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Reichsbahndirektion Danzig Die Reichsbahndirektion Danzig war ein Verwaltungsbezirk der Deutschen Reichsbahn. Sie umfasste die Eisenbahnstrecken in Westpreußen.
Reichsbahndirektion Elberfeld Die Reichsbahndirektion Elberfeld war ein Verwaltungsbezirk der Deutschen Reichsbahn. Nach der Bildung der Stadt Wuppertal 1929/1930 wurde sie in Reichsbahndirektion Wuppertal umbenannt.
Reichsbahndirektion Hamburg Die Reichsbahndirektion Hamburg (zunächst Altona) war ein Verwaltungsbezirk der Deutschen Reichsbahn.
Reichsbahndirektion Karlsruhe Die Reichsbahndirektion Karlsruhe war ein Verwaltungsbezirk der Deutschen Reichsbahn, und Nachfolgerin der Direktion der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen.
Reichsbahndirektion Kassel Die Reichsbahndirektion Kassel war ein Verwaltungsbezirk der Deutschen Reichsbahn. Das Streckennetz war identisch mit dem Eisenbahndirektionsbezirk Cassel vor Gründung der Reichsbahn.
Reichsbahndirektion München Die Reichsbahndirektion München war ein Verwaltungsbezirk der Gruppenverwaltung Bayern der Deutschen Reichsbahn.
Reichsbahndirektion Osten Die Reichsbahndirektion Osten war ein Verwaltungsbezirk der Deutschen Reichsbahn. Ihr Sitz war Frankfurt (Oder).
Reichsbahndirektion Regensburg Die Reichsbahndirektion Regensburg war ein Verwaltungsbezirk der Gruppenverwaltung Bayern der Deutschen Reichsbahn.
Reichsbahndirektion Schwerin Die Reichsbahndirektion Schwerin war ein Verwaltungsbezirk der Deutschen Reichsbahn und Nachfolgerin der Direktion der Großherzoglich Mecklenburgischen Friedrich-Franz-Eisenbahn.
Reichsbahndirektion Stuttgart Die Reichsbahndirektion Stuttgart war ein Verwaltungsbezirk der Deutschen Reichsbahn, und Nachfolgerin der Direktion der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen.
Reichsbanner des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation Das Reichsbanner des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation zeigte bis 1410 einen Reichsadler auf goldgelbem Grund. Danach wurde der einfache Adler bis 1806 durch einen Doppeladler auf goldgelbem Grund ersetzt.
Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund deutscher Kriegsteilnehmer und Republikaner (Reichsbanner) war ein überparteiliches Bündnis in der Weimarer Zeit zum Schutz der Republik gegen ihre Feinde an den politischen Rändern.
Reichsbauernstadt Reichsbauernstadt ist ein nationalsozialistischer Ehrentitel für die Stadt Goslar in den Jahren 1936 - 1945.
Reichsbeauftragter für künstlerische Formgestaltung Der Reichsbeauftragte für künstlerische Formgestaltung war in der Zeit des Nationalsozialismus eine direkt dem Führer und Reichskanzler Adolf Hitler unterstellte Behörde. 1940 bekleidete Prof.
Reichsberufswettkampf Unter dem Titel Reichsberufswettkampf wurden im Dritten Reiches von 1934 bis 1939 zentralisierte berufliche Leistungswettbewerbe veranstaltet, an denen Jugendliche aller Berufe und Betriebe teilnehmen konnten. Durchgeführt wurde er von der Deutschen Arbeitsfront in Zusammenarbeit mit der Hitler-Jugend und dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund.
Reichsbischof Der Reichsbischof (als Verballhornung der nationalsozialistischen Kürzelwut auch ironisch als Reibi bezeichnet) war nach der Kirchenverfassung vom 11. Juli 1933 das höchste Organ der Deutschen Evangelischen Kirche, die als Körperschaft öffentlichen Rechts an die Stelle des Deutschen evangelischen Kirchenbundes trat.
Reichsbruderrat Der Ausdruck Reichsbruderrat bezeichnet das leitende Gremium der Bekennenden Kirche. Jede Landeskirche (bzw.
Reichsbrücke Die Reichsbrücke ist Wiens bekannteste Donaubrücke und verbindet auf der einen Seite den zweiten Bezirk (Leopoldstadt) beim Mexikoplatz mit der Franz-von-Assisi-Kirche, in der Mitte die Donauinsel (mit der gleichnamigen U-Bahn-Station der Linie U1) und auf der anderen Seite den 22. Bezirk (Donaucity und UNO-City, Kaisermühlen).
Reichsbund jüdischer Frontsoldaten Der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten (RjF) wurde im Februar 1919 auf Initiative von Leo Löwenstein gegründet. Seine Zielsetzung war die Abwehr des Antisemitismus in Deutschland unter Berufung auf die Tatsache, dass im Ersten Weltkrieg etwa 85.
Reichsburg Als Reichsburg wird eine auf Anordnung des Reichsoberhauptes erbaute Burg bezeichnet, mit deren Verwaltung Reichsministeriale oder Burgmannen betraut wurden. Eine klare definitorische Abgrenzung von den Pfalzen ist nicht möglich, da viele Reichsburgen von deutschen Königen als temporäre Unterkunft genutzt wurden.
Reichsburg Cochem Die Reichsburg Cochem ist eine Burg in der Stadt Cochem an der Mosel, die das Wahrzeichen der Stadt bildet. Sie befindet sich auf einem weithin sichtbaren Hügel etwa 100 m oberhalb der Stadt.
Reichsburg Kyffhausen Die Ruinen der Reichsburg Kyffhausen liegen auf einem 800 m langen östlichen Ausläufer des Kyffhäusergebirges bei Bad Frankenhausen in Thüringen, unweit der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. In direkter Nähe liegen die Gemeinde Tilleda und der Ortsteil Sittendorf von Kelbra.
Reichsbürgergesetz Das Reichsbürgergesetz war eines von drei Nürnberger Gesetzen, die am 15. September 1935 auf dem sogenannten "Reichsparteitag der Freiheit" verabschiedet wurden.
Reichsdeputation Reichsdeputation war im Heiligen Römischen Reich jeder von Kaiser und Reich für die Erledigung von Geschäften erwählte reichsständige Ausschuss. Der Reichsdeputationstag war die Versammlung einer solchen Deputation.
Reichsdeputationshauptschluss Der Reichsdeputationshauptschluss (Hauptschluss: Abschlussbericht einer Reichsdeputation) war ein Beschluss der letzten Sitzung des Immerwährenden Reichstags am 25. Februar 1803 in Regensburg.
Reichsdorf Ein Reichsdorf war im Heiligen Römischen Reich ein reichsunmittelbarer Ort, der aber keine Reichsstandschaft besaß. Sie wurden 1648 im Westfälischen Frieden neben den Reichständen und der Reichsritterschaft anerkannt.
Reichseinigung (Ägypten) Die Vereinigung von Ober- und Unterägypten (Reichseinigung) stellt ein Schlüsselereignis in der Geschichte des Alten Ägyptens dar. Dieses Ereignis wird dem Gründer des ägyptischen Einheitsstaates und damit auch Begründer der 1.
Reichseisenbahnamt Das Reichseisenbahnamt war eine Behörde des Deutschen Reiches, welcher die Aufgabe oblag, die Beziehungen des Staats mit den Eisenbahnverwaltungen zu pflegen und über die Ausführung der die Eisenbahnen regelnden Gesetze zu wachen.
Reichserziehungsministerium Das Reichserziehungsministerium, genauer das Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, existierte von 1934 bis 1945 unter dem Reichsminister Bernhard Rust und war Resultat der Bemühungen Adolf Hitlers, die Schulen des Deutschen Reiches grundlegend im Sinne des Nationalsozialismus umzustrukturieren. Es wurde durch die Alliierten 1945 geschlossen.
Reichsexekutionsordnung Die Reichsexektionsordnung von 1555 war der letzte Versuch im Heiligen Römischen Reich das Landfriedensgebot des Ewigen Landfriedens institutionell zu verankern und durchzusetzen. Die Reichsexekutionsordnung war ein Teil des Augsburger Reichs- und Religionsfrieden und wurde auf dem Reichstag zu Augsburg 1555 beschlossen.
Reichsfachschaft Film Die Reichsfachschaft Film (RFF) war eine Abteilung innerhalb der Reichsfilmkammer, der in der Zeit des Nationalsozialismus alle Schauspieler, Regisseure und anderen Filmkünstler beitreten mussten, um beim Film arbeiten zu dürfen. Leiter der Fachschaft war ab 1933 der Schauspieler Carl Auen; 1939 wurde als ehrenamtlicher Leiter der Schauspieler und Regisseur Wolfgang Liebeneiner ernannt.
Reichsfilmarchiv Das Reichsfilmarchiv war ein 1935 eröffnetes staatliches Filmarchiv im nationalsozialistischen Deutschland. Sitz des Archivs war Berlin.
Reichsfilmdramaturg Mit dem Lichtspielgesetz vom 16. Februar 1934 wurde dem von Joseph Goebbels geleiteten Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda ein Reichsfilmdramaturg unterstellt.
Reichsfilmintendant Der Reichsfilmintendant war im nationalsozialistischen Deutschland der künstlerische Leiter der nationalen Filmwirtschaft. Nach dem Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels, war der Reichsfilmintendant der höchste Filmverantwortliche des Landes.
Reichsfilmkammer Die Reichsfilmkammer (RFK) war eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die im nationalsozialistischen Deutschland das Filmwesen regelte. Jede Person die im Deutschen Reich an Filmproduktionen mitwirken wollte, musste Mitglied der Reichsfilmkammer sein.
Reichsfilmstelle Reichsfilmstelle ist die Bezeichnung verschiedener Filmämter in der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus des Deutschen Reiches.
Reichsfinanzhof Der Reichsfinanzhof (RFH) war die oberste deutsche Spruch- und Beschlussbehörde in Reichsabgabensachen zwischen 1918 und 1945.
Reichsfinanzreform 1934 wurde mit der Reichsfinanzreform die 1920 eingeführte Reichseinkommenssteuer fortentwickelt und das noch heute geltende Steuersystem mit den Steuerklassen I bis IV geschaffen.
Reichsfinanzverwaltung Der Begriff Reichsfinanzverwaltung (RFV) bezeichnet die Gesamtheit aller Behörden und Dienststellen, die zwischen 1919 und 1945 dem Reichsfinanzminister unterstanden. Umgangssprachlich wird mit der RFV im wesentlichen das Reichsfinanzministerium gemeint, das jedoch nur einer der Bestandteile war.
Reichsflaggengesetz Das Reichsflaggengesetz war eines der Nürnberger Gesetze, die am 15. September 1935 vom Reichstag auf dem sogenannten "Reichsparteitag der Freiheit" verabschiedet wurden.
Reichsflotte Die erste gesamtdeutsche Marine wurde während der bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848/49 am 4. Juni 1848 von der Nationalversammlung in Frankfurt am Main gegründet.
Reichsflugscheibe Unter dem Begriff Reichsflugscheiben wird ein Mythos behandelt, wonach untertassenförmige Flug- und Raumfahrzeuge im Dritten Reich gebaut und getestet worden sein sollen. Historisch und technisch gibt es keine Belege, jedoch taucht das Thema in der pseudowissenschaftlichen Literatur als Beispiel für „Nazi-Technologie“ gelegentlich auf.
Reichsfluchtsteuer Die Reichsfluchtsteuer wurde 1931, während der Weimarer Republik eingeführt, um Kapitalflucht zu verhindern. Besteuert wurde bei Aufgabe des inländischen Wohnsitzes das Vermögen, sofern dieses 200.
Reichsforst im Fichtelgebirge Der Reichsforst ist ein ausgedehntes Waldgebiet im Südosten des Fichtelgebirges in den Landkreisen Tirschenreuth und Wunsiedel (Nordostbayern), zwischen der Wondreb- und Röslausenke. Es ist zugleich mit 26 km² das größte zusammenhängende Basaltgebiet des Fichtelgebirges.
Reichsfürst Ein Reichsfürst (lateinisch princeps regni bzw. imperii) war im Heiligen Römischen Reich ein Adliger, ein Fürst, der sein Lehen nur und unmittelbar vom König bzw.
Reichsfürstenrat Reichsfürstenrat oder Fürstenbank war bis 1806 die Bezeichnung für das Kollegium der Reichsfürsten im Reichstag des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Reichsfürstentum Buchau Das Reichsfürstentum Buchau entstand durch den Reichsdeputationshauptschluss im Februar 1803, als die Fürsten von Thurn und Taxis zum Ausgleich für linksrheinische Gebietsverluste Gebiete in Oberschwaben erhielten. Das Reichsfürstentum hatte insgesamt eine Fläche von 530 km² und etwa 17.
Reichsgau Reichsgaue waren staatliche Verwaltungsbezirke in Teilen des Deutschen Reiches in der Zeit des Nationalsozialismus von 1939 bis 1945.
Reichsgericht Das Reichsgericht war das oberste Straf- und Zivilgericht im Deutschen Reich.Der Bau des Reichsgerichtsgebäudes, in dem seit dem Jahr 2002 das Bundesverwaltungsgericht seinen Sitz hat, wurde 1888 begonnen und 1895 vollendet (Architekt: Ludwig Hoffmann).
Reichsgerichtsgebäude Das Reichsgerichtsgebäude ist als Gerichtsgebäude für das Reichsgericht entworfen und gebaut worden und dient heute dem Bundesverwaltungsgericht als Sitz. Es liegt in unmittelbarer Nähe des Neuen Rathauses am Rande des Leipziger Stadtzentrums.
Reichsgerichtsrat Reichsgerichtsrat war die Dienstbezeichnung eines (beisitzenden) Richters am Reichsgericht. Die Vorsitzenden Richter am Reichsgericht führten die Amtsbezeichnung Senatspräsident.
Reichsgesetz Reichsgesetze wurden im Heiligen Römischen Reich (bis 1806) von den Reichstagen beschlossen. Das Vorschlagsrecht hierzu hatten sowohl der Kaiser als auch das Kurfürstenkollegium.
Reichsgesetzblatt Das Reichsgesetzblatt (RGBl.) war das amtliche Verkündungsblatt des Deutschen Reiches von 1871 bis 1945.
Reichsgesetzblatt (Österreich) Das Reichsgesetzblatt war 1867-1918 das amtliche Publikationsorgan der Gesetze der Cisleithanischen Reichshälfte Österreich-Ungarns, beschlossen durch Abgeordnetenhaus und Herrenhaus des Reichsrats, sowie der vom Kaiser, von der Regierung (k.k.
Reichsgewerbegesetz Das Reichsgewerbegesetz vom 16. August 1731 (auch als Reichszunftgesetz bekannt) wird auf Betreiben des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I.
Reichsgründung Als Reichsgründung bezeichnet man im Allgemeinen den Zusammenschluss verschiedener souveräner Staaten zu einer staatlichen Einheit. Ebenfalls wird von einer Reichsgründung gesprochen, wenn sich ein Staat in extremem Maße ausgedehnt hat.
Reichsgründungstag Der Reichsgründungstag war dem Gedenken an die Kaiserproklamation im Schloss von Versailles am 18. Januar 1871 gewidmet und wurde dementsprechend jährlich am 18.
Reichsgubernator Als Reichsgubernatoren werden die Vertreter Kaiser Friedrichs II. während seiner häufigen Abwesenheit in Italien genannt.
Reichsgut Als Reichsgut bezeichnet man seit dem Mittelalter die Güter, Immobilien, Ländereien und finanziellen Rechte, die an das Amt des Königs oder Kaisers und nicht an die Person selbst gebunden waren. Mit dem Tod des jeweiligen Königs fielen sie also nicht an dessen Erben, sondern fielen seinem Nachfolger zu.
Reichshammerbund Der Reichshammerbund war eine radikale völkische Vereinigung, die 1912 in Leipzig von dem Verleger und Autor Theodor Fritsch gegründet wurde. Er war Herausgeber der antisemitischen Zeitschrift Hammer, die in regionalen Lesezirkeln von Anhängern gelesen wurde.
Reichshauptstadt Reichshauptstadt bezeichnet das politische Zentrum eines Staates, der sich als Reich bezeichnet. Vorwiegend verwendet wurde die Bezeichnung Reichshauptstadt für die Städte Wien und Berlin.
Reichsheer Reichsheer ist die Bezeichnung für Landstreitkräfte in mehreren Abschnitten der Geschichte Deutschlands.
Reichsheerfahrt gegen Heinrich den Löwen Um die Macht des mächtigen und widerspenstigen Vetter des Kaisers Friedrich I. Barbarossa, Heinrich der Löwe, dem Herzog von Sachsen, Bayern, Westfalen und Engern, zu brechen, kam es in den Jahren 1180-1181 zu einer direkten Auseinandersetzung zwischen den beiden - der Reichsheerfahrt, welche mit einer Unterwerfung von Heinrich endete.
Reichsheimstätte Die Reichsheimstätte war ein deutsches Rechtsinstitut aus dem Jahre 1920, wodurch das Eigentumsrecht an Immobilien eingeschränkt wurde.
Reichsheimstättenamt Innerhalb der Deutschen Arbeitsfront war das Reichsheimstättenamt zuständig für den Wohnungsbau und für den Neubau von Siedlungen auf dem Lande.
Reichshof Reichshof ist eine Gemeinde im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen. Die Gemeindeverwaltung ist in der Ortschaft Denklingen.
Reichshoffen Reichshoffen (dt.: Reichshofen) ist eine Stadt in der französischen Region Elsass im Département Bas Rhin.
Reichshofrat Der Reichshofrat war neben dem Reichskammergericht und in Konkurrenz zu diesem eines der beiden höchsten Gerichte im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Der Reichshofrat war allerdings alleine zuständig für Angelegenheiten, die die Reichslehen und die kaiserlichen Privilegien und Reservatrechte betrafen.
Reichshofstadion Das Reichshofstadion in Lustenau ist das größte Fußballstadion Vorarlbergs. Es dient als Heimstätte für den Erste Divisions Club SC Austria Lustenau.
Reichsinstitut Deutsche Seewarte Die Reichsinstitut Deutsche Seewarte war die Zentralanstalt zur Förderung der maritimen Meteorologie.
Reichsjustizamt Das Reichsjustizamt war im Deutschen Kaiserreich die oberste Behörde der Justiz. Es wurde 1875 als Abteilung IV im Reichskanzleramt eingerichtet und erst am 1.
Reichsjustizgesetze Als Reichsjustizgesetze werden jene Gesetze bezeichnet, die am 21. Mai 1878 im Deutschen Reich verabschiedet wurden und am 1.
Reichskanzlei Die Reichskanzlei war die Behörde des Reichskanzlers des Deutschen Reiches von 1871 bis 1945. Seit 1875 hatte sie ihren Sitz in der sogenannten Alten Reichskanzlei in der Berliner Wilhelmstraße 77, dem ehemaligen Palais des Fürsten Anton Radziwill, auch Schulenburgpalais oder Reichskanzlerpalais genannt.
Reichskanzlei Dienststelle Berchtesgaden Die Reichskanzlei Dienststelle Berchtesgaden (Kleinen Reichskanzlei) war in der Zeit des Dritten Reiches in der Stanggass nahe dem Obersalzberg ein zweiter Regierungssitz, neben der Neuen Reichskanzlei in Berlin, der während der Anwesenheit Hitlers am Obersalzberg genutzt wurde. Erbaut wurde die Anlage im Bischofswieser Ortsteil Stangaß, nahe Berchtesgaden, 1937 durch den Architekten Alois Degano.
Reichskanzler Reichskanzler war die fortlaufende Amtsbezeichnung des Regierungschefs des Deutschen Reiches von 1871 bis 1945. In dieser Rolle stand er dem Kabinett – von 1871 bis 1918 der sogenannten „Reichsleitung“, von 1919 bis 1945 der „Reichsregierung“ – vor.
Reichskirche Der Ausdruck Reichskirche wird auf verschiedene Phasen und Regionen der Geschichte zwischen Staat und Kirche angewendet. Er bezeichnet eine enge ideelle, institutionelle und personelle Verbindung zwischen einem politischen Herrschaftssystem und der im betreffenden Bereich verbreiteten christlichen Kirche.
Reichskolonialamt Das Reichskolonialamt war eine Reichsbehörde im Deutschen Kaiserreich, deren Aufgabe die Verwaltung der Kolonien war.
Reichskolonialbund Der Reichskolonialbund (RKB) war die Sammlungsorganisation unter Franz Ritter von Epp in der Zeit des Nationalsozialismus, in der zwischen 1936 und 1943 alle Kolonialorganisationen (u.a.
Reichskommissar Reichskommissar war der amtliche Titel von Beauftragten des Deutschen Reichs, denen eine bestimmte abgeschlossene Aufgabe zugewiesen wurde, so z.B.
Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums Der Reichskommissar SS für die Festigung deutschen Volkstums (Kürzel: RKF, auch RKFDV) war Heinrich Himmler. Adolf Hitler ernannte ihn durch den „Erlass zur Festigung des deutsche Volkstums“ vom 7.
Reichskommissariat Ostland Das Reichskommissariat Ostland bestand während der deutschen Besatzungszeit im Baltikum und Teilen Weißrusslands, und zwar von Juli 1941 bis 1944/1945.
Reichskommissariat Papen I Das Reichskommissariat Papen I bildete nach dem sog. Preußenschlag die faktische Preußische Staatsregierung von Juli bis Oktober 1932.
Reichskommissariat Papen II Das Reichskommissariat Papen II bildete nach dem sog. Preußenschlag die faktische Preußische Staatsregierung von Oktober bis Dezember 1932.
Reichskommissariat Papen III Das Reichskommissariat Papen III bildete nach dem sog. Preußenschlag die faktische Preußische Staatsregierung von Januar bis April 1933.
Reichskommissariat Schleicher Das Reichskommissariat Schleicher bildete nach dem sog. Preußenschlag die faktische Preußische Staatsregierung von Dezember 1932 bis Januar 1933.
Reichskommissariat Ukraine Das Reichskommissariat Ukraine bestand während der deutschen Besatzungszeit in den westlichen und zentralen Teilen der Ukraine, und zwar von September 1941 bis Anfang 1944.
Reichskonkordat Als Reichskonkordat wird das 1933 zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich geschlossene Konkordat bezeichnet. In ihm wurde das Verhältnis zwischen dem Deutschen Reich und der Katholischen Kirche geregelt.
Reichskraftwagentarif Der Reichskraftwagentarif (RKT) bezeichnete einen am 26. Juni 1935 im Einvernehmen mit der deutschen Reichsbahn aufgestellten Tarif für Beförderungen im gewerblichen Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen.
Reichskreis Die Reichskreise waren größere, mehrere Landesherrschaften umfassende, territoriale Einheiten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, die 1500 im Zuge der Reichsreform Maximilians I. geschaffen wurden und eine bessere Verwaltung des Reichs (Reichsregiment) ermöglichen sollten.
Reichskreuz Das Reichskreuz gehört zu den Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches. Es ist hohl und diente zur Aufbewahrung der beiden Großen Reliquien Christi, der Heiligen Lanze im Querarm und der Kreuzpartikel im unteren Schaft.
Reichskriegsflagge Die Reichskriegsflagge war die offizielle Kriegsflagge der Streitkräfte (bis 1892 der Kriegsmarine) des Deutschen Reiches in der Zeit von 1871 bis 1933 und der Wehrmacht. Sie gab es in sechs Versionen in den Jahren von 1871 bis 1945.
Reichskriegsgericht Das Reichskriegsgericht (RKG) war in der Zeit des Nationalsozialismus das höchste deutsche Militärgericht.
Reichskriegshafen Reichskriegshäfen, auch als Marinestation bezeichnet, waren diejenigen der deutschen Häfen, in denen die Kriegsschiffe der deutschen Marine ausgerüstet sowie die in Dienst gestellten Schiffe in Stand gehalten wurden und vor Anker lagen.
Reichskriegsschatz Der Reichkriegsschatz wurde aus Kontributionszahlungen Frankreichs an das Deutsche Reich aus dem Frieden von Frankfurt nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges 1871 gebildet. Der Schatz hatte einen Wert von rund 120 Millionen Goldmark und wurde in 1.
Reichskriminalpolizeiamt Das Reichskriminalpolizeiamt (RKPA) war eine am 16. Juli 1937 aus dem preußischen Landeskriminalpolizeiamt (LKPA) hervorgegangene Zentralinstanz für die kriminalpolizeilichen Angelegenheiten im Deutschen Reich.
Reichskrise des 3. Jahrhunderts Als Reichskrise des 3. Jahrhunderts wird von der modernen Geschichtswissenschaft der Zeitraum von 235 bis 285 n.
Reichskrone Die Reichskrone ist die Krone der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches seit dem Hochmittelalter. Die meisten römisch-deutschen Könige seit Konrad II.
Reichskulturkammer Die Reichskulturkammer (RKK) ist eine am 22. September 1933 vom "Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda" Joseph Goebbels durch Gesetz gegründete Institution und Instrument der nationalsozialistischen Kulturpolitik zur Gleichschaltung aller Bereiche des Kulturlebens und zur Regelung der sozialen und wirtschaftlichen Belange der Kulturschaffenden.
Reichskunstwart Reichskunstwart, ein dem Reichsministerium des Innern der Weimarer Republik unterstellter Beamter, der 1920 - 1933 in der Person von Edwin Redslob, der für alle mit künstlerischen Fragen sich berührenden gesetzgeberischen und Verwaltungsmaßnahmen betraut war und zwischen Behörden und Künstlern zu vermitteln hatte.
Reichsland Elsaß-Lothringen Elsaß-Lothringen ist zunächst ein geographischer Begriff; insoweit wäre evtl. der REDIRECT auf Reichsland Elsaß-Lothringen zu überdenken.

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