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Pelagianismus
Pelagianismus ist der Glaube, dass die Erbsünde die menschliche Natur nicht verdorben hat, da sonst nach der Formel „velle in arbitrio, posse in natura“ (das Wollen unterliegt dem freien Willen, das Können der Natur) die menschliche Natur — die schließlich von Gott geschaffen sei — als böse anzusehen wäre, dies jedoch der — als gut befundenen — Schöpfung Gottes widerspräche. Kernaussage ist somit die Ansicht des Pelagius „posse sine peccato esse“ (ohne Sünde sein zu können).
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