Enzyklopädie > S > 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104, 105, 106, 107, 108, 109, 110, 111, 112, 113, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129, 130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139, 140, 141, 142, 143, 144, 145, 146, 147, 148, 149, 150, 151, 152, 153, 154, 155, 156, 157, 158, 159, 160, 161, 162, 163, 164, 165, 166, 167, 168, 169, 170, 171, 172, 173, 174, 175, 176, 177, 178, 179, 180, 181, 182, 183, 184, 185, 186, 187, 188, 189, 190, 191, 192, 193, 194, 195, 196, 197, 198, 199, 200, 201, 202, 203, 204, 205, 206, 207, 208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215, 216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224, 225, 226, 227, 228, 229, 230, 231, 232, 233, 234, 235, 236, 237, 238, 239, 240, 241, 242, 243, 244, 245, 246, 247, 248, 249, 250, 251, 252, 253, 254, 255, 256, 257, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 264, 265, 266, 267, 268, 269, 270, 271, 272, 273, 274, 275, 276, 277, 278, 279, 280, 281, 282, 283, 284, 285, 286, 287, 288, 289

Soziales Feld Den Begriff soziales Feld hat der französische Soziologe Pierre Bourdieu als wichtige Komponente seines umfassenden theoretischen Rüstzeugs geprägt. Der Terminus Feld bildet das Pendant zu Bourdieus Konzept des Habitus, wonach das Feld verdinglichte Geschichte und der Habitus leibliche Geschichte ist (vgl.
Soziales Handeln Der Begriff soziales Handeln meint in der Soziologie ein „Handeln“ (Tun, Dulden oder Unterlassen), das für den Handelnden (den "Akteur") subjektiv mit "Sinn" verbunden ist. Je nach Auslegung des Begriffes definiert sich soziales Handeln auch dadurch, dass es auf Andere bezogen, "sinnhaft" am Verhalten Anderer orientiert ist.
Soziales Kapital Mit dem soziologischen Begriff Soziales Kapital bezeichnet Pierre Bourdieu (1983) die Gesamtheit der aktuellen und potentiellen Ressourcen, die mit der Teilhabe an dem Netz sozialer Beziehungen gegenseitigen Kennens und Anerkennens verbunden sind. Im Gegensatz zum Humankapital bezieht sich das soziale Kapital nicht auf natürliche Personen an sich, sondern auf die Beziehungen zwischen ihnen.
Soziales Lächeln Mit dem sozialen Lächeln (auch: Widerlächeln) wird in der Entwicklungspsychologie die Fähigkeit eines Säuglings bezeichnet, mit einem Lächeln auf seine Umgebung – insbesondere auf Gesichter – zu reagieren.
Soziales Lernen Begründung:Das Thema wird komplett umschwurbelt ohne jemals die Frage "Und was ist das jetzt eigentlich?" zu beantworten.
Soziales Milieu Unter einem Milieu versteht man in der Soziologie die Gesamtheit der räumlichen, kulturellen und sozialen Bedingungen, die ein Individuum, bzw. eine spezifische Gruppe von Individuen prägen.
Soziales Pflichtjahr Soziales Pflichtjahr oder auch Allgemeine Dienstpflicht ist eine von verschiedenen Politikern geforderte allgemeine Dienstpflicht für Männer und Frauen, die den bisher nur von Männern geleisteten Wehrdienst und Zivildienst ablösen soll.
Soziales Risikokapital Als soziales Risikokapital wird die finanzielle und ideelle Förderung von Initiativen, Ideen und Projekten bezeichnet, die im weitesten Sinne Problemlösungen im sozialen Bereich anstreben. Soziales Risikokapital kann beispielsweise von Stiftungen bereitgestellt werden.
Soziales System Soziales System ist zentraler Begriff der soziologischen Systemtheorie. Mit ihm wird eine Grenze markiert zum Ökosystem, zum Organismus, zum psychischen System sowie zu Maschinen.
Soziales Unternehmen Als Soziale Unternehmen verstehen sich verschiedene Betriebe und Beschäftigungsträger, die Arbeit, Beschäftigung und Qualifikation für Behinderte, Benachteiligte und andere Zielgruppen der Arbeitsmarktpolitik schaffen wollen.
Soziales Verhalten Soziales Verhalten, besser sozial kompatibles Verhalten, bezeichnet die Fähigkeit eines Individuums, sein Sozialverhalten, wie Mimik, Gestik, Sprache, Handlung, Unterlassung in Abhängigkeit von dem zu regulieren, was andere von ihm erwarten, bzw. wie sie auf es reagieren.
Soziales Verhalten in China Das Soziale Verhalten in China weist, bedingt durch die andersartige Chinesische Kultur, gegenüber dem westlich-europäischen Verhalten teilweise recht gravierende Unterschiede auf. Nachfolgend werden einige wichtige Aspekte vorgestellt.
Soziales Verhalten in Japan Das soziale Verhalten in Japan von Japanern untereinander einerseits und im Kontakt mit Gaikokujin (外国人, dt. Ausländern; kurz, etwas weniger höflich: Gaijin) andererseits unterscheidet sich in vielen Punkten von anderen westlichen, aber auch asiatischen Nachbarländern.
Soziales Vertrauen Mit Sozialem Vertrauen ist in der Soziologie ein intensives Gefühl in der kulturellen Übereinstimmung mit anderen Menschen gemeint. Dadurch entsteht ein stabiles, sich nur langsam veränderndes Vertrauen zwischen Mitgliedern einer Gemeinschaft.
Sozialethik Die Hauptfrage der Sozialethik (auch Gesellschaftsethik) zielt nicht auf das individuelle Handeln, sondern auf die sozialen Gebilde als solche, d.h.
Sozialfaschismusthese Die Sozialfaschismusthese war in den 20er und 30er Jahren die politische Doktrin der kommunistischen Parteien. Ihr zufolge stellte die Sozialdemokratie den „linken Flügel des Faschismus“ dar und war vorrangig zu bekämpfen.
Sozialform In der Fachsprache der Didaktik ist jeder Unterrichtsphase üblicherweise genau eine Sozialform und eine Arbeitsform zugeordnet. Der Sprachgebrauch ist allerdings insofern uneinheitlich, als nicht immer klar zwischen Sozial- und Arbeitsform unterschieden wird.
Sozialforschungsstelle Dortmund Die Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs) ist eines der großen und traditionsreichen deutschen Institute für Arbeitsforschung. Bereits 1946 gegründet, war sie von 1972 bis 2006 als Landesinstitut dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW zugeordnet.
Sozialgeheimnis Sozialgeheimnis ist ein Begriff aus dem deutschen Sozialrecht. Ursprünglich bezeichnete es ein besonderes Amtsgeheimnis, das den Sozialleistungsträgern (z.
Sozialgeographie Die Sozialgeographie oder Sozialgeografie sieht sich selbst als "Brückenwissenschaft" zwischen der Soziologie und der Geographie. Von der wissenschaftlichen Disziplin her ist sie der Geographie zuzuordnen und ist ein Teilgebiet der Anthropogeographie.
Sozialgericht Das Sozialgericht (SG) ist das Gericht erster Instanz innerhalb der deutschen Sozialgerichtsbarkeit. Seine Zuständigkeit bestimmt sich nach dem Sozialgerichtsgesetz (SGG).
Sozialgericht Augsburg Das Sozialgericht Augsburg ist ein Gericht der bayerischen Sozialgerichtsbarkeit. Es umfasst derzeit 15 Kammern.
Sozialgericht Itzehoe Das Sozialgericht Itzehoe ist eines von vier Sozialgerichten (SG) des Bundeslandes Schleswig-Holstein.
Sozialgerichtsbarkeit Die Sozialgerichtsbarkeit ist die in Angelegenheiten des Sozialrechts tätig werdende Gerichtsbarkeit. Die Sozialgerichtsbarkeit ist dreistufig aufgebaut.
Sozialgerichtsgesetz Das Sozialgerichtsgesetz (SGG) regelt in Deutschland das Verfahrensrecht und die Gerichtsverfassung innerhalb der Sozialgerichtsbarkeit.
Sozialgesetzbuch (Deutschland) Das deutsche Sozialgesetzbuch (SGB) ist die Kodifikation des Sozialrechts (im formellen Sinn). Im SGB sind die wesentlichen Bereiche dessen geregelt, was heute dem Sozialrecht zugerechnet wird; außerhalb des SGB bleiben insbesondere solche sozialrechtlichen Rechtsmaterien, die nur einen zeitlich oder personell beschränkten Anwendungsbereich haben.
Sozialgesetzbuch I Das Sozialgesetzbuch Erstes Buch (SGB I) – Allgemeiner Teil – stellt grundsätzliche Regelungen zur sozialen Sicherheit auf. Die beteiligten Institutionen werden benannt und deren Zuständigkeiten klargestellt.
Sozialgesetzbuch II Das Sozialgesetzbuch II (SGB II regelt die Grundsicherung für Arbeitsuchende] in der Bundesrepublik Deutschland.
Sozialgesetzbuch III Das Sozialgesetzbuch III (SGB III) regelt das deutsche Arbeitsförderungsrecht]. Es ist Nachfolger des [[Arbeitsförderungsgesetzes.
Sozialgesetzbuch IV Das Vierte Buch Sozialgesetzbuch (auch SGB IV, Sozialgesetzbuch IV) enthält die gemeinsamen Vorschriften für die Sozialversicherung] in [[Deutschland.
Sozialgesetzbuch IX Das Neunte Buch Sozialgesetzbuch (auch SGB IX, Sozialgesetzbuch IX) enthält die Vorschriften für die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen in Deutschland.
Sozialgesetzbuch V Im Sozialgesetzbuch - Fünftes Buch - Gesetzliche Krankenversicherung (SGB V) sind alle Bestimmungen zur Gesetzlichen Krankenversicherung zusammengefasst. Das SGB V trat am 1.
Sozialgesetzbuch VI Das Sechste Buch Sozialgesetzbuch (auch: SGB VI, Sozialgesetzbuch Sechstes Buch) vom 18. Dezember 1989 trat im Wesentlichen am 1.
Sozialgesetzbuch VII Das Sozialgesetzbuch VII (auch: SGB VII, Sozialgesetzbuch Siebtes Buch) ist die Rechtsgrundlage für die gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland.
Sozialgesetzbuch X Das Sozialgesetzbuch X regelt als Teil des deutschen Sozialgesetzbuchs das sozialrechtliche Verwaltungsverfahren, den Schutz der Sozialdaten sowie die Zusammenarbeit der Sozialleistungsträger untereinander und ihre Rechtsbeziehungen zu Dritten.
Sozialgesetzbuch XI Das Elfte Buch Sozialgesetzbuch (auch SGB XI, Sozialgesetzbuch XI) enthält die Vorschriften für die Pflegeversicherung in Deutschland.
Sozialgesetzbuch XII Das Zwölfte Buch Sozialgesetzbuch (auch SGB XII, Sozialgesetzbuch XII) enthält die Vorschriften für die Sozialhilfe in Deutschland. Im Rahmen des "Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" (Hartz VI) wurde das frühere Bundessozialhilfegesetz vom SGB XII abgelöst und damit die frühere Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe mit Wirkung vom 1.
Sozialgesetzgebung Die Sozialgesetzgebung bzw. Sozialgesetze waren ein Versuch des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck, auf die - im Zuge der Industrialisierung entstandene - soziale Not der Arbeiterschaft im ausgehenden 19.
Sozialgeschichte Sozialgeschichte erforscht und beschreibt die Entwicklung der Sozialstruktur nach Gruppen, Ständen, Schichten oder Klassen in vergangenen Gemeinwesen. Weiterhin beschäftigt sie sich mit der Größe, Lage und Bedeutung dieser Gruppen.
Sozialhilfe Sozialhilfe ist eine gesetzlich geregelte Sozialleistung für bedürftige Personen in verschiedenen Ländern.
Sozialhilfe (Deutschland) Die Sozialhilfe in Deutschland ist eine öffentlich-rechtliche Sozialleistung, die im System der sozialen Sicherheit die Funktion des untersten Auffangnetzes innehat. Aus dem in Art.
Sozialhilfe (Schweiz) Die Sozialhilfe garantiert jedem Menschen in der Schweiz das sogenannte Existenzminimum (siehe unten), sofern er sich legal im Land aufhält. Ziel der Sozialhilfe ist es, mittellosen Menschen ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen.
Sozialhumanismus Sozialhumanismus beschreibt die Anwendung humanistischer Gedanken auf (sozial)politische Aspekte und Bereiche und deren konkrete Umsetzung.
Sozialcharakter Mit Sozialcharakter oder Gesellschaftscharakter (social character), einem zentralen Grundbegriff der Analytischen Sozialpsychologie von Erich Fromm, ist die gesellschaftliche Formierung der Charakterstruktur der Menschen einer Gesellschaft, eines sozialen Milieus oder einer Bezugsgruppe entsprechend ihrer Lebensweise und der gesellschaftstypischen Erwartungen und Funktionserfordernisse hinsichtlich sozial angepassten Verhaltens gemeint.
Sozialimperialismus Der Begriff Sozialimperialismus wurde zuerst als politisches Schlagwort im Kommunismus verwendet. Die Sozialimperialismustheorie besagt, dass Staaten expansiven Imperialismus betreiben, um von den eigenen innenpolitischen Misserfolgen abzulenken (siehe Primat der Aussenpolitik).
Sozialinformatik Sozialinformatik ist ein Fachbereich der Sozialen Arbeit und des Sozialmanagements, der sich etwa seit Ende der 90er Jahre herausgebildet hat. Mit dem Begriff der Sozialinformatik sind inzwischen drei unterschiedliche Orientierungen verbunden:
Sozialisation durch Massenkommunikation Sozialisation durch Massenkommunikation ist das 1971 veröffentlichte Werk des Kommunikationswissenschaftlers Franz Ronneberger über Public Relations. Es wird von vielen Menschen aus diesem Bereich als Schlüsselwerk betrachtet.
Sozialismus Der Sozialismus ist neben dem Liberalismus und dem Konservatismus eine der drei großen politischen Ideologien die sich im 19. Jahrhundert voll entfalteten.
Sozialismus (Zeitschrift) Die seit 1972 bestehende Zeitschrift Sozialismus wird von mehreren Einzelpersonen und dem Verein Sozialistische Studiengruppen e.V.
Sozialistengesetz Das Sozialistengesetz („Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“) – wegen seiner jährlichen Neuvorlage und kleinen Modifizierungen auch oft im Plural als Sozialistengesetze bezeichnet – wurde am 19. Oktober 1878 mit der Stimmenmehrheit der konservativen und der meisten nationalliberalen Abgeordneten im Reichstag des Deutschen Kaiserreichs verabschiedet.
Sozialistische Alternative (SOAL) Die Sozialistische Alternative (SOAL), bis 1986 Gruppe Revolutionäre Marxisten (GRM), ist die österreichische Sektion der trotzkistischen Vierten Internationalen (Vereinigtes Sekretariat)
Sozialistische Alternative Voran Die Sozialistische Alternative (SAV) ist eine bundesweite trotzkistische Organisation. Sie bildet die deutsche Sektion des Komitees für eine Arbeiterinternationale.
Sozialistische Arbeiter-Jugend Die Sozialistische Arbeiter-Jugend (SAJ) war ein sozialistischer Jugendverband im Umkreis der sozialdemokratischen Parteien in Deutschland und Österreich.
Sozialistische Arbeiterpartei (Schweiz) Die Sozialistische Arbeiterpartei (SAP, frz. Parti Socialiste Ouvrier (PSO)), war die schweizerische Sektion der trotzkistischen Vierten Internationale, ging durch Umbenennung 1980 aus der RML (Revolutionäre Marxistische Liga, frz.
Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP bzw. SAPD) hießen zwei sozialistische Parteien im Verlauf der Geschichte des Deutschen Reichs:
Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1875) Die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands war eine sozialistische Partei im deutschen Kaiserreich. Sie entstand 1875 aus dem Zusammenschluss von Sozialdemokratischer Arbeiterpartei (SDAP) und dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (ADAV).
Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931) Die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD, häufig auch Sozialistische Arbeiterpartei, SAP genannt) war eine linkssozialistische, marxistische Partei, welche von 1931 bis 1945 bestand und eine wichtige Rolle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus spielte.
Sozialistische Bruderländer Die Bezeichnung Sozialistische Bruderländer war eine wohlgesonnene Bezeichnung der Mitglieder des Warschauer Paktes oder der Mitglieder des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe untereinander. Im weiteren Sinne auch auf andere Staaten angewandt, die eine sozialistische Gesellschaftsordnung hatten.
Sozialistische Demokratie Die sozialistischen Staaten bezeichneten ihre Gesellschaft häufig als "Sozialistische Demokratie".
Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) ist ein marxistisch orientierter Jugendverband und ist traditionell eng verbunden mit der Deutschen Kommunistischen Partei; des weiteren steht der Verband der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und der Assoziation Marxistischer Studierender nahe.
Sozialistische Eheschließung Die Sozialistische Eheschließung wurde in den 1950er und 1960er Jahren in der DDR als Alternative zur kirchlichen Hochzeit propagiert. Die Eheschließung war ein Staatsakt gemäß der "Verordnung über Eheschließung und Eheauflösung" (GBl.
Sozialistische Einheitspartei Deutschlands Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) war eine in der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone aus SPD und KPD 1946 hervorgegangene Partei. Sie entwickelte sich dort unter Einfluss der sowjetischen Besatzungsmacht zur führenden Partei, zur sogenannten Staatspartei.
Sozialistische Einheitspartei Westberlins Die Sozialistische Einheitspartei Westberlins (SEW) war eine mit der SED und der DKP eng verbundene kleinere Partei in Westberlin. Sie ging aus den Berliner Kreisorganisationen der SED in den zwölf westlichen Bezirken Berlins hervor, welche 1959 eine eigene einheitliche Leitung erhielten.
Sozialistische Front Bei der Sozialistischen Front (SF) handelte es sich um eine sozialdemokratische Widerstandsgruppe gegen den Faschismus im Großraum Hannover, welche von 1933 bis zu ihrer Zerschlagung 1936 bestand. Die SF rekrutierte sich im wesentlichen aus aktiven Basismitgliedern vom linken Flügel der SPD, der SAJ und des Reichsbanners; mit ihren ca.
Sozialistische Internationale Die Sozialistische Internationale (SI) ist der weltweite Zusammenschluss von sozialistischen und sozialdemokratischen politischen Parteien bzw. entsprechend geprägten Organisationen (vgl.
Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken (SJD – Die Falken) ist ein Kinder- und Jugendverband, hervorgegangen aus der sozialistischen Arbeiterjugendbewegung.
Sozialistische Linkspartei Die Sozialistische LinksPartei, kurz SLP ist eine vom österreichischen Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung als linksextremistisch bewertete sozialistische politische Partei in Österreich . Gleichzeitig bildet sie die österreichische Sektion des Komitees für eine ArbeiterInneninternationale.
Sozialistische Monatshefte Die Sozialistischen Monatshefte - Internationale Revue des Sozialismus war eine von 1897 bis 1933 meist monatlich erscheinende Zeitschrift. Sie stand dem revionistischen Flügel der SPD nahe, wurde aber nicht von der Partei kontrolliert und bot einen Freiraum für Debatten innerhalb der Bewegung.
Sozialistische Partei Als Sozialistische Partei werden in einem allgemeinen und übergreifenden Sinn seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts politische Parteien bezeichnet, die sich an der Sozialdemokratie, am Sozialismus oder auch am Kommunismus orientieren und damit den Anspruch erheben, die Interessen der Arbeiterbewegung zu vertreten - auch wenn sich nicht alle sozialistischen Parteien in ihrem Namen als solche benennen.
Sozialistische Partei Amerikas Die Sozialistische Partei Amerikas (Socialist Party of America, SPA) war eine sozialistische, politische Partei in den Vereinigten Staaten und amerikanischer Teil der Sozialistischen Internationalen. Sie wurde 1901 durch den Zusammenschluss der Sozialdemokratischen Partei von Eugene V.
Sozialistische Partei der Ukraine Die Sozialistische Partei der Ukraine (SPU) ist eine der ältesten Parteien der unabhängigen Ukraine und wurde schon 1991 registriert.
Sozialistische Partei der USA Die Sozialistische Partei der USA (SPUSA) ist einer der Erben der Sozialistischen Partei Amerikas von Eugene Debs und Norman Thomas. Sie ist eine demokratisch-sozialistische Partei, die eine breitangelegte, demokratische, soziale Revolution befürwortet.
Sozialistische Partei Serbiens Die Sozialistische Partei Serbiens (Serbisch: Socijalistička Partija Srbije) ist eine serbische Partei. Sie entstand aus der serbischen Sektion der Kommunistischen Partei Jugoslawiens.
Sozialistische Persönlichkeit In der DDR, aber auch in den sozialistischen Bruderstaaten galt die Jugend als Hoffnungsträger der führenden sozialistischen Partei. Das Ausprägen einer „sozialistischen Persönlichkeit“ war darum oberstes Gebot des Bildungssystems.
Sozialistische Reichspartei Die Sozialistische Reichspartei Deutschlands entstand am 2. Oktober 1949 als Abspaltung des nationalsozialistischen Flügels der DKP-DRP um Otto Ernst Remer, den ehemaligen Generalmajor der Wehrmacht, und den „völkischen Schriftsteller“ Fritz Dorls.
Sozialistische Stadt Sozialistische Stadt ist ein Begriff aus der Planungstheorie und der Stadtbaugeschichte. Er bezeichnet den Versuch, das Gesellschaftsmodell des Sozialismus auf den Städtebau zu übertragen.
Sozialistische Volkspartei (1948) 1948 beschlossen die aus westdeutschen Mitgliedern der SPD, CDU und Parteilosen bestehenden »Freunden der sozialistischen Einheit« und die westdeutsche KPD die Gründung der Sozialistische Volkspartei (SVP). Formal erfolgte die Umbenennung der KPD in SVP und der Beitritt der »Freunden der sozialistischen Einheit« zu letzterer.
Sozialistischer Bruderkuss Der sozialistische Bruderkuss war eine besondere Form der Ehrerbietung zwischen Staatsmännern des Ostblocks. Es handelt sich dabei um einen öffentlichen Kuss auf den Mund.
Sozialistischer Deutscher Studentenbund Der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS) – gegründet 1946, aufgelöst 1970 – war ein politischer Studentenverband in der früheren Bundesrepublik und West-Berlin. Anfangs der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) nahestehend, wurde er nach der erzwungenen Trennung von der Mutterpartei zum Sammelbecken der Neuen Linken und spielte eine bedeutende Rolle in der Studentenbewegung der 1960er Jahre.
Sozialistischer Jugend-Verband Deutschlands Der Sozialistische Jugend-Verband Deutschlands (SJVD, auch SJV) war eine der SAPD nahestehende, sozialistische Jugendorganisation
Sozialistischer Klassizismus Als sozialistischer Klassizismus (auch „stalinistischer Zuckerbäckerstil“ oder „Stalin-Empire“ - Сталинский ампир) wird der Baustil von Repräsentativbauten in der Sowjetunion unter dem damaligen Staatsoberhaupt Josef Stalin bezeichnet. Er ist Teil des Sozialistischen Realismus, der seit dem Jahre 1932 einziger zugelassener Kunststil in der Sowjetunion war, und löste gleichzeitig den Konstruktivismus ab, der bis dahin als offizieller Stil der russischen Revolution galt.
Sozialistischer Realismus Der Ausdruck Sozialistischer Realismus (kurz auch Sozrealismus) bezeichnet eine Stilrichtung der sozialistischen Kunst, die 1932 vom Zentralkomitee der KPdSU als Richtlinie für Literatur, bildende Kunst und Musik beschlossen und die später für das gesamte sozialistische System verbindlich wurde.
Sozialistischer Wettbewerb Der Sozialistische Wettbewerb war eine Methode zur Entwicklung der Masseninitiative der Werktätigen in den sozialistischen Staaten.
Sozialistisches Aktiv Das Sozialistische Aktiv war in der DDR eine "Organisationsform zur Einbeziehung der Werktätigen bei der Lösung gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Aufgaben". Es gab Partei-Aktive an der Basis, Gewerkschafts- oder Neuerer-Aktive in den Betrieben und an den Schulen wirkten Eltern-Aktive mit.
Sozialistisches Patientenkollektiv Das Sozialistische Patientenkollektiv (SPK, seit 1973 auch als Patientenfront bekannt) wurde im Februar 1970 in Heidelberg von 52 Psychiatrie-Patienten und dem Assistenzarzt Wolfgang Huber gegründet. Es verstand sich als Therapiegemeinschaft und wollte „aus der Krankheit eine Waffe“ machen.
Sozialkaufhaus Sozialkaufhäuser sind Kaufhäuser in denen meist gebrauchte und/oder gespendete Waren angeboten werden. Sie sollen eine erschwingliche Einkaufsmöglichkeit bieten für Gebrauchsgüter, Haushaltswaren und Textilien.
Sozialklausel Eine Sozialklausel ist eine Klausel in einem Vertrag oder einem Gesetz mittels derer soziale Belange gewährleistet werden sollen.
Sozialklima Sozialklima ist der wissenschaftliche Begriff für die Stimmung oder die Atmosphäre einer Gruppe. Allgemein werden die folgenden Definitionsbestandteile verwendet: Zum einen beschreibt das Sozialklima beschreibt die Stimmung in einer Gruppe.
Sozialkognitive Lerntheorie Der Lernprozess des auch als Modell-Lernen bekannten Verfahrens nach Albert Bandura verläuft in 4 Phasen, die sich in zwei grobe Phasen Aneignung und Ausführung aufteilen.
Sozialkonstruktivismus Sozialkonstruktivismus (oder auch einfach Konstruktivismus) bezeichnet eine Richtung in der Soziologie, die durch das 1966 erschienene Buch Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit (Originaltitel: The social construction of reality) von Peter L. Berger und Thomas Luckmann etabliert wurde.
Sozialkriminalität Sozialkriminalität (engl: social crime) bezeichnet den Missbrauch staatlicher Wohlfahrts- oder Sozialleistungen, analog zur Wirtschaftskriminalität, insoweit diese den Steuer- oder Subventionsmissbrauch umfasst. Die Sozialkriminalität ist ein Phänomen, das in allen Industrieländern auftritt und an das Vorhandensein komplexer staatlicher Wohlfahrtsleistungen gebunden ist.
Sozialkunde Sozialkunde ist der Name eines Schulfaches an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in einigen Bundesländern (z. B.
Soziallastenausgleich Der Soziallastenausgleich ist ein finanzieller Ausgleich zwischen Bund, Ländern und Kommunen, der dazu dienen soll, die auf verschiedenen Ebenen unterschiedlich anfallenden Kosten der sozialen Sicherung mit dem wiederum auf den unterschiedlichen Ebenen getrennt erhobenen Steuern zu decken ohne dass einzelne Ebenen oder Regionen strukturell benachteiligt werden.
Sozialleistung Unter dem Begriff Sozialleistung versteht man die Dienst-, Geld- und Sachleistungen eines Gemeinwesens, die zur Sicherung oder Verwirklichung der Grundbedürfnisse des menschlichen Daseins aufgebracht werden. Die jeweilige Definition von Leistungen und Grundbedürfnissen ist abhängig von den Wertvorstellungen des jeweiligen Gemeinwesens und obliegt darüberhinaus einem ständigen Wandel.
Sozialleistungsträger Sozialleistungsträger sind Institutionen und Stellen, die Leistungen der sozialen Sicherheit erbringen.
Sozialliberale Koalition Unter einer Sozialliberalen Koalition versteht man in Deutschland eine Regierungskoalition zwischen der SPD und der FDP.
Sozialliberale Partei Die Sozialliberale Partei (Kurz: SLP) war eine politische Kleinpartei in Deutschland, die 1998 in Mecklenburg-Vorpommern von ehemaligen SPD-Mitgliedern aus Protest gegen die dortige rot-rote Koalition gegründet wurde. Bei der dortigen Landtagswahl am 22.
Sozialmanagement Sozialmanagement ist das Management von Organisationen/ Unternehmen der Sozialwirtschaft und Non-Profit- Bereichen, z.B.
Sozialmedizin Aufgabe der Sozialmedizin besteht darin, auf Grund eingeholter und selbst erhobener medizinischer Befunde Aussagen über sozialrechtliche (insbesondere kostenrelevante) Aussagen zu treffen.
Sozialparasitismus Als Sozialparasitismus bezeichnet man in der Biologie eine besondere Form des Parasitismus. Sozialparasitismus ist die Beziehung zwischen zwei Tierarten, wenn sich eine eusoziale Art mit steriler Arbeiterkaste (oder eine Art, die ihre Arbeiterkaste sekundär verloren hat) das Sozialsystem anderer, ebenfalls eusozialer Arten zunutze macht.

Die Informationen wurden von Wikipedia übernommen, einer offenen Enzyklopädie in welche Freiwillige ihre Beiträge beisteuern.

Die Texte sind unter den Bedingungen der GNU Free Documentation License zugänglich.

Encyklopedie (cz) Encyklopédia (sk) Encyclopedia (en)


de