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Öffentlich-rechtliche Streitigkeit nichtverfassungsrechtlicher Art In der deutschen Verwaltungsgerichtsordnung ist der in § 40 Abs. 1 gebrauchte Begriff der öffentlich-rechtlichen Streitigkeit nichtverfassungsrechtlicher Art von überragender Bedeutung.
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk Mit Öffentlich-rechtlicher Rundfunk werden sowohl die Hörfunk- und Fernsehprogramme als auch die Organisationsstruktur von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bezeichnet.
Öffentliche Aufforderung zu Straftaten Die Öffentliche Aufforderung zu Straftaten ist in Deutschland gemäß § 111 des Strafgesetzbuches (StGB) ein Vergehen, das mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft wird.
Öffentliche Bedürfnisanstalt am Bavariaring Die Öffentliche Bedürfnisanstalt am Bavariaring ist ein Toilettenhaus im Münchener Stadtteil Schwanthalerhöhe. Der Bau wurde 1894 am nördlichen Rand der Theresienwiese nach Plänen des Münchner Architekten und Bauamtmanns Hans Grässel errichtet.
Öffentliche Bedürfnisanstalt Herner Straße Bochum Die Bedürfnisanstalt an der Herner Straße in Bochum ist ein Toilettenhäuschen unmittelbar zwischen dem Deutschen Bergbaumuseum und der Technischen Fachhochschule Georg Agricola.
Öffentliche Betriebswirtschaftslehre Öffentliche Betriebswirtschaftslehre (auch ÖBWL oder BWL öV abgekürzt) ist eine Form der speziellen Betriebswirtschaftslehre. Die ÖBWL bezieht die Zusammenhänge der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre auf die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse der öffentlichen Verwaltungen und Betriebe.
Öffentliche Ehrbarkeit Der Begriff der öffentlichen Ehrbarkeit bezeichnet nach dem katholischen Kirchenrecht ein Ehehindernis, das aus einem öffentlichen Konkubinat, d. h.
Öffentliche Einrichtung Unter einer öffentlichen Einrichtung versteht man eine Einrichtung, die von Kommunen für das Interesse der Allgemeinheit, oftmals die Daseinsvorsorge, bereitgestellt wird. Jeder Bürger hat ein Recht, von diesen Einrichtungen Gebrauch zu machen, jedoch steht es im Entscheidungsbereich der Kommune, welche öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden, jedenfalls dann, wenn es nicht in ihren Pflichtaufgabenbereich fällt (siehe dazu kommunale Aufgabenstruktur).
Öffentliche Finanzen Öffentliche Finanzen umfassen den Einsatz von Geldmitteln für Aufgaben, die der Staat auf der Grundlage rechtlicher Regelungen zu finanzieren hat.
Öffentliche Hand Die öffentliche Hand bezeichnet die Gesamtheit der Körperschaften des öffentlichen Rechts, also in Deutschland insbesondere Bund, Länder, Gemeinden und andere verselbständigte öffentlichrechtliche Einheiten. Man spricht von der öffentlichen Hand meist, wenn diese Körperschaften selbst, oder über ihre öffentlichen Unternehmen, am Wirtschaftsleben teilnehmen.
Öffentliche Körperschaft Südliche IJsselmeerpolder Die Öffentliche Körperschaft Südliche IJsselmeerpolder (ndl.: Openbaar Lichaam Zuidelijke IJsselmeerpolders, Abk.
Öffentliche Last Als öffentliche Last wird die Belastung eines Grundstücks mit Abgaben bezeichnet. Die Zahlungsverpflichtung trifft unabhängig vom Zeitpunkt ihres Entstehensgrundes den jeweiligen Grundeigentümer im Zeitpunkt der Inanspruchnahme, daher ist das Grundstück - unabhängig davon, wer es besitzt - "belastet".
Öffentliche Meinung Die Öffentliche Meinung ist die Meinung einer Gesellschaft. Anders gefasst: Sie ist der "geistige Marktplatz" (das kulturelle Forum) der
Öffentliche Ordnung Unter öffentliche Ordnung verstand schon 1933 das Preußische Oberverwaltungsgericht die Gesamtheit der ungeschriebenen Regeln für das Verhalten des Einzelnen in der Öffentlichkeit, soweit die Beachtung dieser Regeln nach den herrschenden Auffassungen als unerlässliche Voraussetzung eines geordneten Gemeinschaftslebens betrachtet wird (PrOVGE 91, 139, 140).
Öffentliche Rede (Urheberrecht) Öffentliche Reden dürfen aufgrund von Schrankenbestimmungen des Urheberrechts unter bestimmten Umständen ohne Zustimmung des Urhebers (Redners) verwertet werden.
Öffentliche Schule Eine öffentliche Schule ist eine Schule, die in der Trägerschaft der öffentlichen Hand ist. Im Gegensatz zu einer Privatschule wird sie komplett vom Staat geleitet und meistens aus Steuermitteln finanziert.
Öffentliche Sicherheit Das Bundesverfassungsgericht definierte 1985 die öffentliche Sicherheit als Begriff, der den Schutz zentraler Rechtsgüter wie Leben, Gesundheit, Freiheit, Ehre, Eigentum und Vermögen des Einzelnen sowie die Unversehrtheit der Rechtsordnung und der staatlichen Einrichtungen umfasst (BVerfGE 69, 315, 352).
Öffentliche Sicherheit und Ordnung Öffentliche Sicherheit und Ordnung ist ein Begriffspaar aus dem Polizei- und Ordnungsrecht. In den letzten Jahren wurde in den Sicherheits- bzw.
Öffentliche Versicherung Braunschweig Die Öffentliche Versicherung Braunschweig ist eine Versicherung mit Sitz in Braunschweig und 1754 von Karl I. (Braunschweig) als Landesbrandversicherungsanstalt gegründet worden.
Öffentliche Verwaltung Die öffentliche Verwaltung ist Teil der vollziehenden Gewalt (Exekutive). Jede Tätigkeit des Staates oder anderer Träger öffentlicher Gewalt, die weder der Gesetzgebung noch der Rechtsprechung zuzuordnen ist, fällt in den Bereich der Exekutive.
Öffentliche Verwaltung in Litauen Litauische staatliche bzw. kommunale Institutionen oder Behörden aufgrund ihrer Einteilung in Gruppen sind in vier Gruppen eingeteilt.
Öffentlicher Auftrag Öffentliche Aufträge sind Aufträge, die öffentliche Auftraggeber vergeben. Innerhalb der EU machen die öffentlichen Aufträge etwa 16 Prozent des Bruttoinlandproduktes aus.
Öffentlicher Auftraggeber Der Rechtsbegriff Öffentlicher Auftraggeber bezeichnet im Vergaberecht diejenigen Auftraggeber, die bei der Vergabe eines öffentlichen Auftrags in der EU das Vergaberecht zu beachten haben, also insbesondere die Aufträge öffentlich ausschreiben müssen. In Europa machen die öffentlichen Aufträge im Jahr 2005/2006 etwa 16 Prozent des Bruttoinlandproduktes der EU aus.
Öffentlicher Dienst Unter der Bezeichnung öffentlicher Dienst versteht man die Arbeit der Beamten, Angestellten und Arbeiter von öffentlich-rechtlichen Körperschaften. Ende 2005 arbeiteten rund 3,8 Millionen Menschen in Deutschland im öffentlichen Dienst, die Zahl der Beschäftigten ist seit vielen Jahren rückläufig.
Öffentlicher Gesundheitsdienst Unter dem Öffentlichen Gesundheitsdienst versteht man einen Teilbereich des (Öffentlichen) Gesundheitswesens, bestehend aus der Gesundheitsfachverwaltung (Gesundheitsämter, Bezirksregierungen, Ministerien) auf Landesebene und dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherheit sowie entsprechenden Bundesoberbehörden.
Öffentlicher Test Bei bestimmten Softwareprodukten kommt es vor, dass die Entwickler mit einer begrenzten Teilnehmerzahl Tests durchführen; hierbei kann der freiwillige Tester über das Internet eine voll funktionsfähige und komplette Version herunterladen, die sich meistens im Beta-Stadium befindet. Hierbei wird die Beta-Version auf mehreren, verschiedenen Hardwarekonfigurationen (die der Tester) getestet.
Öffentlicher Verkehr Als Öffentlichen Verkehr (ÖV) bezeichnet man Mobilitäts- und Verkehrsdienstleistungen aus dem Verkehrswesen, die für jeden Nutzer in einer Volkswirtschaft bzw. in der Bevölkerung zugänglich sind, insbesondere die Leistungen des öffentlichen Gütertransports, der öffentlichen Personenbeförderung sowie Leistungen öffentlich zugänglicher Post- und Telekommunikationsdienste.
Öffentlicher Vertrieb Unter Öffentlicher Vertrieb (engl. public distribution) versteht man alle Aktivitäten, die die Ausgabe von Fondsanteilen und deren Platzierung am Markt zum Ziel haben.
Öffentliches Baurecht Das öffentliche Baurecht ist jener Teil des öffentlichen Rechts, der sich mit dem Bauwesen beschäftigt und Teil des Baurechts.
Öffentliches Gebäude Als Öffentliches Gebäude bezeichnet man Gebäude, die der Öffentlichkeit dienen und daher meist für jedermann zugänglich sind.
Öffentliches Gesundheitswesen Das öffentliche Gesundheitswesen umfasst nach Entscheidung der Bundesärztekammer die Beobachtung, Begutachtung und Wahrung der gesundheitlichen Belange der Bevölkerung und die Beratung der Träger öffentlicher Aufgaben in gesundheitlichen Fragen einschließlich Planungs- und Gestaltungsaufgaben, Gesundheitsförderung und der gesundheitlichen Versorgung, der öffentlichen Hygiene, der Gesundheitsaufsicht sowie der Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten.
Öffentliches Gut Öffentliche Güter (auch Kollektivgüter) sind eine Güter-Gruppe in den Wirtschaftswissenschaften. Reine öffentliche Güter zeichnen sich im Konsum durch die Eigenschaften Nicht-Ausschließbarkeit und Nicht-Rivalität aus.
Öffentliches Gymnasium der Stiftung Theresianische Akademie Das Theresianum oder Theresianische Akademie ist eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht im 4. Wiener Gemeindebezirk.
Öffentliches Interesse Öffentliches Interesse ist ein Rechtsbegriff, der sich auf die Belange des Gemeinwohls bezieht und sie von den Individualinteressen abgrenzt. Der Begriff gilt als unbestimmter Rechtsbegriff, dessen genaue Konturen in jedem Einzelfall von Juristen bestimmt werden.
Öffentliches Recht Das Öffentliche Recht ist zunächst derjenige Teil der Rechtsordnung, der das Verhältnis zwischen Trägern der öffentlichen Gewalt und einzelnen Privatrechtssubjekten regelt. Im Unterschied dazu regelt das Privatrecht die rechtlichen Beziehungen zwischen Privatrechtssubjekten.
Öffentliches Unternehmen Als öffentliche Unternehmen werden im heutigen Sprachgebrauch diejenigen Wirtschaftsunternehmen verstanden, die von der öffentlichen Hand betrieben werden. Häufig nehmen sie Aufgaben der Daseinsvorsorge wahr.
Öffentliches Vermögen Öffentliches Vermögen ist nach der Definition des Haushaltsrechts das im Eigentum der öffentlichen Hand stehende Vermögen. Es gliedert sich in Verwaltungsvermögen und in Finanzvermögen.
Öffentliches Versorgungsunternehmen Ein Öffentliches Versorgungsunternehmen (engl. public utility) ist ein Unternehmen, welches Infrastruktur für die öffentliche Daseinsvorsorge vorhält und die damit verbundenen Dienstleistungen erbringt.
Öffentlichkeit Unter Öffentlichkeit versteht man die Gesamtheit der möglicherweise an einem Ereignis oder Geschehen teilnehmenden Personen ohne jede Begrenzung in der Anzahl oder durch sonstige Einschränkungen.
Öffentlichkeitsfahndung Die Öffentlichkeitsfahndung ist ein Fahndungshilfsmittel nach Personen oder Sachen der Strafverfolgungsbehörden, seltener auch von der Justiz oder von Privatpersonen mit Hilfe der Mitwirkung der Bevölkerung. Ziel ist es, einen großen Personenkreis anzusprechen und diesen zur Mithilfe aufzufordern.
Öffentlichkeitsgrundsatz Der Grundsatz der Öffentlichkeit von Gerichtsverfahren ist eine Prozessmaxime, die mit dem Unmittelbarkeitsprinzip und dem Mündlichkeitsgrundsatz zusammenhängt.
Öffentlichkeitsprinzip Das Öffentlichkeitsprinzip bezeichnet die Grundentscheidung eines Gemeinwesens, die Dokumente seiner Verwaltung grundsätzlich allen Personen offenzulegen (Verwaltungstransparenz). Sollen Informationen geheim gehalten werden, so muss eine Ausnahme ausdrücklich angeordnet werden.
Öffentlichkeitsprinzip (Schweden) Offentlighetsprincipen (Öffentlichkeitsprinzip) ist in Schweden das Recht aller Mitbürger, bei Behörden und Ämtern in alle Akten und Dokumente Einsicht nehmen zu können. Dieses Recht ist seit 1766 im Grundgesetz verankert und wird von vielen Schweden als unersetzlich für die Demokratie angesehen.
Öffnungsklausel Eine Öffnungsklausel ist eine Bestimmung in einem Tarifvertrag, die zu einzelnen Regelungen einen ergänzenden Abschluss einer Betriebsvereinbarung oder abweichende Regelungen durch Arbeitsvertrag zulässt. Öffnungsklauseln können sich auf tarifliche Rahmenbestimmungen beziehen, die betrieblich konkretisiert und umgesetzt werden müssen (z.
Öffnungsrecht Als Öffnungsrecht wurde im Mittelalter das Recht eines Lehnsherrn bzw. eines Territorial- oder Schutzherrn bezeichnet, welches ihm im Kriegs- oder Fehdefall die unentgeltliche Nutzung eines befestigten Hauses (festes Haus) oder sogar einer Stadt erlaubte, um auf diese Art einen militärischen Stützpunkt zu besitzen.
Öffnungsverhältnis Als Öffnungsverhältnis (Abk. ÖV) bezeichnet man das Verhältnis zwischen Öffnung (Objektivdurchmesser) und Brennweite eines Teleskops oder Fotoobjektivs:
Öfingen Öfingen ist ein Stadtteil der Stadt Bad Dürrheim im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg (Deutschland) und damit als verwaltungsgemeinschaftsangehörige Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Stadt Bad Dürrheim eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
ÖFB-Cup Der ÖFB-Cup ist der nationale Pokalwettbewerb für Fußballvereine der Herren und Damen in Österreich und wird wie alle üblichen Fußball-Pokal-Turniere in Europa, im K.-o.
ÖFB-Frauenliga Die ÖFB-Frauenliga ist die höchste Spielklasse im österreichischen Frauenfußball und stellt damit das Gegenstück zur T-Mobile-Bundesliga der Männer dar. Der Meister der ÖFB-Frauenliga ist seit 2002 zur Teilnahme am UEFA Women's Cup berechtigt.
ÖFB-Teamchef Der Teamchef der österreichischen Fußballnationalmannschaft wird vom ÖFB ernannt und trainiert sowie betreut sein Team bei Länderspielen. Weiters kann der Teamchef über die Einberufung von Spielern ins Nationalteam entscheiden.
Öger Group Die Öger Group (Hamburg) ist einer der größten Reiseveranstalter in Deutschland und beschäftigt dort etwa 300 Mitarbeiter.
Öhe Öhe ist eine Insel in der Ostsee gegenüber dem Fährhafen der Gemeinde Schaprode auf Rügen, zu deren Gemarkung sie gehört. Die heute unbewohnte Insel ist etwa 100 ha groß, ein darauf befindliches zeitweise verfallenes Einzelgehöft gehört einer Familie von Schilling, die von den Besitzern aus dem 13.
Öhningen Die Gemeinde Öhningen liegt im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg in Deutschland direkt an der Grenze zur Schweiz.
Öhringen Öhringen ist eine Stadt im Nordosten des Bundeslandes Baden-Württemberg, etwa 25 km östlich von Heilbronn. Sie ist die größte Stadt des Hohenlohekreises und bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden.
Öcher Platt Als Öcher Platt bezeichnet man den Dialekt, der in Aachen gesprochen wird. Es ist eine Variante der Ripuarischen Dialektgruppe und dem Kölsch und Eischwiele Platt relativ ähnlich.
Öcher Schängchen Die Aachener Stadtpuppenbühne „Öcher Schängchen“ (gegr. 1921) ist ein traditionelles Stabpuppenspiel.
Öko-Box Um die weit verbreiteten, aus beschichtetem Karton bestehenden Einwegverpackungen für Getränke, die allgemein als Tetra-Pak bezeichnet werden, der stofflichen Wiederverwertung zuzuführen, wurde in Österreich vor einigen Jahren die Öko-Box Sammelges.m.
Öko-forum Das öko-forum Umweltberatung Luzern ist eine Anlaufstelle für alle aktuellen Fragen aus den Bereichen Umweltschutz, Naturschutz und Ökologie. Das öko-forum wurde 1987 gegründet und ist die stationäre und telefonische Umweltberatungsstelle im Kanton Luzern (Schweiz).
Öko-Kapitalismus Der Begriff Öko-Kapitalismus umschreibt wirtschaftliche Entwicklungen, die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zum Ziel haben. Er entstand in den 1990er Jahren als umfassende Theorie, wie Marktsysteme und Mechanismen der neoklassischen Wirtschaftstheorie genutzt werden können, um Energie zu sparen, Abfall zu vermeiden, Bionik zu etablieren, also generell die Ziele der Umweltbewegung zu unterstützen.
Öko-Kontrollstelle Öko-Kontrollstellen sind in Deutschland staatlich zugelassene Kontrollstellen, die jährlich die Einhaltung der Kriterien der EG-Öko-Verordnung (Verordnung (EWG) Nr. 2092/91) durch Betriebe, die ökologische Lebensmittel erzeugen, überprüfen.
Öko-Test Öko-Test ist ein deutschsprachiges Verbraucher-Magazin mit einem Schwerpunkt auf ökologischen Themen.
Öko-Tex Der Öko-Tex Standard 100 ist ein Prüf- und Zertifizierungssystem für Textilien. Es wird von der „Internationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie“ (Öko-Tex) vergeben und soll dem Käufer zeigen, dass die mit dem Etikett versehenen Textilprodukte Grenzwerte für bestimmte gesundheitsgefährdende Schadstoffe einhalten.
Ökobank Die Ökobank war eine Genossenschaftsbank, deren Initiatoren sich aus der Nachrüstungsdebatte der 1980er Jahre und der aufkeimenden Umweltbewegung im Rahmen der Auseinandersetzung um Alternative Ökonomie rekrutierten. Sie wurde am 2.
Ökobilanz Unter einer Ökobilanz (engl. auch LCA - Life Cycle Assessment) versteht man eine systematische Analyse der Umweltwirkungen von Produkten während des gesamten Lebensweges ("von der Wiege bis zur Bahre").
Ökodorf Sieben Linden Das Ökodorf Sieben Linden ist eine sozial-ökologische Modellsiedlung und Lebensgemeinschaft in der Altmark im Bundesland Sachsen-Anhalt. Es versteht sich als Modell- und Forschungsprojekt für eine zukunftsorientierte Lebensweise, in der Arbeit und Freizeit, Ökonomie und Ökologie, Individuum und Gemeinschaft, weltoffene und dörfliche Kultur in kleinen Lebenskreisen zu einem Gleichgewicht finden.
Ökoeffizienz Ökoeffizienz ist der Quotient aus dem wirtschaftlichen Wert eines Produktes und den durch den Herstellungsvorgang auf die Umwelt ausgeübten Auswirkungen, gemessen in einer geeigneten Einheit.
Ökofeminismus Ökofeminismus ist eine soziale und politische Strömung, die den Anspruch erhebt, Ökologie (genauer Tiefenökologie) und Feminismus zu vereinen. Ökofeministinnen argumentieren, dass es zwischen der Unterdrückung der Frau im Patriarchat und der Unterdrückung der Natur mit der Folge der Umweltzerstörung weitreichende Parallelen gäbe.
Ökogeografische Regeln Die Ökogeographischen Regeln sind ein Satz von Regeln, die aus der Beobachtung erwachsen sind, dass bestimmte Merkmale bei verschiedenen Arten eines Lebensraumes ähnlich ausgeprägt sind. Zugleich unterschieden sich nah verwandter Arten in verschiedenen Regionen in diesen Merkmalen auf eine bestimmte Weise.
Ökolandbau-Forschung Die Ökolandbau-Forschung ist die wissenschaftliche Erschließung der Ressourcen, Produktions-, Rahmen- und Vermarktungsbedingungen im Bereich der ökologischen Landwirtschaft.
Ökolinguistik Die Ökolinguistik betrachtet Sprache unter dem Aspekt der Wechselwirkung: So wie in der Ökologie die Wechselwirkung zwischen Organismen, aber auch zwischen Organismen und Umwelt untersucht wird, erforscht die Ökolinguistik die Wechselwirkung zwischen Sprachen und zwischen Sprachen und ihrer Umwelt, d.h.
Ökologie Unter Ökologie versteht man ursprünglich ein Teilgebiet der Biologie, welches sich mit den Wechselbeziehungen zwischen Organismen und ihrer natürlichen Umwelt beschäftigt. Gleichbedeutend aber weniger gebräuchlich ist der Begriff Bioökologie.
Ökologie (Begriffsklärung) Ökologie (von griechisch oikos = Haus/Haushalt und logos = Lehre; Lehre vom Haushalt der Natur) wurde zunächst in der Biologie gebraucht. Mit wachsendem Umweltbewußtsein entwickelte sich die Forschung weit über den engen naturwissenschaftlichen Rahmen der Biologie hinaus.
Ökologie der Schmetterlinge Eine der wichtigsten Eigenschaften der Schmetterlinge ist, dass sie die Fähigkeit haben, sich einem weiten Spektrum von Umweltbedingungen anzupassen. Sie haben fast alle ökologischen Nischen besetzt und kommen fast überall vor.
Ökologieorientierte Betriebswirtschaftslehre Die Ökologieorientierte Betriebswirtschaftslehre (auch Betriebliche Umweltökonomie) stellt ein Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre dar. Sie bezieht sich nicht nur auf eine Funktion innerhalb des Unternehmens, sondern greift in alle Teilbereiche der Wertschöpfungskette von der Beschaffung bis zum Vertrieb ein.
Ökologisch-Demokratische Partei Die Ökologisch-Demokratische Partei (kurz ödp) ist eine ökologische Kleinpartei. In der Außenwahrnehmung wird die Partei häufig als "ökologisch-konservativ" beschrieben.
Ökologisch-Demokratische Studierende Die Ökologisch-Demokratischen Studierenden (Kurzbezeichnung: öds) war die Studenten-Organisation der ödp. Sie wurden im Februar 1987 in Bonn gegründet, zunächst als reine Hochschulgruppe und mit dem Kurzel ÖDS (mit Großbuchstaben).
Ökologische Aquakultur Ökologische Aquakultur ist die kontrollierte Nachzucht und Aufzucht von Fischen und anderen Wassertieren in Farmen unter ökologischen Aspekten. Die ökologische Aquakultur ist erst Mitte der 90er Jahre, durch die Entwicklung spezieller Richtlinien einzelner Anbauverbände in Europa, entstanden.
Ökologische Betroffenheit Die Ökologische Betroffenheit eines Unternehmens spiegelt wieder, inwiefern durch Umweltschutzforderungen von ökologischen Anspruchsgruppen (Stakeholder) ein Sanktionspotenzial gegen das Unternehmen besteht.
Ökologische Landwirtschaft Die Begriffe ökologische Landwirtschaft oder biologische Landwirtschaft bezeichnen die Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf der Grundlage möglichst naturnaher Produktionsmethoden und unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Ökologie und Umweltschutz.
Ökologische Landwirtschaft auf Mallorca Die ökologische Landwirtschaft definiert sich als ein landwirtschaftliches Produktionssystem, das darum bemüht ist, die Umwelt zu schützen und gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen, indem sie natürliche Hilfsmittel in der Landwirtschaft, also bei der Düngung des Bodens, der Bekämpfung von Schädlingsplagen, der Viehzucht usw. einsetzt.
Ökologische Linke Die Ökologische Linke, kurz ÖkoLi, teilweise auch ÖkoLinX, ist eine Kleinpartei, die 1991 unter anderem von der ehemaligen Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth als Reaktion auf das Erstarken realpolitischer und pragmatischer Ansätze innerhalb von Bündnis 90/Die Grünen gegründet wurde.
Ökologische Lizenz Von einer Ökologischen Lizenz spricht man, wenn eine Tierart fähig ist in einem Lebensraum mit seinen biotischen und abiotischen Faktoren zu überleben. Sie hat auch die ökologische Potenz, also die Voraussetzung zur Nutzung dieser Umweltangebote.
Ökologische Marktwirtschaft Die Ökologische Marktwirtschaft ist eine Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft. Sie soll einen Ausgleich zwischen ökonomischen und ökologischen Zielsetzungen bringen, indem sie Umweltschutz mit marktwirtschaftlichen Mitteln durchzusetzen versucht, statt ausschließlich mit Ver- und Geboten.
Ökologische Nische Der Begriff Ökologische Nische bezeichnet Position und Rolle einer Art innerhalb eines Ökosystems. Hierbei werden Merkmale und Bedürfnisse der Art sowie Umweltfaktoren in ihrer Wechselwirkung betrachtet.
Ökologische Plattform Die Ökologische Plattform bei der Linkspartei wurde im Sommer 1994 gegründet. Es handelt sich hierbei um einen Zusammenschluss innerhalb der Linkspartei.
Ökologische Potenz Die ökologische Potenz beschreibt die Fähigkeit eines Lebewesens, Schwankungen von Umweltfaktoren in bestimmten Grenzen zu ertragen und darüber hinaus zu gedeihen und sich fortzupflanzen. Die ökologische Potenz bezogen auf verschiedene Umweltfaktoren ist von Art zu Art verschieden.
Ökologische Studie Ökologische Studien sind spezielle epidemiologische Studien, die charakterisiert sind durch den Versuch, Exposition und Krankheit auf der Ebene von Regionen und Bevölkerungsgruppen in Beziehung zu setzen, und nicht auf der Stufe einzelner Personen.
Ökologische Tragfähigkeit Die Ökologische Tragfähigkeit ist definiert für eine Region und beschreibt jene Zahl von Menschen, die unter Berücksichtigung ihres sozialen und kulturellen Niveaus in einer bestimmten Region leben können, ohne nichtregenerierbare Ressourcen (in der Regel Energie) zu verbrauchen. Auf Deutschland bezogen würde das beispielsweise bedeuten: Wieviele Menschen können in Deutschland leben, wenn als Energieträger nur Wasserkraft, Windenergie und Solarenergie zur Verfügung stünden?
Ökologische Waldnutzung Ökologische Waldnutzung ist das Erzeugen von Holz unter Erhaltung der Wälder als selbstregulierende Ökosysteme. Dazu wurde 1995 von Naturland in Kooperation mit den Umweltverbänden Greenpeace, BUND und Robin Wood eine Kampagne zur ökologischen Waldnutzung gestartet.
Ökologischer Fehlschluss Der Ökologische Fehlschluss ist ein Fehlschluss in den Sozialwissenschaften. "Ökologisch" bedeutet hier "kollektiv" und geht auf die Stadtökologie der Chicago-Schule zurück.
Ökologischer Fußabdruck Unter dem Ökologischen Fußabdruck wird die Fläche auf der Erde verstanden, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen (unter Fortführung heutiger Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Das schließt Flächen ein, die zur Produktion seiner Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie, aber z.
Ökologischer Jagdverband Der ÖJV oder Ökologische Jagdverband ist ein 1988 als Alternative zum DJV gegründeter Jagdverband, der sich der ökologischen Jagd verpflichtet hat. Er ist als Bundesverband mit Landesverbänden organisiert.
Ökologischer Rucksack Ein Ökologischer Rucksack beschreibt die Menge an verbrauchten Ressourcen, die bei der Herstellung, dem Gebrauch und der Entsorgung eines Produktes oder einer Dienstleistung aufgewendet werden müssen. Er soll einen Vergleichsmaßstab bieten, mit dem verdeutlicht wird, welche ökologischen Folgen die Bereitstellung bestimmter Güter verursacht.
Ökologischer Weinbau Der Ökologische Weinbau ist eine Form des Weinbaus, der den Schutz des Ökosystems bei der Herstellung von Wein besonders stark berücksichtigt. Er wird auch als Biologischer Weinbau oder Biologisch-organischer Weinbau bezeichnet.
Ökologisches Bauen Ökologisches Bauen oder nachhaltiges Bauen ist vom Grundsatz geprägt, dass durch das Gebäude gegenwärtigen Bedürfnissen der Nutzer optimal entsprochen wird, ohne künftigen Generationen eine Nachnutzung aufzuzwingen oder Entsorgungsprobleme zu hinterlassen.
Ökologisches Gleichgewicht oder biozönotischen Gleichgewicht bleibt über einen längeren Zeitraum hinweg die Anzahl der Individuen, der Arten und der Ökologischen Nischen in einem Ökosystem praktisch unverändert oder sie schwankt um einen Mittelwert. Aufgrund dieser Schwankungen hat sich auch der Begriff des dynamischen Gleichgewichts etabliert.
Ökologismus Der Begriff Ökologismus wurde von Kritikern der Umweltschutz- und Tierschutzbewegung geschaffen. Demnach wird ökologisches Verhalten dann als ökologistisch bezeichnet, wenn aus der Sicht des Kritikers Radikalität oder Ideologie im Vordergrund stehen und die Belange des Umwelt- und Tierschutzes Vorrang vor menschlichen Bedürfnissen und Interessen beanspruchen.
Ökolopoly Ökolopoly ist der Name eines innovativen Brettspieles mit politischer Thematik, dessen Spielablauf auf Regelkreisen basierte, was den Untertitel "Kybernetisches Umweltspiel" begründete. Das Spielprinzip stützt sich dabei auf die Kybernetik und das vernetzte Denken.
Ökometrie Ökometrie ist eine durchgängige mathematische Theorie des gesellschaftlichen Wirtschaftens, sowie der Modellierung von Teilen unseres Lebensraumes mit einer strenger mathematischer Axiomatik und darf nicht mit Teilaspekten bestehender, bekannter, ähnlich klingender Disziplinen wie Ökonomie, Ökonometrie oder Ökologie verwechselt werden.
Ökonometrie Die Ökonometrie ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, welches die ökonomische Theorie sowie mathematische Methoden und statistische Daten zusammenführt, um wirtschaftstheoretische Modelle empirisch zu überprüfen und ökonomische Phänomene quantitativ zu analysieren.
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk Mit Öffentlich-rechtlicher Rundfunk werden sowohl die Hörfunk- und Fernsehprogramme als auch die Organisationsstruktur von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bezeichnet.
Öffentliche Aufforderung zu Straftaten Die Öffentliche Aufforderung zu Straftaten ist in Deutschland gemäß § 111 des Strafgesetzbuches (StGB) ein Vergehen, das mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft wird.
Öffentliche Bedürfnisanstalt am Bavariaring Die Öffentliche Bedürfnisanstalt am Bavariaring ist ein Toilettenhaus im Münchener Stadtteil Schwanthalerhöhe. Der Bau wurde 1894 am nördlichen Rand der Theresienwiese nach Plänen des Münchner Architekten und Bauamtmanns Hans Grässel errichtet.
Öffentliche Bedürfnisanstalt Herner Straße Bochum Die Bedürfnisanstalt an der Herner Straße in Bochum ist ein Toilettenhäuschen unmittelbar zwischen dem Deutschen Bergbaumuseum und der Technischen Fachhochschule Georg Agricola.
Öffentliche Betriebswirtschaftslehre Öffentliche Betriebswirtschaftslehre (auch ÖBWL oder BWL öV abgekürzt) ist eine Form der speziellen Betriebswirtschaftslehre. Die ÖBWL bezieht die Zusammenhänge der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre auf die besonderen Anforderungen und Bedürfnisse der öffentlichen Verwaltungen und Betriebe.
Öffentliche Ehrbarkeit Der Begriff der öffentlichen Ehrbarkeit bezeichnet nach dem katholischen Kirchenrecht ein Ehehindernis, das aus einem öffentlichen Konkubinat, d. h.
Öffentliche Einrichtung Unter einer öffentlichen Einrichtung versteht man eine Einrichtung, die von Kommunen für das Interesse der Allgemeinheit, oftmals die Daseinsvorsorge, bereitgestellt wird. Jeder Bürger hat ein Recht, von diesen Einrichtungen Gebrauch zu machen, jedoch steht es im Entscheidungsbereich der Kommune, welche öffentlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden, jedenfalls dann, wenn es nicht in ihren Pflichtaufgabenbereich fällt (siehe dazu kommunale Aufgabenstruktur).
Öffentliche Finanzen Öffentliche Finanzen umfassen den Einsatz von Geldmitteln für Aufgaben, die der Staat auf der Grundlage rechtlicher Regelungen zu finanzieren hat.
Öffentliche Hand Die öffentliche Hand bezeichnet die Gesamtheit der Körperschaften des öffentlichen Rechts, also in Deutschland insbesondere Bund, Länder, Gemeinden und andere verselbständigte öffentlichrechtliche Einheiten. Man spricht von der öffentlichen Hand meist, wenn diese Körperschaften selbst, oder über ihre öffentlichen Unternehmen, am Wirtschaftsleben teilnehmen.
Öffentliche Körperschaft Südliche IJsselmeerpolder Die Öffentliche Körperschaft Südliche IJsselmeerpolder (ndl.: Openbaar Lichaam Zuidelijke IJsselmeerpolders, Abk.
Öffentliche Last Als öffentliche Last wird die Belastung eines Grundstücks mit Abgaben bezeichnet. Die Zahlungsverpflichtung trifft unabhängig vom Zeitpunkt ihres Entstehensgrundes den jeweiligen Grundeigentümer im Zeitpunkt der Inanspruchnahme, daher ist das Grundstück - unabhängig davon, wer es besitzt - "belastet".
Öffentliche Meinung Die Öffentliche Meinung ist die Meinung einer Gesellschaft. Anders gefasst: Sie ist der "geistige Marktplatz" (das kulturelle Forum) der
Öffentliche Ordnung Unter öffentliche Ordnung verstand schon 1933 das Preußische Oberverwaltungsgericht die Gesamtheit der ungeschriebenen Regeln für das Verhalten des Einzelnen in der Öffentlichkeit, soweit die Beachtung dieser Regeln nach den herrschenden Auffassungen als unerlässliche Voraussetzung eines geordneten Gemeinschaftslebens betrachtet wird (PrOVGE 91, 139, 140).
Öffentliche Rede (Urheberrecht) Öffentliche Reden dürfen aufgrund von Schrankenbestimmungen des Urheberrechts unter bestimmten Umständen ohne Zustimmung des Urhebers (Redners) verwertet werden.
Öffentliche Schule Eine öffentliche Schule ist eine Schule, die in der Trägerschaft der öffentlichen Hand ist. Im Gegensatz zu einer Privatschule wird sie komplett vom Staat geleitet und meistens aus Steuermitteln finanziert.
Öffentliche Sicherheit Das Bundesverfassungsgericht definierte 1985 die öffentliche Sicherheit als Begriff, der den Schutz zentraler Rechtsgüter wie Leben, Gesundheit, Freiheit, Ehre, Eigentum und Vermögen des Einzelnen sowie die Unversehrtheit der Rechtsordnung und der staatlichen Einrichtungen umfasst (BVerfGE 69, 315, 352).
Öffentliche Sicherheit und Ordnung Öffentliche Sicherheit und Ordnung ist ein Begriffspaar aus dem Polizei- und Ordnungsrecht. In den letzten Jahren wurde in den Sicherheits- bzw.
Öffentliche Versicherung Braunschweig Die Öffentliche Versicherung Braunschweig ist eine Versicherung mit Sitz in Braunschweig und 1754 von Karl I. (Braunschweig) als Landesbrandversicherungsanstalt gegründet worden.
Öffentliche Verwaltung Die öffentliche Verwaltung ist Teil der vollziehenden Gewalt (Exekutive). Jede Tätigkeit des Staates oder anderer Träger öffentlicher Gewalt, die weder der Gesetzgebung noch der Rechtsprechung zuzuordnen ist, fällt in den Bereich der Exekutive.
Öffentliche Verwaltung in Litauen Litauische staatliche bzw. kommunale Institutionen oder Behörden aufgrund ihrer Einteilung in Gruppen sind in vier Gruppen eingeteilt.
Öffentlicher Auftrag Öffentliche Aufträge sind Aufträge, die öffentliche Auftraggeber vergeben. Innerhalb der EU machen die öffentlichen Aufträge etwa 16 Prozent des Bruttoinlandproduktes aus.
Öffentlicher Auftraggeber Der Rechtsbegriff Öffentlicher Auftraggeber bezeichnet im Vergaberecht diejenigen Auftraggeber, die bei der Vergabe eines öffentlichen Auftrags in der EU das Vergaberecht zu beachten haben, also insbesondere die Aufträge öffentlich ausschreiben müssen. In Europa machen die öffentlichen Aufträge im Jahr 2005/2006 etwa 16 Prozent des Bruttoinlandproduktes der EU aus.
Öffentlicher Dienst Unter der Bezeichnung öffentlicher Dienst versteht man die Arbeit der Beamten, Angestellten und Arbeiter von öffentlich-rechtlichen Körperschaften. Ende 2005 arbeiteten rund 3,8 Millionen Menschen in Deutschland im öffentlichen Dienst, die Zahl der Beschäftigten ist seit vielen Jahren rückläufig.
Öffentlicher Gesundheitsdienst Unter dem Öffentlichen Gesundheitsdienst versteht man einen Teilbereich des (Öffentlichen) Gesundheitswesens, bestehend aus der Gesundheitsfachverwaltung (Gesundheitsämter, Bezirksregierungen, Ministerien) auf Landesebene und dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherheit sowie entsprechenden Bundesoberbehörden.
Öffentlicher Test Bei bestimmten Softwareprodukten kommt es vor, dass die Entwickler mit einer begrenzten Teilnehmerzahl Tests durchführen; hierbei kann der freiwillige Tester über das Internet eine voll funktionsfähige und komplette Version herunterladen, die sich meistens im Beta-Stadium befindet. Hierbei wird die Beta-Version auf mehreren, verschiedenen Hardwarekonfigurationen (die der Tester) getestet.
Öffentlicher Verkehr Als Öffentlichen Verkehr (ÖV) bezeichnet man Mobilitäts- und Verkehrsdienstleistungen aus dem Verkehrswesen, die für jeden Nutzer in einer Volkswirtschaft bzw. in der Bevölkerung zugänglich sind, insbesondere die Leistungen des öffentlichen Gütertransports, der öffentlichen Personenbeförderung sowie Leistungen öffentlich zugänglicher Post- und Telekommunikationsdienste.
Öffentlicher Vertrieb Unter Öffentlicher Vertrieb (engl. public distribution) versteht man alle Aktivitäten, die die Ausgabe von Fondsanteilen und deren Platzierung am Markt zum Ziel haben.
Öffentliches Baurecht Das öffentliche Baurecht ist jener Teil des öffentlichen Rechts, der sich mit dem Bauwesen beschäftigt und Teil des Baurechts.
Öffentliches Gebäude Als Öffentliches Gebäude bezeichnet man Gebäude, die der Öffentlichkeit dienen und daher meist für jedermann zugänglich sind.
Öffentliches Gesundheitswesen Das öffentliche Gesundheitswesen umfasst nach Entscheidung der Bundesärztekammer die Beobachtung, Begutachtung und Wahrung der gesundheitlichen Belange der Bevölkerung und die Beratung der Träger öffentlicher Aufgaben in gesundheitlichen Fragen einschließlich Planungs- und Gestaltungsaufgaben, Gesundheitsförderung und der gesundheitlichen Versorgung, der öffentlichen Hygiene, der Gesundheitsaufsicht sowie der Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten.
Öffentliches Gut Öffentliche Güter (auch Kollektivgüter) sind eine Güter-Gruppe in den Wirtschaftswissenschaften. Reine öffentliche Güter zeichnen sich im Konsum durch die Eigenschaften Nicht-Ausschließbarkeit und Nicht-Rivalität aus.
Öffentliches Gymnasium der Stiftung Theresianische Akademie Das Theresianum oder Theresianische Akademie ist eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht im 4. Wiener Gemeindebezirk.
Öffentliches Interesse Öffentliches Interesse ist ein Rechtsbegriff, der sich auf die Belange des Gemeinwohls bezieht und sie von den Individualinteressen abgrenzt. Der Begriff gilt als unbestimmter Rechtsbegriff, dessen genaue Konturen in jedem Einzelfall von Juristen bestimmt werden.
Öffentliches Recht Das Öffentliche Recht ist zunächst derjenige Teil der Rechtsordnung, der das Verhältnis zwischen Trägern der öffentlichen Gewalt und einzelnen Privatrechtssubjekten regelt. Im Unterschied dazu regelt das Privatrecht die rechtlichen Beziehungen zwischen Privatrechtssubjekten.
Öffentliches Unternehmen Als öffentliche Unternehmen werden im heutigen Sprachgebrauch diejenigen Wirtschaftsunternehmen verstanden, die von der öffentlichen Hand betrieben werden. Häufig nehmen sie Aufgaben der Daseinsvorsorge wahr.
Öffentliches Vermögen Öffentliches Vermögen ist nach der Definition des Haushaltsrechts das im Eigentum der öffentlichen Hand stehende Vermögen. Es gliedert sich in Verwaltungsvermögen und in Finanzvermögen.
Öffentliches Versorgungsunternehmen Ein Öffentliches Versorgungsunternehmen (engl. public utility) ist ein Unternehmen, welches Infrastruktur für die öffentliche Daseinsvorsorge vorhält und die damit verbundenen Dienstleistungen erbringt.
Öffentlichkeit Unter Öffentlichkeit versteht man die Gesamtheit der möglicherweise an einem Ereignis oder Geschehen teilnehmenden Personen ohne jede Begrenzung in der Anzahl oder durch sonstige Einschränkungen.
Öffentlichkeitsfahndung Die Öffentlichkeitsfahndung ist ein Fahndungshilfsmittel nach Personen oder Sachen der Strafverfolgungsbehörden, seltener auch von der Justiz oder von Privatpersonen mit Hilfe der Mitwirkung der Bevölkerung. Ziel ist es, einen großen Personenkreis anzusprechen und diesen zur Mithilfe aufzufordern.
Öffentlichkeitsgrundsatz Der Grundsatz der Öffentlichkeit von Gerichtsverfahren ist eine Prozessmaxime, die mit dem Unmittelbarkeitsprinzip und dem Mündlichkeitsgrundsatz zusammenhängt.
Öffentlichkeitsprinzip Das Öffentlichkeitsprinzip bezeichnet die Grundentscheidung eines Gemeinwesens, die Dokumente seiner Verwaltung grundsätzlich allen Personen offenzulegen (Verwaltungstransparenz). Sollen Informationen geheim gehalten werden, so muss eine Ausnahme ausdrücklich angeordnet werden.
Öffentlichkeitsprinzip (Schweden) Offentlighetsprincipen (Öffentlichkeitsprinzip) ist in Schweden das Recht aller Mitbürger, bei Behörden und Ämtern in alle Akten und Dokumente Einsicht nehmen zu können. Dieses Recht ist seit 1766 im Grundgesetz verankert und wird von vielen Schweden als unersetzlich für die Demokratie angesehen.
Öffnungsklausel Eine Öffnungsklausel ist eine Bestimmung in einem Tarifvertrag, die zu einzelnen Regelungen einen ergänzenden Abschluss einer Betriebsvereinbarung oder abweichende Regelungen durch Arbeitsvertrag zulässt. Öffnungsklauseln können sich auf tarifliche Rahmenbestimmungen beziehen, die betrieblich konkretisiert und umgesetzt werden müssen (z.
Öffnungsrecht Als Öffnungsrecht wurde im Mittelalter das Recht eines Lehnsherrn bzw. eines Territorial- oder Schutzherrn bezeichnet, welches ihm im Kriegs- oder Fehdefall die unentgeltliche Nutzung eines befestigten Hauses (festes Haus) oder sogar einer Stadt erlaubte, um auf diese Art einen militärischen Stützpunkt zu besitzen.
Öffnungsverhältnis Als Öffnungsverhältnis (Abk. ÖV) bezeichnet man das Verhältnis zwischen Öffnung (Objektivdurchmesser) und Brennweite eines Teleskops oder Fotoobjektivs:
Öfingen Öfingen ist ein Stadtteil der Stadt Bad Dürrheim im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg (Deutschland) und damit als verwaltungsgemeinschaftsangehörige Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Stadt Bad Dürrheim eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
ÖFB-Cup Der ÖFB-Cup ist der nationale Pokalwettbewerb für Fußballvereine der Herren und Damen in Österreich und wird wie alle üblichen Fußball-Pokal-Turniere in Europa, im K.-o.
ÖFB-Frauenliga Die ÖFB-Frauenliga ist die höchste Spielklasse im österreichischen Frauenfußball und stellt damit das Gegenstück zur T-Mobile-Bundesliga der Männer dar. Der Meister der ÖFB-Frauenliga ist seit 2002 zur Teilnahme am UEFA Women's Cup berechtigt.
ÖFB-Teamchef Der Teamchef der österreichischen Fußballnationalmannschaft wird vom ÖFB ernannt und trainiert sowie betreut sein Team bei Länderspielen. Weiters kann der Teamchef über die Einberufung von Spielern ins Nationalteam entscheiden.
Öger Group Die Öger Group (Hamburg) ist einer der größten Reiseveranstalter in Deutschland und beschäftigt dort etwa 300 Mitarbeiter.
Öhe Öhe ist eine Insel in der Ostsee gegenüber dem Fährhafen der Gemeinde Schaprode auf Rügen, zu deren Gemarkung sie gehört. Die heute unbewohnte Insel ist etwa 100 ha groß, ein darauf befindliches zeitweise verfallenes Einzelgehöft gehört einer Familie von Schilling, die von den Besitzern aus dem 13.
Öhningen Die Gemeinde Öhningen liegt im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg in Deutschland direkt an der Grenze zur Schweiz.
Öhringen Öhringen ist eine Stadt im Nordosten des Bundeslandes Baden-Württemberg, etwa 25 km östlich von Heilbronn. Sie ist die größte Stadt des Hohenlohekreises und bildet ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden.
Öcher Platt Als Öcher Platt bezeichnet man den Dialekt, der in Aachen gesprochen wird. Es ist eine Variante der Ripuarischen Dialektgruppe und dem Kölsch und Eischwiele Platt relativ ähnlich.
Öcher Schängchen Die Aachener Stadtpuppenbühne „Öcher Schängchen“ (gegr. 1921) ist ein traditionelles Stabpuppenspiel.
Öko-Box Um die weit verbreiteten, aus beschichtetem Karton bestehenden Einwegverpackungen für Getränke, die allgemein als Tetra-Pak bezeichnet werden, der stofflichen Wiederverwertung zuzuführen, wurde in Österreich vor einigen Jahren die Öko-Box Sammelges.m.
Öko-forum Das öko-forum Umweltberatung Luzern ist eine Anlaufstelle für alle aktuellen Fragen aus den Bereichen Umweltschutz, Naturschutz und Ökologie. Das öko-forum wurde 1987 gegründet und ist die stationäre und telefonische Umweltberatungsstelle im Kanton Luzern (Schweiz).
Öko-Kapitalismus Der Begriff Öko-Kapitalismus umschreibt wirtschaftliche Entwicklungen, die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zum Ziel haben. Er entstand in den 1990er Jahren als umfassende Theorie, wie Marktsysteme und Mechanismen der neoklassischen Wirtschaftstheorie genutzt werden können, um Energie zu sparen, Abfall zu vermeiden, Bionik zu etablieren, also generell die Ziele der Umweltbewegung zu unterstützen.
Öko-Kontrollstelle Öko-Kontrollstellen sind in Deutschland staatlich zugelassene Kontrollstellen, die jährlich die Einhaltung der Kriterien der EG-Öko-Verordnung (Verordnung (EWG) Nr. 2092/91) durch Betriebe, die ökologische Lebensmittel erzeugen, überprüfen.
Öko-Test Öko-Test ist ein deutschsprachiges Verbraucher-Magazin mit einem Schwerpunkt auf ökologischen Themen.
Öko-Tex Der Öko-Tex Standard 100 ist ein Prüf- und Zertifizierungssystem für Textilien. Es wird von der „Internationalen Gemeinschaft für Forschung und Prüfung auf dem Gebiet der Textilökologie“ (Öko-Tex) vergeben und soll dem Käufer zeigen, dass die mit dem Etikett versehenen Textilprodukte Grenzwerte für bestimmte gesundheitsgefährdende Schadstoffe einhalten.
Ökobank Die Ökobank war eine Genossenschaftsbank, deren Initiatoren sich aus der Nachrüstungsdebatte der 1980er Jahre und der aufkeimenden Umweltbewegung im Rahmen der Auseinandersetzung um Alternative Ökonomie rekrutierten. Sie wurde am 2.
Ökobilanz Unter einer Ökobilanz (engl. auch LCA - Life Cycle Assessment) versteht man eine systematische Analyse der Umweltwirkungen von Produkten während des gesamten Lebensweges ("von der Wiege bis zur Bahre").
Ökodorf Sieben Linden Das Ökodorf Sieben Linden ist eine sozial-ökologische Modellsiedlung und Lebensgemeinschaft in der Altmark im Bundesland Sachsen-Anhalt. Es versteht sich als Modell- und Forschungsprojekt für eine zukunftsorientierte Lebensweise, in der Arbeit und Freizeit, Ökonomie und Ökologie, Individuum und Gemeinschaft, weltoffene und dörfliche Kultur in kleinen Lebenskreisen zu einem Gleichgewicht finden.
Ökoeffizienz Ökoeffizienz ist der Quotient aus dem wirtschaftlichen Wert eines Produktes und den durch den Herstellungsvorgang auf die Umwelt ausgeübten Auswirkungen, gemessen in einer geeigneten Einheit.
Ökofeminismus Ökofeminismus ist eine soziale und politische Strömung, die den Anspruch erhebt, Ökologie (genauer Tiefenökologie) und Feminismus zu vereinen. Ökofeministinnen argumentieren, dass es zwischen der Unterdrückung der Frau im Patriarchat und der Unterdrückung der Natur mit der Folge der Umweltzerstörung weitreichende Parallelen gäbe.
Ökogeografische Regeln Die Ökogeographischen Regeln sind ein Satz von Regeln, die aus der Beobachtung erwachsen sind, dass bestimmte Merkmale bei verschiedenen Arten eines Lebensraumes ähnlich ausgeprägt sind. Zugleich unterschieden sich nah verwandter Arten in verschiedenen Regionen in diesen Merkmalen auf eine bestimmte Weise.
Ökolandbau-Forschung Die Ökolandbau-Forschung ist die wissenschaftliche Erschließung der Ressourcen, Produktions-, Rahmen- und Vermarktungsbedingungen im Bereich der ökologischen Landwirtschaft.
Ökolinguistik Die Ökolinguistik betrachtet Sprache unter dem Aspekt der Wechselwirkung: So wie in der Ökologie die Wechselwirkung zwischen Organismen, aber auch zwischen Organismen und Umwelt untersucht wird, erforscht die Ökolinguistik die Wechselwirkung zwischen Sprachen und zwischen Sprachen und ihrer Umwelt, d.h.
Ökologie Unter Ökologie versteht man ursprünglich ein Teilgebiet der Biologie, welches sich mit den Wechselbeziehungen zwischen Organismen und ihrer natürlichen Umwelt beschäftigt. Gleichbedeutend aber weniger gebräuchlich ist der Begriff Bioökologie.
Ökologie (Begriffsklärung) Ökologie (von griechisch oikos = Haus/Haushalt und logos = Lehre; Lehre vom Haushalt der Natur) wurde zunächst in der Biologie gebraucht. Mit wachsendem Umweltbewußtsein entwickelte sich die Forschung weit über den engen naturwissenschaftlichen Rahmen der Biologie hinaus.
Ökologie der Schmetterlinge Eine der wichtigsten Eigenschaften der Schmetterlinge ist, dass sie die Fähigkeit haben, sich einem weiten Spektrum von Umweltbedingungen anzupassen. Sie haben fast alle ökologischen Nischen besetzt und kommen fast überall vor.
Ökologieorientierte Betriebswirtschaftslehre Die Ökologieorientierte Betriebswirtschaftslehre (auch Betriebliche Umweltökonomie) stellt ein Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre dar. Sie bezieht sich nicht nur auf eine Funktion innerhalb des Unternehmens, sondern greift in alle Teilbereiche der Wertschöpfungskette von der Beschaffung bis zum Vertrieb ein.
Ökologisch-Demokratische Partei Die Ökologisch-Demokratische Partei (kurz ödp) ist eine ökologische Kleinpartei. In der Außenwahrnehmung wird die Partei häufig als "ökologisch-konservativ" beschrieben.
Ökologisch-Demokratische Studierende Die Ökologisch-Demokratischen Studierenden (Kurzbezeichnung: öds) war die Studenten-Organisation der ödp. Sie wurden im Februar 1987 in Bonn gegründet, zunächst als reine Hochschulgruppe und mit dem Kurzel ÖDS (mit Großbuchstaben).
Ökologische Aquakultur Ökologische Aquakultur ist die kontrollierte Nachzucht und Aufzucht von Fischen und anderen Wassertieren in Farmen unter ökologischen Aspekten. Die ökologische Aquakultur ist erst Mitte der 90er Jahre, durch die Entwicklung spezieller Richtlinien einzelner Anbauverbände in Europa, entstanden.
Ökologische Betroffenheit Die Ökologische Betroffenheit eines Unternehmens spiegelt wieder, inwiefern durch Umweltschutzforderungen von ökologischen Anspruchsgruppen (Stakeholder) ein Sanktionspotenzial gegen das Unternehmen besteht.
Ökologische Landwirtschaft Die Begriffe ökologische Landwirtschaft oder biologische Landwirtschaft bezeichnen die Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen auf der Grundlage möglichst naturnaher Produktionsmethoden und unter Berücksichtigung von Erkenntnissen der Ökologie und Umweltschutz.
Ökologische Landwirtschaft auf Mallorca Die ökologische Landwirtschaft definiert sich als ein landwirtschaftliches Produktionssystem, das darum bemüht ist, die Umwelt zu schützen und gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen, indem sie natürliche Hilfsmittel in der Landwirtschaft, also bei der Düngung des Bodens, der Bekämpfung von Schädlingsplagen, der Viehzucht usw. einsetzt.
Ökologische Linke Die Ökologische Linke, kurz ÖkoLi, teilweise auch ÖkoLinX, ist eine Kleinpartei, die 1991 unter anderem von der ehemaligen Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth als Reaktion auf das Erstarken realpolitischer und pragmatischer Ansätze innerhalb von Bündnis 90/Die Grünen gegründet wurde.
Ökologische Lizenz Von einer Ökologischen Lizenz spricht man, wenn eine Tierart fähig ist in einem Lebensraum mit seinen biotischen und abiotischen Faktoren zu überleben. Sie hat auch die ökologische Potenz, also die Voraussetzung zur Nutzung dieser Umweltangebote.
Ökologische Marktwirtschaft Die Ökologische Marktwirtschaft ist eine Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft. Sie soll einen Ausgleich zwischen ökonomischen und ökologischen Zielsetzungen bringen, indem sie Umweltschutz mit marktwirtschaftlichen Mitteln durchzusetzen versucht, statt ausschließlich mit Ver- und Geboten.
Ökologische Nische Der Begriff Ökologische Nische bezeichnet Position und Rolle einer Art innerhalb eines Ökosystems. Hierbei werden Merkmale und Bedürfnisse der Art sowie Umweltfaktoren in ihrer Wechselwirkung betrachtet.
Ökologische Plattform Die Ökologische Plattform bei der Linkspartei wurde im Sommer 1994 gegründet. Es handelt sich hierbei um einen Zusammenschluss innerhalb der Linkspartei.
Ökologische Potenz Die ökologische Potenz beschreibt die Fähigkeit eines Lebewesens, Schwankungen von Umweltfaktoren in bestimmten Grenzen zu ertragen und darüber hinaus zu gedeihen und sich fortzupflanzen. Die ökologische Potenz bezogen auf verschiedene Umweltfaktoren ist von Art zu Art verschieden.
Ökologische Studie Ökologische Studien sind spezielle epidemiologische Studien, die charakterisiert sind durch den Versuch, Exposition und Krankheit auf der Ebene von Regionen und Bevölkerungsgruppen in Beziehung zu setzen, und nicht auf der Stufe einzelner Personen.
Ökologische Tragfähigkeit Die Ökologische Tragfähigkeit ist definiert für eine Region und beschreibt jene Zahl von Menschen, die unter Berücksichtigung ihres sozialen und kulturellen Niveaus in einer bestimmten Region leben können, ohne nichtregenerierbare Ressourcen (in der Regel Energie) zu verbrauchen. Auf Deutschland bezogen würde das beispielsweise bedeuten: Wieviele Menschen können in Deutschland leben, wenn als Energieträger nur Wasserkraft, Windenergie und Solarenergie zur Verfügung stünden?
Ökologische Waldnutzung Ökologische Waldnutzung ist das Erzeugen von Holz unter Erhaltung der Wälder als selbstregulierende Ökosysteme. Dazu wurde 1995 von Naturland in Kooperation mit den Umweltverbänden Greenpeace, BUND und Robin Wood eine Kampagne zur ökologischen Waldnutzung gestartet.
Ökologischer Fehlschluss Der Ökologische Fehlschluss ist ein Fehlschluss in den Sozialwissenschaften. "Ökologisch" bedeutet hier "kollektiv" und geht auf die Stadtökologie der Chicago-Schule zurück.
Ökologischer Fußabdruck Unter dem Ökologischen Fußabdruck wird die Fläche auf der Erde verstanden, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen (unter Fortführung heutiger Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Das schließt Flächen ein, die zur Produktion seiner Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie, aber z.
Ökologischer Jagdverband Der ÖJV oder Ökologische Jagdverband ist ein 1988 als Alternative zum DJV gegründeter Jagdverband, der sich der ökologischen Jagd verpflichtet hat. Er ist als Bundesverband mit Landesverbänden organisiert.
Ökologischer Rucksack Ein Ökologischer Rucksack beschreibt die Menge an verbrauchten Ressourcen, die bei der Herstellung, dem Gebrauch und der Entsorgung eines Produktes oder einer Dienstleistung aufgewendet werden müssen. Er soll einen Vergleichsmaßstab bieten, mit dem verdeutlicht wird, welche ökologischen Folgen die Bereitstellung bestimmter Güter verursacht.
Ökologischer Weinbau Der Ökologische Weinbau ist eine Form des Weinbaus, der den Schutz des Ökosystems bei der Herstellung von Wein besonders stark berücksichtigt. Er wird auch als Biologischer Weinbau oder Biologisch-organischer Weinbau bezeichnet.
Ökologisches Bauen Ökologisches Bauen oder nachhaltiges Bauen ist vom Grundsatz geprägt, dass durch das Gebäude gegenwärtigen Bedürfnissen der Nutzer optimal entsprochen wird, ohne künftigen Generationen eine Nachnutzung aufzuzwingen oder Entsorgungsprobleme zu hinterlassen.
Ökologisches Gleichgewicht oder biozönotischen Gleichgewicht bleibt über einen längeren Zeitraum hinweg die Anzahl der Individuen, der Arten und der Ökologischen Nischen in einem Ökosystem praktisch unverändert oder sie schwankt um einen Mittelwert. Aufgrund dieser Schwankungen hat sich auch der Begriff des dynamischen Gleichgewichts etabliert.
Ökologismus Der Begriff Ökologismus wurde von Kritikern der Umweltschutz- und Tierschutzbewegung geschaffen. Demnach wird ökologisches Verhalten dann als ökologistisch bezeichnet, wenn aus der Sicht des Kritikers Radikalität oder Ideologie im Vordergrund stehen und die Belange des Umwelt- und Tierschutzes Vorrang vor menschlichen Bedürfnissen und Interessen beanspruchen.
Ökolopoly Ökolopoly ist der Name eines innovativen Brettspieles mit politischer Thematik, dessen Spielablauf auf Regelkreisen basierte, was den Untertitel "Kybernetisches Umweltspiel" begründete. Das Spielprinzip stützt sich dabei auf die Kybernetik und das vernetzte Denken.
Ökometrie Ökometrie ist eine durchgängige mathematische Theorie des gesellschaftlichen Wirtschaftens, sowie der Modellierung von Teilen unseres Lebensraumes mit einer strenger mathematischer Axiomatik und darf nicht mit Teilaspekten bestehender, bekannter, ähnlich klingender Disziplinen wie Ökonomie, Ökonometrie oder Ökologie verwechselt werden.
Ökonometrie Die Ökonometrie ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, welches die ökonomische Theorie sowie mathematische Methoden und statistische Daten zusammenführt, um wirtschaftstheoretische Modelle empirisch zu überprüfen und ökonomische Phänomene quantitativ zu analysieren.
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