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Sowjetischer Meister (Eishockey) Der Sowjetische Meister (offizielle russische Bezeichnung «чемпион СССР», übersetzt „Meister der UdSSR“) wurde im Eishockey von 1946 bis 1991 ausgespielt. Dabei fand die Meisterschaft von 1946 bis 1991 unter dem Namen Sowjetische Liga.
Sowjetischer Siegesorden Der sowjetische Siegesorden (russisch / Ordjen Pobjedy) war der höchste militärische Verdienstorden der UdSSR.
Sowjetisches Atombomben-Projekt Das sowjetische Atombombenprojekt war eine Reaktion auf das deutsche Uranprojekt und das amerikanische Manhattan-Projekt der 1930er und 1940er Jahre. Das sowjetische Atombombenprojekt begann Mitte der 1930er Jahre unter der Leitung zunächst von Abram Joffe und ab 1941 von Igor Kurtschatow.
Sowjetisches bemanntes Mondprogramm Das Sowjetische bemannte Mondprogramm war der vergebliche Versuch der Sowjetischen Raumfahrt, den USA beim Wettlauf zum Mond zuvorzukommen.
Sowjetisches Ehrenmal (Tiergarten) Das Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten steht im Berliner Tiergarten (im Bezirk Berlin-Tiergarten) an der Straße des 17. Juni.
Sowjetisches Ehrenmal (Treptower Park) Das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park (auch Treptower Ehrenmal) ist eine Gedenkstätte im Treptower Park in Berlin. Die im Mai 1949 fertiggestellte Anlage wurde im Auftrag der sowjetischen Besatzungstruppen errichtet, um die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten der Roten Armee zu ehren.
Sowjetismus Der Sowjetismus bezeichnet ein Lexem (oder einen Phraseologismus), der in Russland während der Sowjetzeit aufkam und in andere Sprachen eingeflossen ist. In der Regel handelt es sich um Bezeichnungen für Institutionen aus der ehemaligen Sowjetunion und Bezeichnungen für Vorgänge, die damit im Zusammenhang standen.
Sowjetrepublik Eine Sowjetrepublik ist eine von Sowjets (russisch für Räte) geführte Volksrepublik, zu deutsch Räterepublik. Bei den führenden Räten handelte es sich zumeist um kommunistisch oder sozialistisch dominierte Arbeiter- und Soldaten-/Matrosenräte.
Sowjetunion Die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (kurz UdSSR oder Sowjetunion, russisch / Transkription Sojus Sowjetskich Sozialistitscheskich Respublik SSSR ) war ein kommunistisch-zentralistisch regierter Vielvölkerstaat in Osteuropa sowie Nord- und Mittel-Asien. Sie wurde am 30.
Sowjetvolk Sowjetvolk war ein ideologischer Name für die gesamte Bevölkerung der Sowjetunion, unabhängig von ihrer Nationalität.
Sowjetzonenflüchtling Sowjetzonenflüchtling ist gem. § 3 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) ein deutscher Staatsangehöriger oder deutscher Volkszugehöriger, der seinen Wohnsitz in der sowjetischen Besatzungszone oder im sowjetisch besetzten Sektor von Berlin hat oder gehabt hat und von dort vor dem 1.
Soyen Soyen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim, 9 km nördlich von Wasserburg am Inn gelegen. Reste der alten Burgen Hohenburg und Königswart weisen noch heute auf die geschichtsträchtige Vergangenheit des Orts hin.
Soyhières Soyhières ist eine politische Gemeinde im Distrikt Delémont des Kantons Jura in der Schweiz. Trotz der Lage an der Sprachgrenze ist der frühere deutsche Name Saugern kaum bekannt und wird heute nicht mehr verwendet.
Sozi Sozi ist die Kurzform für einen Anhänger des Sozialismus oder der Sozialdemokratie. Heute oftmals auch allgemein als Kurzform für Anhänger der SPD oder für Linke gebraucht, teils durchaus in bekennender Form von den Betroffenen selbst, teils jedoch auch als eine pauschale Herabsetzung oder gar als Schimpfwort.
Soziabilität Der Begriff Soziabilität benennt die Fähigkeit (Abilität) des Menschen, soziale Beziehungen aufzunehmen und zu erhalten. Prinzipiell verfügt jeder Mensch zumindest partiell genetisch über diese grundlegende Fähigkeit.
Sozial Das Wort sozial (von lat. socius = gemeinsam, verbunden, verbündet) taucht in mehreren Bedeutungen auf:
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Bayerns im Ersten Weltkrieg Der Erste Weltkrieg unterschied sich in vielerlei Hinsicht von früheren europäischen Kriegen. Für das Deutsche Reich lag einer der Unterschiede darin, dass zum ersten Mal ein Krieg, der außerhalb der heimatlichen Region, sogar außerhalb des Staates geführt wurde, in seinen wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen ganz unmittelbar und in unerwarteter Intensität auf die heimatliche Region und auf den Staat durchschlug.
Sozial-Bionik Sozial-Bionik eine Kreativitätstechnik, die durch das Beobachten und Analysieren von Problemlösungs-Strategien in der belebten Natur Modelle für die Beantwortung von Fragen des menschlichen Zusammenlebens entwickelt. Dabei nutzt sie die Tatsache, dass die Evolution biologische Lösungen optimiert hat.
Sozialabbau Sozialabbau ist ein politisches Schlagwort, das einen (befürchteten) Abbau des Sozialstaates meist in kritischer Absicht bezeichnet. Gemeint sind Maßnahmen wie die Verminderung öffentlicher Sozialleistungen, die Beschneidung von Leistungen der Sozialversicherungen, auch die Forderung nach niedrigeren Löhnen und längeren Arbeitszeiten, nach Abbau von Arbeitnehmerschutzrechten (wie dem Kündigungsschutz), nach bestimmten "Reformen" im Bildungs- und Gesundheitswesen, nach geringerer staatlicher Finanzierung von sozialen Projekten, wie etwa Beratungsstellen und Verbraucherschutz sowie Schuldnerberatungen, Suchthilfe, soziopsychologische Betreuungsmöglichkeiten und Jugendarbeit.
Sozialagentur Sozialagentur ist eine vom deutschen Jugendhilfegesetz ermöglichte Form der sozialräumlichen, gemeinwesenorientierten Sozialarbeit.
Sozialamt Das Sozialamt ist eine Behörde, die für die Sozialhilfe und andere soziale Angelegenheiten verantwortlich ist. Mit den Hartz-Reformen werden Arbeitsagenturen und bestimmte Leistungen der Sozialämter zusammengefasst.
Sozialansprüche Als Sozialansprüche bezeichnet man im Gesellschaftsrecht die Ansprüche einer Gesellschaft gegen ihre Gesellschafter, soweit diese auf dem Gesellschaftsverhältnis beruhen.
Sozialanthropologie Sozialanthropologie ist im Deutschen eine seit den 1960er Jahren gebrauchte Bezeichnung für die britische Social Anthropology bzw. die französische anthropologie sociale.
Sozialarbeit Sozialarbeit wird oft von kommunalen, konfessionellen oder auch ehrenamtlichen Organisationen initiiert. Gemäß Tradition nimmt sie im allgemeinen Aufgaben der Armenfürsorge wahr.
Sozialbeitrag Der Sozialbeitrag (oft auch Semesterbeitrag genannt) ist ein Pflichtbeitrag, der von allen Studenten einer deutschen Hochschule vor jedem Semester zu entrichten ist. Er fließt in das Studentenwerk und die so genannte Studierendenschaft (AStA).
Sozialbilanz In der Sozialbilanz wird im Gegensatz zur Wirtschaftsbilanz nicht über die ökonomischen Leistungen eines Unternehmens berichtet, sondern es soll der gesellschaftliche Beitrag dargestellt werden. Diese wird oftmals im Rahmen der Corporate Social Responsibility eines Unternehmens erstellt und ist Ausdruck einer erkannten sozialen Verantwortung des Unternehmens.
Sozialbrache Der Begriff Sozialbrache (1956 von Wolfgang Hartke aufgebracht) entstammt der Sozialgeographie und meint das Brachfallen landwirtschaftlicher Nutzflächen infolge Nutzungsaufgabe aufgrund von Veränderungen im Sozialgefüge ("Strukturwandel") der ländlichen Bevölkerung.
Sozialbutter Sozialbutter ist der Begriff für preisgestützte (dadurch verbilligte) Butter gemäß der EG-Verordnung 1898/2005 (früher EWG-Verordnung 2191/81 Kapitel IV) und der deutschen „Milchfett-Verbrauch-Verbilligungsverordnung“ (MilchFettVerbrV) für soziale Einrichtungen (z.B.
Sozialdarwinismus Unter Sozialdarwinismus versteht man eine heute wissenschaftlich diskreditierte gesellschaftswissenschaftliche Theorie, welche aussagt, dass Personen, Gruppen und menschliche RassenEncyclopædia Britannica 2007 den gleichen Gesetzen der natürlichen Selektion, die der britische Naturforscher Charles Darwin bei Pflanzen und Tieren in der Natur beobachtet habe, unterworfen seien. Sie trägt allerdings größtenteils lamarcksche und nicht darwinistische Züge, weswegen die Bezeichnung heute als irreführend angesehen wird.
Sozialdemokratie Sozialdemokratie ist die Bezeichnung für eine internationale Bewegung, die mit Hilfe eines demokratischen Staates und sozialer Gesetze eine freiheitliche und sozial gerechte Gesellschaft schaffen möchte. Bis etwa Anfang der Sechziger Jahre des 20.
Sozialdemokratische Arbeiterpartei Die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) war eine von mehreren Vorläuferparteien der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Sie wurde am 8.
Sozialdemokratische Arbeiterpartei Österreichs Die Sozialdemokraten in Österreich gaben ihrer politischen Partei von 1888/89 bis 1934 den Namen Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) http://aeiou.iicm.
Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands Die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands (SDAPR, russisch: Российская Социал-Демократическая Рабочая Партия, РСДРП bzw. RSDRP) war eine 1898 in Minsk gegründete politische Partei mit sozialistisch-revolutionären Zielen.
Sozialdemokratische Korrespondenz Die Sozialdemokratische Korrespondenz war ein von Julian Balthasar Marchlewski, Franz Mehring und Rosa Luxemburg herausgegebener Artikeldienst der deutschen Linken, der dreimal wöchentlich in jeweils 150 hektrographierten Exemplaren erschien, erstmals am 27. Dezember 1913.
Sozialdemokratische Partei der Schweiz Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) / Parti socialiste suisse (PS) / Partito socialista svizzero (PS) ist eine der vier Bundesratsparteien der Schweiz.
Sozialdemokratische Partei des Saarlandes Die Sozialdemokratische Partei des Saarlandes (SPS) war eine politische Partei im autonomen Saarland, das in der Zeit zwischen 1946 und 1956 unter dem Schutz Frankreichs existierte. Das Parteiprogramm entsprach im Wesentlichen dem der SPD in Westdeutschland, saarpolitisch vertrat die SPS jedoch den wirtschaftlichen Anschluss an Frankreich (Wirtschafts- und Währungsunion) bei innerer Autonomie.
Sozialdemokratische Partei Europas Die Sozialdemokratische Partei Europas (SPE) – englisch: Party of European Socialists (PES), französisch: Parti socialiste européen (PSE) – ist der Zusammenschluss der sozialdemokratischen Parteien, der sozialistischen Parteien und der Arbeitsparteien Europas.
Sozialdemokratische Partei Finnlands Die Finnische Sozialdemokratische Partei (finn. Suomen sosialidemokraattinen puolue, abgekürzt SDP; schwed.
Sozialdemokratische Partei Flensburg Die Sozialdemokratische Partei Flensburg (SPF) war eine pro-dänische Abspaltung der SPD, die 1946 bis 1954 eine entscheidende Rolle in der Stadtpolitik Flensburgs spielte. Die Partei stellt ein Kuriosum in der Geschichte Südschleswigs dar.
Sozialdemokratische Partei in der DDR Die Sozialdemokratische Partei in der DDR (SDP) wurde am 7. Oktober 1989 in Schwante bei Berlin gegründet und vereinigte sich am 26.
Sozialdemokratische Partei Islands Die Sozialdemokratische Partei Islands (isl. Alþýðuflokkurinn, kurz AF) wurde 1916 als politische Basis für die Gewerkschaften gegründet.
Sozialdemokratische Partei von Bosnien und Herzegowina Die Socijaldemokratska partija Bosne i Hercegovine (SDP, Sozialdemokratische Partei von Bosnien und Herzegowina) ist eine multiethnische politische Partei in Bosnien und Herzegowina. Sie setzt sich für eine Stärkung der gesamtstaatlichen Institutionen ein.
Sozialdemokratische Volkspartei Die Sozialdemokratische Volkspartei (isl. Sameiningarflokkur alþýðu, oft auch als Sósíalistaflokkurinn) war eine sozialdemokratische isländische Partei.
Sozialdemokratischer Hochschulbund Der Sozialdemokratische Hochschulbund (SHB) war ein der SPD nahestehender bundesweiter Studentenverband, der am 9. Mai 1960 in Bonn gegründet wurde und bis 1992 bestand.
Sozialdienst katholischer Frauen Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) ist Frauen- und Fachverband in der katholischen Kirche, der 1899 inoffiziell und 1900 offiziell von der Zentrumspolitikerin Agnes Neuhaus (1854-1944) unter dem Namen Verein vom Guten Hirten gegründet wurde.
Sozialdisziplinierung Sozialdisziplinierung ist eine mehr oder weniger gewaltsame Beeinflussung von Bevölkerungsgruppen im Interesse eines Staates und seiner Politik. Es geht um die Lenkung der Bevölkerung mit dem Ziel der Durchsetzung politischer Ziele.
Sozialdokumentarische Fotografie Die Sozialdokumentarische Fotografie ist eine humanistische Richtung der Fotografie, die sich den Lebenslagen unterprivilegierter bzw. benachteiligter Menschen widmet (sozialen Problemen)
Sozialdumping Als Sozialdumping werden aus politischen Gründen regelmäßig solche Verhaltensweisen bezeichnet, die dazu führen, dass Arbeitskraft mit niedrigen oder ohne soziale Nebenkosten (Sozialabgaben) angeboten werden.
Soziale Arbeit "Soziale Arbeit" dient seit den 90er-Jahren als Sammelbegriff der traditionellen Fachrichtungen Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Soziokulturelle Animation. Sie versteht sich als Handlungswissenschaft und damit als Profession, Disziplin, Lehrfeld und Forschungsfeld.
Soziale Bewegung Unter soziale Bewegung wird in der Soziologie meist ein Kollektivakteur verstanden, der verschiedene Organsationsformen umfasst und mit unterschiedlichen Mobilisierungs- und Handlungsstrategien versucht, gesellschaftlichen Wandel zu beschleunigen, zu verhindern oder umzukehren.
Soziale Beziehung Eine Soziale Beziehung haben zwei Individuen oder Gruppen dann, wenn ihr Denken, Handeln und Fühlen gegenseitig aufeinander bezogen sind.
Soziale Demokratische Union Die Soziale Demokratische Union (SDU) war eine Partei, die um das Jahr 1977 aus Teilen des rechten Flügels der SPD hervorgegangen war. Zeitweise hatte die SDU bis zu 3.
Soziale Distanz Soziale Distanz beschreibt in der soziologischen Proxemik das Verhältnis zweier Akteure zueinander als auf verschiedene Weise distanziert, z.B.
Soziale Dreigliederung Dreigliederung des sozialen Organismus ist ein Leitbild für die gesellschaftliche Entwicklung, das nach dem Ersten Weltkrieg in den Jahren 1918-1920 von Rudolf Steiner entwickelt wurde.
Soziale Elternschaft Als soziale Elternschaft wird die Elternrolle von Müttern und Vätern bezeichnet, die diese durch Zuwendung für das Kind und durch die Übernahme von langfristiger Verantwortung für das Kind einnehmen.
Soziale Frage Der Begriff Soziale Frage bezeichnet die sozialen Missstände, die im Zuge der Industriellen Revolution, also dem Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft auftraten. In England war der Beginn dieses Übergangs etwa ab 1750 zu verzeichnen, in Deutschland ab der Mitte des 19.
Soziale Gerechtigkeit Soziale Gerechtigkeit bezeichnet ein Leitbild einer Gemeinschaft, in der die Verteilung ihrer Güter den vorherrschenden ethischen Prinzipien dieser Gemeinschaft entspricht.
Soziale Gruppe Der Begriff soziale Gruppe bezeichnet eine Sammlung von mindestens drei Personen (umstritten, auch "zwei" wird genannt), die in einer unmittelbaren Beziehung zueinander stehen. Der Begriff "soziale Gruppe" grenzt sich (was die Dreizahl der Mitglieder angeht) von der Zweierbeziehung (Dyade) ab, die noch einmal gesondert betrachtet werden kann, sowie von einer Organisation, einer Sozialform, die eine sehr große Ausdehnung in Bezug auf Mitgliederzahl, sowie in Hinsicht auf eine komplexe Sozialstruktur haben kann (gelegentlich als formelle Gruppe bezeichnet).
Soziale Gruppenarbeit Soziale Gruppenarbeit ist neben Einzelfallhilfe und Gemeinwesenarbeit eine der grundlegenden Methoden der sozialen Arbeit. Ihr Handlungsfeld sind die jeder sozialen Gruppe innewohnenden dynamischen Prozesse.
Soziale Herkunft Soziale Herkunft ist das sozialkulturelle Erbe von Ressourcen und Wertesystemen der sozialen Schicht oder Klasse, in die man geboren wurde.
Soziale Indikatoren Soziale Indikatoren oder Sozialindikatoren sind Messinstrumente der Sozialwissenschaften, mit denen Lebensqualität, Gesamtzustand und Entwicklungsvorgänge einer Gesellschaft quantitativ ermittelt und mit anderen Gesellschaften verglichen werden.
Soziale Insekten Unter sozialen Insekten versteht man alle Insektengruppen, die kooperativ in Kolonien leben und eine Arbeitsteilung zwischen unterschiedlichen Kasten kennen. Dazu gehören u.
Soziale Interaktion Soziale Interaktion bezeichnet das sich aufeinander beziehende Handeln von wenigstens zwei Individuen, oder sozialen Einheiten wie etwa Organisationen, z.B.
Soziale Isolation Mit dem Begriff soziale Isolation beschreibt die Sozialpsychologie die Lebenssituation von Menschen, die in stark unterdurchschnittlichem Ausmaß gesellschaftliche, soziale Kontakte zu anderen Menschen unterhalten. Je nachdem, wie weit das durchschnittliche Maß an Kontakten unterschritten wird, das innerhalb der demographischen Bezugsgruppe einer Person als üblich gilt, kann soziale Isolation einen erheblichen psychischen Krankheitswert besitzen.
Soziale Kompetenz Soziale Kompetenz bezeichnet den Komplex all der persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, das eigene Verhalten von einer individuellen auf eine gemeinschaftliche Handlungsorientierung hin auszurichten. „Sozial kompetentes“ Verhalten verknüpft die individuellen Handlungsziele von Personen mit den Einstellungen und Werten einer Gruppe.
Soziale Kontrolle Die Soziale Kontrolle umfasst Vorgänge und Strukturen, die ein von den Normen einer Gesellschaft oder einer gesellschaftlichen Gruppe abweichendes Verhalten einschränken oder verhindern sollen. Sie wirkt in der Regel pragmatisch, zeitnah und unmittelbar.
Soziale Lage Der Begriff Soziale Lage bezieht sich auf die Lebensqualität und die Lebenschancen (siehe auch Chancengleichheit) von Bevölkerungsgruppen. Dabei werden verschiedene Faktoren wie z.
Soziale Mobilität Unter sozialer Mobilität versteht man die Bewegung der Einzelpersonen zwischen den Klassen und Schichten.
Soziale Nachhaltigkeit Soziale Nachhaltigkeit ist eine Teildisziplin der Nachhaltigkeitsforschung und behandelt ganz allgemein die sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit. Sie existiert im Drei-Säulen-Modell neben der ökonomischen und ökologischen Ebene.
Soziale Norm Soziale Normen (Gesellschaftliche Normen, Soziale Skripte) definieren mögliche Verhaltensweisen in einer sozialen Situation und geben Verhaltensregelmäßigkeiten an. Sie sind gesellschaftlich und kulturell bedingt und daher in den Kulturen verschieden und auch mit der gesellschaftlichen Entwicklung wandelbar.
Soziale Phobie Die soziale Phobie ist die dauerhafte Angst vor sozialen Begegnungen mit anderen Menschen und vor allem vor der Bewertung durch andere.
Soziale Plastik Soziale Plastik beziehungsweise soziale Skulptur ist ein von dem deutschen politischen Künstler Joseph Beuys geprägter erweiterter Kunstbegriff und fordert ein kreatives Mitgestalten an der Gesellschaft. Die soziale Plastik umfasst als Kunstbegriff sämtliche Lebensbereiche des Menschen.
Soziale Position Eine Soziale Position (der Begriff ist eine Analogie zu räumlichen Anordnungen) ist der "Ort" einer Person in einem Geflecht sozialer Beziehungen.
Soziale Randgruppe Unter sozialen Randgruppen versteht man Teile der Bevölkerung, die aus verschiedenen Gründen nicht oder teilweise nicht in die Gemeinschaft integriert sind oder am Rande der Gesellschaft (marginalisiert) leben (siehe auch: Außenseiter).
Soziale Reproduktion Soziale Reproduktion bezeichnet die Reproduktion sozialer Strukturen und Systeme, in der Regel auf der Grundlage bestimmter Voraussetzungen in Demographie, Bildung und der Vererbung materiellen Besitzes oder Rechtstitel (wie früher beim Adel). Reproduktion wird dabei als Aufrechterhaltung und Weiterführung bestehender Verhältnisse verstanden.
Soziale Rolle Die Soziale Rolle ist ein dem Theater entlehnter Begriff der Soziologie und Sozialpsychologie, der die Gesamtheit der einem gegebenen Status (z. B.
Soziale Sanktion Als soziale Sanktion wird in etlichen Theorien der Soziologie - sowohl in Ansätzen der Konfliktsoziologie als auch in solchen der Systemtheorie - jede motivierende Einwirkung eines Akteurs auf einen anderen, i. w.
Soziale Sicherheit Der Begriff der sozialen Sicherheit verkörpert die hinter der gesellschaftlichen Absicherung stehende Idee der gesellschaftlichen Solidarität. Die drei Prinzipien und Grundelemente der sozialen Sicherheit in Deutschland sind: Das Solidaritäts- und Subsidiaritätsprinzip, das Versicherungs-, Versorgungs- und Fürsorgeprinzip und das soziale Netz.
Soziale Sicherung Die soziale Sicherung wird in der Sozialwissenschaft in zwei Teilsysteme differenziert. Zum ersten, dem System der sozialen Sicherung im engeren Sinne, zählen die Maßnahmen, die vor Risiken resultierend aus
Soziale Software Als soziale Software (englisch social software) werden (Software-)Systeme bezeichnet, die die menschliche Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit unterstützen. Das Schlagwort „Social Software“ hat sich um 2002 in Zusammenhang mit neuen Anwendungen wie Wikis und Weblogs etabliert; der Begriff kann aber auch bereits vorher existierende Dienste umfassen.
Soziale Ungleichheit Soziale Ungleichheit bezeichnet die ungleiche Verteilung materieller und oft auch immaterieller Ressourcen innerhalb der Gesellschaft.
Soziale Unterdrückung Soziale Unterdrückung ist ein subjektiver Begriff, der ausdrücken soll, dass eine Macht eine im Verhältnis dazu relativ machtlose Menschengruppe ihrer Rechte beraubt. Unterdrückt ist jeder, der die Zwänge und Pflichten anderer annehmen muss.
Soziale Unterstützung Soziale Unterstützung ist eine Ressource, mit der durch die Beziehung zu andern Personen zentrale psychosoziale Bedürfnisse wie Zuneigung, Anerkennung, Identität, Zugehörigkeit und Sicherheit und instrumentelle Bedürfnisse wie Informationsbedarf, pratischer und materieller Hilfebedarf befriedigt werden.
Soziale Verteidigung Das Konzept der Sozialen Verteidigung wurde in den 1960er und 1970er Jahren als Alternative zu Krieg und militärischen Versuchen der Konfliktlösung entwickelt. Nach einer viel zitierten Definition ist der Schwerpunkt nicht die Verteidigung eines Territoriums, sondern der Strukturen der Zivilgesellschaft gegen militärische Übergriffe eines anderen Landes (oder gegen die Handlungen von Putschisten).
Sozialer Aufstieg Von sozialem Aufstieg spricht man, wenn sich die Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht bzw. zu einer Einkommensgruppe oder Qualifikationsstufe nach oben verändert.
Sozialer Brennpunkt Als sozialer Brennpunkt wird ein meist räumlich abgegrenztes (Wohn)Gebiet bezeichnet, in dem sich Menschen mit wirtschaftlichen und/oder sozialen Defiziten konzentrieren. Solche Defizite sind zum Beispiel Einkommensarmut, fehlende oder unterdurchschnittliche Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt (z.
Sozialer Friedensdienst Ziviler Ungehorsam entwickelte sich auch in der DDR. Im Oktober 1981 verbreitete sich als Kettenbrief die Forderung einer Initiatorengruppe aus der evangelischen Weinbergsgemeinde Dresden nach einem "Sozialen Friedensdienst" (SoFd) : „(...
Sozialer Kreis Mit dem soziologischen Modell der Sozialen Kreise will Georg Simmel die Beziehungen des Individuums mit seiner Umwelt veranschaulichen.
Sozialer Prozess Sozialer Prozess ist ein Begriff aus der Soziologie. Er bezeichnet die Veränderung von sozialen Beziehungen und Interaktionen von zwei oder mehr Menschen.
Sozialer Schutz Sozialer Schutz ist weit mehr als die rein technische Bewältigung von sozioökonomischen Problemen wie Armut und Einkommensschwäche. Er stellt eine entscheidende zivilisatorische Errungenschaft dar und verkörpert Verantwortung und Solidarität der Gesellschaft gegenüber dem Einzelnen.
Sozialer Status In der Soziologie hat der Begriff Sozialer Status zwei grundverschiedene Bedeutungen. In der Rollentheorie von Ralph Linton ist er gleichbedeutend mit dem Begriff Soziale Position.
Sozialer Tatbestand Der Begriff des sozialen Tatbestandes wurde vom französischen Soziologen Emile Durkheim geprägt. Laut Durkheim ist ein sozialer Tatbestand "(...
Sozialer Wandel Als Sozialer Wandel (auch: Gesellschaftlicher Wandel) werden die Veränderungen bezeichnet, die innerhalb einer Gesellschaft über einen längeren Zeitraum vor sich gehen, und zwar in erster Linie die Veränderungen der Sozialstruktur einschließlich der Bevölkerungsstruktur.
Sozialer Wohnungsbau Mit sozialem Wohnungsbau bezeichnet man den staatlich geförderten Bau von Wohnungen, für soziale Gruppen, die ihren Wohnungsbedarf nicht am freien Wohnungsmarkt decken können.
Sozialer Zyklus Die Theorie des sozialen Zyklus ist eine der ältesten Theorien in der Soziologie. Im Gegensatz zum sozialen Evolutionismus, der die Evolution der Gesellschaft und die Menschheitsgeschichte als Fortschritt in eine neue, einzigartige Richtung betrachtet, besagt diese Theorie, dass sich Ereignisse und Entwicklungsstufen der Gesellschaft und Geschichte in Zyklen wiederholen und es deshalb keinen sozialen Fortschritt geben kann.
Sozialerhebung Unter einer Sozialerhebung versteht man üblicherweise eine Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Lage von Studenten.
Soziales Dilemma Allgemein beschreibt ein soziales Dilemma eine gesellschaftliche Konfliktsituation, bei der zwei unterschiedliche Interessengruppen einander im Wege stehen und zumindest eine Gruppe einer anderen auf Dauer schadet.
Soziales Engagement Soziales Engagement ist ein unterschiedlich motiviertes soziales Handeln, das meist auf den Prinzipien der Ehrenamtlichkeit und Freiwilligkeit beruht. Das bedeutet, man investiert Zeit und/oder Geld in ein Projekt, das einem guten Zweck dient (Wohltätigkeit).
Soziales Entschädigungsrecht Ausgehend vom Grundgedanken des Aufopferungsgrundsatz des Staates gegenüber den Bürgern hat Deutschland im Sozialen Entschädigungsrecht eine größere Anzahl von Entschädigungstatbeständen geschaffen, für die die Bundesrepublik Deutschland mit einer Versorgung aufkommt.
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