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Wirtschaft Japans Japan ist eine industrialisierte, freie Marktwirtschaft. Einige Elemente weisen immer noch auf Japans Vergangenheit als gelenkte Volkswirtschaft hin, in den letzten Jahren wurde allerdings zunehmend dereguliert und privatisiert, ein weiterer großer Schritt steht mit der Privatisierung der Japanischen Post an.
Wirtschaft Nordkoreas Die stagnierende Wirtschaft Nordkoreas und der Zusammenbruch von Handelsbeziehungen mit dem früheren Ostblock, insbesondere nach dem Sturz der kommunistischen Regierungen in Osteuropa und dem Zerfall der Sowjetunion, haben die nordkoreanische Regierung in Pjöngjang vor schwierige strategische Entscheidungen gestellt. Andere Planwirtschaften haben sich in ähnlichen Situationen für Reformen der nationalen Wirtschaft und die Liberalisierung des Handels entschieden.
Wirtschaft Perus Während der zwölfjährigen Militärdiktatur von 1968 bis 1980 musste die Wirtschaft mehrere Reformversuche über sich ergehen lassen. Durch die unprofessionelle Durchführung und Korruption führten diese Versuche zum allmählichen Ruin des Landes.
Wirtschaft Sloweniens Slowenien besitzt eine gemischte Wirtschaft die sich zum einen auf die lokalen (alpinen) Traditionen des Handwerks und der Landwirtschaft beziehen, zum anderen teils moderne Dienstleistungen abdecken. Slowenien ist mit knapp zwei Millionen Einwohnern zwar ein kleines Land, wirtschaftlich aber sehr gesund.
Wirtschaft Somalias Die Wirtschaft Somalias nimmt insofern eine Sonderstellung ein, als sie seit dem Ausbruch des somalischen Bürgerkrieges 1991 bis zumindest 2000 im einzigen Staat der Welt ohne Regierung existierte. Die Bürgerkriegssituation erschwert auch die Erhebung zuverlässiger Wirtschaftsdaten.
Wirtschaft Sudans Die Wirtschaft Sudans ist durch die Landwirtschaft geprägt. Aber durch die Ende der 1980er Jahre begonnene Erdölförderung, die seit dem Friedensschluß 2005 zwischen der Regierung in Khartum und Sudanesische Volksbefreiungsarmee (SPLA) ständig erweitert wird, fließen Sudan Mittel zur Entwicklung der anderen Sektoren zu.
Wirtschaft Südafrikas In den Siedlungsgebieten der Weißen und nahe der Metropolen hat sich Südafrika zu einer Industrienation entwickelt.
Wirtschaft und Gesellschaft Wirtschaft und Gesellschaft (abgekürzt oft WuG) ist ein soziologisches Werk Max Webers und wurde 1922 postum von seiner Frau Marianne veröffentlicht. Es zählt neben Webers Werk Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus von 1904 zu den international wichtigsten Werken der Soziologie und stellt eine wichtige Grundlage für Wirtschafts-, Religions-, Rechts-, politische, Herrschafts-, Verwaltungs- und Stadtsoziologie dar.
Wirtschaft/Politik Wirtschaft/Politik ist an den allgemeinbildenden Schulen in Schleswig-Holstein als eigenständiges Schulfach verankert.
Wirtschaftende Verwaltung Die wirtschaftende Verwaltung umfasst vor allem das Verwalten der Einnahmen und Ausgaben der öffentlichen Hand unter wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten. Sie ist dabei an den geltenden Rechtsvorschschriften streng gebunden, es spielen dabei aber auch Zweckmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit, Effektivität und Ertrag ein bestimmende Rolle.
Wirtschaftliche Betrachtung Die wirtschaftliche Betrachtungsweise ist notwendig, wenn es einen Konflikt zwischen der juristischen und der wirtschaftlichen Behandlung eines Sachverhalts gibt. In der internationalen Rechnungslegung wird dieser Sachverhalt als substance over form bezeichnet.
Wirtschaftliche Integration Unter wirtschaftlicher Integration werden Schritte verstanden, mit denen um zwei oder mehreren Teileinheiten (z. B.
Wirtschaftliche Situation gegen Ende der DDR Die DDR war bis zu ihrem Zusammenbruch im Jahre 1989 scheinbar wirtschaftlich gesund: Sie machte Exportgeschäfte, verfügte außerdem über Goldreserven im damaligen Wert von etwa 600 Millionen Valutamark (D-Mark) und hatte verfügbare Produktionskapazitäten und große RGW-Marktanteile insbesondere im Maschinenbau. Sie exportierte auch Rohstoffe in geringen Mengen.
Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb In Deutschland entsteht ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb (WGB), wenn eine gemeinnützige Organisation, welche von der Körperschaftsteuer befreit ist, Einnahmen erzielt, welche nicht durch den gemeinnützigen Zweck des Vereins gedeckt sind. Die Definition des WGB findet sich in der Abgabenordnung § 14.
Wirtschaftlicher Kooperationsrat Der Wirtschaftliche Kooperationsrat (englisch: Economic Cooperation Organization / ECO) wurde 1985 als Nachfolgeorganisation der Regional Cooperation for Development (RCD) gegründet.
Wirtschaftlichkeit Wirtschaftlichkeit ist ein allgemeines Maß für die Effizienz, bzw. für den rationalen Umgang mit knappen Ressourcen.
Wirtschaftlichkeitsprüfung Unter Wirtschaftlichkeitsprüfung versteht man die Überwachung ärztlicher (Handlungen des niedergelassenen Arztes) und ärztlich veranlasster Leistungen (Verordnungen) zwecks Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebotes(§ 12 SGB V) nach [§ 106 SGB V (Sozialgesetzbuch - Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung).]
Wirtschafts- und Rechtslehre Die Wirtschafts- und Rechtslehre ist ein Schulfach in Bayern. Sie vermittelt Kenntnisse aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaft und Rechtswissenschaft.
Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik Die Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik der Vereinten Nationen (englisch: United Nations Economic and Social Commission for Asia and the Pacific) ESCAP oder UNESCAP - ist eine Kommission der Vereinten Nationen für Ostasien und den Pazifik mit Sitz in Bangkok.
Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien Die Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien (engl. Economic and Social Commission for Western Asia, ESCWA oder UNESCWA) ist eine der fünf regionalen Kommissionen des Wirtschafts- und Sozialrates der Vereinten Nationen (ECOSOC).
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entstand 1961 mit der Eingliederung der 1918 gegründeten Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Nürnberg.
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut ist ein gewerkschaftsnahes Forschungsinstitut mit Sitz in Düsseldorf. Es geht zurück auf das 1946 gegründete Wirtschafts-Wissenschaftliche Institut (WWI) und wurde 1972 umbenannt.
Wirtschaftsakademie Bukarest Die Wirtschaftsakademie Bukarest (rumänisch: Academia de Studii Economice din Bucuresti) kurz ASE - ist eine staatliche wirtschaftswissenschaftliche Universität in der rumänischen Hauptstadt Bukarest mit insgesamt 49.000 Studenten und rund 2.
Wirtschaftsakademie Hamburg Die Wirtschaftsakademie Hamburg ist eine private, von der gewerblichen Wirtschaft der Stadt Hamburg getragene Einrichtung des tertiären Bildungsbereiches. Die Geschäftsführung liegt bei der Handelskammer Hamburg, Körperschaft öffentlichen Rechts und Selbstverwaltungsorganisation der Hamburger Wirtschaft.
Wirtschaftsakademie Kattowitz Die Wirtschaftsakademie Kattowitz (polnisch: Akademia Ekonomiczna w Katowicach) entstand 1936 in Kattowitz als eine private Hochschule „Wyższe Studium Nauk Społeczno-Gospodarczych“ (dt. Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften).
Wirtschaftsakademie Krakau Die Wirtschaftsakademie Krakau (polnisch Akademia Ekonomiczna w Krakowie) ist eine 1925 gegründete Wirtschaftshochschule in der polnischen Stadt Krakau mit vier Fakultäten. Rektor der Universität ist Prof.
Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein Die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Kiel ist die zentrale Aus- und Weiterbildungsstätte der IHK Schleswig-Holstein.
Wirtschaftsarabistik Wirtschaftsarabistik bzw. Angewandte Weltwirtschaftssprachen und Internationale Unternehmensführung/Arabisch ist einer von drei AWS-Studiengängen am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Bremen.
Wirtschaftsauskunftei Eine Wirtschaftsauskunftei ist ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen zum Zweck der Erteilung wirtschaftsrelevanter Daten über Privatpersonen und Unternehmen an Geschäftspartner.
Wirtschaftsausschuss Der Wirtschaftsausschuss (WA) ist in der Bundesrepublik Deutschland das Gremium laut Betriebsverfassung, das den Betriebsrat (BR) über wirtschaftliche Angelegenheiten regelmäßig informieren soll.
Wirtschaftsbrief Der Begriff Wirtschaftbriefe umschreibt alle - regelmäßig periodisch erscheinenden - Informationsangebote speziell für verantwortliche Personen aus der Wirtschaft. Kennzeichnend ist, dass Experten Fachbeiträge aus ihrem jeweiligen Themengebiet den Generalisten als Kompendium gesammelt anbieten.
Wirtschaftsdemokratie Als Wirtschaftsdemokratie werden verschiedene historische und zeitgenössische Konzepte bezeichnet, welche die Mitbestimmung und Beteiligung der Arbeitnehmer an wirtschaftlichen Prozessen anstreben.
Wirtschaftsdünger Als Wirtschaftsdünger werden organische Substanzen bezeichnet, welche in der Land- und Forstwirtschaft anfallen. Tierische Wirtschaftsdünger sind zum Beispiel Gülle, Jauche und Mist.
Wirtschaftseinheit Als Wirtschaftseinheit bezeichnet man eine wirtschaftlich aktive, in sich geschlossene und somit nach außen abgegrenzte organisatorische Einheit. Beispiele für Wirtschaftseinheiten sind Betriebe, Kommunen oder Haushalte.
Wirtschaftsethik Wirtschaftsethik ist ein interdisziplinärer Bereich aus Wirtschaftswissenschaft und der Philosophie Ethik, der sich mit der Frage auseinandersetzt, wie sich die ökonomische Rationalität mit der ethisch-praktischen Vernunft vermitteln lässt.
Wirtschaftsethnologie Die Wirtschaftsethnologie ist der Teilbereich der Ethnologie, der sich mit der ökonomischen Versorgung von Menschen und Gesellschaften mit Gütern und Leistungen befasst.
Wirtschaftsfilm Die Gattung Wirtschaftsfilm umfasst alle Filme, die einen wirtschaftlichen, gewerblichen, wirtschaftspolitischen und auch sozialpolitischen Zweck verfolgen.
Wirtschaftsflüchtling Als Wirtschaftsflüchtling bzw. Wohlstandsflüchtling wird ein Mensch bezeichnet, der in seinem Heimatland in exestentieller Not lebt und es verlässt, weil er in einem anderen Land bessere ökonomische Lebensbedingungen erwartet.
Wirtschaftsform Als Wirtschaftsform wird die Art und Weise charakterisiert, in der Waren oder Dienstleistungen produziert, gehandelt und verbraucht werden. Sie ergibt sich in den verschiedenen Staaten aus der unterschiedlichen Gewährung von Eigentums- und Freiheitsrechten und einer darauf aufbauenden Wirtschaftsgesetzgebung.
Wirtschaftsforschungsinstitut Ein Wirtschaftsforschungsinstitut ist eine Forschungseinrichtung, die aktuelle ökonomische Fragestellungen erforscht und aktiv publiziert. Von den ebenfalls auf Forschung ausgerichteten Universitäten grenzen sich Wirtschaftsforschungsinstitute durch ihre größere Forschungsintensität und ihre höhere Praxisnähe ab.
Wirtschaftsförderung Als Wirtschaftsförderung bezeichnet man die von öffentlichen Organen betriebenen Anstrengungen in Form von materieller Unterstützung, die Wirtschaft in einer bestimmten Region zu beleben. Bei erfolgreicher Förderung amortisieren sich die Fördermaßnahmen durch Beschäftigungszuwachs, Steuermehreinnahmen und Attraktivitätsgewinn des Standorts.
Wirtschaftsförderungsinstitut Das Wirtschaftsförderungsinstitut, abgekürzt WIFI, ist die größte berufliche Erwachsenenbildungsinstitution in Österreich mit einem Marktanteil von 20 Prozent. Pro Jahr werden rund 25.
Wirtschaftsfreiheit Die Wirtschaftsfreiheit ist in der Schweiz ein Grundrecht, also ein Abwehrrecht des einzelnen gegenüber den Staat, welches vor der Einschränkung jeder privatwirtschaftlichen Tätigkeit schützt. Der Eingriff in den Schutzbereich der Wirtschaftsfreiheit kann gerechtfertigt sein, sofern dieser Eingriff auf ein überwiegendes öffentliches Interesse gestützt wird, auf einer angemessenen gesetzlichen Grundlage beruht und dazu noch das geringstmögliche, erforderliche Ausmaß aufweist.
Wirtschaftsgeographie Die Wirtschaftsgeographie (auch: Wirtschaftsgeografie) ist der Zweig der Anthropogeographie, der die räumlichen Strukturen, Prozesse und Funktionsweisen von Wirtschaftsräumen untersucht. So erfasst, beschreibt und erklärt die Wirtschaftgeographie Zusammenhänge zwischen ökonomischen Aktivitäten und den umgebenden physischen und anthropogenen Geofaktoren (Klima, Wasser, Boden, Relief, Tiere und Vegetation bzw.
Wirtschaftsgeschichte Die Wirtschaftsgeschichte ist eine Brückendisziplin zwischen den Wirtschaftswissenschaften und der Geschichtswissenschaft. Sie untersucht die historische Wirtschaftsentwicklung in Zusammenhang mit anderen Kulturveränderungen.
Wirtschaftsgeschichte der Stadt Stolberg (Rheinland) Die Bergbau-, Wirtschafts- und Umweltgeschichte der Stadt Stolberg (Rheinland) ist eng mit dem Wirtschaftsraum „Aachener Revier“ und dem Eschweiler Bergbau verzahnt. Sie ist jedoch im Gegensatz zu diesem viel weniger von Steinkohle, sondern mehr von Erzabbau und Erzverarbeitung geprägt.
Wirtschaftsgeschichte Luxemburgs Die Veränderungen der luxemburgischen Wirtschaftsstruktur vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart können als radikaler und extrem schneller Wandel weg von der dominierenden Stahlindustrie (1975: 25% der Summe aller Wertschöpfungen, 2001: 2%) zur Dienstleistungsgesellschaft beschrieben werden.
Wirtschaftsgut (Steuerlehre) In der Steuerlehre bezeichnet der Begriff Wirtschaftgut Bewertungsobjekte, die das Betriebsvermögen bilden. Im Gegensatz zum Handelsrecht, wo die Begriffe Vermögensgegenstand und Schulden vorherrschen, spricht das Steuerrecht von positiven und negativen Wirtschaftsgütern.
Wirtschaftsgymnasium Ein Wirtschaftsgymnasium (auch: Fachgymnasium Wirtschaft) ist ein weiterführendes Gymnasium, das nur eine Oberstufe besitzt.
Wirtschaftshochschule Budapest Die Wirtschaftshochschule Budapest (ungarisch: Budapesti Gazdasági Főiskola; englisch: Budapest Business School) kurz BGF - ist eine staatliche Wirtschaftshochschule in Budapest.
Wirtschaftsinformatik Die Wirtschaftsinformatik ist die Wissenschaft von Entwurf, Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationssystemen. Sie hat als interdisziplinäre Disziplin ihre Wurzeln in der Informatik und den Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der Betriebswirtschaftslehre.
Wirtschaftsingenieurwesen Der wissenschaftliche Studiengang des Wirtschaftsingenieurwesens (kurz: WI, WIW oder auch Wiing) verbindet als interdisziplinäres Studienfach mathematisch-naturwissenschaftliche, betriebs- und volkswirtschaftliche, juristische sowie technische Disziplinen miteinander. Der Studiengang bereitet auf den späteren Beruf des Wirtschaftsingenieurs vor.
Wirtschaftsinstitut Wirtschaftsinstitute-- in Deutschland meist auch führende oder sechs große Wirtschaftsinstitute genannt--- sind volkswirtschaftliche außeruniversitäre Forschungsinstitutionen, die zu Themen wie z.B.
Wirtschaftsjunioren Deutschland Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) ist der größte Verband von jungen Unternehmern und Führungskräften in Deutschland. Er hat seinen Sitz in Berlin.
Wirtschaftsjurist Wirtschaftsjurist ist der Titel eines Hochschulabschlusses, wie er von Universitäten und Fachhochschulen vergeben wird. Dieser bezeichnet entweder eine Zusatzqualifikation eines Volljuristen oder wird, in der Form des Diplom-Wirtschaftsjuristen, als eigener Hochschulabschluss verstanden.
Wirtschaftskammer Österreich Die Wirtschaftskammer Österreich, früher Bundeswirtschaftskammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie koordiniert die Tätigkeit der Landeskammern, der Vereinigungen der gewerblichen Wirtschaftstreibenden.
Wirtschaftskommission für Afrika Die Wirtschaftskommission für Afrika der Vereinten Nationen (englisch: Economic Commission for Africa, abgekürzt UN/ECA oder ECA) wurde 1958 gegründet.
Wirtschaftskommission für Europa Die Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (englisch: Economic Commission for Europe, (UN/)ECE) ist eine der fünf regionalen Wirtschaftskommissionen der Vereinten Nationen und wurde 1947 durch den UN-Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) mit dem Ziel gegründet die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Mitgliedsländer zu fördern. Der Name der Kommission ist insofern falsch, da auch Nordamerika mit Kanada und den USA sowie einige zentralasiatische Länder und Israel in ihr vertreten sind.
Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (spanisch: Comisión Económica para América Latina y el Caribe, CEPAL; englisch: Economic Commission for Latin America and the Caribbean, ECLAC) ist eine Organisation der Vereinten Nationen und verantwortlich für die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung dieser Region. Ihre Arbeiten bewegen sich hauptsächlich auf dem Gebiet wirtschaftlicher Forschung.
Wirtschaftskontrolldienst Der Wirtschaftskontrolldienst (WKD) war ein Dienstzweig der Polizei, der in Baden-Württemberg die Vollzugshandlungen im Bereich der Lebensmittelüberwachung ausführte. Beamte des Wirtschaftskontrolldienstes hatten die Befugnis, Grundstücke und Betriebsräume zu betreten, und waren als Lebensmittelkontrolleure ausgebildet.
Wirtschaftskreislauf Der Wirtschaftskreislauf ist ein vereinfachtes Modell einer Volkswirtschaft, in dem die wesentlichen Tauschvorgänge zwischen den Wirtschaftssubjekten dargestellt werden. Die Idee kam bereits bei Richard Cantillon auf.
Wirtschaftskrieg Als Wirtschaftskrieg wird umgangssprachlich eine intensive, mit ökonomischen Instrumenten geführte Auseinandersetzung zwischen Staaten bezeichnet, wobei neben ökonomischen oft auch juristische, politische und/oder geheimdienstliche Instrumente Verwendung finden. Der Wirtschaftskrieg ist zu unterscheiden von einem aus wirtschaftlichen Motiven geführten militärischen Krieg.
Wirtschaftskriminalität Wirtschaftskriminalität (Wikri) ist die Bezeichnung für Straftaten, die wirtschaftliche Bezüge aufweisen. Sie ist von der Sozialkriminalität zu unterscheiden, die den Missbrauch von Sozialleistungen
Wirtschaftskrise Als Wirtschaftskrise bezeichnet man in der Volkswirtschaftslehre die Phase einer deutlich negativen Entwicklung des Wirtschaftswachstums. Daneben bezeichnet man auch negative Entwicklungen bei anderen makroökonomischen Variablen (z.
Wirtschaftskrise von 1837 Die Wirtschaftskrise von 1837 war eine der schwersten Wirtschaftskrisen in der Geschichte der USA. Sie hatte ihre Ursache in einem spekulativen Fieber.
Wirtschaftsliberalismus Unter Wirtschaftsliberalismus versteht man die Anwendung liberaler Prinzipien auf den Bereich der Wirtschaft.
Wirtschaftsmagazin Ruhr Das Wirtschaftsmagazin Ruhr ist eine anzeigenfinanzierte Zeitschrift, die über Wirtschaftsthemen und Politik im Ruhrgebiet berichtet. Das Magazin erscheint sechs mal jährlich in einer Druckauflage von 30.
Wirtschaftsmathematik Wirtschaftsmathematik ist ein Teilgebiet der Mathematik, das mathematische, insbesonders stochastische Methoden auf wirtschaftliche Fragestellungen anwendet.
Wirtschaftsmediation Als eine besondere Art der Mediation ist Wirtschaftsmediation ein spezielles Verfahren zur Beilegung von Konflikten, die zwischen mehreren Unternehmen (Konzernen, Gesellschaften) bzw. zwischen verschiedenen Betrieben (z.
Wirtschaftsminister In Österreich wird die Position des Wirtschaftsministers im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit angesiedelt; in Deutschland im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. In den USA wird sie durch das US-Handelsministerium ausgefüllt.
Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, kurz WM, ist eines von 10 Ministerien in der Landesverwaltung des Bundeslandes Baden-Württemberg. Von 1952 bis 1976 hieß es "Ministerium für Wirtschaft", anschließend "Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr" und seit 1984 trägt es seine heutige Bezeichnung.
Wirtschaftsmittelschule Die Wirtschaftsmittelschule (WMS), auch Handelsmittelschule, ist eine weiterführende kaufmännische Berufs- und Mittelschulausbildung in der Schweiz. Die WMS bietet einen dreijährigen Bildungsgang an, der mit dem Handelsdiplom (Fähigkeitszeugnis) abschließt.
Wirtschaftsnetze Wirtschaftsnetze (Abkürzung WNB) ist ein Studiengang des Fachbereichs Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Furtwangen. Wirtschaftsnetze ist ein reiner Frauenstudiengang.
Wirtschaftsordnung Wirtschaftsordnung bezeichnet die politische und rechtliche Form, die den Rahmen für die wirtschaftlichen Tätigkeiten innerhalb eines Wirtschaftsraumes vorgibt.
Wirtschaftspaket Am 1. Januar 1967 wurden, bei der Deutschen Post der DDR, die teureren Wirtschaftspakete, Wirtschaftspäckchen eingeführt.
Wirtschaftspäckchen Nach einer Neuregelung der Deutschen Post der DDR vom 1. Januar 1967 durften nur noch Bürger und freiberuflich Tätige Päckchen, alle anderen mussten Wirtschaftspäckchen versenden.
Wirtschaftspädagogik Die Wirtschaftspädagogik ist eine Wissenschaft, die sich mit der Wirtschaftserziehung, als Teil davon mit der Didaktik der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere mit der Wissensvermittlung der Betriebswirtschaftslehre und ihrer Teilgebiete in der Ausbildung beschäftigt. Sie bildet die Schnittmenge aus Wirtschafts- und Erziehungswissenschaften ab.
Wirtschaftsphysik Die Wirtschaftsphysik (englisch Econophysics) ist ein interdisziplinärer Zweig der Physik, der physikalische und statistische Methoden auf Probleme der Betriebs- und Volkswirtschaft (z. B.
Wirtschaftsplan Wirtschaftspläne sind für Landesbetriebe und Regiebetriebe die Bewirtschaftungsgrundlage, wenn diese nicht nach den Einnahmen und Ausgaben eines Haushaltsplans (Kameralistik) wirtschaften.
Wirtschaftsplan (WEG) Der Wirtschaftsplan ist nach dem Wohnungseigentumsgesetz eine Aufstellung der für das Kalenderjahr zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums. Der beschlossene Wirtschaftsplan begründet die Beitragszahlungen der Wohnungseigentümer.
Wirtschaftspolitik Wirtschaftspolitik ist die Gesamtheit aller politischen, vor allem staatlichen Bestrebungen, Handlungen und Maßnahmen, die darauf abzielen, den Ablauf des Wirtschaftsgeschehens in einem Gebiet oder Bereich zu ordnen, zu beeinflussen, zu gestalten oder unmittelbar festzulegen.
Wirtschaftspolitik Russlands Präsident Putin hat in seiner ersten Amtsperiode bis 2004 viele wichtige Reformen in der Wirtschaftspolitik Russlands vorangetrieben. Internationale Anerkennung fand insbesondere die Steuerpolitik. Umfassende Strukturreformen sind in Putins zweiter Amtsperiode seit 2004 aber nur noch langsam vorangekommen.
Wirtschaftsprozess Mit Wirtschaftsprozess bezeichnet man in der Wirtschaftspolitik den definierten wiederkehrenden Ablauf von Produktion und Konsum.
Wirtschaftsprüferkammer Die Wirtschaftsprüferkammer (auch WPK) ist die berufständische Vertretung der Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer in Deutschland. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.
Wirtschaftsprüferordnung Die Wirtschaftsprüferordnung (WiPrO, WPO) oder offiziell das Gesetz über eine Berufsordnung der Wirtschaftsprüfer regelt das Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer und der vereidigten Buchprüfer.
Wirtschaftsprüfung Unter Wirtschaftsprüfung versteht man die Prüfung des Finanzgebarens von Unternehmen, insbesondere im Rahmen der Jahresabschlussprüfung. Unter den Begriff fällt die Prüfung der Buchhaltung und der Bilanzierung, nicht aber die Prüfung der Wirtschaftlichkeit.
Wirtschaftsrat der Bizone Der Wirtschaftsrat der Bizone, offiziell Wirtschaftsrat des vereinigten Wirtschaftsgebiets war das wichtigste Organ der deutschen Zweizonenverwaltung zwischen 1947 und 1949. Es gibt hierbei einen Wirtschaftsrat im weiteren Sinne, dem als Institution verschiedene Organe zugeordnet werden und einen Wirtschaftsrat im engeren Sinne, der eines dieser Organe darstellt.
Wirtschaftsrat der CDU Der Wirtschaftsrat der CDU ist eine Vorfeldorganisation der CDU. Er vertritt die Interessen der unternehmerischen Wirtschaft gegenüber der Partei und will deren Wirtschaftspolitik im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft mit gestalten.
Wirtschaftsrecht Das Wirtschaftsrecht ist die Gesamtheit aller privatrechtlichen, strafrechtlichen und öffentlich-rechtlichen Rechtsnormen und Maßnahmen, mit denen der Staat auf die Rechtsbeziehungen der am Wirtschaftsleben Beteiligten untereinander und im Verhältnis zum Staat einwirkt und ist der Oberbegriff für das Recht des Wirtschaftsverkehrs sowie die rechtliche Grundlage der Wirtschaftspolitik.
Wirtschaftssanktion Wirtschaftssanktionen sind alle Versuche der Einflussnahme auf das Verhalten anderer Staaten mittels wirtschaftlicher Instrumente. Diese versuchte Einflussnahme erfolgt über eine - wirkliche oder perzipierte - Veränderung der Kosten/Nutzen-Relationen alternativer Verhaltensweisen.
Wirtschaftssektor In Wirtschaftssektoren werden in der Wirtschaftswissenschaft Industrie und Gewerbe eingeteilt. Sie finden ihre Grundlage in der Drei-Sektoren-Hypothese der Volkswirtschaftslehre.
Wirtschaftsschule (Bayern) Wirtschaftsschulen vermitteln eine zwischen den Angeboten der Hauptschule und des Gymnasiums liegende allgemeine Bildung und zusätzlich eine berufliche Grundbildung.
Wirtschaftssimulation Als Wirtschaftssimulation wird eine meist vereinfachte und mittels der EDV erfolgende Simulation volkswirtschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Prozesse bezeichnet.
Wirtschaftssimulation (Spiel) Als Wirtschaftssimulation (oft auch Aufbauspiel) wird ein Computerspiel bezeichnet, welches wirtschaftliche Zusammenhänge oft stark vereinfacht simuliert. Das Computerspiel ist damit eine Sonderform einer Wirtschaftssimulation und dient als Spiel vor allem Unterhaltungszwecken, seltener auch Ausbildungszwecken.
Wirtschaftssinologie Wirtschaftssinologie ist der Versuch, die landesspezifischen und meist philologischen Kenntnisse für den Bereich China (Sinologie) um Kompetenz im Bereich Wirtschaft zu erweitern, um damit den Absolvierenden bessere Startchancen auf den Arbeitsmarkt zu verschaffen. Sinologen werden nicht zu einem konkreten Beruf ausgebildet.
Wirtschaftssoziologie Die wissenschaftliche Disziplin der Wirtschaftssoziologie befasst sich mit der soziologischen Analyse von ökonomischen Phänomenen. Im Zuge der wissenschaftlichen Entwicklung hat sie sich in eine Vielzahl von Teilgebiete ausdifferenziert, z.
Wirtschaftsspionage Wirtschaftsspionage ist die gezielte Beschaffung von Informationen durch Spionage, die von wirtschaftlichem Interesse für eine bestimmte Nation oder Interessengruppe sind.
Wirtschaftsstandort Mit dem Begriff Wirtschaftsstandort verbindet die Wirtschaftsforschung seit einigen Jahrzehnten jene Parameter, die positiv auf das Wirtschaftswachstum wirken sollen. Dazu zählen niedrige Unternehmenssteuern (umstritten), zyklusgerechte Geldpolitik, ein stabiles Preisniveau (siehe Inflationsrate), "Offenheit" des Arbeitsmarktes (im Detail umstritten)und gute Ausbildung der potenziellen Arbeitskräfte sowie eine "optimale" staatliche Regulierung.
Wirtschaftsstrafrecht Wirtschaftsstrafrecht ist der Sammelbegriff für alle Strafvorschriften, die im Bereich der Wirtschaft liegende Tatbestände unter Strafe stellen. Es handelt sich dabei um die staatliche Reaktion auf die Wirtschaftskriminalität.
Wirtschaftsstruktur Wirtschaftsstruktur ist ein wirtschaftstheoretischer Begriff und bezeichnet die qualitative Gliederung und quantitative Proportionalität gesellschaftlicher Produktionsprozesse einschließlich der Relation der einzelnen volkswirtschaftlichen Zweige.

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