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Lex Heinze



Die Lex Heinze (von lateinisch: lex, deutsch: Gesetz) war ein umstrittenes Gesetz, mit dem im Jahre 1900 die öffentliche Darstellung "unsittlicher" Handlungen in Kunstwerken, Literatur und Theateraufführungen zensiert sowie der Straftatbestand der Zuhälterei eingeführt wurde. Nach zahlreichen öffentlichen Protesten und Widerständen aus weiten Kreisen des liberalen Bürgertums wie der Sozialdemokratie entschärfte der Deutsche Reichstag den ersten Entwurf und billigte die "Sittlichkeitsparagraphen" des Strafgesetzbuches in einer Kompromissfassung.



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