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Selbstauskunft Der Begriff der Selbstauskunft wird in verschiedenen Bereichen etwas unterschiedlich verstanden. Immer geht es jedoch darum, über die eigene Person oder Firma Auskünfte an einen Dritten zu geben.
Selbstauslöser Ein Selbstauslöser gehört zur Ausrüstung vieler Fotoapparate. Wenn man den Selbstauslöser betätigt, löst er die Kamera erst nach Ablauf einer fest eingestellten oder variablen Zeit aus.
Selbstausschaltung des Parlaments "Selbstausschaltung des Parlaments" ist die vom damaligen österreichischen Bundeskanzler, dem christlichsozialen Engelbert Dollfuß, geprägte Bezeichnung für die am 4. März 1933 erfolgte Auflösung des Österreichischen Nationalrates.
Selbstähnlichkeit Selbstähnlichkeit ist die Eigenschaft von Gegenständen, Körpern, Mengen oder geometrischen Objekten, in größeren Maßstäben, d.h.
Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) ist eine lutherische Freikirche. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Hannover.
Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche in Hessen Die Selbständige evangelisch-lutherische Kirche in Hessen war eine 1877 von einigen Pfarrern und Gemeinden im damaligen Großherzogtum Hessen (Darmstadt) gegründete lutherische Freikirche. Die Glieder dieser Freikirche lehnten die Einführung der seinerzeit einzuführenden unierten Verfassung der hessischen Landeskirche ab.
Selbständige Vertiefungsarbeit Die SVA (Selbstständige Vertiefungsarbeit) ist eine grosse Abschlussarbeit der meisten Berufsschulen in der Schweiz.
Selbständiges Beweisverfahren Das selbständige Beweisverfahren (früher: Beweissicherungsverfahren) ist im deutschen Zivilprozess ein gerichtliches Verfahren, welches dem eigentlichen Zivilprozess, dem Hauptsacheverfahren, durch einen entsprechenden Antrag vorgeschaltet werden kann, um in Fällen mit einer gewissen Eilbedürftigkeit eine Beweissicherung zu gewährleisten, wenn hieran ein rechtliches Interesse besteht. Grund ist die unter Umständen lange Verfahrensdauer, die den Verlust von Beweismitteln besorgen lässt.
Selbstbedienung Der Begriff Selbstbedienung (auch SB abgekürzt) bezeichnet eine Erscheinung im Dienstleistungsgewerbe, bei der die Bedienung, die früher durch Personal ausgeführt wurde, zwecks Kostenreduktion oder besserer Verfügbarkeit ganz oder teilweise vom Kunden selbst auszuführen ist. Dabei kommen auch bevorzugt Automaten zum Einsatz.
Selbstbedienungs-Fleischtheke Eine Selbstbedienungs-Fleischtheke ist ein marketingorientiertes Kühlregal, das im Lebensmitteleinzelhandel benutzt wird, um dem Kunden im Wege der Selbstbedienung zu ermöglichen, Fleisch- und Wurstwaren zwecks späterer Bezahlung an der Kasse auszuwählen.
Selbstbedienungsrestaurant Ein Selbstbedienungsrestaurant (auch Selbstbedienungsgaststätte, Selbstbedienungsimbiss) ist ein Restaurant, bei dem sich die Gäste im Unterschied zu einem Schnellrestaurant die Speisen selbst an einer langen Theke zusammenstellen.
Selbstbedienungsterminal Ein Selbstbedienungsterminal (SBT) ist ein Gerät, an dem ein Kunde Dienstleistungen in Anspruch nehmen kann.
Selbstbefassungsrecht Das Selbstbefassungsrecht beschreibt das Recht eines Parlamentarischen Ausschusses, sich innerhalb des jeweiligen Zuständigkeitsbereiches aus eigener Initiative mit einem Sachverhalt zu beschäftigen und dem Parlament die erarbeiteten Vorschläge zu unterbreiten.
Selbstbeobachtung Die Selbstbeobachtung, auch Introspektion genannt, bezeichnet die Beobachtung und Analyse des eigenen Erlebens und Verhaltens und ist für die unmittelbare Erlebensforschung unentbehrlich, erfordert aber eine Subjekt-Objekt-Spaltung, die sich selbst phänomenverändernd auswirken kann.
Selbstbestäubung Der Begriff Selbstbestäubung bedeutet, dass eine Pflanze von ihrem eigenen Pollen bestäubt wird. Voraussetzung dafür ist, dass es sich um eine einhäusige Pflanze handelt, also dass das Individuum männliche und weibliche oder dass es zwittrige Blüten ausbildet.
Selbstbestimmung Selbstbestimmung (f; Adjektiv: selbstbestimmt) bedeutet soviel wie Autonomie, umfasst Selbstverantwortung und Selbststeuerung. Sie ist das Gegenteil von Fremdbestimmung.
Selbstbestimmungsrecht Das Selbstbestimmungsrecht ist ein zentraler Gedanke der Menschenrechte. Jeder Mensch und jede Gruppe hat demnach das Recht seine eigenen Angelegenheiten frei und ohne die Einmischung von anderen – insbesondere von staatlichen Stellen – zu regeln.
Selbstbestimmungsrecht der Völker Bei dem Selbstbestimmungsrecht der Völker, das im 20. Jahrhundert maßgeblich durch den amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson ins Gespräch gebracht wurde, geht es um einen völkerrechtlichen Rechtssatz, demzufolge jedes Volk das Recht hat, frei, also unabhängig von ausländischen Einflüssen, über seinen politischen Status, seine Staats- und Regierungsform und seine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung zu entscheiden.
Selbstbestimmungstheorie Die Selbstbestimmungstheorie von Deci & Ryan (engl. Self-determination theory) ist eine humanistische allgemeine Motivations- und Persönlichkeits-Theorie (Deci & Ryan, 1985; 2000).
Selbstbeteiligung Unter Selbstbeteiligung, Selbstbehalt, Kostenbeteiligung oder Zuzahlung versteht man im Versicherungswesen den Anteil, den der Versicherungsnehmer im Versicherungsfall selbst zu tragen hat (entweder jährlich oder pro Schadensfall). Er wird als absoluter und/oder prozentualer Anteil gesetzlich festgelegt oder vertraglich vereinbart.
Selbstbewusstsein Selbstbewusstsein ist ein Begriff, der in mehreren Fachdisziplinen verwendet wird. Nach allgemeiner Auffassung ist dieser Begriff zuerst in der Philosophie definiert worden.
Selbstbildnis Ein Selbstbildnis oder Selbstporträt ist eine Selbstdarstellung der Physiognomie eines bildenden Künstlers mit den Mitteln der Malerei, Grafik, Plastik oder Photographie.
Selbstbildung Selbstbildung ist ein pädagogisches Konzept zur Gestaltung des lebenslangen und -begleitenden Lernens im Sinne eines Sich bildens und einer sinnvollen Lebensführung. Es handelt sich um den personalen Aspekt der menschlichen Bildung und somit um das Herz aller Bildung.
Selbstbindung der Verwaltung Die Selbstbindung der Verwaltung ist eine Rechtsfigur des Verwaltungsrechts und bezeichnet die Bindung einer Verwaltungsbehörde durch eigenes, früheres Handeln.
Selbstdarsteller Als Selbstdarsteller kann gelten, wer sich selbst und sein Eigeninteresse in anstößiger Weise dort in den Vordergrund stellt, wo das Wahrnehmen einer sozialen Mitverpflichtung oder die Teilhabe an einem von Teamgeist getragenen Vorhaben besonders gefragt sind. Zu ihnen gehören hauptsächlich Menschen, die aufgrund ihrer besonderen Persönlichkeit einseitig auf Imagegewinn aus sind und solche, die bei jeder sich bietenden Gelegenheit den geschäftlichen Vorteil im Auge haben.
Selbstdarstellung (Sozialpsychologie) Selbstdarstellung bezeichnet in der Sozialpsychologie all jene Prozesse, durch die Menschen zu beeinflussen versuchen, was andere über sie denken und was sie selbst über sich denken.
Selbstdatenschutz Selbstdatenschutz bedeutet, die Gefahren hinsichtlich Datenschutz und Datensicherheit kennenzulernen und selbst aktiv Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Selbstdenunziation Die Selbstdenunziation beschreibt einen Vorgang, bei dem sich Personen selbst einer Verfehlung oder eines Verbrechens bezichtigen.
Selbstdisziplin Selbstdisziplin bezeichnet die Fähigkeit, zugunsten einer ethischen, religiösen oder rationalen Richtlinie körperliche und emotionale Bedürfnisse zu unterdrücken. Auch kann eine dieser Richtlinien als unangenehm empfunden und mit Hilfe der Selbstdisziplin durchgehalten werden.
Selbstdoppler Selbstdoppler ist eine Wurftechnik aus dem Wasserball. Der Spieler hebt den Ball, während er sich in der Schwimmbewegung befindet, mit der einen Hand etwa 10 - 20 cm aus dem Wasser.
Selbsteigentum Selbsteigentum ist ein historischer Begriff aus der libertären Theorie und bezeichnet die Überzeugung, dass jeder Mensch allein über seinen Körper und seine Lebensweise bestimmen darf. Oft bezeichnet das Wort darüber hinaus die Überzeugung, dass jedem die Früchte seiner eigenen Arbeit zustehen (sofern er sie nicht vertraglich anderen zur Verfügung stellt).
Selbstentladung Selbstentladung bezeichnet von selbst ablaufenden Vorgänge, die dazu führen, dass sich Batterien und Akkumulatoren mehr oder weniger schnell entladen, auch wenn kein Verbraucher (Verbrauchsmittel) angeschlossen ist. Die Geschwindigkeit der Selbstentladung bestimmt, welcher Anteil der ursprünglich gespeicherten Ladungsmenge (Kapazität) nach Lagerung noch nutzbar ist.
Selbstentsorger Als Selbstentsorger bezeichnet man Hersteller und Vertreiber von Verkaufsverpackungen (§ 3 Abs. 1 Nr.
Selbstentzündung Als Selbstentzündung bezeichnet man ein Ereignis, bei dem ein Material ohne offensichtliche äußere Einflüsse entzündet wird, sobald die Selbstentzündungstemperatur erreicht worden ist.
Selbstentzündungstemperatur Die Selbstentzündungstemperatur ist die Temperatur, bei der sich ein brennbares Material (Gase, Feststoffe, Flüssigkeiten) ausschließlich aufgrund seiner Erhitzung, also ohne Zündquelle, bei Vorhandensein von Sauerstoff selbst entzündet. Sie ist bei jedem Stoff unterschiedlich hoch und ggf.
Selbsterfahrung Der Begriff Selbsterfahrung ist einerseits ein populärwissenschaftlich, psychologischer Ausdruck für das Kennenlernen und Reflektieren über das Erleben und Agieren der eigenen Person (Selbst) - auch z.B.
Selbsterfüllende Prophezeiung Die Selbsterfüllende Prophezeiung ist eine Vorhersage, die sich erfüllt, nur weil sie vorhergesagt bzw. erwartet wurde.
Selbsterhaltung Unter Selbsterhaltung versteht man ein biologisches Prinzip, das es Lebewesen aufgrund innerer Veranlagungen (Instinkte und Reaktionsmechanismen) oder bewusster Entscheidung ermöglicht, sich als Individuum und hierdurch letztlich als Population und Art am Leben zu halten. Als Anzeichen für diesen Mechanismus gelten einerseits die individuelle Vermeidung von Schmerz und anderem körperlichen Schaden, andererseits aber auch das Stillen aller Grundbedürfnisse wie Durst und Hunger sowie die Befriedigung des Sexualtriebs.
Selbsterhaltungsrecht Das Selbsterhaltungsrecht ist das Recht eines jeden Menschen sein Leben zu erhalten. Nach Thomas Hobbes und John Locke ist es das erste Menschenrecht, auch wenn der Begriff "Menschenrecht" zu ihrer Zeit noch nicht so existierte.
Selbstevaluation Selbstevaluation ist ein spezifischer Ansatz der Evaluation mit fließenden Übergängen zum Qualitätsmanagement. Kennzeichnend ist, dass die Evaluation nicht wie im Falle der Fremdevaluation durch externe Evaluationsexperten durchgeführt wird, sondern durch jene Personen ("Praktiker"), die im Praxisfeld für die Konzeption und/oder Durchführung des Evaluationsgegenstands verantwortlich sind.
Selbstextrahierendes Archiv Ein Selbstextrahierendes Archiv (auch SFX-Archiv, von englisch self extracting) ist ein Dateiarchiv, welches als ausführbare Datei ausgelegt ist. Ein solches Archiv kann ohne Datenkompressionsprogramm extrahiert werden.
Selbstfahrende Arbeitsmaschine Selbstfahrende Arbeitsmaschinen (sfAM) sind KFZ mit technischen Anlagen oder Geräten, die im öffentlichen Verkehr bewegt werden, wobei der Hauptzweck der Einsatz der fest mit dem Fahrzeug verbundenen Maschine liegt und die vom Bundesverkehrsministerium als solche anerkannt (DA zum § 18 Abs. 2 StVZO) sind.
Selbstfahrlafette Eine Selbstfahrlafette ist ein Militär-Fahrzeug, um Artilleriegeschütze zu mobilisieren und unabhängig von ziehenden Einheiten (Pferde, Maultiere, Lastkraftwagen oder Zugmaschinen) zu machen. Dazu wurden die Kanonen auf ein zumeist mit Kettenantrieb ausgestattes Chassis angebracht.
Selbstfahrlafette L/61 1939 sollte die 12,8 cm Flak zu einer Panzerabwehrwaffe abgewandelt werden. Doch scheiterte dies vorerst an einem geeigneten Träger.
Selbstfindung Selbstfindung ist ein Begriff aus der Entwicklungspsychologie. Er beschreibt einen in der Pubertät beginnenden Prozess, durch den ein Mensch versucht, sich in seinen Eigenheiten und Zielen zu definieren, vor allem in Abgrenzung von der Gesellschaft und ihren Einflüssen.
Selbstgefährdendes Verhalten Unter selbstgefährdendem Verhalten versteht man Handlungen, die bewusst oder unbewusst eine Schädigung der eigenen Gesundheit verursachen könnten. Diese Schädigung kann sowohl physisch als auch psychisch sein.
Selbstgesteuertes Lernen Der Begriff Selbstbestimmtes Lernen wird in der pädagogischen Psychologie uneinheitlich definiert: er subsumiert verschiedene Lehr- und Lernmethoden der Schulpädagogik, der Erwachsenenbildung und der Berufspädagogik (Personalentwicklung). Hiermit wird der Begriff z.
Selbsthakmontage Bei der Selbsthakmontage handelt es sich um eine Montage, die bei der Karpfenangelei eingesetzt wird. Diese Montage besteht aus einem Silikonschlauch, der ca.
Selbsthaltefunktion Unter Selbsthaltefunktion versteht man in der Steuerungstechnik das selbstständige Halten eines Zustandes oder einer Schaltstellung mit Hilfe eines elektrischen, elektronischen oder pneumatischen Bauteils.
Selbsthaltung Unter der Selbsthaltung eines elektromagnetischen Schalters wie Schütz respektive Relais wird die (Selbst-)Erhaltung des Spulenstromkreises verstanden. Dieses wird dadurch erreicht, indem ein Schließerkontakt des Schütz parallel zu einem Taster und anschließend die Antriebsspule in Reihe zu den Schaltern geschaltet wird.
Selbstheilungskraft Als Selbstheilungskraft bezeichnet man die Fähigkeit des (menschlichen) Körpers, sowohl äußere als auch innere Verletzungen bzw. Krankheiten auch ohne medizinische Therapie zu heilen.
Selbsthemmung Selbsthemmung beschreibt in der Mechanik den durch Reibung verursachten Widerstand gegen ein Verrutschen oder ein Verdrehen zweier aneinander liegenden Körper. Sobald die Haftreibung überschritten ist, sind die Körper nicht mehr selbsthemmend.
Selbsthilfe (Recht) Die Selbsthilfe stellt im deutschen Rechtssystem eine Ausnahme zu dem Grundsatz dar, dass die Realisierung privater Ansprüche an staatliche Machtmittel geknüpft ist (Gewaltmonopol des Staates). Die Selbsthilfe ist ein Rechtfertigungsgrund, führt also zur Rechtmäßigkeit der privaten Rechtsdurchsetzung, sodass weder strafrechtliche noch zivilrechtliche Sanktionen erfolgen.
Selbsthilfegruppe Selbsthilfegruppen sind selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Menschen, die das gleiche Problem haben und selbst etwas dagegen unternehmen möchten. Eine Selbsthilfegruppe braucht keine spezielle Organisationsform.
Selbsthilfeverkauf Als Selbsthilfeverkauf bezeichnet man die Veräußerung geschuldeter beweglicher Sachen durch den Schuldner.
Selbstimmunisierung Versuche, ein bestimmtes weltanschauliches System im Ganzen oder in Teilen argumentativ unangreifbar zu machen und ihm ewige Gültigkeit zuzusprechen, nennt man Selbstimmunisierung.
Selbstinkompatibilität bei Pflanzen Das Selbstinkompatibilitätssystem bei Pflanzen bezeichnet Strategien von Samenpflanzen, die in Blüten nach erfolgter Bestäubung die Befruchtung durch eigene Pollen (Autogamie) oder genetisch ähnliche Pollen verhindern. Bei Selbstbefruchtung kann es passieren, dass vorher verdeckte (heterozygot rezessive) negative Eigenschaften plötzlich zum Vorschein kommen und die Nachkommen dadurch benachteiligt sind.
Selbstinkompatibilitätssystem Als Selbstinkompatibilitätssystem bezeichnet man Mechanismen von Lebewesen, deren Nutzen darin besteht, die Bildung von Nachkommen aus Selbstbefruchtung aktiv zu verhindern.
Selbstjustiz Selbstjustiz bezeichnet das außergesetzliche Vorgehen von nicht Berufenen (meist Betroffenen) gegen eine Straftat oder sonst als rechtswidrig oder ungerecht empfundene Handlung. Die Selbstjustiz widersetzt sich dem Gewaltmonopol des Staates und ist in diesem Rahmen strafbar.
Selbstkategorisierungstheorie Eine Weiterentwicklung der Theorie der sozialen Identität stellt die von Turner, Hogg, Oakes, Reicher und Wetherell (1987) vorgestellte Selbstkategorisierungs-Theorie dar. Sie wurde 1987 unter dem Titel "Rediscovering the social group.
Selbstkenntnis Selbstkenntnis oder Mirror self-recognition (MSR) ist die Fähigkeit eines Lebewesens, sich selbst im Spiegel zu erkennen. Diese Fähigkeit gilt als Indiz dafür, dass das Lebewesen sich seiner selbst bewusst ist, das eigene Wesen also von dem anderer Artgenossen abgrenzen kann.
Selbstkonfiguration Die Selbstkonfiguration ist der Vorgang, durch den ein System sich einer neuen, vorher unbekannten, Situation anpasst. Die automatische Einstellung der Blende einer Kamera ist eine Selbstkonfiguration.
Selbstkonfigurierendes System Bei Selbstkonfigurierenden Systemen handelt es sich um digitale Elektronik, die sich bei Bedarf oder aufgrund eines Programmes in ihrer logischen Funktionsweise (Schaltung) verändert.
Selbstkontrolle Der Begriff Selbstkontrolle bezeichnet die Einflussnahme höherer Prozesse auf das Selbst, oder aber auch sich gegenseitig kontrollierende Mechanismen innerhalb von biologischen oder sozialen Netzwerken (siehe Selbstorganisation).
Selbstkontrolle der Illustrierten Die Selbstkontrolle der Illustrierten (gegründet 1957) war ein Arbeitskreis, bestehend aus Verlegern und Chefredakteuren deutscher Illustriertenzeitschriften (u. a.
Selbstkonzept Das Selbstkonzept umfasst die Wahrnehmung der und das Wissen um die eigene Person. Dazu gehört das Wissen über persönliche Eigenschaften, Vorlieben, Gefühle und Verhalten.
Selbstkosten Selbstkosten sind die Summe aller durch den Leistungsprozess eines Betriebes entstandenen Kosten für einen Kostenträger (Produkt Erzeugnis). Sie enthalten somit die Material-, Fertigungs-, Entwicklungs-, Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten.
Selbstkritik Selbstkritik bezeichnet eine Kritik die sich auf die eigene Person bzw. von ihr ausgeführte Handlungen oder Eigenschaften bezieht.
Selbstkrönung Als Selbstkrönung wird eine Krönung eines in der Regel weltlichen Machthabers bezeichnet, wenn sie durch den zu Krönenden selbst und nicht z.B.
Selbstladebüchse SR1 Die Selbstladebüchse SR1 des Jagd- und Sportwaffenherstellers Merkel ist eine halbautomatische Jagdwaffe der neueren Generation. Die Technik ist sehr nah mit der des aktuellen Sturmgewehrs G36 der Bundeswehr verwand.
Selbstlader Als Selbstlader wird allgemein eine Schusswaffe bezeichnet, bei der ein Teil der beim Schuss frei werdenden Energie dazu genutzt wird, die Waffe erneut schussfertig zu machen.
Selbstleuchtendes Nummernschild Selbstleuchtende Nummernschilder (Abk. „SLN“, auch „selbstleuchtendes Kennzeichen“ oder „selbstleuchtendes Kennzeichenschild“ genannt) sind Kfz-Kennzeichen, die bei Dunkelheit nicht von einer externen Lichtquelle angeleuchtet werden müssen, um lesbar zu bleiben, sondern selbst Licht abstrahlen.
Selbstliebe Selbstliebe bezeichnet die vollkommene Annahme seiner selbst. Selbstliebe wird von Denkern wie Erich Fromm oder Osho auch als die Grundlage für die Liebe zu anderen gesehen.
Selbstmanagement Selbstmanagement [] umfasst Fähigkeiten, Fertigkeiten und Techniken, die Zielfindung, Planung, effektives Handeln sowie das Zeitmanagement einer Person betreffen.
Selbstmanagement-Therapie Die Selbstmanagement-Therapie ist eine Methode der Verhaltenstherapie, begründet von Frederick Kanfer. Im amerikanischen Sprachraum wird der Begriff self-management benutzt.
Selbstmarketing Als Selbstmarketing, Self Marketing oder Ego-Marketing werden alle Ansätze der systematischen und bewussten Selbstvermarktung bezeichnet. Dies erfolgt durch die selbstkritische Übertragung der Erkenntnisse des Marketing für Sach- oder Dienstleistungen auf die eigene Person.
Selbstmedikation Als Selbstmedikation wird eine Behandlung von Krankheiten oder Symptomen durch Medikamente bezeichnet, ohne dass vorab mit einem Arzt Rücksprache gehalten wurde. Besonders häufig ist diese Form der Medikation bei so genannten "Alltagsbeschwerden", etwa Kopfschmerzen, Durchfall, Erkältungsbeschwerden oder Übelkeit.
Selbstmitleid Unter Selbstmitleid wird ein Verhalten verstanden, auf Missgeschicke, eigenes Versagen und Unfähigkeit negativ zu reagieren (im extrem: „alles hat sich gegen mich verschworen“). Mangelnde Selbstkritik und die Weigerung, übergeordnete Gesichtspunkte einschließlich der Häufung von ungünstigen Zufällen nüchtern einzubeziehen, kommen hinzu.
Selbstmodifizierender Code Mit der Bezeichnung Selbstmodifizierender Code (engl: Self Modifying Code) wird ein Abschnitt eines Computerprogramms bezeichnet, das zur Lösung der Programmaufgabe Teile des eigenen Programmcodes während der Ausführung gezielt verändert. Unter der Bezeichnung "freier Rechenplan" hatte schon Konrad Zuse selbstmodifizierenden Code als Möglichkeit in die von ihm entworfene Programmiersprache Plankalkül aufgenommen.
Selbstmordattentat Ein Selbstmordattentat ist ein Mordanschlag auf einen oder mehrere Menschen, wobei der Verlust des eigenen Lebens planmäßig in Kauf genommen wird. In seiner modernen Form, die sich beginnend in den 1970er Jahren, vor allem jedoch seit 1982 entwickelte, wird es zunehmend zum Merkmal des islamistischen Terrors.
Selbstmördertür Als Selbstmördertüren bezeichnet man Fahrzeugtüren, die nicht wie heute üblich vorne, sondern hinten angeschlagen sind. Diese Bauart ist wegen des größeren Platzangebots beim Ein- und Aussteigen (Freihalten des Trittbereichs neben dem Auto und griffgünstigere Lage der Türöffner) in der Regel bequemer.
Selbstopfer Der Begriff Selbstopfer bezeichnet ein deutsches Militärprojekt, das während der Endphase des Zweiten Weltkrieges zur Entwicklung einer von einem Piloten gesteuerten „intelligenten Waffe“, die für Angriffe auf strategische Ziele wie Brücken und Kommandozentralen vorgesehen war. Es sollten jedoch auch Flugzeuge in gegnerische Bomberpulks gelenkt und dort zur Explosion gebracht werden.
Selbstorganisation Als Selbstorganisation wird hauptsächlich in der Systemtheorie eine Form der Systementwicklung bezeichnet, bei der die formgebenden gestaltenden und beschränkenden Einflüsse von den Elementen des sich organisierenden Systems selbst ausgehen. Weniger abstrakt gilt im politischen Gebrauch des Begriffes die Gestaltung des Lebens an sich nach nicht festen, von anderen bestimmten Regeln und ähnelt daher dem Autonomiebegriff.
Selbstorganisation in Schule und Unterricht Selbstorganisation stellt heute einen Leitbegriff für die Unterrichtsgestaltung dar. Die Schüler sollen durch selbstgesteuertes bzw.
Selbstorganisierende Karte Als Selbstorganisierende Karten, Kohonenkarten oder Kohonennetze (nach Teuvo Kohonen) bezeichnet man eine Art von künstlichen neuronalen Netzen. Sie sind als unüberwachtes Lernverfahren ein leistungsfähiges Werkzeug der Datenschürfung (data mining), ihr Funktionsprinzip beruht auf der biologischen Erkenntnis, dass viele Strukturen im Gehirn eine lineare oder planare Topologie aufweisen.
Selbstorganisierende Malerei Unter selbstorganisierender Malerei lassen sich alle Maltechniken zusammenfassen, die zur Musterbildung physikalische bzw. chemische Eigenschaften der verwendeten Materialien einsetzen.
Selbstorganisierte Kritikalität Selbstorganisierte Kritikalität (auch manchmal ~ Kritizität), besser bekannt als self-organized criticality (SOC) ist eine Theorie, die die Annahme vertritt, dass jedes offene oder dissipative System kritisches skaleninvariantes Verhalten zeigt, analog zu einem Phasenübergang zweiter Ordnung in statischen Systemen. Im Gegensatz zum statischen Fall erreichen diese Systeme allerdings Kritikalität durch Selbstorganisation, ohne dass ein Parameter wie z.
Selbstpflege Die Theorie der Selbstpflege wurde von Dorothea Orem entwickelt und erprobt. Im Jahre 1971 veröffentlichte sie das Buch "nursing concepts of practice" und stellte darin diese Theorie der Öffentlichkeit vor.
Selbstporträt mit Skelett Das Selbstporträt mit Skelett ist ein Gemälde des deutschen Malers Lovis Corinth. Das Bild wurde vom Künstler 1896 in München gemalt und fertiggestellt, heute hängt es in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München.
Selbstreferenzialität Die Selbstreferenzialität ist ein Begriff aus der Systemtheorie in der Kommunikationswissenschaft, der beschreibt, wie ein Symbol auf sich selbst Bezug nimmt.
Selbstregulation Der Begriff Selbstregulation hat in verschiedenen theoretischen und praktischen Zusammenhängen eine unterschiedliche Bedeutung.
Selbstregulation (Psychologie) In der Psychologie bezeichnet man mit dem Begriff Selbstregulation diejenigen bewussten und unbewussten psychischen Vorgänge, mit denen Menschen ihre Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse und Handlungen steuern. Selbstregulation umfasst u.
Selbstreguliertes Lernen Selbstreguliertes Lernen ist eine Form des Lernens, bei der die Person in Abhängigkeit von der Art ihrer Lernmotivation selbstbestimmt eine oder mehrere Steuerungsmaßnahmen (kognitiver, metakognitiver, volitionaler oder verhaltensmäßiger Art) ergreift und den Fortgang des Lernprozesses selbst überwacht (Schiefele & Pekrun, 1996, S.258)
Selbstreinigung Als Selbstreinigung bezeichnet man allgemein die Fähigkeit eines Gegenstandes oder Systems, sich eigenständig und insbesondere ohne äußeren Eingriff von Verschmutzungen bzw. von spezifizierten Stoffeinträgen befreien zu können.
Selbstreplikation Selbstreplikation bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, sich ohne äußere Hilfe zu vervielfältigen. Das bedeutet, dass alle nötigen Komponenten (u.
Selbstrettung Die Selbstrettung ist das Vermögen, sich selbst aus Gefahrensituationen zu befreien. Vorbeugend gehört dazu auch Wissen, wie man Gefahrensituationen verhindert.
Selbstrückstellende Sicherung Eine selbstrückstellende Sicherung ist eine elektrische Sicherung, die sich nach einem Kurzschluss von selbst wieder zurücksetzt, sobald kein elektrischer Strom mehr hindurchfließt und die somit mehrmals verwendbar ist.
Selbstselektivität Von Selbstselektivität spricht man in der Meinungsforschung, wenn die im Rahmen einer Stichprobe befragten Personen nicht durch ein Institut selektiert werden, sondern von selbst hervortreten und sich für die Befragung melden.
Selbstschussanlage Eine Selbstschussanlage ist eine Splittermine. Sie dient dazu, ein mobiles Objekt, meist einen Menschen, automatisiert am Betreten oder Durchqueren eines bestimmten Gebietes zu hindern.
Selbstsicherheitstraining Das Selbstsicherheitstraining oder auch Soziales Kompetenztraining (SKT), englisch Assertiveness Training Program (ATP) ist eine Methode der Verhaltenstherapie zur Verbesserung sozialer Kompetenzen und zwischenmenschlicher Interaktion. Es wird sowohl in interaktionsorientierten Gruppensettings als auch in Einzelkontakten geübt, z.

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