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Wellentheorie (Linguistik)



Die Wellentheorie der Sprachentwicklung wurde von Johannes Schmidt (1843-1901) in die Linguistik eingeführt. In seiner Analyse der "Verwandtschaftsverhältnisse der indogermanischen Sprachen" begründete er 1872 die Auffassung von der allmählichen räumlichen Verbreitung sprachlicher Neuerungen, kurz "Wellentheorie" genannt.



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