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Reichslandbund Der Reichs-Landbund (RLB) war der bedeutendste Interessenverband der deutschen Landwirtschaft während der Weimarer Republik.
Reichsluftfahrtministerium Das Reichsluftfahrtministerium (RLM) war ein deutsches Ministerium in der Zeit des Nationalsozialismus.
Reichsluftschutzbund Der Reichsluftschutzbund, kurz RLB, war ein öffentlicher Bund für den Luftschutz, der am 29. April 1933 von Hermann Göring ins Leben gerufen wurde und eine Organisation des Reichsluftfahrtministeriums war.
Reichsmarine Als Reichsmarine bezeichnet man die deutsche Marine in der Zeit der Weimarer Republik. Auch die während der bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848/1849 am 4.
Reichsmarineamt Das Reichsmarineamt war eine Reichsbehörde im Deutschen Kaiserreich, die 1889 aus der Kaiserlichen Admiralität hervorgegangen ist. Seine Leitung oblag einem Staatssekretär, der wiederum direkt dem Reichskanzler unterstand (zur Stellung des Staatssekretärs innerhalb der Reichsregierung siehe unter Staatssekretär).
Reichsmark Die Reichsmark (Abkürzung RM) war von 1924 bis 1948 offizielles Zahlungsmittel der Weimarer Republik bzw. des Deutschen Reiches sowie in
Reichsmarschall Reichsmarschall war ein Dienstgrad im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, und im Dritten Reich. Fälschlicherweise werden auch die von Napoleon zu Marschällen des Kaiserreiches (Maréchaux d'Empire) ernannten Marschälle von Frankreich oder Großmarschälle seines Palastes als Reichsmarschälle bezeichnet.
Reichsmatrikel Die Reichsmatrikel war ein Verzeichnis der Reichsstände des Heiligen Römischen Reiches, in dem die für das Reichsheer zu stellenden Truppenzahlen und die finanziellen Leistungen für den Unterhalt des Heeres festgehalten wurden.
Reichsmilitärgericht Das Reichsmilitärgericht (RMG) war bis 1919 das höchste deutsche Militärgericht. In der Zeit des Dritten Reiches nahm das Reichskriegsgericht (RKG) diese Funktion wahr.
Reichsminister Reichsminister hießen die Mitglieder der Provisorischen Zentralgewalt des Deutschen Bundes von 1849/49 sowie die der Regierung des Deutschen Reichs zwischen 1919 und 1945.
Reichsministerium der Finanzen Das Reichsministerium der Finanzen existierte von 1919 bis 1945. Es ging aus dem Reichsschatzamt hervor.
Reichsministerium der Justiz Das Reichsministerium der Justiz war ein Ministerium der Weimarer Republik und der NS-Diktatur. Es war der Nachfolger des Reichsjustizamtes.
Reichsministerium für die besetzten Gebiete Das Reichsministerium für die besetzten Gebiete bestand in der Weimarer Republik vom 24. August 1923 bis zum 30.
Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete Das Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete war von 1941 bis 1945 formell die Zentralbehörde der Zivilverwaltung der von der Deutschen Wehrmacht besetzten Gebiete im Baltikum und der UdSSR. Unter Leitung von Alfred Rosenberg konnte sich das Ministerium jedoch nicht langfristig gegenüber seinen Statthaltern vor Ort, den Reichskommissaren für das Ostland in Riga und die Ukraine in Rowno durchsetzen.
Reichsministerium für Verkehr Das Reichsministerium für Verkehr entstand 1919, als das alte Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten aufgelöst wurde.
Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda Das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda (RMVP), unter der Leitung von Joseph Goebbels, übernahm im Deutschen Reich in der Zeit des Nationalsozialismus die inhaltliche Lenkung der Presse, der Literatur, der bildenden Kunst, des Films, des Theaters und der Musik. Es übte die Kontrolle über Kultur und Medien aus.
Reichsministerium für Wiederaufbau Das Reichsministerium für Wiederaufbau war ein Ministerium, das in den frühen Jahren der Weimarer Republik bestand.
Reichsmusikkammer Die Reichsmusikkammer war eine Institution im Dritten Reich, welche die Aufgabe hatte, Musik zu fördern, die der damaligen Gesinnung entsprach, aber auch solche zu unterdrücken, die ihr widersprach.
Reichsmusiktage Die Ideologie der Nationalsozialisten stellte einen direkten Zusammenhang zwischen den verschiedenen Formen der Künste und der Gesellschaft her. Es wurde dabei zwischen deutscher und nationaler Kunst auf der einen Seite und "kulturbolschewistischer" und entarteter Kunst auf der anderen Seite unterschieden.
Reichsmünzordnung Eine Reichsmünzordnung war im 16. Jahrhundert der Versuch, das zersplitterte Geldwesen im Heiligen Römisches Reich durch einen Entscheid des Reichstags sinnvoller zu regeln.
Reichsnährstand Der Reichsnährstand war in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus die Gesamtheit der Landwirtschaft, zusammengefasst in einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft.
Reichsoberhandelsgericht Das Reichsoberhandelsgericht (ROHG) in Leipzig wurde auf Betreiben Sachsens und Preußens durch Bundesgesetz vom 12. Juni 1869 geschaffen.
Reichsombudsschaft auf den Färöern Die dänische Reichsombudsschaft auf den Färöern (Färöisch: Ríkisumboðið í Føroyum, dänisch: Rigsombudet på Færøerne) wird auch als dänisches Hochkommissariat auf den Färöern bezeichnet. Es ist die Vertretung des Königreichs Dänemark auf den weitgehend autonomen Inseln im Nordatlantik.
Reichspartei des deutschen Mittelstandes Die Reichspartei des deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei, auch WP), die sich von 1920-1925 als Wirtschaftspartei des deutschen Mittelstandes bezeichnete, war eine deutsche Partei zur Zeit der Weimarer Republik.
Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung Die Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung (Volksrechtpartei) war eine Partei in der Weimarer Republik.
Reichsparteitagsgelände Reichsparteitagsgelände wird das Areal im Südosten Nürnbergs genannt, auf dem von 1933 bis 1938 die Reichsparteitage der NSDAP abgehalten wurden. Der Gesamtentwurf für die Gestaltung des Geländes stammt von Albert Speer und umfasst eine Gesamtfläche von über 11 km².
Reichspfleger Ein Reichspfleger war ein vom Kaiser des Heiligen Römischen Reichs eingesetzter Verwalter bestimmter reichsunmittelbarer Territorien. Auch die Bürgermeister der freien Reichsstädte führten teilweise diesen Titel.
Reichspolizei Die Niederländische Reichspolizei (Niederländisch: Rijkspolitie) wurde 1945 gegründet nach der Remilitarisierung der Königlichen Marechaussee für die Polizeidiensten in Gemeinden mit weniger als 25.000 Einwohner.
Reichspost Der Begriff Reichspost steht sowohl für die Kaiserliche Reichspost, die von Thurn und Taxis betrieben wurde und sich auf ein im 16.Jahrhundert aufgestelltes kaiserliches Reichspostregal stützte, als auch für die staatliche Deutsche Reichspost, von der hier die Rede ist.
Reichspost (Zeitung) Die Reichspost war eine österreichische Tageszeitung für "das christliche Volk Österreich-Ungarns", herausgegeben vom 1. Jänner 1894 bis zum 30.
Reichspostamt Das Reichspostamt war eine Reichsbehörde im Deutschen Kaiserreich, die sich federführend mit der Leitung der Reichspost befasste. Im Reichskanzleramt waren zuvor die Abteilung I für das Postwesen und die Abteilung II für das Telegraphenwesen zuständig.
Reichsprälat Als Reichsprälaten bezeichnete man die Äbte bzw. Äbtissinen sowie Pröpste der reichsunmittelbaren Klöster, Abteien, Kollegiatstifte und Stiftskapitel im Heiligen Römischen Reich die direkt dem Kaiser unterstanden.
Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte Die Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg wurde für Friedrich Ebert, den ersten Präsidenten der Weimarer Republik, errichtet. Sie soll das Andenken an Friedrich Ebert wahren und zum Verständnis der deutschen Geschichte dienen.
Reichspräsidentenwahl 1925 Am 28. Februar 1925 starb mit Friedrich Ebert der bisherige, von der Nationalversammlung gewählte Reichspräsident der Weimarer Republik an einer Blinddarmentzündung, die er auf Grund eines gegen ihn laufenden Prozesses wegen Landesverrats nicht hatte behandeln lassen.
Reichspräsidialamt Reichspräsidialamt (offizielle Bezeichnung: Büro des Reichspräsidenten war in der Weimarer Republik eine oberste Reichsbehörde zur Unterstützung des Reichspräsidenten.
Reichsprokurator Der Reichsprokurator war ein Amt während des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Er besaß eine Generalvollmacht zur Ausführung der Regierungsgeschäfte während der Abwesenheits des Kaisers.
Reichspropagandaleitung der NSDAP Die Reichspropagandaleitung (RPL) war von 1926 bis 1945 die führende Dienststelle der NSDAP für Pressearbeit, Film, Rundfunk und Volksbildung. Als Parteidienststelle bestand sie trotz starker personeller Verflechtungen auch nach dem nationalsozialistischen Machtantritt formal unabhängig vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.
Reichsprotektorat Böhmen und Mähren Das Reichs|protektorat Böhmen und Mähren war von 1939 bis 1945 ein Besatzungsareal des Deutschen Reiches. Es wurde am 15.
Reichsradiumreserve Die Reichsradiumreserve war eine strategische Reserve im Zweiten Weltkrieg, die auf Beschluss des Reichswirtschaftsministeriums geschaffen wurde und für die die Physikalisch-Technische Reichsanstalt (PTR) in Berlin verantwortlich war.
Reichsrat (Bayern) Die Kammer der Reichsräte war die Erste Kammer des Bayerischen Landtages nach der Bayerischen Verfassung von 1818. Die Bamberger Verfassung von 1919 sah keine Reichsratskammer mehr vor.
Reichsrat (Dänemark) Der Dänische Reichsrat (dänisch: Rigsrådet) war ein Gremium im Königreich Dänemark vom ausgehenden 12. Jahrhundert bis 1660.
Reichsrat (Deutschland) Der Reichsrat war die Vertretung der Gliedstaaten (Länderkammer) in der Weimarer Republik (1919 - 1933). Gemäß der Weimarer Reichsverfassung war er „Organ zur Vertretung der Länder bei der Gesetzgebung und Verwaltung" (Reichsverfassung, Art.
Reichsrat (Österreich) Der Reichsrat war von 1867 bis 1918 das Parlament der österreichischen Reichshälfte (Cisleithanien) der Donaumonarchie Österreich-Ungarn.
Reichsrat (Schweden) Der Reichsrat (schwed. riksråd) war zwischen ungefähr 1220 und 1789 eine der wichtigsten politischen Institutionen Schwedens.
Reichsrätekongress Der Reichsrätekongress, auch Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte genannt, war die erste ordentliche Zentralversammlung der Arbeiter- und Soldatenräte nach der Novemberrevolution von 1918 und tagte vom 16.-21.
Reichsreform Der Begriff Reichsreform bezeichnet zwei verschiedene verfassungsrechtliche und territoriale Reformvorhaben im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und im Deutschen Reich:
Reichsregiment Als Reichsregiment wurden die in den Jahren 1500 und 1521 gebildeten ständischen Regierungsorgane bezeichnet, die dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation eine einheitliche politische Führung unter Beteiligung der Fürsten geben sollten.
Reichsritterschaft Die Reichsritterschaft war im Heiligen Römischen Reich die Gemeinschaft der freien uradligen Herren, die auf ihren Besitzungen in Schwaben, Franken und im Rheinland die unmittelbare Unterordnung unter Kaiser und Reich bewahren konnten, ohne jedoch auf den Reichstagen des Reiches Sitz und Stimme zu haben. Die Reichsritterschaft gehörte damit zum niederen Adel ohne Reichsstandschaft.
Reichsschatzministerium Das Reichsschatzministerium war ein Reichsministerium, das nur in den frühen Jahren der Weimarer Republik bestand.
Reichsschrifttumskammer Die Reichsschrifttumskammer (RSK) war eine der sieben Abteilungen der von Joseph Goebbels 1933 gegründeten Reichskulturkammer. Der Gründung der Reichsschrifttumskammer vorausgegangen war die Bücherverbrennung am 10.
Reichsschule Feldafing Die Reichsschule Feldafing wurde am 1. April 1933 als neunklassige Nationalsozialistische Deutsche Oberschule Starnberger See gegründet und befand sich in einer Villa in Feldafing am Starnberger See.
Reichsschwert Als Reichsschwert wird im deutschsprachigen Raum meist das zu den Reichskleinodien der römisch-deutschen Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gehörende Schwert bezeichnet.
Reichsschwert (Norwegen) Das Reichsschwert Norwegens (norwegisch Rikssverd) ist ein Teil der Reichsinsignien des norwegischen Königshauses und soll die Stärke und die Macht des Landes symbolisieren.
Reichsschwert (Schottland) Das schottische Reichsschwert ist ein Teil der sogenannten „Honours of Scotland“, den Insignien des schottischen Königreiches mit denen jeder König seit Robert Bruce gekrönt wurde. Das Schwert wurde vom Papst Julius II.
Reichssicherheitsdienst Der Reichssicherheitsdienst (RSD) war eine Organisation im Dritten Reich, die für den Personenschutz Adolf Hitlers und später auch anderer hochrangiger Persönlichkeiten des NS-Regimes zuständig war.
Reichssicherheitshauptamt Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) wurde am 27. September 1939, zu Beginn des Zweiten Weltkrieges von Reichsführer-SS Heinrich Himmler durch Zusammenlegung von Sicherheitspolizei (Sipo) und Sicherheitsdienst (SD) gegründet.
Reichsstadt Herford Die Reichsstadt Herford war ein Territorium des Heiligen Römischen Reiches im nordöstlichen Westfalen, bestehend vom Spätmittelalter bis 1652.
Reichsstädtekollegium Das Reichsstädtekollegium (auch Reichsstädterat) hatte sich 1489 im Rahmen der institutionellen Verfestigung der Reichstage des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation als Kurie der Vertreter der so genannten Freien- und Reichsstädte auf den Reichstagen herausgebildet.
Reichsstände Die Reichsstände des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation waren diejenigen Personen und Korporationen, die Sitz und Stimme im Reichstag besaßen.
Reichsstelle für den Unterrichtsfilm Die Reichsstelle für den Unterrichtsfilm (RfdU), die 1940 in Reichsanstalt für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (RWU) umbenannt wurde, war im nationalsozialistischen Deutschland eine Zentralstelle für die Produktion von Unterrichtsfilmen. Sitz der Einrichtung war Berlin.
Reichssteuerverzeichnis von 1241 Das Reichssteuerverzeichnis von 1241 der precarie civitatum et villarum („Bitte an Städte und Orte“) ist eines der wenigen mittelalterlichen Dokumente, die Auskunft geben über die Organisation von Königsterritorium und Reichsgut in staufischer Zeit.
Reichsstift Als Reichsstift bezeichnete man im Heiligen Römischen Reich das Gebiet eines reichsunmittelbares geistlichen Fürstentums.
Reichsstraße (Deutsches Reich) Die Reichsstraße war im Deutschen Reich die vor dem Bau der Autobahnen höchste klassifizierte Straße, die in Verantwortung des Reiches lag. Vergleichbar und größtenteils vom Nummernsystem her identisch sind die Reichsstraßen mit den Bundesstraßen in Deutschland und den Fernverkehrsstraßen in der DDR.
Reichsstraße 432 Die Reichsstraße 432 wurde 1942 in Oberschlesien eingerichtet. Sie verband Nikolai (Kreuzung mit R 117, R 390, R429), Ober Lazisk (R 390), Sohrau (R 428), Pawlowitz, Pilgramsdorf und Teschen (R 350, R 374, R 426).
Reichsstraßen in Ostpreußen Die Reichsstraßen in Ostpreußen waren nach der Abtrennung des polnischen Korridors im Jahre 1920 nicht mehr mit dem übrigen Reich verbunden, sondern bildeten ein eigenes, vom übrigen Reich abgetrenntes Straßennetz. Sie erhielten bei der 1932 eingeführten Nummerierung des Reichstraßennetzes die Nummern 126 bis 138.
Reichsstudentenführer Das Amt des Reichsstudentenführers wurde im November 1936 per Erlass des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß geschaffen, um die anhaltenden Machtkämpfe zwischen dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund als Parteigliederung einerseits und der Deutschen Studentenschaft als Dachverband der örtlichen verfassten Studentenschaften andererseits zu beenden. Der Reichsstudentenführer war fortan in Personalunion Chef des NSDStB und der DSt, war als NSDAP-Hauptamt unmittelbar der Parteiführung unterstellt und konnte seinerseits die örtlichen Studentenführer ernennen, absetzen und ihnen Weisungen erteilen.
Reichssturmfahne Die Reichssturmfahne war eine Abart des Reichsbanners des Heiligen Römischen Reiches, die während eine Krieges geführt wurde.
Reichstag Mit dem Begriff Reichstag werden folgende parlamentarische Vertretungen sowie historische Fürsten- und Gesandtenversammlungen bezeichnet.
Reichstag (Schweden) Der schwedische Reichstag (schwedisch Riksdagen oder Sveriges Riksdag) ist das schwedische Parlament. Der Reichstag ist die einzige Parlamentskammer und hat 349 Abgeordnete.
Reichstag (Weimarer Republik) Der Reichstag der Weimarer Republik (1919 bis 1933) war das Parlament, der Träger der Reichsgewalt als Vertretung des souveränen Volkes.
Reichstag zu Worms (1495) Der Reichstag zu Worms des Jahres 1495 unternahm den letztlich gescheiterten Versuch zu einer umfassenden Reichsreform. Sie sollte die Struktur und die Verfassungsordnung des Heiligen Römischen Reiches verändern, um eine gemeinsame Regierung von Kaiser und Fürsten - das Reichsregiment - zu ermöglichen.
Reichstag zu Worms (1521) Auf dem Reichstag zu Worms des Jahres 1521 erschien Martin Luther, der bereits durch den Kirchenbann zum Ketzer erklärt worden war, unter Zusicherung freien Geleits.
Reichstage zu Augsburg Ein Reichstag zu Augsburg wurde besonders von Herrschern aus dem Hause Habsburg gerne abgehalten. Im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation fanden seit dem 12.
Reichstage zu Speyer Reichstage zu Speyer wurden im Laufe der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation zunächst als Hoftage (bis 1495) seit der Zeit der Salier mehr als fünfzig abgehalten. Bekannter sind aber nur diejenigen aus der Zeit der Religionsstreitigkeiten, die zur Trennung von Katholiken und Protestanten führten.
Reichstagsbrandverordnung Die Reichstagsbrandverordnung (offiziell Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat) vom 28. Februar 1933 setzte die Bürgerrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft und war ein wichtiger Meilenstein bei der "Machtergreifung" Hitlers und der Beseitigung des demokratischen Rechtsstaats.
Reichstagsgebäude Das Reichstagsgebäude (kurz Reichstag genannt) ist ein Gebäude in Berlin, in dem erst der Reichstag des deutschen Kaiserreichs und später das Parlament der Weimarer Republik untergebracht waren. Seit 1994 findet dort alle fünf Jahre die Bundesversammlung zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten statt und seit 1999 ist es Sitz des Deutschen Bundestages.
Reichstagspräsident Der Reichstagspräsident ist der Vorsitzende eines Reichstags. Es gibt oder gab ihn in folgenden Ländern:
Reichstagspräsident (Schweden) Der Reichstagspräsident leitet die Debatte im Schwedischen Reichstag und fungiert als Staatsoberhaupt wenn die königliche Familie nicht in Schweden ist.
Reichstagspräsidentenpalais Das Reichstagspräsidentenpalais ist ein historisches Gebäude am Friedrich-Ebert-Platz in Berlin gegenüber dem Osteingang des Reichstagsgebäudes. Es ist heute Sitz der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft (DPG).
Reichstagswahl Bei der Reichstagswahl bestimmte das deutsche Volk von 1867 bis 1933 die Mitglieder des höchsten deutschen Parlaments, des Reichstags, in allgemeiner, gleicher und geheimer Wahl.
Reichstagswahl 1907 Die Reichstagswahl 1907 , die sogenannte "Hottentotten-Wahl", war die Wahl zum 12. Deutschen Reichstag.
Reichstädt Reichstädt ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Greiz. Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Am Brahmetal.
Reichstein-Synthese Die Reichstein-Synthese ist ein kombiniertes chemisch-mikrobiologisches Verfahren zur Herstellung von Ascorbinsäure aus D-Glucose, das in mehreren Schritten abläuft. Sie wurde vom Nobelpreisträger Tadeus Reichstein und seinem Kollegen Grüssner 1933 in den Laboren der ETH in Zürich entwickelt.
Reichston Reichston ist der Name einer berühmten Strophenmelodie (Ton) im Repertoire des Spruchdichters Walther von der Vogelweide. Die drei politischen Spruchstrophen, die Walther zwischen 1198 und 1201 in diesem Ton verfasste, die Reichssprüche, werden deshalb verkürzt ebenfalls als Reichston bezeichnet.
Reichstürkenhilfe Die Reichstürkenhilfe war die Unterstützung für den Kaiser durch die Reichsstände des Heiligen Römisches Reich auf dessen Bitten hin zur Abwehr der „Türkengefahr“ im Rahmen der Türkenkriege.
Reichsuniversität Groningen Die Reichsuniversität Groningen (niederländisch: Rijksuniversiteit Groningen), kurz RUG, ist eine der ältesten Universitäten der Niederlande. Sie wurde am 23.
Reichsuniversität Straßburg Die Reichsuniversität Straßburg wurde 1941 von den Nationalsozialisten im Elsass gegründet. Neben der Herstellung einer universitären Kontinuität zu der bis zum Ende des 1.
Reichsunmittelbarkeit Als reichsunmittelbar wurden im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reich diejenigen Personen und Institutionen bezeichnet, die keiner anderen Herrschaft unterstanden, sondern direkt und unmittelbar dem Kaiser untergeben waren. Sie wurden als reichsunmittelbare Stände oder Immediatstände bezeichnet.
Reichsverband der deutschen Presse Der Reichsverband der deutschen Presse (RDP) wurde als eine Art Gewerkschaft für Journalisten am 20. November 1910 gegründet.
Reichsverband der Deutschen Industrie Der Reichsverband der Deutschen Industrie (abgekürzt: RdI) war der Spitzenverband der industriellen Unternehmerverbände in der Weimarer Republik.
Reichsverband gegen die Sozialdemokratie Der Reichsverband gegen die Sozialdemokratie war ein deutscher Agitationsverband in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.
Reichsverfassung In Deutschland gab es zwei Reichsverfassungen, die tatsächlich als verfassungsrechtliche Grundlage in Kraft traten - die Verfassung des Deutschen Reichs vom 16. April 1871 (Bismarcksche Reichsverfassung, RV) und die Verfassung des Deutschen Reichs vom 11.
Reichsverfassungskampagne Als Reichsverfassungskampagne wird eine von radikaldemokratischen Politikern angestoßene Initiative bezeichnet, die in die auch als Maiaufstände bezeichneten bürgerkriegsähnlichen Kämpfe in einigen Staaten des Deutschen Bundes mündete. Diese Auseinandersetzungen begannen im Mai 1849 und waren regional von unterschiedlicher Dauer und Widerstandskraft gegen die Konterrevolution geprägt; teilweise hielten sie bis Juli des Jahres an.
Reichsversammlung von Nimwegen Die Reichsversammlung von Nimwegen fand im Oktober 830 in der Pfalz Nijmegen statt. Hauptthema war die Regelung des Konflikts Kaiser Ludwigs des Frommen mit der von seinen Söhnen Lothar, Ludwig dem Deutschen und Pippin unterstützten Rebellion.
Reichsversicherungsamt Das Reichsversicherungsamt (RVA) bestand von 1884 bis 1945 im damaligen Deutschen Reich als oberste Aufsichts- und Spruchbehörde für die Sozialversicherung und nahm damit exekutive wie judikative Aufgaben wahr; in Teilbereichen bestanden sogar beschränkte legislative Kompetenzen.
Reichsversicherungsordnung Die Reichsversicherungsordnung war von 1914 bis 1992 das Kernstück des deutschen Sozialrechts. Seit 1975 wird sie schrittweise durch das Sozialgesetzbuch abgelöst.
Reichsverteidigungskommissar Das Amt des Reichsverteidigungskommissars wurde mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs auf Weisung von Hitler geschaffen. Grundlage war die „Verordnung über die Bestellung von Reichsverteidigungskommissaren“, die am 1.
Reichsverweser Ein Reichsverweser nimmt die Vertretung des Königs während einer Thronvakanz wahr, also bei längerer Abwesenheit des Königs oder in der Zeit zwischen dessen Tod und der Thronbesteigung seines Nachfolgers.
Reichswahl in Norwegen 2005 Die Reichswahl in Norwegen 2005, die Wahl auf Reichsebene im Königreich Norwegen 2005 fand am 12. September statt, wobei in einzelnen Provinzen auch am 11.
Reichswehr Reichswehr war von 1921 bis 1935, während der Weimarer Republik und den ersten Jahren des Dritten Reichs, der offizielle Name der deutschen Streitkräfte. Durch den Versailler Vertrag unterlagen Umfang und Bewaffnung des Berufsheeres starken Beschränkungen.

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