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Pfingsten Pfingsten (von griech. , pentekostē [hēmera], „der fünfzigste [Tag]“) bezeichnet das Fest am fünfzigsten Tag nach Ostern (das entspricht dem 10.
Pfingstfrieden von Glatz Der 1137 abgeschlossene Pfingstfriede von Glatz beendete die böhmisch-polnischen Kriege und legte eine dauerhafte Grenzziehung zwischen Schlesien, Böhmen und Mähren fest.
Pfingsthochwasser 1999 Das Pfingsthochwasser war ein Jahrhunderthochwasser an Pfingsten im Jahre 1999 in Bayern, Vorarlberg und Tirol.
Pfingsthymnus Der Pfingsthymnus „Veni creator spiritus“ ist eine lateinische Dichtung, mit welcher die gläubige Gemeinde den heiligen Geist um Beistand bittet. Sie erinnert an die erste Herabkunft des Heiligen Geistes an Pfingsten (Apostelgeschichte 2.
Pfingstkirche (Berlin) Die Pfingstkirche ist eine Kirche in Berlin-Friedrichshain am Petersburger Platz nahe dem Bersarinplatz. Die Kirche wurde 1908 eingeweiht und stellt das Zentrum der evangelischen Pfingstgemeinde des Bezirks dar.
Pfingstochse Der Pfingstochse ist im altbayerischen und österreichischen Raum auch die Bezeichnung für denjenigen, welcher am Pfingstsonntag am längsten schläft. In manchen Orten wird der Pfingstochse auch auf einer Schubkarre durch den Ort gefahren, um aller Welt zu zeigen, wer der Langschläfer ist.
Pfingstsequenz Die Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus ist eine lateinische Dichtung, mit welcher die gläubige Gemeinde den heiligen Geist um Beistand bittet. Sie erinnert an die erste Herabkunft des Heiligen Geistes an Pfingsten (Apostelgeschichte 2.
Pfingstweide Die Pfingstweide ist ein Stadtteil der Stadt Ludwigshafen am Rhein. Die Pfingstweide wurde Ende der 1960er auf einem freien Gelände der Stadt nördlich von Edigheim errichtet.
Pfinzgau Der Pfinzgau ist eine historische Kleinlandschaft östlich von Karlsruhe. Er hat seinen Namen von dem Fluss Pfinz.
Pfirsich Melba Pfirsich Melba ist ein Dessert, das Auguste Escoffier der Sängerin Nellie Melba widmete, während sie 1892-1893 am Londoner Royal Opera House gastierte.
Pfirsich-Krieg Unter Pfirsich-Krieg wurde ein Konflikt zwischen Wappinger-Indianern (Lenni Lenape) und holländischen Siedlern in der Kolonie Nieuw Nederland in Nordamerika bekannt.
Pfitscher Bach Der Pfitscher Bach ist ein 27 Kilometer langer Zufluss der Eisack. Der Pfitscher Bach entwässert das Pfitscher Tal (139,7 km²).
Pfitschigogerl Pfitschigogerl ist ein ein österreichisches Gesellschaftsspiel, das an das Fußballspiel angelehnt ist.
Pfizer Die Pfizer Inc. [] ist ein weltweit vertretener Pharmakonzern mit Hauptsitz in New York, Vereinigte Staaten, dessen Name an den Gründer Charles Pfizer (eigentlich Karl Pfizer aus Ludwigsburg) erinnert.
Pflanzen in der Bibel Unter Pflanzen in der Bibel versteht man die Pflanzen, die im Gebiet des antiken Königreichs Israel wachsen und die in der jüdischen und christlichen Bibel erwähnt werden.
Pflanzenbauwissenschaft Die Pflanzenbauwissenschaft (Wissenschaft des Pflanzenbaus) ist das Lehr- und Forschungsgebiet von den Produktionsverfahren landwirtschaftlicher Kulturpflanzen.
Pflanzenbestimmung Pflanzenbestimmung nennt man den Vorgang, Pflanzen anhand von Merkmalen systematisch einzuordnen und ihre wissenschaftlichen Namen in Erfahrung zu bringen.
Pflanzenbewegung Von einer Pflanzenbewegung spricht man in der Botanik, wenn eine Pflanze durch eine Bewegung auf einen Reiz reagiert. Pflanzenbewegungen dienen der einzelnen Pflanze dazu den Lebensraum bestmöglich auszunutzen, bzw.
Pflanzenernährung Die Phytotrophologie, von griechisch phyton Pflanze, Trophologie Ernährungslehre, also Pflanzenernährungslehre oder kurz: Pflanzenernährung behandelt die Ernährung der Kulturpflanzen als Teilgebiet der Agrikulturchemie. Das interdisziplinäre Forschungsgebiet entwickelt sich aus Fragestellungen der Bodenkunde, botanischen Grundlagen und angewandten Themen zur Ertrags- und Qualitätssteigerung in Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft und Ernährungwissenschaft.
Pflanzenfresser Pflanzenfresser, Herbivore (von lat. herba Kraut und vorare verschlingen) oder auch Primärkonsumenten sind neben den Carnivoren (Sekundärkonsumenten) und Saprobiern (Tertiärkonsumenten) eine der drei Gruppen, in die die Ökologie die Konsumenten einteilt.
Pflanzengalle Eine Pflanzengalle ist eine Wucherung an jungen Teilen einer Pflanze, hervorgerufen durch Viren, Bakterien, Pilze, Milben oder Insekten.
Pflanzengesellschaft Pflanzengesellschaft ist eine abstrahierbare bestimmte Artzusammensetzung von Pflanzen (Phytozönosen), die an einem Standort bzw. in einem Biotop zu finden ist.
Pflanzengesellschaft (Vereinigung) Pflanzengesellschaften sind Organisationen, im deutschsprachigen Raum meist Vereine, in denen sich Menschen zusammenfinden, die sich mit einer bestimmten Pflanzengruppe intensiv beschäftigen. Diese Vereinigungen verfolgen in der Regel andere Aufgaben als etwa die botanischen Gesellschaften, die – oftmals in Verbindung mit einer Universität, einem Museum oder einem Botanischen Garten – wissenschaftliche, forschungsfördernde und allgemeinbotanische Zielsetzungen haben.
Pflanzengummi Pflanzengummis sind Polysaccharide natürlicher Herkunft, die dazu in der Lage sind, die Viskosität einer Lösung selbst bei geringer Konzentration stark zu erhöhen. In der Nahrungsmittelindustrie werden sie als
Pflanzenheilkunde Die Pflanzenheilkunde oder Phytomedizin ist die Lehre der Verwendung von Heilpflanzen als Medikament.
Pflanzenjauche Pflanzenjauchen sind natürliche, milde Pflanzenschutzmittel die im biologischen Pflanzenschutz eingesetzt werden. Jauchen aus Brennnessel, Beinwell, Ackerschachtelhalm, Knoblauch oder Zwiebeln werden als Dünger mit kräftigender Wirkung und vorbeugend bzw.
Pflanzenjäger Pflanzenjäger (von engl. plant hunter) oder Pflanzensammler waren Forschungsreisende, die Zier- und Nutzpflanzen besonders im 17.
Pflanzenkläranlage Bei einer Pflanzenkläranlage (auch Wurzelraumkläranlage) wird das Abwasser innerhalb eines bepflanzten Bodenkörpers (Wurzelraum) gereinigt, der – zweckgebunden (Ziel: möglichst hohe Reinigungsleistung des eingeleiteten Abwassers) – überwiegend mit Schilfrohr (Phragmites australis), unterstützt durch Sumpf- bzw. Repositionspflanzen wie Rohrkolben, Wasserlinsen, Binsen oder Seggen, bepflanzt ist.
Pflanzenklimakterium Bei Pflanzen stellt das Klimakterium einen Prozess dar, der durch den zwei bis dreifachen Anstieg der Atmung (Sauerstoff-Aufnahme und Kohlenstoffdioxid-Abgabe) eingeleitet wird. In Früchten erfolgen biochemische Veränderungen, wie z.
Pflanzenknolle Eine Pflanzenknolle ist ein fleischiges, verdicktes Organ von Pflanzen, das unter der Erde wächst. Es handelt sich um Verdickungen der Sprossachse (Sprossknolle) oder der Wurzel (Wurzelknolle).
Pflanzenkrebs Pflanzenkrebs ist eine durch parasitäre Bakterien und Pilze hervorgerufene Pflanzenkrankheit. An den infizierten Stellen bilden sich Gewebswucherungen, die den Wasser- und Nährstofffluss herabsetzen und schließlich zum Absterben der Pflanze führen können.
Pflanzenöl Pflanzenöl ist ein Oberbegriff für "fettes" Öl, welches aus Ölpflanzen gewonnen wird, im Gegensatz zu den ätherischen Ölen, welche keinen Fettfleck auf Papier hinterlassen.
Pflanzenölbrenner Ein Pflanzenölbrenner ist ein Heizaggregat, das speziell für die Beschickung mit natürlichem Pflanzenöl aus beispielsweise Raps oder Sonnenblumen konzipiert ist. Sein Vorteil liegt im jährlichen Nachwachsen dieser Energiequelle.
Pflanzenölkocher Ein Pflanzenölkocher ist ein mobiler Kocher zur Nahrungszubereitung, der Pflanzenöl als Brennstoff verwendet.
Pflanzenphysiologie Pflanzenphysiologie ist die Wissenschaft von den Lebensvorgängen (der Physiologie) der Pflanze, besonders von deren (bio)chemischen Grundlagen. Zentraler, aber nicht alleiniger Vorgang ist die Photosynthese.
Pflanzenproduktion Pflanzenproduktion (Agrikultur, Agrarwesen) ist in der Landwirtschaft der gezielte Anbau von Pflanzen zum Zwecke der Verwertung. Der forstwirtschaftliche Anbau von Bäumen wird nicht als Pflanzenproduktion bezeichnet.
Pflanzenschutz Das Ziel des Pflanzenschutzes ist es Pflanzen, insbesondere Kulturpflanzen, vor Krankheiten, Parasiten und Konkurrenz (Unkräuter, Ungräser) zu schützen (protektive Zielsetzung) oder befallene Pflanzen zu heilen (kurative Zielsetzung).
Pflanzenschutzmittel Pflanzenschutzmittel sind chemische oder biologische Wirkstoffe und Zubereitungen, die dazu bestimmt sind
Pflanzensippe Unter Pflanzensippen werden systematische Einheiten der Pflanzenwelt verstanden, wobei der Begriff auf keine bestimmte Rangstufe in der hierarchischen Ordnung der Sippensystematik (Art, Gattung, Familie, Ordnung) festgelegt ist, sondern die systematische Einordnung allgemein umschreibt. Die Gesamtheit aller Pflanzensippen eines Gebiets wird als dessen Flora bezeichnet.
Pflanzensoziologische Einheiten nach Oberdorfer Ausgangspunkt dieser Pflanzensoziologischen Einheiten sind die Angaben von Oberdorfer et al.: Pflanzensoziologische Exkursionsflora.
Pflanzenstärkungsmittel Pflanzenstärkungsmittel sind laut deutschem Pflanzenschutzgesetz "Stoffe, die ausschließlich dazu bestimmt sind, die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegen Schadorganismen zu erhöhen".
Pflanzenstraße Als Pflanzenstraße bezeichnet man in der Aquaristik eine Pflanztechnik für Aquarienpflanzen. Pflanzenstraßen sind insbesondere für Holländische Pflanzenaquarien typisch.
Pflanzenveredelung Unter Veredelung versteht man eine traditionelle Form der künstlichen ungeschlechtlichen Vermehrung von verholzenden Pflanzen, typischerweise Rosen- und Obstsorten. Da beim Veredeln ein genetisches Individuum vervielfältigt wird, handelt es sich dabei um eine traditionelle Form des Klonens.
Pflanzenvermehrung Pflanzenvermehrung ist ein Begriff aus dem Gartenbau, der die verschiedenen Methoden beschreibt, wie Pflanzen vervielfältigt werden können. Man unterscheidet generative und vegetative Vermehrung.
Pflanzenwelt Als Pflanzenwelt oder Flora wird der Bestand an Pflanzen einer bestimmten Region beziehungsweise die systematische Beschreibung ihrer Gesamtheit bezeichnet. Abgeleitet vom lateinischen Namen Flora, der römischen Göttin der Blumen und der Jugend.
Pflanzgut Unter Pflanzgut versteht man Pflanzenteile, die in den Boden eingebracht werden können und aus denen dann eine neue Pflanze entsteht. Bekannteste Pflanze, die durch Pflanzgut vermehrt wird, ist die Kartoffel.
Pflanzliche Abwehr von Herbivoren Die pflanzliche Abwehr von Herbivoren basiert wie die Verteidigung gegen Pathogene auf zahlreichen Mechanismen, die in vielen Fällen artspezifisch sind. Ihr Verständnis ist von wirtschaftlichem Interesse, weil weltweit erhebliche Teile der Ernte durch Insektenfraß (13%, Abb.
Pflanzliche Abwehr von Pathogenen Obwohl Pflanzen kein Immunsystem wie Tiere besitzen, sind sie in der Regel resistent gegenüber Krankheiten, die durch Pathogene wie Bakterien, Nematoden, Pilze oder Viren verursacht werden können. Verschiedene Abwehrmechanismen kommen hierbei zum Einsatz.
Pflanzung (Rabatte) Der Begriff Pflanzung bezeichnet kleinere Ziergrünflächen. Man unterscheidet nach der Art der Pflanzung Gehölzpflanzungen und Staudenpflanzungen.
Pflasterspektakel Das Pflasterspektakel ist ein Straßenfestival, das seit 1987 jährlich Mitte Juli in der Oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz stattfindet.
PflasterStrand PflasterStrand war ein unter diesem Namen von 1976 bis 1990 vierzehntäglich bzw. monatlich erschienenes und von Daniel Cohn-Bendit herausgegebenes Frankfurter Stadtmagazin.
Pflaumenmus Pflaumenmus ist ein dick eingekochter Brei aus Zwetschgen, ohne oder nur mit wenig Zucker und Gewürzen, der als Brotaufstrich und Zutat zu Backwaren und Mehlspeisen dient. Das in Österreich unter abweichender Rezeptur als Powidl bekannte Mus wird im Gegensatz hierzu nur aus Zwetschken hergestellt.
Pflaumentoffel Der Pflaumentoffel (etymologisch entstanden aus Pflaume und Feuerteufel) ist eine aus getrockneten oder Backpflaumen gefertigte, essbare Figur. Andere Benennungen: Zwetschkenmandl, Zwetschgenmännle.
Pflaumfeld Das typisch fränkische Dorf Pflaumfeld (politisch ein Ortsteil der Stadt Gunzenhausen) liegt zwischen der Altmühl und der Fränkischen Alb, etwa fünf Kilometer südlich der Stadt Gunzenhausen.
Pflegebedarf Mit Pflegebedarf wird die „Summe der Tätigkeiten“ in Minuten pro Tag oder einem anderen Zeitraum beschrieben, „bei denen eine teilweise oder vollständige Unterstützung einer Person durch Dritte erforderlich“ geworden oder beabsichtigt ist. Unter „Pflegebedarf“ versteht man somit die notwendigen Leistungen, die eine Person unter Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen und dem Anspruch der Ganzheitlichkeit benötigt, um aus professioneller Sicht eine qualitativ hochwertige gesundheitliche Versorgung zu gewährleisten.
Pflegebedürftigkeit Pflegebedürftigkeit bezeichnet einen Zustand, in dem eine Person dauerhaft nicht in der Lage ist, den Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL; z. B.
Pflegediagnose Mit Pflegediagnosen werden pflegebegründende Aspekte, die sowohl körperliche, seelische als auch soziale Bezüge haben können, beschrieben bzw. bewertet.
Pflegeeltern Unter Pflegeeltern versteht man volljährige Personen, die vorübergehend oder dauerhaft Kinder anderer Eltern (Pflegekinder) aufnehmen.
Pflegegeld Pflegegeld ist eine Sozialleistung für pflegebedürftige Personen. In Deutschland ist der Anspruch auf Pflegegeld in folgenden Vorschriften gesetzlich geregelt:
Pflegeheim Ein Pflegeheim ist eine Einrichtung, in der pflegebedürftige Menschen (meist alte, schwerst chronisch Kranke, geistig und/oder körperlich schwerstbehinderte Menschen) dauerhaft wohnen und rund um die Uhr gepflegt und versorgt werden. Pflegeheime dürfen nicht mit Wohnheimen verwechselt werden, obwohl auch in solchen Heimen oft die gleiche Klientel wie in Pflegeheimen untergebracht ist.
Pflegehelfer Pflegehelfer/in ist eine Ausbildung, die vom Schweizerischen Roten Kreuz angeboten wird. Sie umfasst mindestens 120 Stunden Theorie-Unterricht mit anschliessend mindestens 12 Tagen Praktikum.
Pflegeinformatik Die Pflegeinformatik ist die Anwendung der Informatik im Bereich der Pflege. Sie dient dazu, Pflegedaten zu sammeln, zu speichern, zu bearbeiten und durch ihre Analyse Informationen für die Planung und Durchführung von Pflegetätigkeiten zu gewinnen.
Pflegekasse Die Pflegekassen sind in Deutschland die Träger der sozialen Pflegeversicherung. Sie sind bei den Krankenkassen sowie bei der Bundesknappschaft errichtet worden, letztere ist für die Pflegeversicherung der knappschaftlich Versicherten zuständig.
Pflegekind Ein Pflegekind ist ein Kind, das – zumindest zeitweise – nicht bei den Herkunftseltern, sondern in einer anderen Familie (Pflegeeltern) lebt und betreut wird.
Pflegekurs Pflegekurse sind in Deutschland ein Dienstleistungsangebot der Pflegekassen an ehrenamtlich Pflegende. Gesetzlich normiert sind Pflegekurse und der Anspruch darauf in § 45 SGB XI.
Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz Das Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz (PlfEG) trat am 1. Januar 2002 gemeinsam mit dem Pflege-Qualitätssicherungsgesetz (PQsG) in Kraft.
Pflegemanagement Die Bezeichnung Pflegemanagement findet sich in Deutschland an Hochschulen für Studiengänge im Bereich der Pflegedienstleitung wieder.
Pflegenotstand Pflegenotstand ist ein politisches oder berufspolitisches Schlagwort in Deutschland und Österreich. Es bezeichnet einen akuten Personalmangel in den Pflegeinstitutionen, heute vor allem in der Altenpflege.
Pflegepädagogik Die Pflegepädagogik ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit den Aus-, Fort-, und Weiterbildungsprozessen auseinandersetzt, die zu einem professionellen Pflegehandeln befähigen sollen. Die Pflegepädagogik versteht sich dabei als Schnittpunktwissenschaft, mit den beiden Bezugswissenschaften Pflegewissenschaft und Berufspädagogik.
Pflegepersonal-Regelung Die Pflegepersonal-Regelung wurde 1992 als gesetzliche Vorgabe eingeführt. Sie war von 1993–1995 gültig.
Pflegeplanung Pflegeplanung wird in der Kranken- und Altenpflege die schriftliche Arbeitsvorbereitung genannt. Sie will eine planvolle und systematische Arbeitsweise aller beteiligten Pflegekräfte ermöglichen.
Pfleger (Mittelalter) Ein Pfleger war im Mittelalter eine Art „Burggraf“, der für Verwaltung und Verteidigung einer Burg verantwortlich war.
Pflegesatz Im Gesundheitswesen bezeichnet der Pflegesatz - eigentlich: tagesgleicher Pflegesatz - eine Form der Vergütung.
Pflegeskandal Der Begriff Pflegeskandal ist ein Schlagwort, das in den Medienberichten für die Vernachlässigung, Misshandlung oder die wiederholte Verletzung der Berufspflichten von Pflegepersonal und deren administrativer Leitung (PDL) gegenüber Patienten und pflegebedürftigen Personen ebenso wie systematisch herbeigeführte Schädigungen von Patienten in Kliniken, Altenheimen bzw. von Kunden in der ambulanten Pflege benutzt wird.
Pflegestandard Pflegestandards legen durch messbare Kriterien ein bestimmtes Qualitätsniveau der Pflege fest. Sie sollen nach den International Council of Nurses-Richtlinien zur Standardentwicklung innovative und intelligente Inhalte transportieren, um dem Anspruch eines wirksamen Instruments zur Qualitätsentwicklung gerecht zu werden.
Pflegetagebuch Ein Pflegetagebuch dient der Aufzeichnung von häuslichen Pflegeleistungen, die eine private Pflegeperson für einen Pflegebedürftigen erbringt.
Pflegeverhältnis Ein Pflegeverhältnis beschreibt die formale Beziehung zwischen einem fremd untergebrachtem Pflegekind und den aufnehmenden Pflegeeltern. Ein Pflegeverhältnis kann privat organisiert oder vom Jugendamt veranlasst sein.
Pflegeversicherung Die Pflegeversicherung (PV) ist eine umlagefinanzierte Pflichtversicherung im Rahmen des deutschen Sozialversicherungssystems. Die Versicherung trägt bei nachgewiesenem, dauerhaft erheblich erhöhtem Bedarf an pflegerischer Versorgung, und, sofern dieser anerkannt ist, auch bei entsprechend erhöhtem Bedarf an hauswirtschaftlicher Versorgung einen Kostenanteil der häuslichen oder stationären Pflege.
Pflegewissenschaft Pflegewissenschaft ist der wissenschaftliche Rahmen für die Praxisdisziplinen der Pflege-Fachrichtungen. Zentrale Themen dieser noch jungen, aber aufstrebenden Wissenschaftsdisziplin, die in Deutschland und Österreich an vielen Hochschulen Studienfach ist, sind:
Pflegezeit (Arbeitsfreistellung) Die Pflegezeit soll Arbeitnehmern gestatten, für eine begrenzte Zeitdauer eine Auszeit zu nehmen oder in Teilzeit zu arbeiten, um Angehörige zu pflegen, ohne dadurch den Arbeitsplatz zu gefährden.
Pfleggericht Das Pfleggericht war eine bayerische Verwaltungseinrichtung der unteren Ebene im Mittelalter, ausgestattet mit hoheitlicher-staatlicher Gewalt. Ihm stand ein (Land-) Pfleger, zuweilen auch Richter genannt, vor.
Pflegschaft Die Pflegschaft ist ein Instrument im deutschen Rechtssystem, das geschaffen wurde, um bei einem konkreten Bedarf einer oder mehreren natürlichen Personen einen gesetzlichen Vertreter zu bestellen, der für den oder die Betroffenen handeln kann, wenn diese selbst nicht in der Lage sind, ihre Interessen wahrzunehmen, bzw. ein bereits vorhandener gesetzlicher Vertreter von der Vertretung ausgeschlossen ist.
Pfleiderer AG Pfleiderer AG ist eine im MDAX notierte deutsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Neumarkt in der Oberpfalz. Das Unternehmen hat seinen Schwerpunkt in der Herstellung von Holzwerkstoffen, insbesondere Spanplatten, hier ist das Unternehmen in Deutschland Marktführer.
Pflerscher Bach Der Pflerscher Bach ist ein 15 Kilometer langer Zufluss des Eisacks in der Gemeinde Brenner. Der Pflerscher Bach entwässert ein Gebiet von 75 km².
Pflicht Pflicht ist zunächst das, was jemand aus moralischen Gründen tun muss, daneben wird als Pflicht aber auch das bezeichnet, was von einer als berechtigt angenommenen Autorität von jemanden gefordert wird. In diesem Sinne ist ein Polizist der Autorität des Gesetzgebers verpflichtet.
Pflicht (Eiskunstlauf) Die Pflicht war bis 1991 Teil der Gesamtwertung im Eiskunstlauf. Dabei mussten die Läuferinnen und Läufer bestimmte Figuren auf dem Eis möglichst genau nachziehen.
Pflicht- und Kürübungen beim Voltigieren Die Voltigierdarbietung jeder Gruppe während eines Turniers ist in einen Pflicht- und einen Kürteil gegliedert. Der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Übungen richtet sich dabei nach der Leistungsklasse.
Pflichtbeitragszeit Eine Pflichtbeitragszeit ist die Zeit, für die die Arbeitnehmer Beiträge an die Rentenversicherungsträger zahlen.
Pflichtdienstzeit Pflichtdienstzeit ist der verfassungsmäßig festgesetzte Dienst, den jeder männliche Bürger der Bundesrepublik Deutschland zu leisten hat. Das Grundgesetz schreibt den Wehrdienst vor, unter Berufung auf Gewissensgründe ist es dem Dienstpflichtigen auch möglich, einen zivilen Ersatzdienst abzuleisten.
Pflichtenheft Das Pflichtenheft (auch Sollkonzept, Fachfeinkonzept oder fachliche Spezifikation) ist die vertraglich bindende, detaillierte Beschreibung einer zu erfüllenden Leistung, zum Beispiel dem Aufbau einer technischen Anlage, der Konstruktion eines Werkzeugs oder auch der Erstellung eines Computerprogramms. Lt.
Pflichtexemplar Das Pflichtexemplar ist ein Exemplar einer Veröffentlichung, das aufgrund des Pflichtexemplarrechtes an bestimmte Bibliotheken abgegeben werden muss. Das Pflichtexemplarrecht ist in verschiedenen Gesetzen, Landesgesetzen und Verordnungen sowie lokalen Durchführungsbestimmungen festgelegt.
Pflichtfahrgebiet Das Pflichtfahrgebiet in Bezug auf Personenbeförderung mit Taxis im Rahmen des ÖPNV entspricht dem Geltungsbereich der von der zuständigen konzessionserteilenden Kreis- bzw. Landesbehörde erlassenen Ausführungsregelung.
Pflichtfeuerwehr Eine Pflichtfeuerwehr ist eine öffentliche Feuerwehr. Sie wird dann eingerichtet, wenn eine Freiwillige Feuerwehr nicht zustande kommt und deshalb der Brandschutz nicht gewährleistet werden kann.
Pflichtjahr Das Pflichtjahr wurde 1938 von den Nationalsozialisten eingeführt. Es galt für alle Frauen unter 25 Jahren und verpflichtete sie zu einem Jahr Arbeit "in der Land- und Hauswirtschaft".
Pflichtmitgliedschaft Eine Pflichtmitgliedschaft ist die gesetzliche Verpflichtung für eine (natürliche oder juristische) Person, Mitglied einer Organisation zu werden. Die Pflichtmitgliedschaft stellt einen Eingriff in die Vertragsfreiheit (im Fall der Closed Shop-Regelung der Koalitionsfreiheit) dar und ist daher nur in begründeten Fällen zulässig.
Pflichtspiel Als Pflichtspiele werden diejenigen Begegnungen zweier Mannschaften bezeichnet, die im Rahmen eines Turniers stattfinden. Dazu gehören auch die Qualifikationsspiele, nicht aber Vorbereitungsspiele (auch Testspiele genannt).
Pflichtteil Der Pflichtteil gewährt im deutschen Erbrecht Abkömmlingen (§ 2303 Abs. 1 Satz 1 BGB), Eltern (§ 2303 Abs.
Pflichtverband Pflichtverband ist ein Begriff aus dem deutschen Recht. Er bezeichnet einen Verband, der aufgrund öffentlich rechtlicher Vorschriften besteht.
Pflichtverletzung Die Pflichtverletzung ist nach dem in Deutschland seit 1. Januar 2002 geltenden neuen Schuldrecht der zentrale Begriff im Recht der Leistungsstörungen.
Pflichtversicherung Eine Pflichtversicherung ist eine Versicherung, deren Abschluss gesetzlich vorgeschrieben ist. Man unterscheidet Sozialversicherungspflicht sowie die Pflicht zum Abschluss privater Versicherungen.

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