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Äquatorial-Horizontalparallaxe Als Äquatorial-Horizontalparallaxe wird die größtmögliche parallaktische Verschiebung eines Sehstrahls von der Erde zum Mond bezeichnet.
Äquatorialebene Die Äquatorialebene eines Planeten ist die Ebene, die den Äquator enthält. Die Rotationsachse eines Planeten steht senkrecht auf seiner Äquatorialebene.
Äquatorialer Gegenstrom Der Äquatoriale Gegenstrom ist ein ostwärts fließender Ast der tropischen Strömungskreise, in dem Teile der westwärts transportierten Wassermassen des Nord- und des Südäquatorialstromes zurückfließen. Er beruht hauptsächlich auf einer Ausweichbewegung gegenüber den nach Westen ziehenden Passatwinden.
Äquatoriales Koordinatensystem Das äquatoriale Koordinatensystem ist eines der Koordinatensysteme, die in der sphärischen Astronomie verwendet werden (s. Astronomische Koordinatensysteme).
Äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft Die Äquatorial-Guineeische Fußballnationalmannschaft wird kontrolliert von der Federacion Ecuatoguineana de Futbol, die 1984 gegründet wurde. Im Dezember desselben Jahres bestritt Äquatorial-Guinea sein erstes offizielles Länderspiel.
Äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft der Frauen Die äquatorialguineische Fußball-Nationalmannschaft der Frauen repräsentiert Äquatorial-Guinea im internationalen Frauenfußball. Die Nationalmannschaft ist dem äquatorialguineischen Fußballverband unterstellt und wird von Jose Davido Ekang trainiert. Die Auswahl nimmt 2006 erstmals an der Afrikameisterschaft teil.
Äquatortaufe Die Äquatortaufe (auch: Linientaufe) ist ein weltweit übliches Ritual von Seeleuten, wenn ein Besatzungsmitglied oder ein Passagier zum ersten Mal den Äquator überquert.
Äquidistante Eine Äquidistante ist in der Geometrie eine Linie, die in einem konstanten Abstand um eine Bezugslinie herumläuft.
Äquidistanz (Kartografie) Als Äquidistanz bezeichnet man in der Kartografie den Höhenunterschied zwischen zwei benachbarten Höhenlinien. Je nach Neigung des Geländes und Maßstab der Karte werden unterschiedliche Äquidistanzen eingesetzt.
Äquifinalität Die Äquifinalität bezeichnet eine allgemeine Eigenschaft offener Systeme, sofern diese einem Fließgleichgewicht zustreben (Ludwig von Bertalanffy, 1940).
Äquilibration Als Äquilibration (auch: Aequilibration; engl. equilibration) bezeichnet man allgemein die Aufhebung des inneren Spannungszustandes eines Organismus oder eines Systems auf seine Umwelt durch diesen selbst (Selbstregulierung).
Äquilibrierung Unter Äquilibrierung (lat.aequilibrium=Gleichgewicht) versteht man in der numerischen Mathematik die Multiplikation der Zeilen oder Spalten eines linearen Gleichungssystems mit bestimmten Faktoren, so dass anschließend alle Zeilen bzw.
Äquimolar Äquimolar bedeutet in der Chemie, dass ein Verhältnis von zwei verschiedenen Molekülen im Verhältnis 1:1 besteht, also genausoviele Teilchen A wie B vorhanden sind.
Äquinoktium Unter Äquinoktium oder Tagundnachtgleiche versteht man die beiden Konstellationen, in denen die Sonne während ihrer scheinbaren jährlichen Bewegung entlang der Ekliptik den Himmelsäquator überschreitet.
Äquipartitionstheorem Das Äquipartitionstheorem (auch Gleichverteilungssatz genannt) besagt, dass im thermischen Gleichgewicht bei der Temperatur T im Mittel jeder Freiheitsgrad die gleiche Energie W besitzt:
Äquipotentialfläche Eine Äquipotentialfläche, auch Äquipotenzialfläche, ist die Menge aller Punkte gleichen (lateinisch: aequalis) Potentials, das heißt gleicher potentieller Energie, in einem Potentialfeld. Diese Fläche steht stets senkrecht zu den Feldlinien.
Äquipotenzialität Die Äquipotenzialität ist eine Theorie des Psychologen Karl Lashley, die besagt, dass alle Teile des Gehirns potenziell in der Lage sind, alle möglichen Funktionen zu übernehmen. Seine Theorie basiert auf Erfahrungen aus Tierversuchen, die beschreibt, dass unabhängig von der Position einer Läsion des Kortex bei Ratten die Ausfälle der Tiere stets gleich geartet waren, solange die Größe der Läsion gleich blieb.
Äquivalentdosis Die Äquivalentdosis ist ein Maß für die Strahlenbelastung durch ionisierende oder radioaktive Strahlung. Die Gefährdung durch radioaktive Strahlung steigt mit der pro Kilogramm Körpergewicht absorbierten Energie der Strahlung, die ihrerseits das Produkt aus dem Qualitätsfaktor Q und einem modifizierenden Faktor N ist:
Äquivalente Sandrauigkeit Die äquivalente Sandrauigkeit ist ein Begriff der Strömungslehre. Sie wird verwendet, um verschiedene Oberflächen in ihrer Qualität bezüglich Strömungsvorgängen zu vergleichen.
Äquivalenter Rauschwiderstand Äquivalenter Rauschwiderstand (engl. ENR, equivalent noise resistance) ist ein gedachter Widerstand am Eingang einer elektronischen Schaltung in der die Rauschquellen der Schaltung rechnerisch zusammengefasst sind.
Äquivalentkonzentration Die Äquivalentkonzentration (ehemals Normalität N) ist eine Konzentrationsangabe in der Chemie, die sich auf eine spezielle Reaktion, zum Beispiel eine Titration bezieht. Ihre abgeleitete SI-Einheit ist Mol pro Liter (mol/l).
Äquivalentzahl Die Äquivalentzahl ist die Anzahl der bei einer elektrochemischen Reaktion ausgetauschten Elektronen. Sie wird häufig mit n_e bezeichnet.
Äquivalenz (Tontechnik) Äquivalenz bedeutet in der Tontechnik die Gleichwertigkeit von gleichsinnig wirkenden Δ t- (Laufzeit) und Δ L-(Pegeldifferenz)-Lautsprechersignalen zur Erzeugung von Phantomschallquellen beim Richtungshören im Stereodreieck, wie es bei der Lautsprecher-Stereofonie angewendet wird.
Äquivalenz von Masse und Energie Die Äquivalenz von Masse und Energie ist eine wichtige Aussage im Zusammenhang mit der speziellen Relativitätstheorie, sie wurde unter anderem von Albert Einstein in seinem kurzen Aufsatz „Ist die Trägheit eines Körpers von dessen Energieinhalt abhängig?“ (Lit.
Äquivalenzeinkommen Äquivalenzeinkommen werden vor allem für die Berechnung von Einkommensverteilung, Einkommensungleichheit und Armut verwendet. Mit Hilfe einer Äquivalenzskala werden die Einkommen nach Haushaltsgröße und Zusammensetzung gewichtet.
Äquivalenzprinzip (Physik) Das klassische Äquivalenzprinzip geht auf die kinematischen Überlegungen Galileo Galileis (1636/38) zurück und besagt in der bekanntesten Formulierung, dass schwere und träge Masse eines Massenpunktes äquivalent sind. Manchmal wird das klassische Äquivalenzprizip auch als schwaches Äquivalenzprizip bezeichnet.
Äquivalenzprinzip (Steuer) Das Äquivalenzprinzip ist ein Prinzip zur Ausgestaltung des Finanzierungsbeitrags der Bürger für Leistungen ihres Staates. Es sagt aus, dass derjenige, der von einer Leistung einen Vorteil hat, nach Maßgabe dieses Vorteils über eine entsprechende Abgabe zur Finanzierung dieser Leistung herangezogen wird.
Äquivalenzproblem Als Äquivalenzproblem bezeichnet man in der Theoretischen Informatik das Problem, zu entscheiden, ob zwei formale Definitionen von zwei Sprachen L_1 und L_2 äquivalent sind, also L_1 = L_2 gilt.
Äquivalenzpunkt Der Äquivalenzpunkt bei einer Säure-Base-Titration ist der Punkt, bei dem man eine bestimmte Stoffmenge Säure mit der entsprechenden Stoffmenge Base neutralisiert hat.
Äquivalenzrelation In der Mathematik möchte man in vielen Zusammenhängen Objekte, die sich in gewissen Aspekten ähneln, als gleichwertig ansehen. Eine Formalisierung der Mindestanforderungen an einen solchen Gleichwertigkeitsbegriff ist der Begriff der Äquivalenzrelation.
Äquivalenzskala Eine Äquivalenzskala normiert in Wohlstands- bzw. in Armutsuntersuchungen die wirtschaftlichen Ressourcen (Einkommen, Vermögen oder Verbrauchsausgaben) von Haushalten unterschiedlicher Größe und/oder unterschiedlicher Struktur (z.
Äquivalenzstereofonie Äquivalenzstereofonie oder gemischte Stereofonie ist ein bestimmtes Aufnahmeverfahren bei der Mikrofonierung zur Lautsprecherstereofonie*), bei der die gleichsinnigen und frequenzneutralen Pegeldifferenzen ∆ L und gleichzeitig die Laufzeitdifferenzen ∆ t in einem Hauptmikrofonsystem verwendet werden. Das Wort Äquivalenz kommt hier von der gemeinsamen addierenden Wirkung von Laufzeit- und Pegelunterschied zur Auswanderung von Phantomschallquellen aus der Lautsprechermitte.
Äquivalenztausch Der Äquivalenztausch ist ein Tausch, bei dem eine der beiden Tauschparteien einen Tauschnachteil erleidet, die andere hingegen dadurch einen Tauschvorteil erlangt.
Äquivalenztheorie Die Äquivalenztheorie ist im Strafrecht eine Theorie zur Kausalität (Ursächlichkeit) einer Tathandlung in Bezug auf den Taterfolg. Kausalität ist ein Kriterium für die Erfüllung des objektiven Tatbestandes und somit für die Strafbarkeit einer Handlung.
Äquivalenzumformung In der Mathematik bezeichnet Äquivalenzumformung (lat. aequus = gleich; valere = wert sein) eine Umformung einer Gleichung bzw.
Äquivalenzziffermethode Die Äquivalenzziffermethode ist in der Kosten- und Leistungsrechnung ein Verfahren zur Kostenkalkulation bei Kuppelproduktion. Dabei werden die entstandenen Kosten der Inputfaktoren gemäß einem Schlüssel, den sogenannten Äquivalenzziffern, auf die einzelnen Produkte aufgeteilt.
Äquivalenzziffernrechnung Die Äquivalenzziffernrechnung ist ein betriebswirtschaftliches Rechnungsverfahren zur Kalkulation der Stückkosten bzw. der Selbstkosten.
Äquivariante Abbildung Unter einer äquivarianten Abbildung versteht man in der Mathematik eine Abbildung die mit der Wirkung einer Gruppe kommutiert.
Äraname Der Äraname diente zu monarchistischen Zeiten in China, Korea, Japan und Vietnam zur Jahresbestimmung durch den jeweiligen Herrscher. Das Jahr wurde gemeinhin mit diesem Äranamen benannt.
Ärar Ärar, vom lateinischen aerarium, ist eine alte, heute ungebräuchliche Bezeichnung für das materielle und immaterielle Vermögen eines Staates. Hierunter zählen neben Gebäuden, Grundstücken und Goldreserven auch staatliche Monopole.
Ärger Ärger, in gehobener Sprache Verdruss, ist eine spontane, innere, emotionale Reaktion auf eine Situation, eine Person oder eine Erinnerung, die der Verärgerte verändern möchte.
Ärmel Ein Ärmel bezeichnet denjenigen Teil eines Kleidungsstücks, welcher den Arm bedeckt. Vom mittelhochdeutsch ermel und althochdeutsch armilo mit der Bedeutung von Armring, Armfessel abgeleitet, bezieht es sich auch auf etwas, das am Arm getragen wird.
Ärmelkanal Der zum Atlantik gehörende Ärmelkanal (englisch English Channel, französisch La Manche) verbindet diesen über die Straße von Dover mit der Nordsee, einem seiner Randmeere. Der Ärmelkanal liegt zwischen Frankreich im Süden und Großbritannien im Norden.
Ärmelpatte Die Ärmelpatte war Teil der Uniformen des deutschen Heeres. Insbesondere gehörte die Ärmelpatte zum so genannten Brandenburgischen Aufschlag am Ärmel des Waffenrocks, nicht an der Ausgehuniform.
Ärmelschoner Ärmelschoner werden zum Schutz der Hemdärmel über diesen getragen. Der Ärmelschoner besteht im wesentlichen aus einem Schlauch aus Leinengewebe und hat am oberen und am unteren Ende jeweils eine Kordel zum zuschnüren.
Ärzte der Welt Ärzte der Welt ist die Bezeichnung des seit 1999 bestehenden deutschen Zweiges der 1980 gegründeten international tätigen humanitären Hilfsorganisation Médecins du Monde (MdM). Die deutsche Bezeichnung wird darüber hinaus im deutschsprachigen Raum auch oft für die gesamte Organisation verwendet.
Ärzte für die Dritte Welt 1983 rief Jesuitenpater Bernhard Ehlen das Komitee Ärzte für die Dritte Welt ins Leben. Sitz der deutschen Organisation ist in Frankfurt am Main.
Ärzte ohne Grenzen Ärzte ohne Grenzen ist der Name der deutschsprachigen Sektionen der 1971 gegründeten internationalen Organisation . Die private Hilfsorganisation ist unabhängig und leistet medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten.
Ärzte Zeitung Die Ärzte Zeitung ist eine deutsche Tageszeitung, die sich speziell an Ärzte richtet. Sie erscheint täglich von Montag bis Freitag in einer verbreiteten Auflage von ca.
Ärzte-/Krankenhaus-Serie Die Ärzte-/Krankenhaus-Serie ist ein beliebtes Motiv bei Fernsehserien und handelt sowohl von der Arbeit der Ärzte in Praxen, sowie des Personals eines Krankenhauses.
Ärztehopping Ärztehopping (engl. doctor hopping) ist ein Schlagwort aus dem Gesundheitswesen, das von den Krankenkassen eingeführt worden ist.
Ärztekammer Ärztekammern sind Träger der berufsständischen Selbstverwaltung der Ärzte. Sie sind als Körperschaften des öffentlichen Rechts für die Wahrung der beruflichen Belange der Ärzteschaft verantwortlich.
Ärztemangel Als Ärztemangel wird der Zustand eines Gesundheitssystems bezeichnet, in dem der Bedarf an ärztlichen Arbeitskräften das Angebot übersteigt. Dieser Mangel kann sich auf einzelne Regionen, einzelne Sektoren des Gesundheitssystems oder das gesamte System erstrecken.
Ärztetarifvertrag Der Marburger Bund, die Fachgewerkschaft für Ärzte will seit ihrer Loslösung aus der Tarifgemeinschaft mit ver.di am 10.
Ärztevereinigung In Deutschland existieren verschiedene Ärztevereinigungen, wobei hierunter sowohl juristische Personen des Privatrechts wie des öffentlichen Rechts zu zählen sind. Die beiden wichtigsten Dachverbände sind die Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern), die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung mit 400.
Ärzteverschwörung Die Ärzteverschwörung (russisch: дело врачей (Ärzteaffäre), врачи-вредители (Ärzte (als) Saboteure) oder врачи-убийцы (Ärzte (als) Mörder) war eine angebliche Verschwörung um die Führung der Sowjetunion um Josef Stalin auszuschalten. Nach dem Tod Stalins im Mai 1953 gaben die neuen Sowjetführer zu, dass es sich um eine vorgeschobene Verdächtigung gehandelt habe.
Ärztliche Aufklärung Ärztliche Aufklärung ist die Information eines Patienten über eine Erkrankung und geplante Diagnostik oder Therapiemaßnahmen. Sie resultiert aus dem Bild des selbstbestimmten Patienten, der – mit Unterstützung des Arztes – selbst über den Gang seiner Behandlung entscheidet.
Ärztliche Behandlung Die ärztliche Behandlung umfasst alle Tätigkeiten des Arztes zur Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten. In vielen Ländern ist ärztliche Behandlung eine Leistung der Sozialversicherung.
Ärztliche Lebensmüdenbetreuung Die erste Ärztliche Lebensmüdenbetreuung wurde 1956 von dem Arzt und Pfarrer Klaus Thomas in Berlin mit dem Ziel gegründet, suizidgefährdeten Menschen medizinisch und seelsorgerlich zur Seite zu stehen.
Ärztliche Weiterbildung Die ärztliche Weiterbildung hat als Ziel nach dem Studium der Medizin und der Berufsausbildung, das heißt nach der Approbation als Arzt oder nach der Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes im Rahmen mehrjähriger Berufstätigkeit unter Anleitung zur Weiterbildung befugter Ärzte auf der Grundlage der Weiterbildungsordnung eingehende Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten für definiert ärztliche Tätigkeiten zu erwerben.
Ärztlicher Notdienst Ärztlicher Notdienst (Abk.: ÄND) (auch Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Ärztenotdienst, Ärztefunkdienst, im internationalen Sprachgebrauch standby duty) ist eine medizinische Dienstleistung.
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), gegründet 1995, ist ein wissenschaftliches Institut in gemeinsamer Trägerschaft von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung.<BR>
Äser Der Äser ist in der Waidmannssprache der Begriff für das Maul des Haarwildes. Mit dem Äser wird Äsung aufgenommen.
Äskulapstab Der Äskulap- oder Asklepiosstab ist ein von einer Schlange umwundener Stab. Er ist heute das Symbol des ärztlichen und pharmazeutischen Standes.
Äskulinspaltung Die Äskulinhydrolyse wird in der mikrobiologischen Diagnostik eingesetzt um Bakterienarten, insbesondere aus der Gruppe der Nonfermenter, voneinander zu unterscheiden.
Ästhetik Die Alltagssprache verwendet den Ausdruck ästhetisch oft als Synonym für „schön, geschmackvoll, ansprechend“. In der Wissenschaft dagegen bezeichnet der Ausdruck die gesamte Kategorie von Eigenschaften, die darüber entscheiden, wie wir Objekte wahrnehmen, auch und insbesondere, ob wir sie als schön oder hässlich empfinden.
Ästhetische Bildung Ästhetische Bildung ist ein Begriff aus der Pädagogik, er bezeichnet eine ganzheitlich-pädagogische Praxis, die darauf ausgerichtet ist, mit einem (behinderten) Menschen in Beziehung zu treten und mit Hilfe von ästhetischen Materialien und Prozessen zur Selbstverwirklichung in sozialer Hinsicht zu befähigen.
Ästhetizismus Der Ästhetizismus (auch Fin de siècle) entstand in der Romantik und ist eine Lebens- und Kunstanschauung, die nur ästhetische Kriterien gelten lässt; politische, moralische, sittliche und religiöse Werte werden diesen untergeordnet. Er bestand in einer Epoche (1885-1910) des Stilpluralismus unter anderem mit und neben dem Symbolismus, Naturalismus und Impressionismus.
Ästier Als Ästier (Ostleute) bezeichnet Tacitus die Baltischen Stämme in Germanien. Der an der Ostseeküste gefundene Bernstein machte ihre Heimat frühzeitig zu einem des Handels wegen besuchten Lande.
Ästling Ästling, ein Ausdruck aus der Falkner-Sprache, hat sich im vogelkundlichen Sprachgebrauch etabliert. Gemeint sind noch nicht flügge Jungvögel, die Nest oder Bruthöhle verlassen haben und auf Ästen sitzend von den Altvögel weiterversorgt werden.
Ästuar Ein Ästuar oder Ästuarium, auch Estuar (lat. aestuarium "niedere Flussmündung") ist die Trichtermündung eines Flusses oder Stroms.
Äsung Äsung bezeichnet in der Jägersprache die Nahrung des Wildes, außer bei Schwarz- und Raubwild, insbesondere von Rehen sowie Dam- und Rothirsch. Äsen ist der Vorgang der Nahrungsaufnahme.
Äther (Physik) Der physikalische Begriff des Äthers (griech. αιθηρ [aithär] für der (blaue) Himmel) bezeichnet eine Substanz, die im ausgehenden 17.
Ätherisches Wasser Als ätherisches Wasser, abgezogenes oder aromatisches Wasser bezeichnet man destilliertes Wasser, dem ätherische Öle zugesetzt werden. Davon zu unterscheiden sind die sog.
Ätherkugel Die Ätherkugel ist das erste bekannte Instrument in der Medizin, vor allem in der Chirurgie, die den Patienten in eine Vollnarkose versetzen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt fanden eher experimentelle Narkosen mit äthergetränkten Lappen statt.
Äthiopien Äthiopien (griechisch Αιθιοπία, von altgriechisch αίθαλο, aíthalo – das rußige, rußfarbene und οψ, ops – das Gesicht, amharisch Ityop'ya) – zeitweise im Ausland auch als Abessinien bekannt (eigentlich ein kultur-geographischer Begriff, der nur das Hochland bezeichnet) – ist ein Staat im Osten Afrikas. Er grenzt an Eritrea, den Sudan, Kenia, Somalia und Dschibuti.
Äthiopisch-Katholische Kirche Die Äthiopisch-katholische Kirche ist eine mit Kirche und Papst von Rom unierte Katholische Ostkirche mit dem Äthiopischen Ritus als liturgischer Ordnung. Sie ist zu unterscheiden (a) von ihrer äthiopisch-orthodoxen Mutterkirche sowie (b) von der katholischen Kirche des Römischen Ritus in Äthiopien.
Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche Die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche (in Ge'ez: የኢትዮጵያ ኦርቶዶክስ ተዋሕዶ ቤተክርስትያን, translit. Yäityop'ya ortodoks täwahedo bétäkrestyan) ist eine christliche (Alt)orientalische Kirche in Äthiopien, die offiziell lange ein Teil der (kleineren) Koptischen Kirche Ägyptens war, bis sie 1950 durch den koptischen Papst Yusab II.
Äthiopische Eisenbahn Die Äthiopische Eisenbahn wurde im Jahre 1894 als halbstaatliche französische Gesellschaft Compagnie Impériale des Chemins de Fer Éthiopiens gegründet. Ihre Entstehung verdankt sie dem Wunsch nach einer Verbindungsbahn von dem äthiopischen Hochplateau und Hauptstadt Addis Abeba zum Hafen von Djibouti, des damaligen französischen Protektorrats.
Äthiopische Fußballnationalmannschaft Die äthiopische Fußballnationalmannschaft, welche sich Walyas ("die Steinböcke") nennt, ist die Nationalauswahl Äthiopiens und untersteht der Ethiopian Football Federation.
Äthiopische Juden Die äthiopischen Juden kann man in zwei Hauptgruppen einteilen, den Falascha oder Beta Israel (Haus Israel) und den Falaschmura.
Äthiopische Küche Die Äthiopische Küche (wie auch die Küche Eritreas) unterscheidet sich stark von den Essgewohnheiten sowohl Schwarzafrikas als auch des orientalischen Raums. Grundnahrungsmittel bildet ein saurer Fladenbrotteig namens Injera, hergestellt aus dem nur am Horn von Afrika vorkommenden Getreide Teff.
Äthiopische Schrift Die äthiopische Schrift ( Gəʿəz) ist eine Silbenschrift (abugida), die sich aus der himjarischen Schrift entwickelt hat. Sie wird im Gegensatz zu den anderen semitischen Schriften von links nach rechts geschrieben.
Äthiopische Streitkräfte Die Äthiopischen Streitkräfte (, kurz ENDF) waren im Jahr 2005 162.500 Mann stark, was sie zu einer der größten Armeen Afrikas macht.
Äthiopischer Kalender Der Äthiopische Kalender ist eine in Äthiopien verwendete Variante des Koptischen Kalenders (Zum Aufbau des Kalenders siehe dort). In der Jahreszählung ist der Äthiopische Kalender dem Koptischen um 276 Jahre voraus.
Äthiopischer Ritus Äthiopischer Ritus meint den Gottesdienst der aus dem spätantiken Christentum Aksums hervorgegangenen Ostkirchen (Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche, Eritreisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche, Äthiopisch-Katholische Kirche).
Äthiopisches Henochbuch Das äthiopische Henochbuch (in der Bibelwissenschaft mit „1. Hen“ oder auch mit „äthHen“ bezeichnet) gehört zu den so genannten Pseudepigraphen des Altes Testaments.
Ätolien Ätolien (auch Aitolien, griech. Αιτολία) ist eine Landschaft in Griechenland, die im Westen an Akarnanien grenzt, von dem es durch den Fluss Acheloos getrennt ist, im Norden an Epirus und Thessalien, im Osten an die Verwaltungsbezirke Evritania und Fokida (in der Antike die ozolischen Lokrer), und im Süden an den Eingang zum Golf von Korinth.
Ätolien-Akarnanien Die Präfektur Ätolien-Akaranien (, Kurzbezeichnung Αιτωλοακαρνανία, gesprochen und alternative Transskription Etoloakarnania) ist eine der 54 Präfekturen in Griechenland. Der Verwaltungssitz der Präfektur (Hauptstadt) ist die Stadt Messolongi, die größte Stadt ist Agrinio.
Ätran Ätran ist mit einer Länge von 240 Kilometern der zweitlängste Fluss der vier großen Flüsse an Schwedens Westküste. Der Fluss fließt durch das südwestliche Västergötland sowie durch Halland und mündet bei Falkenberg in den Kattegat.
Ätzen Als Ätzen bezeichnet man die Erzeugung von Vertiefungen auf der Oberfläche verschiedener Materialien durch Anwendung chemischer Stoffe. Die nachfolgend beschriebenen Verfahren beziehen sich vorwiegend auf die künstlerischen Techniken der Radierung.
Äugler Äugler auch Ögler oder Oigler ist ein Ausdruck bzw. Berufsbezeichnung in der Bergmannssprache im 16.
Äußere Differenzierung Äußere Differenzierung (Außendifferenzierung) meint im Gegensatz zur Binnendifferenzierung die Förderung einzelner Lernender in leistungshomogenen Teilgruppen, die zusätzlich zur normalen Lerngruppe gebildet werden. In der Schule kann dies beispielsweise im Rahmen spezieller Förderkurse geschehen, in denen Schüler mit einem vergleichbaren Förderbedarf außerhalb des normalen Klassenverbands lernen.
Äußere Hebriden Die Äußeren Hebriden (engl. Western Isles, gälisch Na h-Innse Gall, „Die Insel der Fremden“ oder Na h-Eileanan an Iar, „Die westlichen Inseln“) sind eine zu den Hebriden gehörende Inselkette an der Westküste von Schottland.
Äußere Neustadt (Dresden) [Straße]Die Äußere Neustadt, auch bekannt als Antonstadt (nach dem sächsischen König Anton), ist ein Stadtteil von Dresden und umfasst denjenigen Teil der Neustadt, der außerhalb der Mauern des ehemaligen Altendresden (der jetzigen Inneren Neustadt) lag. Da das Gebiet auf dem die Antonstadt gegründet wurde, unbebaut an Dresden ging, gehört die Äußere Neustadt zu den historischen Dresdner Vorstädten.
Äußere Orientierung Die äußere Orientierung beschreibt die Position und Lage einer Kamera bzw. Messbildkamera, gegeben durch ein kamerafestes Koordinatensystem, im Raum.
Äußere Sicherheit Unter äußere Sicherheit wird die Sicherheit eines Staates oder einer Gruppe von Staaten vor Bedrohungen militärischer Natur durch andere Staaten oder Staatengruppen verstanden. Dies galt vor allem zu Zeiten des Ost-West-Konflikts, hat sich jedoch mit dem Ende des Kalten Krieges geändert.
Äußere Zustandsgröße Eine äußere Zustandsgröße eines thermodynamischen Systems ist eine Zustandsgröße, die nur von den generalisierten Koordinaten äußerer Körper abhängt, mit denen das System wechselwirkt.
Äußerer Erdkern Der äußere Erdkern liegt in einer Tiefe zwischen rund 2900 km und 5100 km. Er ist flüssig bei einer Temperatur von ca.
Äußeres Maß Äußeres Maß ist ein Begriff aus dem mathematischen Teilgebiet der Maßtheorie. Ein äußeres Maß nu ist eine Mengenfunktion von der Potenzmenge einer Menge X in das Intervall [0, infty], welche folgende Axiome erfüllt:
Äquatorialebene Die Äquatorialebene eines Planeten ist die Ebene, die den Äquator enthält. Die Rotationsachse eines Planeten steht senkrecht auf seiner Äquatorialebene.
Äquatorialer Gegenstrom Der Äquatoriale Gegenstrom ist ein ostwärts fließender Ast der tropischen Strömungskreise, in dem Teile der westwärts transportierten Wassermassen des Nord- und des Südäquatorialstromes zurückfließen. Er beruht hauptsächlich auf einer Ausweichbewegung gegenüber den nach Westen ziehenden Passatwinden.
Äquatoriales Koordinatensystem Das äquatoriale Koordinatensystem ist eines der Koordinatensysteme, die in der sphärischen Astronomie verwendet werden (s. Astronomische Koordinatensysteme).
Äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft Die Äquatorial-Guineeische Fußballnationalmannschaft wird kontrolliert von der Federacion Ecuatoguineana de Futbol, die 1984 gegründet wurde. Im Dezember desselben Jahres bestritt Äquatorial-Guinea sein erstes offizielles Länderspiel.
Äquatorialguineische Fußballnationalmannschaft der Frauen Die äquatorialguineische Fußball-Nationalmannschaft der Frauen repräsentiert Äquatorial-Guinea im internationalen Frauenfußball. Die Nationalmannschaft ist dem äquatorialguineischen Fußballverband unterstellt und wird von Jose Davido Ekang trainiert. Die Auswahl nimmt 2006 erstmals an der Afrikameisterschaft teil.
Äquatortaufe Die Äquatortaufe (auch: Linientaufe) ist ein weltweit übliches Ritual von Seeleuten, wenn ein Besatzungsmitglied oder ein Passagier zum ersten Mal den Äquator überquert.
Äquidistante Eine Äquidistante ist in der Geometrie eine Linie, die in einem konstanten Abstand um eine Bezugslinie herumläuft.
Äquidistanz (Kartografie) Als Äquidistanz bezeichnet man in der Kartografie den Höhenunterschied zwischen zwei benachbarten Höhenlinien. Je nach Neigung des Geländes und Maßstab der Karte werden unterschiedliche Äquidistanzen eingesetzt.
Äquifinalität Die Äquifinalität bezeichnet eine allgemeine Eigenschaft offener Systeme, sofern diese einem Fließgleichgewicht zustreben (Ludwig von Bertalanffy, 1940).
Äquilibration Als Äquilibration (auch: Aequilibration; engl. equilibration) bezeichnet man allgemein die Aufhebung des inneren Spannungszustandes eines Organismus oder eines Systems auf seine Umwelt durch diesen selbst (Selbstregulierung).
Äquilibrierung Unter Äquilibrierung (lat.aequilibrium=Gleichgewicht) versteht man in der numerischen Mathematik die Multiplikation der Zeilen oder Spalten eines linearen Gleichungssystems mit bestimmten Faktoren, so dass anschließend alle Zeilen bzw.
Äquimolar Äquimolar bedeutet in der Chemie, dass ein Verhältnis von zwei verschiedenen Molekülen im Verhältnis 1:1 besteht, also genausoviele Teilchen A wie B vorhanden sind.
Äquinoktium Unter Äquinoktium oder Tagundnachtgleiche versteht man die beiden Konstellationen, in denen die Sonne während ihrer scheinbaren jährlichen Bewegung entlang der Ekliptik den Himmelsäquator überschreitet.
Äquipartitionstheorem Das Äquipartitionstheorem (auch Gleichverteilungssatz genannt) besagt, dass im thermischen Gleichgewicht bei der Temperatur T im Mittel jeder Freiheitsgrad die gleiche Energie W besitzt:
Äquipotentialfläche Eine Äquipotentialfläche, auch Äquipotenzialfläche, ist die Menge aller Punkte gleichen (lateinisch: aequalis) Potentials, das heißt gleicher potentieller Energie, in einem Potentialfeld. Diese Fläche steht stets senkrecht zu den Feldlinien.
Äquipotenzialität Die Äquipotenzialität ist eine Theorie des Psychologen Karl Lashley, die besagt, dass alle Teile des Gehirns potenziell in der Lage sind, alle möglichen Funktionen zu übernehmen. Seine Theorie basiert auf Erfahrungen aus Tierversuchen, die beschreibt, dass unabhängig von der Position einer Läsion des Kortex bei Ratten die Ausfälle der Tiere stets gleich geartet waren, solange die Größe der Läsion gleich blieb.
Äquivalentdosis Die Äquivalentdosis ist ein Maß für die Strahlenbelastung durch ionisierende oder radioaktive Strahlung. Die Gefährdung durch radioaktive Strahlung steigt mit der pro Kilogramm Körpergewicht absorbierten Energie der Strahlung, die ihrerseits das Produkt aus dem Qualitätsfaktor Q und einem modifizierenden Faktor N ist:
Äquivalente Sandrauigkeit Die äquivalente Sandrauigkeit ist ein Begriff der Strömungslehre. Sie wird verwendet, um verschiedene Oberflächen in ihrer Qualität bezüglich Strömungsvorgängen zu vergleichen.
Äquivalenter Rauschwiderstand Äquivalenter Rauschwiderstand (engl. ENR, equivalent noise resistance) ist ein gedachter Widerstand am Eingang einer elektronischen Schaltung in der die Rauschquellen der Schaltung rechnerisch zusammengefasst sind.
Äquivalentkonzentration Die Äquivalentkonzentration (ehemals Normalität N) ist eine Konzentrationsangabe in der Chemie, die sich auf eine spezielle Reaktion, zum Beispiel eine Titration bezieht. Ihre abgeleitete SI-Einheit ist Mol pro Liter (mol/l).
Äquivalentzahl Die Äquivalentzahl ist die Anzahl der bei einer elektrochemischen Reaktion ausgetauschten Elektronen. Sie wird häufig mit n_e bezeichnet.
Äquivalenz (Tontechnik) Äquivalenz bedeutet in der Tontechnik die Gleichwertigkeit von gleichsinnig wirkenden Δ t- (Laufzeit) und Δ L-(Pegeldifferenz)-Lautsprechersignalen zur Erzeugung von Phantomschallquellen beim Richtungshören im Stereodreieck, wie es bei der Lautsprecher-Stereofonie angewendet wird.
Äquivalenz von Masse und Energie Die Äquivalenz von Masse und Energie ist eine wichtige Aussage im Zusammenhang mit der speziellen Relativitätstheorie, sie wurde unter anderem von Albert Einstein in seinem kurzen Aufsatz „Ist die Trägheit eines Körpers von dessen Energieinhalt abhängig?“ (Lit.
Äquivalenzeinkommen Äquivalenzeinkommen werden vor allem für die Berechnung von Einkommensverteilung, Einkommensungleichheit und Armut verwendet. Mit Hilfe einer Äquivalenzskala werden die Einkommen nach Haushaltsgröße und Zusammensetzung gewichtet.
Äquivalenzprinzip (Physik) Das klassische Äquivalenzprinzip geht auf die kinematischen Überlegungen Galileo Galileis (1636/38) zurück und besagt in der bekanntesten Formulierung, dass schwere und träge Masse eines Massenpunktes äquivalent sind. Manchmal wird das klassische Äquivalenzprizip auch als schwaches Äquivalenzprizip bezeichnet.
Äquivalenzprinzip (Steuer) Das Äquivalenzprinzip ist ein Prinzip zur Ausgestaltung des Finanzierungsbeitrags der Bürger für Leistungen ihres Staates. Es sagt aus, dass derjenige, der von einer Leistung einen Vorteil hat, nach Maßgabe dieses Vorteils über eine entsprechende Abgabe zur Finanzierung dieser Leistung herangezogen wird.
Äquivalenzproblem Als Äquivalenzproblem bezeichnet man in der Theoretischen Informatik das Problem, zu entscheiden, ob zwei formale Definitionen von zwei Sprachen L_1 und L_2 äquivalent sind, also L_1 = L_2 gilt.
Äquivalenzpunkt Der Äquivalenzpunkt bei einer Säure-Base-Titration ist der Punkt, bei dem man eine bestimmte Stoffmenge Säure mit der entsprechenden Stoffmenge Base neutralisiert hat.
Äquivalenzrelation In der Mathematik möchte man in vielen Zusammenhängen Objekte, die sich in gewissen Aspekten ähneln, als gleichwertig ansehen. Eine Formalisierung der Mindestanforderungen an einen solchen Gleichwertigkeitsbegriff ist der Begriff der Äquivalenzrelation.
Äquivalenzskala Eine Äquivalenzskala normiert in Wohlstands- bzw. in Armutsuntersuchungen die wirtschaftlichen Ressourcen (Einkommen, Vermögen oder Verbrauchsausgaben) von Haushalten unterschiedlicher Größe und/oder unterschiedlicher Struktur (z.
Äquivalenzstereofonie Äquivalenzstereofonie oder gemischte Stereofonie ist ein bestimmtes Aufnahmeverfahren bei der Mikrofonierung zur Lautsprecherstereofonie*), bei der die gleichsinnigen und frequenzneutralen Pegeldifferenzen ∆ L und gleichzeitig die Laufzeitdifferenzen ∆ t in einem Hauptmikrofonsystem verwendet werden. Das Wort Äquivalenz kommt hier von der gemeinsamen addierenden Wirkung von Laufzeit- und Pegelunterschied zur Auswanderung von Phantomschallquellen aus der Lautsprechermitte.
Äquivalenztausch Der Äquivalenztausch ist ein Tausch, bei dem eine der beiden Tauschparteien einen Tauschnachteil erleidet, die andere hingegen dadurch einen Tauschvorteil erlangt.
Äquivalenztheorie Die Äquivalenztheorie ist im Strafrecht eine Theorie zur Kausalität (Ursächlichkeit) einer Tathandlung in Bezug auf den Taterfolg. Kausalität ist ein Kriterium für die Erfüllung des objektiven Tatbestandes und somit für die Strafbarkeit einer Handlung.
Äquivalenzumformung In der Mathematik bezeichnet Äquivalenzumformung (lat. aequus = gleich; valere = wert sein) eine Umformung einer Gleichung bzw.
Äquivalenzziffermethode Die Äquivalenzziffermethode ist in der Kosten- und Leistungsrechnung ein Verfahren zur Kostenkalkulation bei Kuppelproduktion. Dabei werden die entstandenen Kosten der Inputfaktoren gemäß einem Schlüssel, den sogenannten Äquivalenzziffern, auf die einzelnen Produkte aufgeteilt.
Äquivalenzziffernrechnung Die Äquivalenzziffernrechnung ist ein betriebswirtschaftliches Rechnungsverfahren zur Kalkulation der Stückkosten bzw. der Selbstkosten.
Äquivariante Abbildung Unter einer äquivarianten Abbildung versteht man in der Mathematik eine Abbildung die mit der Wirkung einer Gruppe kommutiert.
Äraname Der Äraname diente zu monarchistischen Zeiten in China, Korea, Japan und Vietnam zur Jahresbestimmung durch den jeweiligen Herrscher. Das Jahr wurde gemeinhin mit diesem Äranamen benannt.
Ärar Ärar, vom lateinischen aerarium, ist eine alte, heute ungebräuchliche Bezeichnung für das materielle und immaterielle Vermögen eines Staates. Hierunter zählen neben Gebäuden, Grundstücken und Goldreserven auch staatliche Monopole.
Ärger Ärger, in gehobener Sprache Verdruss, ist eine spontane, innere, emotionale Reaktion auf eine Situation, eine Person oder eine Erinnerung, die der Verärgerte verändern möchte.
Ärmel Ein Ärmel bezeichnet denjenigen Teil eines Kleidungsstücks, welcher den Arm bedeckt. Vom mittelhochdeutsch ermel und althochdeutsch armilo mit der Bedeutung von Armring, Armfessel abgeleitet, bezieht es sich auch auf etwas, das am Arm getragen wird.
Ärmelkanal Der zum Atlantik gehörende Ärmelkanal (englisch English Channel, französisch La Manche) verbindet diesen über die Straße von Dover mit der Nordsee, einem seiner Randmeere. Der Ärmelkanal liegt zwischen Frankreich im Süden und Großbritannien im Norden.
Ärmelpatte Die Ärmelpatte war Teil der Uniformen des deutschen Heeres. Insbesondere gehörte die Ärmelpatte zum so genannten Brandenburgischen Aufschlag am Ärmel des Waffenrocks, nicht an der Ausgehuniform.
Ärmelschoner Ärmelschoner werden zum Schutz der Hemdärmel über diesen getragen. Der Ärmelschoner besteht im wesentlichen aus einem Schlauch aus Leinengewebe und hat am oberen und am unteren Ende jeweils eine Kordel zum zuschnüren.
Ärzte der Welt Ärzte der Welt ist die Bezeichnung des seit 1999 bestehenden deutschen Zweiges der 1980 gegründeten international tätigen humanitären Hilfsorganisation Médecins du Monde (MdM). Die deutsche Bezeichnung wird darüber hinaus im deutschsprachigen Raum auch oft für die gesamte Organisation verwendet.
Ärzte für die Dritte Welt 1983 rief Jesuitenpater Bernhard Ehlen das Komitee Ärzte für die Dritte Welt ins Leben. Sitz der deutschen Organisation ist in Frankfurt am Main.
Ärzte ohne Grenzen Ärzte ohne Grenzen ist der Name der deutschsprachigen Sektionen der 1971 gegründeten internationalen Organisation . Die private Hilfsorganisation ist unabhängig und leistet medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten.
Ärzte Zeitung Die Ärzte Zeitung ist eine deutsche Tageszeitung, die sich speziell an Ärzte richtet. Sie erscheint täglich von Montag bis Freitag in einer verbreiteten Auflage von ca.
Ärzte-/Krankenhaus-Serie Die Ärzte-/Krankenhaus-Serie ist ein beliebtes Motiv bei Fernsehserien und handelt sowohl von der Arbeit der Ärzte in Praxen, sowie des Personals eines Krankenhauses.
Ärztehopping Ärztehopping (engl. doctor hopping) ist ein Schlagwort aus dem Gesundheitswesen, das von den Krankenkassen eingeführt worden ist.
Ärztekammer Ärztekammern sind Träger der berufsständischen Selbstverwaltung der Ärzte. Sie sind als Körperschaften des öffentlichen Rechts für die Wahrung der beruflichen Belange der Ärzteschaft verantwortlich.
Ärztemangel Als Ärztemangel wird der Zustand eines Gesundheitssystems bezeichnet, in dem der Bedarf an ärztlichen Arbeitskräften das Angebot übersteigt. Dieser Mangel kann sich auf einzelne Regionen, einzelne Sektoren des Gesundheitssystems oder das gesamte System erstrecken.
Ärztetarifvertrag Der Marburger Bund, die Fachgewerkschaft für Ärzte will seit ihrer Loslösung aus der Tarifgemeinschaft mit ver.di am 10.
Ärztevereinigung In Deutschland existieren verschiedene Ärztevereinigungen, wobei hierunter sowohl juristische Personen des Privatrechts wie des öffentlichen Rechts zu zählen sind. Die beiden wichtigsten Dachverbände sind die Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern), die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung mit 400.
Ärzteverschwörung Die Ärzteverschwörung (russisch: дело врачей (Ärzteaffäre), врачи-вредители (Ärzte (als) Saboteure) oder врачи-убийцы (Ärzte (als) Mörder) war eine angebliche Verschwörung um die Führung der Sowjetunion um Josef Stalin auszuschalten. Nach dem Tod Stalins im Mai 1953 gaben die neuen Sowjetführer zu, dass es sich um eine vorgeschobene Verdächtigung gehandelt habe.
Ärztliche Aufklärung Ärztliche Aufklärung ist die Information eines Patienten über eine Erkrankung und geplante Diagnostik oder Therapiemaßnahmen. Sie resultiert aus dem Bild des selbstbestimmten Patienten, der – mit Unterstützung des Arztes – selbst über den Gang seiner Behandlung entscheidet.
Ärztliche Behandlung Die ärztliche Behandlung umfasst alle Tätigkeiten des Arztes zur Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten. In vielen Ländern ist ärztliche Behandlung eine Leistung der Sozialversicherung.
Ärztliche Lebensmüdenbetreuung Die erste Ärztliche Lebensmüdenbetreuung wurde 1956 von dem Arzt und Pfarrer Klaus Thomas in Berlin mit dem Ziel gegründet, suizidgefährdeten Menschen medizinisch und seelsorgerlich zur Seite zu stehen.
Ärztliche Weiterbildung Die ärztliche Weiterbildung hat als Ziel nach dem Studium der Medizin und der Berufsausbildung, das heißt nach der Approbation als Arzt oder nach der Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes im Rahmen mehrjähriger Berufstätigkeit unter Anleitung zur Weiterbildung befugter Ärzte auf der Grundlage der Weiterbildungsordnung eingehende Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten für definiert ärztliche Tätigkeiten zu erwerben.
Ärztlicher Notdienst Ärztlicher Notdienst (Abk.: ÄND) (auch Ärztlicher Bereitschaftsdienst, Ärztenotdienst, Ärztefunkdienst, im internationalen Sprachgebrauch standby duty) ist eine medizinische Dienstleistung.
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), gegründet 1995, ist ein wissenschaftliches Institut in gemeinsamer Trägerschaft von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung.<BR>
Äser Der Äser ist in der Waidmannssprache der Begriff für das Maul des Haarwildes. Mit dem Äser wird Äsung aufgenommen.
Äskulapstab Der Äskulap- oder Asklepiosstab ist ein von einer Schlange umwundener Stab. Er ist heute das Symbol des ärztlichen und pharmazeutischen Standes.
Äskulinspaltung Die Äskulinhydrolyse wird in der mikrobiologischen Diagnostik eingesetzt um Bakterienarten, insbesondere aus der Gruppe der Nonfermenter, voneinander zu unterscheiden.
Ästhetik Die Alltagssprache verwendet den Ausdruck ästhetisch oft als Synonym für „schön, geschmackvoll, ansprechend“. In der Wissenschaft dagegen bezeichnet der Ausdruck die gesamte Kategorie von Eigenschaften, die darüber entscheiden, wie wir Objekte wahrnehmen, auch und insbesondere, ob wir sie als schön oder hässlich empfinden.
Ästhetische Bildung Ästhetische Bildung ist ein Begriff aus der Pädagogik, er bezeichnet eine ganzheitlich-pädagogische Praxis, die darauf ausgerichtet ist, mit einem (behinderten) Menschen in Beziehung zu treten und mit Hilfe von ästhetischen Materialien und Prozessen zur Selbstverwirklichung in sozialer Hinsicht zu befähigen.
Ästhetizismus Der Ästhetizismus (auch Fin de siècle) entstand in der Romantik und ist eine Lebens- und Kunstanschauung, die nur ästhetische Kriterien gelten lässt; politische, moralische, sittliche und religiöse Werte werden diesen untergeordnet. Er bestand in einer Epoche (1885-1910) des Stilpluralismus unter anderem mit und neben dem Symbolismus, Naturalismus und Impressionismus.
Ästier Als Ästier (Ostleute) bezeichnet Tacitus die Baltischen Stämme in Germanien. Der an der Ostseeküste gefundene Bernstein machte ihre Heimat frühzeitig zu einem des Handels wegen besuchten Lande.
Ästling Ästling, ein Ausdruck aus der Falkner-Sprache, hat sich im vogelkundlichen Sprachgebrauch etabliert. Gemeint sind noch nicht flügge Jungvögel, die Nest oder Bruthöhle verlassen haben und auf Ästen sitzend von den Altvögel weiterversorgt werden.
Ästuar Ein Ästuar oder Ästuarium, auch Estuar (lat. aestuarium "niedere Flussmündung") ist die Trichtermündung eines Flusses oder Stroms.
Äsung Äsung bezeichnet in der Jägersprache die Nahrung des Wildes, außer bei Schwarz- und Raubwild, insbesondere von Rehen sowie Dam- und Rothirsch. Äsen ist der Vorgang der Nahrungsaufnahme.
Äther (Physik) Der physikalische Begriff des Äthers (griech. αιθηρ [aithär] für der (blaue) Himmel) bezeichnet eine Substanz, die im ausgehenden 17.
Ätherisches Wasser Als ätherisches Wasser, abgezogenes oder aromatisches Wasser bezeichnet man destilliertes Wasser, dem ätherische Öle zugesetzt werden. Davon zu unterscheiden sind die sog.
Ätherkugel Die Ätherkugel ist das erste bekannte Instrument in der Medizin, vor allem in der Chirurgie, die den Patienten in eine Vollnarkose versetzen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt fanden eher experimentelle Narkosen mit äthergetränkten Lappen statt.
Äthiopien Äthiopien (griechisch Αιθιοπία, von altgriechisch αίθαλο, aíthalo – das rußige, rußfarbene und οψ, ops – das Gesicht, amharisch Ityop'ya) – zeitweise im Ausland auch als Abessinien bekannt (eigentlich ein kultur-geographischer Begriff, der nur das Hochland bezeichnet) – ist ein Staat im Osten Afrikas. Er grenzt an Eritrea, den Sudan, Kenia, Somalia und Dschibuti.
Äthiopisch-Katholische Kirche Die Äthiopisch-katholische Kirche ist eine mit Kirche und Papst von Rom unierte Katholische Ostkirche mit dem Äthiopischen Ritus als liturgischer Ordnung. Sie ist zu unterscheiden (a) von ihrer äthiopisch-orthodoxen Mutterkirche sowie (b) von der katholischen Kirche des Römischen Ritus in Äthiopien.
Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche Die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche (in Ge'ez: የኢትዮጵያ ኦርቶዶክስ ተዋሕዶ ቤተክርስትያን, translit. Yäityop'ya ortodoks täwahedo bétäkrestyan) ist eine christliche (Alt)orientalische Kirche in Äthiopien, die offiziell lange ein Teil der (kleineren) Koptischen Kirche Ägyptens war, bis sie 1950 durch den koptischen Papst Yusab II.
Äthiopische Eisenbahn Die Äthiopische Eisenbahn wurde im Jahre 1894 als halbstaatliche französische Gesellschaft Compagnie Impériale des Chemins de Fer Éthiopiens gegründet. Ihre Entstehung verdankt sie dem Wunsch nach einer Verbindungsbahn von dem äthiopischen Hochplateau und Hauptstadt Addis Abeba zum Hafen von Djibouti, des damaligen französischen Protektorrats.
Äthiopische Fußballnationalmannschaft Die äthiopische Fußballnationalmannschaft, welche sich Walyas ("die Steinböcke") nennt, ist die Nationalauswahl Äthiopiens und untersteht der Ethiopian Football Federation.
Äthiopische Juden Die äthiopischen Juden kann man in zwei Hauptgruppen einteilen, den Falascha oder Beta Israel (Haus Israel) und den Falaschmura.
Äthiopische Küche Die Äthiopische Küche (wie auch die Küche Eritreas) unterscheidet sich stark von den Essgewohnheiten sowohl Schwarzafrikas als auch des orientalischen Raums. Grundnahrungsmittel bildet ein saurer Fladenbrotteig namens Injera, hergestellt aus dem nur am Horn von Afrika vorkommenden Getreide Teff.
Äthiopische Schrift Die äthiopische Schrift ( Gəʿəz) ist eine Silbenschrift (abugida), die sich aus der himjarischen Schrift entwickelt hat. Sie wird im Gegensatz zu den anderen semitischen Schriften von links nach rechts geschrieben.
Äthiopische Streitkräfte Die Äthiopischen Streitkräfte (, kurz ENDF) waren im Jahr 2005 162.500 Mann stark, was sie zu einer der größten Armeen Afrikas macht.
Äthiopischer Kalender Der Äthiopische Kalender ist eine in Äthiopien verwendete Variante des Koptischen Kalenders (Zum Aufbau des Kalenders siehe dort). In der Jahreszählung ist der Äthiopische Kalender dem Koptischen um 276 Jahre voraus.
Äthiopischer Ritus Äthiopischer Ritus meint den Gottesdienst der aus dem spätantiken Christentum Aksums hervorgegangenen Ostkirchen (Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche, Eritreisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche, Äthiopisch-Katholische Kirche).
Äthiopisches Henochbuch Das äthiopische Henochbuch (in der Bibelwissenschaft mit „1. Hen“ oder auch mit „äthHen“ bezeichnet) gehört zu den so genannten Pseudepigraphen des Altes Testaments.
Ätolien Ätolien (auch Aitolien, griech. Αιτολία) ist eine Landschaft in Griechenland, die im Westen an Akarnanien grenzt, von dem es durch den Fluss Acheloos getrennt ist, im Norden an Epirus und Thessalien, im Osten an die Verwaltungsbezirke Evritania und Fokida (in der Antike die ozolischen Lokrer), und im Süden an den Eingang zum Golf von Korinth.
Ätolien-Akarnanien Die Präfektur Ätolien-Akaranien (, Kurzbezeichnung Αιτωλοακαρνανία, gesprochen und alternative Transskription Etoloakarnania) ist eine der 54 Präfekturen in Griechenland. Der Verwaltungssitz der Präfektur (Hauptstadt) ist die Stadt Messolongi, die größte Stadt ist Agrinio.
Ätran Ätran ist mit einer Länge von 240 Kilometern der zweitlängste Fluss der vier großen Flüsse an Schwedens Westküste. Der Fluss fließt durch das südwestliche Västergötland sowie durch Halland und mündet bei Falkenberg in den Kattegat.
Ätzen Als Ätzen bezeichnet man die Erzeugung von Vertiefungen auf der Oberfläche verschiedener Materialien durch Anwendung chemischer Stoffe. Die nachfolgend beschriebenen Verfahren beziehen sich vorwiegend auf die künstlerischen Techniken der Radierung.
Äugler Äugler auch Ögler oder Oigler ist ein Ausdruck bzw. Berufsbezeichnung in der Bergmannssprache im 16.
Äußere Differenzierung Äußere Differenzierung (Außendifferenzierung) meint im Gegensatz zur Binnendifferenzierung die Förderung einzelner Lernender in leistungshomogenen Teilgruppen, die zusätzlich zur normalen Lerngruppe gebildet werden. In der Schule kann dies beispielsweise im Rahmen spezieller Förderkurse geschehen, in denen Schüler mit einem vergleichbaren Förderbedarf außerhalb des normalen Klassenverbands lernen.
Äußere Hebriden Die Äußeren Hebriden (engl. Western Isles, gälisch Na h-Innse Gall, „Die Insel der Fremden“ oder Na h-Eileanan an Iar, „Die westlichen Inseln“) sind eine zu den Hebriden gehörende Inselkette an der Westküste von Schottland.
Äußere Neustadt (Dresden) [Straße]Die Äußere Neustadt, auch bekannt als Antonstadt (nach dem sächsischen König Anton), ist ein Stadtteil von Dresden und umfasst denjenigen Teil der Neustadt, der außerhalb der Mauern des ehemaligen Altendresden (der jetzigen Inneren Neustadt) lag. Da das Gebiet auf dem die Antonstadt gegründet wurde, unbebaut an Dresden ging, gehört die Äußere Neustadt zu den historischen Dresdner Vorstädten.
Äußere Orientierung Die äußere Orientierung beschreibt die Position und Lage einer Kamera bzw. Messbildkamera, gegeben durch ein kamerafestes Koordinatensystem, im Raum.
Äußere Sicherheit Unter äußere Sicherheit wird die Sicherheit eines Staates oder einer Gruppe von Staaten vor Bedrohungen militärischer Natur durch andere Staaten oder Staatengruppen verstanden. Dies galt vor allem zu Zeiten des Ost-West-Konflikts, hat sich jedoch mit dem Ende des Kalten Krieges geändert.
Äußere Zustandsgröße Eine äußere Zustandsgröße eines thermodynamischen Systems ist eine Zustandsgröße, die nur von den generalisierten Koordinaten äußerer Körper abhängt, mit denen das System wechselwirkt.
Äußerer Erdkern Der äußere Erdkern liegt in einer Tiefe zwischen rund 2900 km und 5100 km. Er ist flüssig bei einer Temperatur von ca.
Äußeres Maß Äußeres Maß ist ein Begriff aus dem mathematischen Teilgebiet der Maßtheorie. Ein äußeres Maß nu ist eine Mengenfunktion von der Potenzmenge einer Menge X in das Intervall [0, infty], welche folgende Axiome erfüllt:
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