zu Oberflächenspannungen an den Phasengrenzen / Grenzflächen von Flüssigkeiten und Gas oder unmischbaren Flüssigkeiten wieder.
Kapiri Mposhi Kapiri Mposhi ist eine 1250 m hoch gelegene Stadt mit 40.000 Einwohnern (Schätzung 2006) in Sambia nördlich der Hauptstadt Lusaka an der Great North Road (Tanzam Highway) und der Eisenbahnstrecke der Zambia Rail Ndola-Lusaka-Livingstone.
Kapital Kapital ist ein Begriff, der in den Wirtschaftswissenschaften, der Soziologie, aber auch in der Umgangssprache unterschiedlich verwendet wird.
Kapitalanlagebetrug Als Kapitalanlagebetrug bezeichnet man betrügerische Geldgeschäfte, die im Kapitalmarkt (vgl. Grauer Kapitalmarkt) getätigt werden können und die dazu führen, dass der Kapitalanleger sein angelegtes Kapital verliert.
Kapitalband Das Kapitalband ist das kleine, oft farbig gestreifte Bändchen, das bei Hardcover-Einbänden Deckenband oben und unten am Rücken des Buchblockes angeklebt ist.
Kapitalbedarf Unter Kapitalbedarf versteht man die Menge an Finanzkapital, die ein Unternehmen benötigt um seine Investitionen zu tätigen, bzw. sein Strukturvermögen zu finanzieren.
Kapitalbedarfsplan Der Kapitalbedarfsplan (oft auch als Investitionsfinanzierungsplan bezeichnet) ist ein Teilplan des Finanzplans eines Unternehmens. Er stellt im Gegensatz zum Liquiditätsplan langfristige Planungsinformationen für die Deckung des Kapitalbedarfs beabsichtigter Investitionen innerhalb der laufenden und zukünftigen Perioden (ab 1 Jahr).
Kapitalbeteiligung Mit Unternehmensbeteiligung oder Kapitalbeteiligung bezeichnet man den Besitz von Anteilen an einem Unternehmen. Der Kapitaleigner wird bei Beteiligung an einer Aktiengesellschaft als Aktionär bezeichnet, bei der Beteiligung an Genossenschaften als Genosse, bei Beteiligung an anderen Unternehmensformen in der Regel als Mitunternehmer.
Kapitalbindung Als Kapitalbindung bezeichnet man die Gebundenheit des Kapitals in einem Unternehmen durch Investition. Kapital ist dann gebunden, wenn es nicht sofort liquide ist, also wenn es zwar in der Unternehmensbilanz aufgelistet ist, jedoch nicht als Geldmittel zur Verfügung steht.
Kapitalbindungsdauer Unter Kapitalbindungsdauer versteht man die Dauer, in der das für eine Investition benötigte (Finanz-)kapital gebunden ist, bis die mit Hilfe der Investition erwirtschafteten Gewinne in Form von Einnahmen bzw. Einzahlungsströmen in die Kasse des Unternehmens zurückfließen.
Kapitaldeckungsverfahren Das Kapitaldeckungsverfahren ist eine Methode zur Finanzierung von Versicherungen und Sozialversicherungen, speziell der Altersvorsorge, aber auch von Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung.
Kapitaldienst Als Kapitaldienst bezeichnet man die finanzielle Gesamtbelastung eines Kreditnehmers (Unternehmung oder Privatperson) aus aufgenommenen Krediten. Diese besteht aus Zinsen und allen Nebenkosten sowie gegebenenfalls der Tilgung.
Kapitaldienstgrenze Unter Kapitaldienstgrenze versteht man das maximale Kreditvolumen einer Unternehmung, mit anderen Worten, wieviel Fremdkapital und damit verbundene Tilgungsbelastungen eine Unternehmung erwirtschaften kann.
Kapitaleinkünfte Unter den Kapitaleinkünften versteht man die Summe aller Zahlungsströme einer Volkswirtschaft, die wegen der Gewährung eines Nutzungsrechts gezahlt werden, aber keine Löhne darstellen.
Kapitaleinlage Die Kapitaleinlage ist ein Begriff aus dem Gesellschaftsrecht und bezeichnet eine Einlage in Geld, etwa durch Einzahlung zum Gesellschaftsvermögen, auf die Stammeinlage oder durch Übernahme von Aktien. Im Gegensatz dazu spricht man von einer Sacheinlage, wenn Sachwerte oder Rechte, beispielsweise Forderungen im juristischen Sinne oder Lizenzrechte in eine Gesellschaft eingebracht werden.
Kapitalentwicklungsfonds der Vereinten Nationen Der Kapitalentwicklungsfonds der Vereinten Nationen / UNCDF (engl.: United Nations Capital Development Fund) ist ein Nebenorgan der Vereinten Nationen.
Kapitalerhöhung Unter einer Kapitalerhöhung versteht man die Erhöhung des Eigenkapitals einer Kapitalgesellschaft (z.B.
Kapitalertragsteuer Die Kapitalertragsteuer (KapErtSt, KESt, KapESt oder auch KapSt) ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer. Als Quellensteuer wird die Kapitalertragsteuer – wenn sie nicht als Abgeltungsteuer ausgestaltet ist – bei der Einkommensteuerveranlagung wie eine Einkommensteuervorauszahlung behandelt.
Kapitalexport Unter Kapitalexport versteht man, wenn Kapital nicht im Inland, sondern im Ausland angelegt wird. Zusammen mit dem Kapitalimport bildet der Kapitalexport die Kapitalbilanz, die kleiner null ist, wenn die Kapitalexporte, und größer null ist, wenn die Kapitalimporte überwiegen.
Kapitalexportneutralität Kapitalexportneutralität ist ein Begriff der Finanzwissenschaft. Er findet Anwendung im Gebiet der internationalen Steuerlehre.
Kapitalflucht Kapitalflucht bezeichnet den umfangreichen und plötzlichen Transfer von Vermögen, Geld, Edelmetallen oder Sachwerten ins Ausland bzw. den Rückgang der Nachfrage nach Aktiva in der inländischen Volkswirtschaft.
Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung hat das Ziel, Transparenz über den Zahlungsmittelstrom eines Unternehmens herzustellen. Dabei sollen die Veränderung des Liquiditätspotentials im Zeitverlauf quantifiziert und die Ursachen der Veränderungen herausgestellt werden.
Kapitalgeber Als Kapitalgeber sind rechtliche Personen oder Unternehmen zu betrachten, welche eigenes Kapital (Geldmittel, oder produktive Güter) in den volkswirtschaftlichen Produktionsprozess einbringen und damit bestimmte Renditeerwartungen verknüpfen. Alternative Investitonsprojekte wird ein rationaler Kapitalgeber unter der Prämisse der Gewinnmaximierung beurteilen.
Kapitalgesellschaft Die Kapitalgesellschaft ist eine Form der Betätigung mehrerer natürlicher Personen zur Erreichung eines gemeinsamen wirtschaftlichen Ziels. Kapitalgesellschaften sind die Aktiengesellschaft (AG), die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) sowie die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH).
Kapitalherabsetzung Eine Kapitalherabsetzung stellt den Gegensatz zur Kapitalerhöhung dar und bewirkt eine Verminderung des Eigenkapitals bzw. bei Kapitalgesellschaften eine Herabsetzung des Grundkapitals.
Kapitalintensität Unter Kapitalintensität versteht man in der Volkswirtschaftslehre (insbesondere in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung) das Verhältnis von Kapitalstock (Anlagevermögen) zur Anzahl der Erwerbstätigen, also den Kapitaleinsatz je Erwerbstätigen. Dabei wird der Kapitalstock preisbereinigt berechnet.
Kapitalisierungsgeschäft Ein Kapitalisierungsgeschäft oder eine Sparversicherung ist ein von einer Lebensversicherungsgesellschaft angebotener Sparvertrag, der nach Art einer klassischen gemischten Versicherung (Kapitallebensversicherung, Ab- und Erlebensversicherung), jedoch ohne Risikokomponente gestaltet ist. Kapitalisierungsgeschäfte sind somit keine Versicherungsgeschäfte im eigentlichen Sinne; die Kalkulation stützt sich ausschließlich auf die beiden Rechnungsgrundlagen Zins und Kosten, es werden keine biometrischen Daten (z.
Kapitalismus Unter Kapitalismus wird eine Wirtschaftsordnung verstanden, die sich durch Privateigentum an Produktionsmitteln sowie durch Produktion für einen den Preis bestimmenden Markt auszeichnet. Produktionsweisen, die auf Sklaverei, bäuerlicher Subsistenzwirtschaft oder feudalen Arbeitsverpflichtungen gegründet sind, werden daher nicht als kapitalistisch bezeichnet.
Kapitalismuskritik Das Wort Kapitalismuskritik bezeichnet die Kritik am Kapitalismus auf kulturellen, ökonomischen, sozialen und politischen Feldern. Eine solche Kritik kann folglich alternative, politisch und ideologisch umstrittene Gesellschaftsentwürfe und Utopien beinhalten oder auch Vorschläge für Reformen innerhalb des Kapitalismus.
Kapitalist Der Begriff "Kapitalist" wird in der Ökonomie erstmals von David Ricardo benutzt. In seinem Werk "On the Principles of Political Economy and Taxation" (1817) bezeichnet er die herrschende Klasse der Privateigentümer
Kapitalkontroverse Als Kapitalkontroverse bezeichnet man eine Debatte in der Wirtschaftstheorie der 1960er Jahre um die Natur des Kapitals als Produktionsfaktor. Hauptakteure waren Joan Robinson und Piero Sraffa von der Universität Cambridge, England, und Paul Samuelson und Robert Solow vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, Massachusetts.
Kapitalkosten Kapitalkosten ist ein Begriff der Betriebswirtschaftslehre und beschreibt Kosten, die einem Unternehmen dadurch entstehen, dass es sich für Investitionen Fremdkapital oder Eigenkapital beschafft. In der Praxis bewerten Unternehmen ihre Geschäftstätigkeiten oft danach, ob der erwirtschaftete Ertrag ausreicht, um die dafür erforderlichen Kapitalkosten zu decken.
Kapitalkostenkurve Die Kapitalkostenkurve eines Unternehmens U ist eine Funktion f:left{EK left( U right),FK left( U right), U right}times mathbb{R}^+_0 rightarrow Kapitalkostensaetze, die Eigenkapital, Fremdkapital oder die gesamten Passiva des Unternehmens und einen Verschuldungsgrad des Unternehmens auf den erwarteten Eigenkapitalkostensatz, Fremdkapitalkostensatz oder Gesamtkapitalkostensatz abbildet, wobei
Kapitalkostensatz Für einen Finanzierungstitel f ist sein Kapitalkostensatz r left(f right) derjenige erwartete Zinssatz, bei dem erst die Schaffung des Finanzierungstitels möglich ist.
Kapitalmarkt Der Kapitalmarkt ist ein Teil des Finanzmarkts und besteht aus der Gesamtheit aller Institutionen und Transaktionen, die der Zusammenführung von Angebot und Nachfrage nach langfristigem (Finanz-)Kapital dienen. Langfristiges Kapital kann zum Beispiel durch die Form von Unternehmensanteilen wie Aktien, verbrieften Krediten wie Anleihen oder verschiedenen Formen anderer langfristiger Kredite und Anlageformen wie Investmentfonds dargestellt werden.
Kapitalmarktlinie Die Kapitalmarktlinie (engl. Capital Market Line, CML) ist eine Beziehung aus der Kapitalmarkttheorie.
Kapitalmarkttheorie Der Kapitalmarkttheorie liegen bestimmte Annahmen der Portfoliotheorie zu Grunde. Es wird davon ausgegangen, dass die separate Betrachtung der Renditen einzelner Wertpapiere sinnlos ist.
Kapitalmaßnahme Als Kapitalmaßnahme bezeichnet man bei einer Aktiengesellschaft eine Maßnahme, welche die Kapital- und Stimmrechtsanteile der Aktionäre verändert.
Kapitalproduktivität Die Kapitalproduktivität ist ein Produktivitätsmaß. Sie gibt das Verhältnis zwischen der Produktionsmenge (Stromgröße) einerseits und dem dafür erforderlichen Kapitalstock (Bestandsgröße) andererseits an.
Kapitalsammelstelle Kapitalsammelstellen sind die Kreditgeber bei Schuldscheindarlehen, die an die Stelle des anonymen Kapitalmarktes (Börse) treten. Typische Vertreter sind Bausparkassen, Versicherungsgesellschaften etc.
Kapitalsorten Kapitalsorten sind nach Pierre Bourdieu die vier zu unterscheidenden Bestandteile des Kapitals einer Person:
Kapitalstock Der Kapitalstock gibt das jahresdurchschnittliche Bruttoanlagevermögen einer Volkswirtschaft an. Er spielt neben den Erwerbstätigen als Produktionsfaktor eine wesentliche Rolle.
Kapitalstruktur Unter Kapitalstruktur versteht man im allgemeinen die bilanzielle Zusammensetzung des Kapitals eines Unternehmens, z. B.
Kapitalumschlagshäufigkeit Die Kapitalumschlagshäufigkeit gibt an, wie oft das Kapital über die Umsatzerlöse zurückgeflossen ist. Je rascher der Umschlagsprozess vor sich geht, desto geringer ist der erforderliche Kapitaleinsatz, da in kürzeren Abständen immer wieder Kapital vom Markt zurückfließt.
Kapitalverbrechen Kapitalverbrechen ist ein historisch begründeter, mittlerweile nur noch umgangssprachlicher Begriff für eine besondere schwere Straftat, beispielsweise für Mord, Vergewaltigung oder Verschwörung. Die Bezeichnung leitet sich vom lateinischen capitalis – deutsch: hauptsächlich; das Haupt (caput), den Kopf betreffend – ab.
Kapitalverkehrsbilanz In der Kapitalverkehrsbilanz wird die Entstehung und Tilgung von grenzüberschreitenden finanziellen Forderungen und Verpflichtungen aufgezeichnet.
Kapitalverwässerung Unter Kapitalverwässerung versteht man, dass sich der Wert einer Aktie durch die Ausgabe junger Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung verringert. Die Verwässerung tritt immer dann auf, wenn der Gegenwert, den die Aktiengesellschaft für eine junge Aktie erhält, unter dem Wert einer alten Aktie liegt.
Kapitalwert Die Kapitalwertmethode (auch Net Present Value oder kurz NPV) ist ein Discounted Cash-Flow-Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung. Durch Abzinsung auf den Beginn der Investition werden Zahlungen, die zu beliebigen Zeitpunkten anfallen, vergleichbar gemacht.
Kapitan Andreewo Kapitan Andreewo (bulgarisch Капитан Андреево) ist ein Dorf in Süd-Bulgarien. Es liegt in der Gemeinde Swilengrad im Verwaltungsbezirk (Oblast) Chaskowo.
Kapitanat Ein Kapitanat (port.: Capitania) war eine Verwaltungseinheit in der portugiesischen Kolonie Brasilien.
Kapitanat (Begriffsklärung) Kapitanat ist die Bezeichnung für eine Verwaltungseinheit, die in folgenden Regionen bestanden hat bzw. besteht:
Kapitälchen Kapitälchen sind Großbuchstaben (Versalien), deren Höhe der Normalhöhe (x-Höhe) der Kleinbuchstaben (Gemeinen) entspricht. Ihre Strichstärke und ihr Grauwert orientieren sich an denen der Gemeinen.
Kapitän Das Wort Kapitän (von lat. caput „Haupt“ und davon abgeleitet capitaneus „Anführer“) hat in fast alle europäischen Sprachen Eingang gefunden und bezeichnet den Führer eines Schiffes.
Kapitän Singleton Kapitän Singleton (der englische Originaltitel lautet: The Life, Adventures and Piracies of the Famous Captain Singleton) ist ein von Daniel Defoe verfasster und 1720 erschienener Roman (Belletristik). Dieser beschreibt auf rund 360 Seiten (im Format DIN-A5) das Leben von Bob Singleton, einer fiktiven Person.
Kapitäne der Rehobother Baster Die Kapitäne der Rehobother Baster waren die traditionellen Führer (Oberhäupter) der Rehobother Baster in Namibia bis zur Auflösung des Homeland von Rehoboth im Jahre 1990.
Kapitäne und Besatzungsmitglieder der Pamir Die Pamir war eine 1905 gebaute deutsche Viermast-Stahlbark (Segelschiff) und gehörte zu den berühmten Flying-P-Linern der heute noch existierenden Hamburger Reederei F. Laeisz.
Kapitelhaus Ein Kapitelhaus (engl. Chapter House) ist ein Versammlungsgebäude für Klerus oder Domkapitel, das einer Bischofs-, Kloster- oder Stiftskirche beigeordnet ist.
Kapitell Das Kapitell (von lat. capitellum „Köpfchen“ zu caput „Kopf“) ist der obere Abschluss einer Säule, einer Ante oder eines Pilasters.

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